Fantasy & Horror
Libellien in Not

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"Es gibt mehr Dinge in der Natur als die die wir sehen...(oder so ähnlich ;-) )"
Veröffentlicht am 16. März 2014, 22 Seiten
Kategorie Fantasy & Horror
© Umschlag Bildmaterial: umnola - Fotolia.com
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Körperlich 53, aber doch innen auch irgendwie ein bisschen Kind - manchmal auch ein bisschen arg was wohl zum Teil auch an meinen diversen Krankheiten liegt. Ich schreibe gerne Bücher um mich von der Welt ein bisschen abzulenken die ich zu einem grossen Teil nicht verstehen kann, und auch grösstenteils gar nicht will. Das führt dazu dass in meinen Büchern einerseits viel von mir zu finden ist, und doch spielen auch viele andre Elemente in ...
Es gibt mehr Dinge in der Natur als die die wir sehen...(oder so ähnlich ;-) )

Libellien in Not

Susanne saß, wie so oft an den Frühlingssonntagen an einem ihrer Lieblingsplätze in der freien Natur. Besonders gerne ging sie hierbei in ein kleines Wäldchen in der Nähe ihrer Heimatstadt.

In diesem Wäldchen floss auch ein kleiner Bach der schließlich in einen kleinen Teich mündete.

Schon in ihrer Kindheit vor gut 4 Jahrzehnten war sie immer wieder gerne hierher gekommen um sich von ihren ganzen Problemen abzulenken. Das quaken der Frösche im Teich, und die Ruhe die hier zu finden war, ließen Susanne ihre vielen Probleme vergessen.

Susanne war schwer krank, und ihre Eltern hatten große Schwierigkeiten damit Susanne so zu akzeptieren wie sie eben war. Susanne war anders als andere, daran bestand kein Zweifel, doch was war daran so schlimm? Über diese Frage dachte Susanne oft stundenlang nach, während sie an diesem Teich saß. Manchmal merkte sie nicht einmal wie es langsam immer dämmriger und bald schon dunkel wurde. Wenn ihr das in der Kindheit passiert war, und sie dann erst nach Hause kam nachdem es schon dunkel war hörte sie von ihren Eltern nur Vorwürfe. Es schien ihre Eltern nicht zu interessieren warum Susanne so lange weg gewesen war und was sie getan

hatte. Viel wichtiger schien es ihren Eltern zu sein dass sie wieder jemanden hatten an dem sie ihre Wut auslassen konnten.

Was war sie froh, dass diese Erlebnisse schon mehr als 4 Jahrzehnte zurück lagen, ihre Eltern inzwischen schon lange verstorben waren, und sie somit ohne Angst ihren Eltern begegnen zu müssen sich an diesen Teich setzen konnte.

Jetzt konnte sie die Natur genießen, die Vögel zwitschern, und die Frösche quaken hören, und hin und wieder nahm sie dabei auch ein Buch in die Hand und

las ein bisschen.

Vor einigen Tagen war es dann wieder soweit. Susanne saß am Ufer des Teichs auf einem Stein als eine Libelle angeflogen kam. Zumindest dachte Susanne dass es eine Libelle wäre. Doch statt dem Surren das man von Libellen normalerweise hört vernahm sie etwas, das sich anhörte als würde irgendjemand ihren Namen rufen. Statt Summmmm, summm, summm. Es klang eher wie „Susi...Susi, susiiiiiiii...susiiiii“ Susanne dachte dass sie gestern bestimmt zu lange am Computer gesessen hatte und deswegen halluzinierte.  Allerdings war sie von Natur aus auch sehr neugierig

und so wollte sie sich diese Libelle einmal genauer anschauen. Susanne holte ihre Brille aus der Tasche während die Libelle weiterhin um sie herumschwirrte und Töne von sich gab die sich wie Susi....Susi anhörten.

