Fantasy & Horror
Das Portal der vier Seelen - Eine Reise in eine andere Welt

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"Johannas geliebte Welt hinter dem Portal der vier Seelen ist in großer Gefahr. Fantasy,Krimi,Romance"
Veröffentlicht am 21. Februar 2014, 46 Seiten
Kategorie Fantasy & Horror
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Über den Autor:

Hallo. Ich schreibe nicht weil ich abonenten will sonder weil mir das schreiben spaß macht. Ich bin 15 Jahre alt, und mochte mit meinem Buch "Plötzlich anders" zeigen das auch Jugendliche gute Bücher schreiben können. Viel Spaß beim lesen Yannick5900.
Johannas geliebte Welt hinter dem Portal der vier Seelen ist in großer Gefahr. Fantasy,Krimi,Romance

Das Portal der vier Seelen - Eine Reise in eine andere Welt

Vorwort

Vor langer, langer Zeit, gab es einen grausamen Krieg zwischen den Elementen. Alle Elemente gingen am Ende des Krieges zu Grunde. Sie gaben das Feuer, das Wasser, die Erde und den Himmel frei auf unseren Planeten. Ihre vier Seelen erschufen später eine Welt. Sie sicherten diese Welt mit einem Portal. Das Portal der vier Seelen.

Die sonderbare nachricht

Ich wache auf. Meine Haare sind durchnässt. Ich hatte wohl wieder mal einen meiner Albträume. Ich versuche wieder einzuschlafen doch es gelingt mir einfach nicht. Also richte ich mich auf und stelle die Füße auf den Boden. Der Kachelboden ist so kalt das ich vor schmerzen aufschreie. Misst jetzt habe ich wahrscheinlich Jon geweckt. Doch er gibt keine Reaktion. Als ich meinen Kopf über die Schulter drehe verstehe ich warum er keine Reaktion gibt. Es ist schon aufgestanden. So langsam gewöhnen sich meine Füße an den kalten Boden. Dennoch entscheide ich mich mir Hausschuhe

anzuziehen. Im Gegensatz zu den Kacheln sind die Hausschuhe warm und flauschig. Ich richte mich auf und gehe in die Küche. Als ich die Tür öffne höre ich ein Lied: „Alles Gute für dich. Alles Gute für dich. Alle Gute liebe Johanna. Alles Gute für dich.“ Ach stimmt, ich habe ja heute Geburtstag. „ Herzlichen Glückwunsch Schatz“, sagt mein Ehemann Jon. „ Jetzt bist du schon 27 Jahre alt Mami“, sagt meine kleine 6 Jährige Tochter Leonie. Bei dieser Bemerkung muss ich lachen. Ich fange an meine Geschenke aus zu packen. Ein Fotoapparat, Schokolade und noch vieles mehr bekomme ich. Anschließend essen wir gemeinsam. Dann muss ich auch schon zur Arbeit. Ja ihr habt richtig gehört, ich muss auch an meinem

Geburtstag arbeiten. Ich arbeite als Kommissarin im LKA. Wir sind momentan an einem Serienmörder dran. Alle paar Wochen stirbt ein Kind in Hamburg. Ich betrete meine Wache und das erste was ich zu hören kriege ist: „ Hier, noch ein Todesfall. Emma Seideck, 8 Jahre alt.“ Was? Jetzt sterben schon 8 Jährige Kinder. Wird zeit das wir den Täter fassen. Ich antworte nicht. Mir hat es vor schreck die Sprache verschlagen. Ich gehe einfach weiter. Als ich in den großen Aufenthaltsraum komme, erwarten mich meine Kollegen mit Glückwünschen. Mein Beruflicher Partner Leo Hardbeck gibt mir eine Karte mit den Worten: „ Von deinen Eltern.“ Ich ziehe mich in eine ruhige Ecke zurück und öffne die Karte. Ich erwarte

Glückwünsche aber stattdessen kriege ich ein Rätzel. Dort wo nie jemand hingeht, dort wo nie etwas geschieht. Suche diesen Ort, und du wirst in eine andere Welt gehen fort. In der Karte ist noch ein Zettel. Auf dem sind Schritte in einer bestimmten Reihenfolge abgebildet. Ich runzele die Stirn. Leise entfällt mir der Satz: „ Was zur Hölle soll das bedeuten?“

