Kurzgeschichte
Wer sucht... - ...der findet!

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"Wer sucht... - ...der findet!"
Veröffentlicht am 10. März 2014, 12 Seiten
Kategorie Kurzgeschichte
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Über den Autor:

Hey ihr da draußen, Mir ist das schreiben wichtig, weil ich mich so am besten ausdrücken kann. Ich schreibe, weil ich mich in eine Welt verlieren kann die nicht meine ist. Ich kann sein wer ich möchte. In einer Welt die nicht unsere ist. Ich kann machen was ich möchte und sein wer ich will. Ich schriebe weil es mir wichtig ist.
Wer sucht... - ...der findet!

Wer sucht... - ...der findet!


Wer sucht der findet.

Und wer nicht sucht, findet nichts.


Aus dem Grund habe ich mich auf dem Weg gemacht um etwas zu finden. Etwas was mir bis jetzt gefehlt hat. Ich fing an indem ich durch meine Stadt gewandert bin. Freunde fragten mich was ich an denn so mache als ich an ihren Gärten vorbeigelaufen bin.

"Ich suche." antworte ich dann.

"Und was suchst du?"

"Ich weiss nicht irgendwas."

"Na dann. Viel Glück."

Manchmal wurde ich zu Kaffee und Kuchen

eingeladen und dann wurde mir immer

bewusst wie hungrig ich war. Weswegen ich immer dankbar ja gesagt habe. Als ich einmal zum dritten Mal an dem Garten meiner Nachbarin Frau Schwaab vorbeigegangen bin fragte sie mich ob ich schon was gefunden hätte.

"Nein bis jetzt noch nicht." war meine Antwort.

"Wie lange willst du denn noch suchen?"

"Bis ich was gefunden habe"

"Vielleicht ist es nicht in unserer Stadt."

"Nein, wahrscheinlich nicht."

"Na, hoffentlich findest du was."

"Danke."

Nach diesem Gespräch habe ich beschlossen

meinen Suchkreis zu erweitern. Deswegen fuhr ich ans Meer um dort weiterzusuchen.

Es war ein bewölkter Tag, deswegen waren nicht viele am Strand. Ich ging auf und ab. Den Blick Richtung Meer und zum Boden gewendet.

"Was machst du?" rief ein kleines Mädchen, was anscheinend mit ihren Eltern einen Strandausflug machte.

"Ich suche."

"Und nach was suchst du?"

"Nach irgendwas."

"Kann ich helfen?"

"Ich denke schon."

Und so half mir das kleine Mädchen. Wir liefen auf und ab, den ganzen Strand hoch und wieder runter. Das kleine Mädchen fand lauter Muschel und Steine, die sie wunderschön fand, während ich nichts

fand. Als ihre Eltern sie riefen, weil sie gehen musste, beschloss ich wieder nach Hause zu fahren. Am nächsten Tag kam ich wieder bei Frau Schwaab vorbei. Sie lied mich zu Tee und Biskuits ein. Ich sagte dankend Nein, mit den Worten.

"Ich kann nicht."

"Wieso nicht?" fragte sie mich dann.

"Ich muss noch weitersuchen, ich habe keine Zeit zu verlieren."

"Es ist schön, wenn man noch jung ist und viel Zeit hat."

"Haben sie denn was gefunden?"

"Ja."

"Und was?"

"Ein schönes Haus, mit netten Nachbarn und einem schönen Garten. Ausserdem habe

ich viele Orte entdeckt und Dinge gesehen die mich glücklich machten. Aber weisst du? Jeder sucht nach etwas, und jeder nach etwas anderem."

"Hmm, ich verstehe, danke Frau Schwaab."

Ich beschloss im Wald weiterzusuchen. Es hat während der Nacht geregnet, deswegen roch der Wald so herrlich nach Wald. Ich lief wie zuvor am Strand stundenlang umher. Ich sah viele Vögel und einmal habe ich sogar das rote Fell eines Fuchses gesehen. Aber, ich fand wieder nichts. Ich überlegte, wo kann ich sonst noch hingehen? Ich könnte in andere Städte reisen. Ich könnte auch in Museen gehen und dort schauen. Ich wusste nicht mehr was ich machen sollte. Am besten ich hole

mein Auto und fahre einfach auf einer Landstrasse umher. Durch das ganze Land und suche überall und nirgendwo weiter. Das war eine gute Idee und so machte ich mich auf nach Hause um alles zu packen, was ich auf meiner Fahrt gebrauchen könnte. Ich packte Essen ein, meinen Schlafsack, Bücher, Klamotten und alles was ich gebrauchen könnte. Als ich grade dabei war mein Auto vollzuladen kam Frau Schwaab rüber.