Als Susanne ihre Brille aufgezogen hatte traute sie ihren Augen nicht. Denn das was sie für eine Libelle gehalten hatte war ganz offensichtlich keine. Das was da um sie herumschwirrte sah viel eher aus wie eine viel zu klein geratene Frau mit Flügeln. Susanne liebte Märchen, Sagen, Fantasiegeschichten und dergleichen, so dass ihr gleich klar war, dass es sich hier um eine Elfe oder

etwas ähnliches handeln musste.

Die Frage war allerdings was dieses Wesen von ihr wollte. Sie wüsste nicht was das sein könnte. Vorsichtig nahm Susanne das Wesen auf ihre Hand und wollte gerade ihren Mund öffnen um mit dem Wesen zu sprechen, als dieses Wesen ihr klar machte dass sie auf jeden Fall leise sprechen müsse, denn für sie wäre das was für menschliche Ohren eine normale Lautstärke ist wie ein großer Orkan.

Susanne sprach daher sehr leise und unterhielt sich mit dem Wesen das sich als Libella vorstellte. Libella war in der

Tat eine Elfe Susanne fragte sich immer noch was dieses Wesen von ihr wollte, doch anscheinend konnte dieses Wesen Gedanken lesen, denn da sagte Libella ihr dass sie von den besonderen Fähigkeiten von Susanne im Unterhaltungssektor gehört hätte, und dass es in ihrem Heimatreich derzeit ein großes Problem geben würde.

Niemand aus dem Land Libellien in dem Libella wohnte war noch in der Lage für gute Stimmung zu sorgen. Libella seufzte und erzählte etwas wehmütig von der Zeit als sie noch tanzend in den Wäldern umhergesprungen waren. Doch die Probleme die die Menschen hatten, und die sie immer gerne lösten führten dazu,

 dass sie selbst immer mehr Probleme bekamen, und gute Laune in Libellien ein Fremdwort geworden war.

So konnte das nicht weiter gehen, da waren sich alle in Libellien einig.

Und irgendwann war Libella ein Buch in die kleinen Hände gefallen, in welchem Susanne eine Geschichte erzählte die ihr auf Anhieb gut gefallen hatte. Dieses Buch war ziemlich achtlos in einer Ecke des Waldes weggeworfen worden. Libella hatte schon so lange nicht mehr gelacht, doch als sie diese Geschichte von Susanne gelesen hatte in der ein Teig in der Weihnachtsbäckerei lebendig geworden war, da kam ihr nach vielen

Jahren endlich wieder ein Lächeln auf ihr kleines Gesicht.

Libella ging daher zu dem König ihres Reiches und bat um die Erlaubnis sich in der Menschenwelt auf die Suche nach dieser Susanne zu machen. Normalerweise war es den Elfen und allen anderen Sagengestalten streng verboten sich mit Menschen zu unterhalten. Dazu hatten die Naturwesen schon viel zu schlechte Erfahrungen mit den Menschen gemacht. Und wenn man dann noch bedachte wie ungeheuerlich die Menschen mit der Natur umgingen, dann war es klar dass die Regenten der Naturwesenvölker alles andere als

begeistert waren wenn jemand mit den Menschen Kontakt aufnahm. Egal ob absichtlich oder unabsichtlich. Die Naturwesen waren sehr unterschiedlich, doch in einem waren sich alle einig: Die Menschen würden es nie lernen respektvoll mit der Natur umzugehen. Die meisten Menschen glaubten noch nicht einmal daran dass es im Wald viel mehr gab als nur das was man sehen konnte. Oft schon hatten Menschen auch ohne es zu merken eine Elfe einfach tot getreten. Vermutlich war das nicht einmal Absicht von diesen Menschen, sie wussten einfach nichts mehr über die Natur und die in ihr lebenden Wesen. Die Schönheit der Natur können die

Menschen schon sehr lange nicht mehr erkennen.