Der geheimnissvolle ort

Still schweigend sitze ich immer noch in der Ecke und grüble. Könnte es die Baustelle sein. Nein da wird noch ab und zu gearbeitet. Das Einkaufszentrum in Stapelfeld. Na ja da leben so wenige Menschen da ist fast nie was los, aber wer weiß. Nein meine Freundin geht da einkaufen. Sagt aber immer dass da sonst höchstens drei andere sind. Mir fallen nur zwei Gebäude ein die es seien könnten. Die verfallene Kirche und die zurückgelassene Baustelle wo seit 15 Jahren nichts mehr dran gemacht wurde. Aber woher weiß ich welches der Gebäude das ist? Ich würde mal sagen

Leute fragen. Nach Schichtsende mache ich mich auf den Weg in die Innenstadt. Dort frage ich mehrere Leute doch keiner kann mir eine Antwort geben. Ich habe die Hoffnung schon verloren. Doch was ist das? Da kommt ein 12 Jähriges Mädchen auf mich zu. Ich beschließe sie zu fragen. „ Hallo. Ich bin Johanna. Ich habe eine Frage. Kannst du mir sagen welcher dieser zwei Orte der Ort ist der in dem Rätzel beschrieben wird?“ Langsam ließt sie sich das Rätzel durch und sagt anschließend: „ Ich kann dir keine Genauen Informationen geben. Aber du musst eine Plattform finden auf dem du das Dekon Symbol siehst.“ Sie zeigt mir ein Bild von einem Oval auf dem die Zeichen der vier Elemente abgebildet sind. Ich wollte sie grade

noch fragen was das alles zu bedeuten hat und woher sie das weiß, aber sie war wir vom Erdboden verschluckt. Während ich mich noch wunderte verging die Zeit wie im Flug. Ich beschloss erstmal nach hause zu fahren und morgen das dem geheimen Ort zu suchen. Morgen habe ich nämlich frei. Ich stehe morgens ganz früh auf. Als ich das Haus verlasse war es noch sehr kühl. Frischer Wind weht mir um die Nase und zerzaust meine Frisur. Ich beschließe als erstes zur verfallenen Kirche zu gehen. Der Weg bis dort hin dauert ungefähr 20 Minuten. Als ich dort ankomme ist wie immer niemand zu sehen. Das Gebäude sieht nicht stabil auf. Trotzdem suche ich das komplette Gebäude nach den Zeichen ab. Kein Erfolg.

So ein Mist. Ich muss die Fassung behalten um nicht gleich durch zu drehen. Also muss es die zurückgelassene Baustelle. Ich setze mich in die U-Bahn und fahre zu der Baustelle. Ich muss nicht lange suchen da finde ich schon des Gesuchte. Es sieht in real noch besser und schöner auf als auf dem Bild. Ich breche in Jubelgeschrei aus. Endlich habe ich es gefunden. Das ist es. Das Dekon Symbol.

Faszination Ledora


Auf einmal vibriert mein Handy. Ich habe eine neue Nachricht bekommen. In der steht: „ Benutze die Schrittfolge um in Ledora einzutreten.“ Ledora. Was ist Ledora? Das muss wohl die Welt sein. Wer hat diese Nachricht den geschrieben? Unterdrückter Name. Verdammt! Ich hole den Zettel heraus und übe einmal kurz die Schritte. Anschließend stelle ich mich auf das Symbol und fange an. Als ich fertig war, kam ein großes strahlendes Portal zum Vorschein. Aus dem Portal kommt eine Hand aus Nebel. Wie gebannt führe ich meine Hand auf den Nebel zu. Als ich den Nebel berühre passiert

