Romane & Erzählungen
2. K A P I T E L

0
"2. K A P I T E L"
Veröffentlicht am 21. Dezember 2013, 10 Seiten
Kategorie Romane & Erzählungen
© Umschlag Bildmaterial: doris oberfrank-list - Fotolia.com
http://www.mystorys.de
2. K A P I T E L

2. K A P I T E L

2. neue stadt - neuer versuch

Es regnete als sie in Crescent ankam. "Na super, das fehlte mir gerade noch." Einen Moment nachdem sie das gedacht hatte, fuhr ein Auto mit Windeseile vorbei und spritzte sie mit dem Wasser voll, dass sich am Bordstein zu einer gro├čen Pf├╝tze gesammelt hatte. Lauren stampfte w├╝tend auf den Boden und holte die Stadtkarte von Crescent aus der Jackentasche, die sie sich am Busbahnhof geholt hatte. Als sie endlich den ├ťberblick hatte und wusste wo sie sich befand ging sie die Stra├če entlang. Manchmal sah sie nur auf die Karte und prallte mit Leuten zusammmen, die

n├Ârgelnd weitergingen.

Als sie am Hotel ankam war sie nass bis auf die Haut. Die Eingangshalle war riesig. Von aussen sah das Hotel sehr modern aus. Doch innen war es im Landhausstil eingerichtet. Es standen einige wei├če Sitzgarnituren mit goldenen R├Ąndern dort. Die Kaffeetische hatten das gleiche Muster wie die Sessel und Sofas. Die W├Ąnde waren mit braunen Holz verkleidet. ├ťberall hingen wundersch├Âne Bilder und es gab mehrere Kamine. Riesige Kronleuchter hingen von den Decken und der Boden war mit hellem Laminat versehen. Alles sah sehr Edel aus. Es kam einem nicht wie in einem Hotel vor, sondern man f├╝hlte sich

wie zu Hause.

Sie zitterte als sie am Empfang stand.

Die Blondine die dort am Rechner sa├č, sah zu Lauren auf. In ihren Augen lag ein herablassender Blick. "Sie sind hier in einem 5 Sterne Hotel, k├Ânnen sie sich das ├╝berhaupt leisten?" Lauren konnte es nicht fassen. "Und ob ich es mir leisten kann. Nur weil ich keine Designerklamotten trage und top gestylte bin hei├čt das nicht das ich es mir nicht leisten kann. Ich bin gerade angekommen, habe Kopfschmerzen und w├╝rde gerne ein Einzelzimmer f├╝r eine Woche haben. Ist das m├Âglich ?" Anscheinend ist der Hotelmanager auf sie aufmerksam geworden. "Gibt es ein

Problem?" Die Blondine sagte gar nichts. "Ja und ob. Ich m├Âchte eigentlich nur ein Zimmer f├╝r 7 Tage, jedoch geht Ihre Mitarbeiterin davon aus, dass ich es mir nicht leisten k├Ânnte. Einen Mensch nur wegen seiner Kleidung und seines Aussehens zu beurteilen find ich nicht nett."

Lauren musste sich anstrengen um nicht auszurasten. "Ich m├Âchte mich herzlich entschuldigen f├╝r meine Mitarbeiterin. Nat├╝rlich bekommen sie bei uns ein Zimmer. Ein Einzelzimmer f├╝r 7 Tage. Ist das richtig?" ┬áLauren nickte. "Das macht dann 945 ÔéČ. Dazu bekommen sie einen Gratisbesuch in unserem Wellnessbereich. Ich entschuldige mich

noch ein mal f├╝r die Unannehmlichkeiten." Lauren bedankte sich und legte das Geld auf die Theke. Die Blondine gab ihr die Schl├╝sselkarte. "Ich w├╝nsche Ihnen einen sch├Ânen Aufenthalt bei uns." sie l├Ąchelte gek├╝nstelt. "Ja danke." Lauren nahm ihren Rucksack und ging zu den Aufz├╝gen. Als sie im Aufzug stand, wurden die Kopfschmerzen schlimmer. In der 3. Etage stieg ein ├Ąlteres Ehepaar ein. Sie diskutierten lautstark ├╝ber das Opernst├╝ck, was sie eben gesehen hatten. Lauren stieg in der 5. Etage aus, obwohl sie bis in die 9. musste. "Mein Gott haben sie keine anderen Probleme?" murmelte Lauren beim Ausstieg. "Wie

unerh├Ârt." sagte die ├Ąltere Dame. Lauren ging die Treppen hoch ohne Pause zu machen. In ihrem Zimmer angekommen, lie├č sie sich aufs Bett fallen. Ihr Kopf pochte vor Schmerzen. Sie sah auf die Uhr die an der Wand neben dem Bett hing. Es war mittlerweile kurz vor 21 Uhr. Sie setzte sich auf und sah sich in dem Zimmer um. Das Bett auf dem sie sa├č war riesig und wie auch in der Eingangshalle, war alles im Landhausstil eingerichtet. An der Wand gegen├╝ber des Bettes hing ein gro├čer Flachbildfernseher, der so ┬ágar nicht in das Zimmer passte. Unter dem Fernseher stand eine kleine Kommode. Alle M├Âbelst├╝cke des Zimmer hatten das

selbe Holzmuster. Lauren stand auf und ging in das anliegende Badezimmer. "Wow" sie stand dort mit gro├čen Augen. Das Bad war anders als der Rest des Hotels sehr luxuri├Âs eingerichtet. Am Ende des Raumes waren zwei gro├če Waschbecken mit meerblauen Unterschr├Ąnken. Daneben war die Toilette die mit einer Milchglasscheibe vom Rest des Badezimmers getrennt war. Eine riesige Badewanne stand links vom Eingang und rechts eine Dusche. Eine Zimmerpflanze stand in einer Ecke die das Badezimmer wohnlicher machte. Durch die vielen maritimen Dekoartikel f├╝hlte man sich ein bisschen wie am Meer. An einem Haken an der Wand hing

ein Bademantel, bestickt mit dem Namen des Hotels. Lauren lie├č sich sofort Wasser in die Badewanne. Sie musste sich dort einfach ein wenig entspannen. Kurz vor Mitternacht legte Lauren sich ins Bett. Sie stellte sich den Wecker und schloss die Augen.

0

Hörbuch

Über den Autor

LonelySoul

Leser-Statistik
6

Leser
Quelle
Veröffentlicht am

Kommentare
Kommentar schreiben

Senden
Sealord Schön geschrieben, ich würde gerne wissen wie es weiter geht!
LG Uwe
Vor langer Zeit - Antworten
Zeige mehr Kommentare
10
1
0
Senden

102654
Impressum / Nutzungsbedingungen / Datenschutzerklärung