Das Buch war für Libella viel zu schwer um es nach Libellien zu schaffen also musste der König zu dem Buch um zu sehen warum Libella von den Geschichten von Susanne so begeistert war. Natürlich wollte der König das erst nicht, denn was würde aus Libellien werden wenn er totgetreten oder von einer Fliegenklatsche erschlagen würde. Doch andererseits wusste der König dass es so wie es derzeit war auch nicht bleiben konnte.

In der Hoffnung dass ihm nichts passiert

schnappte er sich seine gesamten Leibwächter, immerhin 1212 an der Zahl, die ihn begleiteten und ihn absicherten dass er nach diesem Ausflug wieder wohlbehalten nach Libellien zurückkehren konnte.

Libella flog mit dem König und seiner Eskorte zu dem Buch, und alle waren begeistert von diesem Buch. Für die Menschen sah es so aus als würden hier ein paar Fliegen über einem Buch umherschwirren.

Als Libella dies erzählt hatte wurde Susanne langsam klar, dass Libella wohl wollte dass sie die Fröhlichkeit wieder

nach Libellien bringt. Susanne fragte sich allerdings noch wie das gehen sollte, schließlich war sie mindestens tausendmal so groß wie Libella und auch das Buch war so groß dass es nur schwer bis gar nicht von den kleinen Wesen hätte transportiert werden können.

Doch Libella hatte eine Idee. Sie nahm mit Hilfe eines speziellen Duftes Kontakt mit ihrem König auf, und fragte ob er ihr erlauben würde einen Menschen mit nach Libellien zu bringen. Zuerst war der König ja alles andere als begeistert, doch da er keine andere Wahl hatte stimmte er letztlich zu. Libella holte ein winzig

kleines Säckchen aus einem ebenso winzigen Täschchen an ihrem winzigen Kleid und stäubte dies über Susanne, de daraufhin innerhalb weniger Sekunden schrumpfte, und jetzt ebenso klein war wie Libella. Zuerst war Susanne darüber mächtig erschrocken, doch da sie schon immer sehr neugierig und abenteuerlustig war fand sie es auch irgendwie spannend. Nun mussten sie nur noch das Buch holen, dieses ebenfalls verkleinern und sich dann auf den Weg nach Libellien machen. Susanne fragte sich wo dieses Libellien wohl liegen würde. Als Libella diese Frage hörte lachte sie nur und sagte: „Libellien ist überall, Du kannst es nur nicht sehen, der Eingang

den wir benutzen werden befindet sich in dem Teich an dem Du so gerne sitzt direkt unter dem 3.Kieselstein.

Susanne verstand zwar nicht alles was Libella sagte, doch sie freute sich darauf Libellien kennen zu lernen, denn eines war klar, egal wie diese Geschichte auch immer ausgehen mochte, sie würde mit Sicherheit jede Menge neuen Stoff für neue Bücher haben.

Libella und Susanne stäubten das Buch ein welches sich sofort in ein klitzekleines Büchlein verwandelte. Sofort nach dieser Verwandlung machten sie sich auf den Weg, und Susanne

staunte sehr über Libellien. Hier war die Natur noch das was sie sein sollte. Unberührte Natur, ohne dass der Mensch eingegriffen hatte lebten hier weit mehr Tiere als man sich vorstellen konnte. Und auch die Blumen strahlten in so vielfältigen und farbenfrohen Farben, dass sie es niemals würde beschreiben können.

Susanne las aus ihrem Buch vor, eine Geschichte nach der andren, und es wurden immer mehr Zuhörer in Libellien. Es dauerte eine gewisse Zeit, doch bald schon war die Freude zurückgekehrt in Libellien und die Naturwesen waren wieder so fröhlich wie schon vor so

vielen Jahrhunderten, als die Menschen noch wussten dass es Naturwesen gab, und diese auch noch zu respektieren wussten.

Der König war total begeistert von Susanne, und am liebsten hätte er sie nicht mehr gehen lassen.