erst mal nichts. Ich schreie auf. Die Nebelhand, die grade noch so schon aussah, zog mich mit einem heftigen ruck in das Portal. Ich traue mich kaum die Augen zu öffnen. Doch ich kann die Spannung nicht heraufhalten. Augenblicklich reiße ich die Augen auf. Ich bin in einem reißenden Wasserstrom. Komisch ist nur, dass ich im Wasser bin, aber nicht nass werde. Plötzlich schießt ein Hai aus dem Wasser. Er har ein weit aufgerissenes Maul. Seine Messerscharfen Zähne funkeln mich förmlich an. Ich schließe die Augen um meinem Tod nicht ansehen zu müssen. Ich male mir im Kopf aus was der Raubfisch mit mir machen wird. Zerreißt er mich in Tausend Fetzen. Oder er Schlingt mich in einem Rutsch runder

und verdaut mich mit einer ekelhaften Säure. Ich warte auf den höllischen schmerz der mir jede Sekunde zu gefügt wird. Doch als nach geschätzten 5 Minuten immer noch nichts passiert ist, öffne ich die Augen. Ich bin unversehrt. Ich habe es Überlebt aber wieso? Doch ich habe keine Zeit mehr darüber nachzudenken, denn an der nächsten Ecke wartet schon das nächste Unheil. Ich merke wie ich zirka 25 Meter in die Tiefe stürze. Das kann kein Mensch überleben. Doch ich spüre nicht einmal den Aufprall. Ich sehe in der Entfernung dass dort das Wasser in einen schrecklichen Sturm übergeht. Ich werde regelrecht in den Sturm reingerissen. Ich fliege wahrscheinlich 20 Minuten in diesem Sturm bis ich abrupt auf

die Erde falle. Ich richte mich auf um mich um zu sehen. Das Land ist von schönen Hügeln umgeben. Überall sind die Bäume mit Farben aller Art bestückt. Die Blüten blühen so schon dass man sie am liebsten anfassen würde, doch dann betrachte ich mich. Ich sehe völlig anders aus. Ich ziehe meinen Ausweis aus meinem türkiesen Kleid raus. Ich bin hier wohl 10 Jahre jünger weil auf meinem Ausweis 17 Jahre steht. Ich habe statt meiner tief schwarzen Haare nun blonde lockige und glänzende Haare. Jetzt liegt mir nur noch eine Frage auf der Zunge. Was macht dieser Ort mit mir?

Freundschaften und große probleme


Ich habe nicht mehr viel Zeit über diese Frage nachzudenken, weil in diesem Augenblick ein lachen ertönt. Auf mich kommen drei Mädchen und ein Junge auf mich zu. Das erste Mädchen hat ein hellblaues Kleid an. Das zweite ein grünes und das dritte ein rosiges Kleid. Der Junge trug ein normales T-Shirt und eine Jeans. „ Hallo ich bin Mia, und das sind Konstanze, Laura und Luka.“ „ Hallo ich heiße Johanna.“ „ Hallo Johanna was machst du den hier“, fragt Luka. „ Ich bin nur durch Zufall hier gelandet.“ „ Erzähle uns was von dir“, meint

Konstanze miterstaunlich fester Stimme. „ Also gut. Ich erzähle euch von mir.“ Die vier Kinder setzten sich hin. Ich tat das ebenfalls und fing an zu erzählen. „ Ich bin heute 27 geworden und habe von meinen Eltern eine Karte bekommen auf der ein Rätzel und eine Schrittfolge drauf geschrieben war. Ich habe das Rätzel gelöst und jetzt bin ich hier gelandet. In meiner Welt arbeite ich als Kommissarin und bin grade an einem Fall dran. Immer wieder werden Kinder von einem Serienmörder umgebracht. Bisher konnten wir ihn nicht schnappen. Ich habe einen Mann. Er heißt Jon. Ich habe auch noch eine 6 Jahre alte Tochter mit dem Namen Leonie.“ „ Komisch. Bei uns haben wir das gleiche Problem. Bei uns verschwinden nur eben

Kinder. Die Polizei geht aber davon aus dass die Kinder Tot sind. Komm wir stellen dir unsere Eltern vor die arbeiten alle bei der Polizei.“ Ohne ein Wort zu sagen gehe ich mit. Die se Nachricht machte mich stutzig. Fast genau das gleiche. Nach 5 Minuten Fußmarsch kommen wir am Polizeipräsidium an. Ich spreche nur mit den Eltern. Ich habe sofort einen Job gekriegt. Ich bin wirklich glücklich. Jetzt habe ich sogar in der anderen Welt Freunde. Ich sage den Kindern kurz dass ich wieder in meine Welt muss. Dann gehe ich wieder durch das Portal. Es ist ganz anders als wenn man hingeht. Es ist kein Wasser und kein Sturm. Irgendwie langweilig. Ich mache mich grade auf den weg nach hause als mein Handy klingelt. Ich gehe dran.

