Gedichte
Wir sind die Sterne

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"Wie unromantisch!"
Veröffentlicht am 06. Februar 2014, 2 Seiten
Kategorie Gedichte
© Umschlag Bildmaterial: Frans Hals
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Einst brach ich auf, eine Welt zu erobern! Heut sitz ich in einem Käfig voller Narren! So kam ich zum Entschluss, "Will Hofnarr sein!" Und daran arbeite ich nun, in Berlin, das durch seine einmalige Nähe von Ost und West vielleicht schon einen Gedanken voraus ist. Mag sein, dass dieser Gedanke auch Nord und Süd einander etwas näher bringen kann.
Wie unromantisch!

Wir sind die Sterne

Wir sind die Sterne Der Mond packt das Gefühl am Kragen Die Sterne funkeln durch die Nacht Und ich soll dir nur Liebes sagen Was hast du dir dabei gedacht? Du willst uns einen Stern aussuchen Am großen schwarzen Himmelszelt Bei dem wir unser Glück dann buchen Dass auch mal was für uns abfällt Ach, sag mir, was fehlt dir zum Glück Und ich sag dir dann, was mich stört Wir nehmen davon Nichts zurück Es ist gesagt! Es ist gehört! Wozu aufs Licht des Glückssterns warten? Wir schaffen das, auf jeden Fall! Wir bau’n uns heut den Edengarten Das Licht braucht tausend Jahr durchs All! PeKa

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Hörbuch

Über den Autor

pekaberlin
Einst brach ich auf, eine Welt zu erobern! Heut sitz ich in einem Käfig voller Narren! So kam ich zum Entschluss, "Will Hofnarr sein!" Und daran arbeite ich nun, in Berlin, das durch seine einmalige Nähe von Ost und West vielleicht schon einen Gedanken voraus ist. Mag sein, dass dieser Gedanke auch Nord und Süd einander etwas näher bringen kann.

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KaraList Na, wenn das keine wissenschaftliche Begründung ist einer Liebesbezeigung auszuweichen. :-)
Ein schönes Gedicht, Peter ... romantisch, auch wenn Du das Gegenteil anmerkst.
LG
Kara
Vor langer Zeit - Antworten
pekaberlin Romantisch, in den Stilmitteln, ja.
Aber die Aussage ist wohl doch eher realistisch, Kara.
Ausweichen? Nö! Aber, aktiv gestalten ... also "unromantisch" ...
Vielen Dank und liebe Grüße
Peter
Vor langer Zeit - Antworten
Willie Zum Gedicht-eine rundum gelungene Arbeit. Beeindruckend die vielen, interessanten Kommentare.
(Ja- was da "Narrenkappe" von sich gab, fand ich nicht so böse- er hat deine Verse eben nicht verstanden,(oder nicht verstehen wollen?). Was soll's.Bis demnächst
b.G.
Willy
Vor langer Zeit - Antworten
pekaberlin Schön,
wenn auch die älteren Sachen noch gelesen werden, Willy!
Es war ja eine Reaktion auf die hier überbordende unkritische Romantikwelle.
Naja, gebracht hat es nicht viel.
Danke und liebe Grüße
Peter
Vor langer Zeit - Antworten
AngiePfeiffer Wie herrlich unromantisch romantisch
meint
Angie
Vor langer Zeit - Antworten
pekaberlin Nun ja, Angie,
die Stilmittel der Romantik sind mir schon lieb, also Reim oder Metapher.
Aber die Aussage habe ich dann doch lieber realistisch!
Vielen Dank und liebe Grüße Peter
Vor langer Zeit - Antworten
Gunda So isses, Peter, warum nach den Sternen greifen, wenn wir die Realität viel direkter beeinflussen können. Wobei ich nix dagegen habe, wenn mir jemand bei Mondlicht was Liebes sagt :o)

Fein gedichtet und so ... unpolitisch ;o)

Lieben Gruß
Gunda
Vor langer Zeit - Antworten
pekaberlin Natürlich soll dir, nicht nur bei Mondschein, was Liebes gesagt werden, Gunda.
Aber, das hier war meine Absage an die ganze Neoromantik, die durch unsere Zeit wabbert.
Das eine schließt das andere ja nicht aus, wie mein Freund, Heine, beweist. Realismus mit romantischen Stilmitteln. Also, Kopf und Bauch, wenn du so willst!
Und ich weiß auch, dass dieses "unpolitisch" ironisch ist.
Danke dir und liebe Grüße Peter
Vor langer Zeit - Antworten
koollook Ein sehr flottes und hoffnungsvolles Gedicht. Die Reime wirken natürlich und alles liest sich flüssig. Wirklich gut.
Vor langer Zeit - Antworten
pekaberlin Danke!
Schön, wenn du es so empfindest! Was will ich mehr?
Liebe Grüße Peter
Vor langer Zeit - Antworten
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