Und auch Susanne fühlte sich hier sichtlich wohl. Doch andererseits wollte sie auch wieder nach Hause. Der König akzeptierte es, schließlich war es Susannes Leben, allerdings hatte er noch eine Bitte und so sagte er : „Susanne, sorge bitte dafür, dass die Menschen die Natur wieder lernen zu respektieren und auch wieder uns Naturwesen erkennen

wenn wir da sind“

Susanne versprach es, und der König gab Susanne dafür noch ein kleines Säckchen mit Zauberpulver, und erklärte ihr dass sie damit alles lebendig machen könne was sie wolle, egal ob es ein Stein, ein Grashalm oder ein Stück Holz war. Außerdem könnte sie ihn und ganz Libellien jederzeit wieder besuchen.

Susanne verabschiedete sich und winkte dem König zu. An das was dann kam konnte sie sich nicht mehr erinnern, das nächste was sie dann wieder wusste war dass sie in ihrem Bett lag und sich fragte ob sie eben nur geträumt hatte, oder ob

sie das alles wirklich erlebt hatte.

Da fiel ihr der kleine Beutel ins Auge der neben ihrem kleinen Nachttischlein lag und der eine seltsame Substanz enthielt...als sie diese überprüfen wollte rieselten ihr ein paar Körnchen davon auf ihren Nachttisch, und der Nachttisch sprach zu ihr :

„Tolle Geschichte, vielen Dank dafür“

da wusste sie dass sie es nicht geträumt hatte....und ab sofort respektierte sie ihre Umwelt

und so manches Mal hatte sie auch das Gefühl dass eine Fliege die in ihrer

Wohnung umherschwirrte in Wirklichkeit gar keine Fliege war...doch wer konnte das schon so genau wissen...?

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Hörbuch

Über den Autor

JeanneDarc
Körperlich 53, aber doch innen auch irgendwie ein bisschen Kind - manchmal auch ein bisschen arg was wohl zum Teil auch an meinen diversen Krankheiten liegt.
Ich schreibe gerne Bücher um mich von der Welt ein bisschen abzulenken die ich zu einem grossen Teil nicht verstehen kann, und auch grösstenteils gar nicht will.
Das führt dazu dass in meinen Büchern einerseits viel von mir zu finden ist, und doch spielen auch viele andre Elemente in meine Bücher mit rein.

Ich bin mittlerweile in einigen Anthologien vertreten, daher zieht es mich auch nicht runter, wenn jemand meine Geschichten mal nicht mag. Geschmäcker sind nun einmal verschieden. Und wenn sie niemandem gefallen würden, hätten es nicht einige Geschichten von mir in Bücher hinein geschafft


Ausser Bücher schreiben spiele ich Keyboard, und habe so einiges an Handpuppen.
auch auf meinem Profilbild ist normalerweise eines zu sehen.


und zum schluss noch was mich inspiriert : Eigentlich das Leben und was in diesem so passiert,
das kann manchmal ein Lied sein oder ein Erlebnis, oder auch ganz was anderes...
Beim Schreiben mag ich gerne Country Music (Classic Country) während ich sonst mehr Liedermacherinnen höre wie z.b. mein muskalisches Idol Juliane Werding.
Ich bin gerade sehr stolz darüber dass ich im Keyboardunterricht nach gerade mal 1 Jahr mich nun erstmals an einem Lied von meinem Idol versuchen darf.
Was die schriftstellerischen Erfolge angeht - nunja - der eine oder andre Wettbewerb wurde mitgemacht und das beste was ich erringen konnte war ein 2.Platz (nicht hier auf mystorys) schaun wir mal wie sich mein Leben weiter entwickelt, obwohl, es ist eigentlich nicht ganz, aber fast, egal, denn das Leben schreibt die besten Bücher, ich schmücke sie nur aus und schreibe sie dann auf
Meine Vitag im Net Verlag: http://www.net-verlag.de/weinsanto-susanne.html