„ Hallo hier ist Johanna Falsen wer ist da?“ „ Hallo hier ist ihr Kollege Hardbeck. Ihre Tochter Leonie ist dem Serienmörder zum Opfer gefallen. Wir haben sie Tot gefunden.“ Er legte auf, als hätte er gewusst dass ich nach dieser Antwort nichts Sagen kann. Ich verstehe die Welt nicht mehr. Wieso, wieso ausgerechnet Leonie. Ich breche in tränen aus. Ich habe plötzlich so einen Hass auf den Mörder. Vorher mochte ich ihn zwar auch nicht aber jetzt hasse ich ihn abgrundtief. Ich renne nach Hause und will grade Jon von der Nachricht erzählen, aber als ich ankomme hängt er an den Lippen einer anderen. An den Lippen von meiner bersten Freundin Anika. Ich schrei wütend auf. „ Was soll das du Idiot! Deine Tochter wurde grade ermordet

und du knutschst hier mit Anika rum?“ Anika ergreift sofort die Flucht. Jon will hinterher aber ich packe ihn und ziehe ihn zurück. „ Du mieser Verräter! Es ist aus mit uns. Ich lasse mich scheiden!“

Ein neuer Kollege

Jon rennt in sein Zimmer und packt schnell alle Sachen. Dann stürzt er aus der Haustür. Ich bin Bogenschützin im Verein. Ich hole meinen Bogen mit Pfeilen aus dem Schrank und renne zum Fenster. Unten sehe ich Anika und Jon. Ich spanne die Sehne und schieße einen Pfeil ab. Es soll sie nicht treffen. nur erschrecken. Und so geschieht es auch. Der Pfeil verfehlt die beiden. Erschrocken gucken sie zu mir hoch. „ Lasst euch nie wieder blicken!“ Ich spanne zum zweiten mahl die Sehne, doch die beiden ergreifen die Flucht. Ich beruhige mich etwas und lege mich ins Bett. Am nächsten Morgen wache ich entspannt

auf. Ich ziehe mich an, wasche mich und mache mich auf den Weg zur Arbeit. Als ich dort ankomme, kommt mein Chef auf mich zu. „Darf ich vorstellen. Finn Leder, ihr neuer Kollege.“ Ich weiß nicht ob ich mich freuen soll, oder schreien soll. Ich nicke nur anstatt was zu sagen. Ich gehe mit meinem neuen Kollegen Finn in den Aufenthaltsraum. Wir sprechen eine Zeitlang über dies und das. Dann gehe ich mir einen Kaffee holen. Schon ein komischer Typ dieser Finn, aber eigentlich ist er ja ganz nett. Ich habe noch kein richtiges Bild von ihm. Ich weiß nicht warum, aber ich werde einfach nicht schlau aus ihm. Dann steckt mir mein Chef auch noch vorhin diesen Zettel zu. Auf dem steht: Name: Finn

Leder Alter: 28 Jahre Geburtstag:4.9.1986 Geburtsort: Hamburg Aber wie soll mich das weiter bringen? Diese Informationen bringen niemanden was. Nicht mir, nicht ihm, niemandem. Dieser Zettel ist unnötiger als ein Zebrastreifen auf einem Weg wo Autos verboten sind. Ich nehme einen schluck von meinem Kaffee. Er schmeckt zu bitter. Ich greife nach der Zuckerpackung. Ich nehme mir 2 Stück Würfelzucker und lasse sie in meinen Kaffee fallen. Ich nehme außerdem noch einen Schuss Milch. Als ich damit fertig bin gehe ich wieder in mein Arbeitszimmer. Komischerweise treffe ich dort Finn der in

einer meiner Schubladen kramt. „Was macht du da Finn?“ Vor Erschrockenheit stößt er sich den Kopf. „ Ich wollte nur die Akten zum Serienmörder angucken. Naja ich hab Schluss. Bis dann.“ Er verlässt den Raum. Die einzige Frage die mir noch bleibt ist: Hat er wirklich nach den Akten gesucht?