"Hier mein guter, nimm diesen Kuchen noch mit auf deine Reise ich hoffe du findest etwas."

"Vielen Dank Frau Schwaab. Ich werde immer an sie denken."

Und so verabschiedete ich mich und machte

mich auf dem Weg. Es war mitten in der Nacht als ich beschloss auf einem kleinem Parkplatz zu halten und zu schlafen.

Am nächstem Morgen fuhr ich weiter. Ich fuhr bergauf und bergab. Ich kam an Dörfer und an Städte vorbei. An Seen und An Flüssen. An Wäldern und an Wiesen. Ich sah Schafe und Kühe und Ziegen. Während ich durch mein ganzes Land fuhr und darüber hinaus sah ich viele Städte und unterschiedliche Menschen die mir Glück wünschten auf meiner Suche. Irgendwann fing ich an zu vergessen was ich eigentlich suchte und machte mich mehr und mehr auf die Welt zu erkunden. Als ich alles gesehen

habe entschied ich mich wieder nach Hause zu fahren. Ich überlegte mir wie Frau

Schwaab sich doch freuen würde, wenn sie mich wieder sieht. Bestimmt wird sie mich fragen was ich gefunden habe. Und dann werde ich antworten: Ich habe alles gefunden. Alles gute und schlechte habe ich gesehen. Ich habe Menschen geholfen und sie haben mir geholfen. Ach was wird sie sich freuen. Nach vielen Tagen kam ich wieder nach Hause und weil es mitten in der Nacht war beschloss ich erst am darauffolgenden Tag Frau Schwaab zu besuchen. Ich hatte auf dem Rückweg extra einen Riesen Strauss Orchideen gekauft, weil Frau Schwaab sie so gerne hatte.

Am nächsten Tag ging ich zum Haus von Frau Schwaab. Zu verkaufen. Vor ihrem Haus stand ein grosses Schild wo das

draufstand. Komisch. Ich ging ein Haus weiter und fragte die Bewohner dort was denn mit ihr passiert sei.

"Ach du weisst das noch nicht? Frau Schwaab ist vor ein paar Monaten gestorben."

Ich nickte nur und ging wieder weg. Ich schaute traurig zu ihrem Haus und beschloss sie doch besuchen zu gehen. Aber nicht in ihrem Haus sondern auf dem Friedhof. Ich ging dorthin und suchte nach ihrem Grab. Als ich es gefunden haben legte ich die Blumen vorsichtig darauf und ich konnte meine Tränen nichtmehr zurückhalten.

"Ich habe alles gefunden Frau Schwaab. Ich habe das gute und das schlechte

gesehen. Ich habe Menschen geholfen und Menschen haben mir geholfen. Und ich habe die ganze Zeit an sie gedacht, wie ich es gesagt habe. Aber ich merke erst jetzt nach was ich wirklich gesucht habe. Nach der Zeit. Die Zeit die ich mit ihnen hätte verbringen können. Sie waren immer so nett und haben sich um mich gesorgt während ich gesucht habe. Wenn ich es nur früher gefunden hätte, dann hätte ich sie mitgenommen oder ich wäre erst gar nicht gefahren. Ich hoffe sie sind mir nicht böse.

Auf Wiedersehen und danke für alles. Ich werde immer an sie denken."

Mit diesen Worten brach der Himmel auf und die Sonne schien durch die Wolken. Es

war wie ein Zeichen von Frau Schwaab,

dass sie mich gehört hat. Und somit beschloss ich meine wertvolle gefundenen Zeit weise zu nutzen.

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Über den Autor

ClarinetteSong
Hey ihr da draußen,
Mir ist das schreiben wichtig, weil ich mich so am besten ausdrücken kann. Ich schreibe, weil ich mich in eine Welt verlieren kann die nicht meine ist. Ich kann sein wer ich möchte. In einer Welt die nicht unsere ist. Ich kann machen was ich möchte und sein wer ich will.
Ich schriebe weil es mir wichtig ist.

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