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AngiePfeiffer Das ist eine wirklich schöne Geschichte. Ich drücke die Daumen.
LG
Angie
Vor langer Zeit - Antworten
Zentaur eine schöne Geschichte
nur die Stelle mit den Eltern gefällt mir nicht, vielleicht konnten sie ihre Liebe nicht so zeigen, aber ich denke, das sie sich doch Sorgen um ihre kranke Tochter gemacht haben.
lg Helga
Vor langer Zeit - Antworten
JeanneDarc Da spielt wohl ein bisschen mein eigenes Leben mit rein.
Der Kontakt zwischen mir und meinen Eltern ist schon viele Jahrzehnte nicht mehr vorhanden. Und eine Kontaktaufnahmeversuch meinerseits scheiterte an der "anderen Seite" Insofern sind meine Eltenr (für mich)
schon lange tot. Ich habe keine Ahnung ob die noch leben, es interessiert mich aber auch nicht im geringsten.
Vor langer Zeit - Antworten
Zentaur sicher hast du Recht, aber wenn deine Geschichte ein Kinderbuch werden soll, dann würde ich den Teil mit den Eltern kürzer beschreiben.
Vor langer Zeit - Antworten
JeanneDarc Was daraus werden soll wess ich selber nie so genau ;)
die Sachen die ich hier veröffentliche sind nicht alle, aber die meisten,
nur für hier geschrieben... die kommerziellen Sachen gehen zu meiner Korrektorin und dann in Druck... nur die Kurzgeschichten aus meiner Kurzgeschichtensammlung sind auch hier drin...
jetzt ist ja ab übermorgen wieder April -da ist wieder Nanocamp, dabei entstehen meist meine kommezriellen Sachen, ne Idee hab ich...mal sehen ;) Langeweile is eh anders ;))
Keyboard, Puppen, schreiben, Arzttermine ohne Ende, und dann noch (versuchen) Arbeiten (zu) gehen...der Tag könnte 80 Stunden haben und es würde nicht reichen...für heute ist aber gleich Nacht, meine Medis stehen schon lange neben mir... aber diese Zeitumstellung...*nerv* nicht immer, aber meist bin ich um die Zeit schon im Bett...
Vor langer Zeit - Antworten
Falkonide 
So, wie versprochen hab ichs jetzt mal durchgelesen.

An sich ist das alles eine nette kleine Geschichte mit ein paar „Logikhaken“ und einigen Schwachstelle, die man unbedingt bearbeiten sollte. Wenn man das Täte könnte man da noch sehr viel herausholen ;)

Technisch:
- Dein Lieblingswort „war“ ist unglaublich oft vertreten. So wirkt es mehr wie eine Nacherzählung als eine Lebendige Geschichte. Versuche generell die Worte „war“ und „hatte“ möglichst nicht in deiner Geschichte zu verwenden. Es ist anfangs schwer, aber wenn man den Dreh raus hat, gibt die Story schnell ein ganz anderes Bild ;)
- Wie bei der anderen Geschichte fehlt mir hier die Atmosphäre und das Leben. Es ist alles noch ein wenig platt. Zwar alles „beschrieben“, aber eben nicht lebendig.
Versuche ein paar Gedanken einfließen zu lassen, wenn du mit Susannes Augen die Umgebung beschreibst. So wird das ganze plastischer und gibt auch deinem Hauptcharakter mehr Form.
Denke nur mal an das echte Leben. Alles was man sieht und betrachtet, ruft in unserem Kopf Gedanken hervor die nebenher mit ablaufen und uns beschäftigen. Genau diese tragen in einer Geschichte unglaublich zur Atmosphäre bei :)
- Die Story wirkt an manchen Stellen unbeholfen, als wüsstest du nicht, wie du die Situation beschreiben sollst. Oder fällt generell etwas wage/offen/oberflächlich aus. Zumindest fehlen mir als Leser bei vielen Stellen ein paar Details.
Insbesondere bei der Stelle wo sie froh ist, das ihre Eltern schon seit 40 Jahren tot sind … Man kann als Leser dank fehlender vorhergehender Atmosphäre/genauere Infos/Lebenseinblicke diese Freude und Erleichterung nicht nachempfinden und betrachtet diesen Satz eigentlich mehr als derben Schlag in das Gesicht ihrer Eltern. Gibt auch kein tolles Bild von Susanne.