Knapp daneben ist zum glück auch vorbei


Ohne weiter darüber nachzudenken, gehe ich ebenfalls nach hause. Als ich dort ankomme fühlt sich der Raum leer und kalt an. Es ist irgendwie beängstigend. Ich lege mich in mein Bett. Es fühlt sich so an als würden die Wände immer näher und näher kommen und die Luft immer dünner wird. Ich kriege langsam Platzangst. Doch schon im gleichen Moment schlafe ich ein. Heute habe ich frei. Ich nutze die Zeit um nach Ledora zu reisen. Ich gehe zur

zurückgelassenen Baustelle. Ich fühle mich beobachtet, als würde mich jemand verfolgen. Ich drehe mich um doch ich kann niemanden entdecken. Ich muss mich wohl geirrt haben. Endlich bin ich da. Ich benutze die Schrittreihenfolge und das Portal erscheint. Ich berühre den Nebel und alles war wie vorher. Ich erscheine in der anderen Welt in der Gestalteiner 17 Jährigen. Meine Freunde Mia, Konstanze, Laura und Lukas erwarten mich schon. Wir begrüßen uns kurz und dann gehen wir zur Wache. Die vier gehen spielen. Wir kriegen gleich einen Auftrag. Ein Banküberfall auf der Welli-hill Straße. Wir rücken aus. Jemand ruft mir zu das ich mir Pfeil und Bogen schnappen soll. Komischerweise sind hier die Dienstwaffen

Bogen. Naja jedenfalls sind wir bald angekommen. Ich gehe rein. Da steht der Gangster, der die Frau an der Kasse mit einem gespanten Bogen bedroht. Ich rufe: „ Lassen sie die Frau in ruhe!“ Er dreht sich um. Ohne eine Antwort zu geben schießt er einen Pfeil auf mich ab. Dieser verfehlt um längen sein Ziel. Er schießt eine zweiten. Der streift meine Stirn. Ich halte mir meine Blutende Stirn. Das Blut läuft mir wie ein Wasserfall das Gesicht runter, zumindest fühlt sich das so an. Ich lasse für einen Moment lang Wunde, Wunde sein und schieße einen Pfeil auf ihn. Der Pfeil trifft den Arm. Benommen fällt er zu Boden, aber nicht weil er tot ist, sondern weil an den Pfeilspitzen Betäubungsmittel dran ist. Es

hinterlässt keine Wunden. Nach getaner Arbeit gehen wir mit dem Dieb im Schlepptau zurück zur Polizeiwache. Ich mache mich auf den Weg zum Portal und steige hindurch. Der Rückweg ist genau so langweilig wie letztes mal. Ich sammle mich kurz und dann trete ich den Heimweg an. Auf halber Strecke kommt mir Finn entgegen. „ Wollen wir noch was Essen gehen?“ Diese Frage kommt überraschend. Damit hätte ich nicht gerechnet. Da fällt mir wieder die Wunde an der Stirn ein, doch sie ist verschwunden. Ich könnte jetzt gut Ablenkung gebrauchen. Ich antworte: „ Warum nicht. Ein schöner Abend hat noch niemandem auf der Welt geschadet.“ Wir machen uns auf den Weg zum Restaurant. Das wird bestimmt ein

schöner Abend. Ich freue mich schon meinen neuen ungewöhnlichen Kollegen besser kennen zu lernen.