Zur Story:
- Ich würde sie vom Genre und der Art her bei den Märchen einordnen. (MyStory technisch bei den Kinderbüchern einordnen.) Es hat zwar Fantasy Elemente, aber vom Story Inhalt ist es doch mehr Märchenhaft.
- Susannes Ziel ist ein bisschen „einfach/undurchdacht“ dargestellt. Sie soll die „Freude zurück in das Feenreich“ bringen, indem sie die Feen mit ihren Geschichten erfreut. Die Menschen ringsum hätten die Traurigkeit gebracht, weil sie die Natur nicht achten und eben „Probleme“ machen. Allerdings ist ein bisschen Unterhaltung nicht die Lösung des eigentlichen Problems, das nie wirklich konkret geschildert wird.
Kurz gefasst: Die Feen wollen durch Spaß den Problemen entkommen, anstatt sie sinnvoll zu lösen. Brot und Spiele statt Vernunft. Zumindest wirkt es als Leser genau so auf mich.
- Die Unlogik mit dem Buch. Das Buch das die Elfe im Wald findet, ist zu groß, sodass sie es nicht mit Heim nehmen kann und alle Feen der Welt nicht ausreichen, um es in die Heimat zu tragen. Später geht’s dann plötzlich doch mit diesem Feenstaub. – als Leser hängt man dann an dieser Stelle erstmal fest.
Wenn ich der König gewesen wäre, wäre ich wohl laut Logik (Gesetze verbieten Menschenkontakt, Bücher können geschrumpft werden) eher dazu übergegangen die nächste Bücherei heimlich auszurauben und einfach die Story des Autoren zu holen ^^
Mal abgesehen davon, dass der König seine Fee ausgesandt hat, um Susanne zu finden und sie zu holen (denn sonst ergäbe die ganze Suche überhaupt keinen Sinn). Doch kaum ist sie gefunden kneift er (fürs Erste) und muss von seiner Sucherin überredet werden sie mitnehmen zu dürfen?
Das ist alles ziemlich widersprüchlich und schlecht durchdacht.
- Die Bitte des Königs: Logisch ist ja, das er sie darum bittet, sich um das Bewusstsein der Menschen gegenüber der Natur zu kümmern. Doch die zweite Bitte ihnen wieder beizubringen was Naturwesen sind und sie zu sehen … Das Widerspricht doch auch den eigenen Gesetzen der Fabelwesen?

Alles in allem nicht verkehrt aber auch noch nicht wirklich richtig. Überarbeite das ganze noch mal ;)
Vor langer Zeit - Antworten
JeanneDarc Wie immer danke für Deine Kritik die zwar immer ein bisschen "pfeffrig" ist...aber nur so kann ich besser werden ;) - Hatte Dir ja schon erzählt dass das Teil auch Teil einer Ausschreibung wurde bei der ich das was ich eirneiche auch vorher veröffentlichen darf....
Schaun wir mal... ich mach auf jeden Fall weiter und versuch besser zu werden ;)) - wobei meine Korrektorin manches was Du kritisierst auch einfach als "meinen eigenen Stil" bezeichnet... Wie immer hat halt alles mehrere Seiten.... an meiner Weihnachtsgeschichte bin ich dran.... aber nachdem heute der Arztbrief von meiner Neuro kam und meine Diagnoseliste (mal wieder) etwas länger wurde hab ich heute keine Lust mehr... heute wird noch Wer wird Millionaer geguckt, und dann werd ich bald meine Tröplis nehmen und dann ist - zumindest für mich - Nacht ;-)
Vor langer Zeit - Antworten
Falkonide Ok was heißt Pfeffrig.
Ich bring die Sachen nur auf den Punkt ^^
Nachdem ich weis das „Wischiwaschilarifarikommentare" keinen helfen (hab da schon seeehr viele Erfahrungen mit gemacht …), bin ich eben direkt, aber nicht unfreundlich ;) aber auch ehrlich und meine Meinung muss nicht immer mit der des Autors überein stimmen *gg*
Und damit keine Missverständnisse aufkommen. Meine Korrekturleser arbeiten genauso bei meinen Texten und ich auch bei ihren. Wir gehen einfach sachlich und zielgerichtet ans Werk :)
Nur halt noch genauer - wir nehmen die Texte dann wirklich auseinander ;)