Aus schön wird schrecklich


„ Das ist doch wirklich ein schöner Abend“, sagt Finn mit erstaunlich tiefer Stimme. Normalerweise spricht er höher. Aber das ist mir im Moment auch egal. „ Ja, dass ist einer meiner besten Abende meines Lebens. Was hast du eigentlich, bevor du Polizist geworden bist, gearbeitet?“ Er guckt etwas verwirrt. Er hat wohl nicht mit so einer Frage gerechnet. Er antwortet aber trotzdem: „ Ich habe vorher als Automechaniker gearbeitet, meine Firma hat aber dicht gemacht. Der Job hat mir eigentlich spaß gemacht, naja aber es kommt wie es kommen muss.“ „ Oh das tut

mir leid“, antworte ich. „ Ach nein dass muss es dir nicht. Ich komme sehr gut damit klar. Und jetzt habe ich ja sowieso einen besseren Job.“ Ein vibrieren durchzuckt meinen Körper. Ich ziehe mein Handy aus der Hosentasche und lese die SMS die ich grade bekommen habe. Hallo hier ist Mia. Du musst sofort kommen. Hier ist was ganz schreckliches passiert. Beeil dich. Ich warte beim Portal auf dich. Was ist das den? Ich muss sofort da hin. Ich erkläre Finn kurz das ich noch nach hause muss und mache mich auf den Weg zum Portal. Ich renne zum Portal, mache die Schrittfolge und springe regelrecht in das Portal hinein. Ich lande in Ledora. Ich schaue mich schnell um. Die wunderschöne, zauberhafte, magische Welt, ist nur noch ein

grauer Fleck. Das einzige was noch seinen Glanz besitzt ist der Palast. Da kommen auch schon Mia, Konstanze und Luka angerannt. „Wo ist Laura?“ „ Die musste zuhause bleiben. Hier, ziehe das an, sonst wirst du abgeschossen. Das stimmt. Hier laufen alle mit Pfeil und Bogen rum. Wir gestehen den Weg zur Wache. Neben uns sin Häuser Die ihre Türen und Fenster verbarrikadiert haben. Es ist ein grauenhafter Anblick. Die Menschen die draußen sind haben angsterfüllte Gesichter. Endlich kommen wir an der Polizeiwache an. Ich verstehe das einfach nicht. Gerade eben noch das schöne essen mit Finn und jetzt das. An der Tür der Wache hängt ein Schild. Auf dem steht: Heute wird nicht nur ein Kind verschwinden

sondern zehn. Kein wunder dass alle so große Angst haben. Schockiert über das was ich grade gelesen habe, betrete ich die Wache. Ich setze mich an meinen Schreibtisch. Plötzlich werden ein Kind und ein Mann reingebracht. Der Mann ist sehr wütend. „Ich habe doch gesagt dass ich sie nicht entführen will. Sie ist meine Tochter. Warum sollte ich das tun?“ Ein Polizist fragt das Mädchen wie sie heißt. Sie antwortet ihr Name ist Emma Danter. Der Mann wird nach seinem Namen gefragt und antwortet mit Mathias Danter. Er zeigt seinen Ausweis und darf anschließend mit seiner Tochter gehen. Au dem Fenster sehe ich wie seine Tochter in Tränen ausbricht und ihrem Papa um den Hals fällt. Wie weit muss es kommen dass

schon unschuldige Leute verhört werden.

Der Neuanfang

Ich gehe zurück zum Portal. Schockiert von den heutigen Ereignissen steige ich in das Portal. Ich gehe nach hause. Ich will grade den Fernseher anmachen. Als es an der Haustür klingelt. Ich gehe genervt zur Gegensprechanlage. „ Hallo wer ist da?“ „ Hier ist Finn. Darf ich reinkommen?“ Meine Augen hellen sich auf. Ich hätte jeden erwartet nur nicht ihn. „ Ja komm doch hoch.“ Ich drücke die Tür auf. Ich höre leise Schritte die immer lauter werden und immer näher kommen. Und dann steht er vor mir. Stattlich und groß wie immer. Ich bitte ihn einzutreten. Wir machen es uns auf dem Sofa gemütlich und plaudern ein bisschen. „Was führt dich

den hier her?“ „ Ich habe mich von meiner Freundin getrennt. Sie hat mich mit einem anderen betrogen. Ich habe sie erwischt. Sie hat mich sogar noch angelächelt als ich sie rausgeschmissen habe. Das war echt dreist. Die Nacht habe ich kein Auge zugekriegt. Es war die reinste Hölle. Sie hat mich später angerufen und wollte mich zurück aber ich hab sie immer wieder weggedrückt. Jetzt hat sie behauptet dass ich sie geschlagen und verprügelt hätte und droht mir damit, wenn ich sie nicht zurücknehme, diese Geschichte der Polizei zu erzählen. Das kann mich in große Schwierigkeiten bringen. Ich bin ja selbst ein Polizist. Diese Aussage kann mich meinen Job kosten. Hat dein Mann dir so etwas auch schon angetan. Ich meine weil du