Jep hattest du und genau deswegen hab ich dir die Logikfehler rausgepickt. Wer bei Wettbewerben eine Chance haben will, der braucht einen gesunden roten Faden.
Auch die Logik der eigenen Fantasywelt sollte in sich stimmig sein. Fantasywelten haben immer ihre eigenen Regeln, Gesetze und Physik, die trotzdem in sich stimmig sind. Gerade diese Logik darf sich, wenn die Geschichte glaubhaft rüberkommen soll, nicht irgendwo widersprechen und muss sitzen. Das hat weniger was mit einem persönlichen Stil zu tun, als mit der Realität der Geschichte.
Die Atmosphäre ist und bleibt einer der wichtigsten Punkte, um den Leser wirklich in eine Geschichte hinein zu ziehen. Sodass er sich beim lesen fühlt, als wäre er selbst dabei gewesen. Ich zumindest bin ein Verfechter davon, das eine Story genau so sein muss, um richtig gut zu sein ^^ Ich will die Welt und den Charakter sehen, fühlen, schmecken, riechen und erleben können ;)
Wobei ich auch weis das man so was nicht von heute auf morgen Lernt. Ich hab dafür jetzt auch verdammt lange gebraucht xD
Vor langer Zeit - Antworten
JeanneDarc Pfeffrig ist nicht schlecht, sonst hätt ich nicht gesagt dass ich dabei was lerne. Und eben, sowas geht nicht von heute auf morgen, ich mach halt mal mit bei diesem ganzen Wettbewerbsgerempel und versuche mit jeder Geschichte, die ich schreibe besser zu werden..und die Tips von Dir und meiner Korrektorin. Und wenn ihr unterschiedliche Meinungen habt ist das auch nicht schlimm...denn es bleibt immer noch MEINE GEschichte und was ich damit anstelle ist meine Sache ;) aber - und das mein ich ernst - Tipps sind immer gut, auch wenn sie pfeffrig sind... muss ja nicht gleich so schlimm sein wie das Mais-Pepperoni-Gebäck das ich heute in einer Bäckerei geholt habe. Ich schmecke und rieche ja (fast) nix, aber das Zeug hat sogar mir die Schuhe ausgezogen....
dagegen ist die schärfste Stufe beim Thailaender ja noch Kindergarten ;)
Vor langer Zeit - Antworten
Falkonide Das stimmt allerdings ^^
Es ist deine Story und du musst am Ende wissen, was dir gefällt :)
Meine Ansichten sind halt sehr speziell, da ich mir persönlich unglaublich hohe Ziele stecke. Was in Ordnung ist. Ich ziele ja auch auf anderes Puplikum hin *gg* (Und mein Geschmack ist wie oben beschrieben auch schon verwöhnter :3)
Joa ich denke auch das man meine Kommentare verdauen kann, sofern man sowas denn überhaupt will :) Bis jetzt haben sich nur wenige "in meinen Garten" getraut *gg* Mein Pfeffer scheint also doch recht scharf zu sein ;) Er trifft halt gern auf die Geschmacksnerven, die sich sonst kaum einer zu treffen traut.
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