auf deinem Facebook Profil schreibst das du Single bist.“ „ Bei mir ist er einfach weggelaufen, na ja ihm kann man das auch nicht verübeln. Ich habe ihn ja fast mit Pfeil und Bogen umgebracht.“ Diese Unterhaltung führen wir noch eine Weile lang. Dann sehe ich ihn an und bekomme Schmetterlinge im Bauch. Aber warum so plötzlich. Ich liebe ihn. Oder nicht. Eine Zeitlang gucken wir uns tief in die Augen. Auf einmal beugt er sich vor und drückt mir einen Kuss auf die Wange. Jetzt bin ich mir zu hundert Prozent sicher ich liebe ihn. Ich liebe ihn sehr. „ Oh. Dass kommt jetzt etwas überraschend. Ich weiß noch nicht ob ich mich schon einer neuen Beziehung widmen kann. Die Trennung ist erst zwei Tage her. Ich brauche glaube ich

noch ein bisschen Zeit mir das zu überlegen. Ach was. Was rede ich den da. Ich möchte eine Beziehung mit dir. Ich liebe dich Finn. Ich liebe dich so sehr.“ Er küsst mich wieder. Aber nicht auf die Wange sondern auf die Lippen. Es fühlt sich zart an. Der Kuss schmeckt nach Apfel, wahrscheinlich liegt es daran das wir vorher Apfel gegessen haben. Ich bin überglücklich. So glücklich war ich schon lange nicht mehr. „ Bereit für einen Neuanfang?“ „ Ja ich bin bereit“, sage ich. Die Nacht verbringt er bei mir. War es wirklich gut das ich Jon vergessen will und mich hals über Kopf in eine neue Liebesgeschichte reinstürze. Vielleicht lässt er mich auch fallen. Nein das würde er nie tuen. War es wirklich gut ihn bei mir

übernachten zu lassen? Ja, schließlich liebe ich ihn.

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Über den Autor

Yannick5900
Hallo. Ich schreibe nicht weil ich abonenten will sonder weil mir das schreiben spaß macht. Ich bin 15 Jahre alt, und mochte mit meinem Buch "Plötzlich anders" zeigen das auch Jugendliche gute Bücher schreiben können.
Viel Spaß beim lesen
Yannick5900.

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Wolfsfeder Hey :)
Ich finde es auch schon ziemlich gut geschrieben. Dass es in Präsens ist, ist mal was anderes und lässt einen sich direkt vor Ort fühlen. Echt cool.^^
L.g Wolfsfeder
Vor langer Zeit - Antworten
PorterThomson Da hast Du dir eine schöne Geschichte ausgedacht und auch sogleich zu Papier, oder vielmehr in die Datei gebracht. Gut! Angel 2014 hat schon recht, dass da noch einige Fehler zu korrigieren sind. Aber dafür, dass dies hier dein erstes veröffentlichtes Buch ist und Du, wie Du selber sagst, erst 13 Jahre alt bist ist der Text wirklich schon sehr gut! Mit den Rechtschreibfehlern empfehle ich Dir, die Geschichte einfach mal durch die Rechtschreibung und Grammatikkorrektur des Schreibprogramms auf deinem PC zu jagen. Das würde schon viel helfen. Ja und stilistisch, also die Art wie Du schreibst, keine Bange, Du bist auf dem besten Weg ein richtig guter Autor zu werden. Ich habe genauso angefangen! ;) Ich werde dich mal abonnieren, ob Dir das nun gefällt oder nicht! ;) Bin mal gespannt was noch so von Dir kommt!
Vor langer Zeit - Antworten
Angel2014 Vorwort: schön geschrieben, wie aus einer vergangenen Zeit.
Naja außer den groben Fehlern bin ich weiterhin gespannt auf dein Buch
Vor langer Zeit - Antworten
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