Fantasy & Horror
The Second Part (6) - Kapitel 6

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"...wenn die Wahrheit ihren Weg ans Licht findet, beginnt die Gefahr...."
Veröffentlicht am 01. Dezember 2013, 10 Seiten
Kategorie Fantasy & Horror
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Über den Autor:

Meine Kreativität entsteht durch mein Leben und meine Träume ...
...wenn die Wahrheit ihren Weg ans Licht findet, beginnt die Gefahr....

The Second Part (6) - Kapitel 6

Kapitel 6

Ich merkte erst das ich fiel, als ich auch schon hart auf den Holzboden aufkam und nach Luft schnappend liegen blieb. Schockiert von dem Aufprall öffnete ich die Augen und fing panisch zu Schreien an, als sich ein Gesicht in mein Blickfeld schob. Jareds Hände legten sich um meine Schultern, während sich sein Mund mechanisch bewegte. Ich verstand nicht, was er mir sagen wollte, nur meine eigenen Schreie drangen an mein Ohr. Er schüttelte mich durch, doch ich hörte nicht auf, bis er mir schließlich den Mund zuhielt und es still wurde. "Es ist alles gut. Kannst du jetzt bitte aufhören

zu schreien?" Ich nickte unsicher und wartete, bis er seine Hände von meinem Mund nahm. Ich setzte mich auf und kroch von ihm weg an die Wand, wo ich mich zusammenkauerte. Mein Körper zitterte noch immer und ich traute meiner Stimme nicht, also sah ich ihn misstrauisch an. Seinerseits musterte er mich ebenfalls skeptisch, aber nicht feindlich, wie er es sonst tat, bis sein Blick auf meine Hand fiel und er mit einem Nicken andeutete, dass ich hinsehen sollte. Erst jetzt spürte ich den leichten Schmerz an meiner Hand und ich sah hinab, bis ich die Wunde an meiner Handinnenfläche sah. "Du hast dich draußen verletzt. Du solltest

vorsichtiger sein, Sura. Ohne mich wärst du jetzt sicher tot.", sagte Jared, für meinen Geschmack etwas zu überheblich. Meine Augen verengten sich und ich sah ihn misstrauisch an. Warum wusste er so viel? Hatte er etwas mit der Tür zu tun? Doch so sehr mein Verstand arbeitete und nach Antworten verlangte, so wenig wollte ich meine Sprache wiederfinden. "Da du nicht mit mir reden willst, werde ich jetzt wohl wieder gehen. Pass also besser auf dich auf.", sagte er und drehte sich herum, um zur Tür zu gehen. Bevor er verschwand, drehte er sich noch einmal um und betrachtete mich eine kurze Weile. "Meine Warnung was den Keller betrifft war ernst gemeint, vielleicht hältst du dich jetzt

besser dran." Er zwinkerte mir zu und ging durch die Tür, oder besser wollte. Ich hatte schon einmal gesehen, dass er gegen eine unsichtbare Wand gelaufen war, doch es nun wieder zu sehen, beruhigte mich nicht wirklich, im Gegenteil. Verschiedene Gefühle strömten in mich ein und doch glomm ein kleiner Funke Genugtuung in mir auf, der allerdings schnell wieder erlosch, als mir klar wurde, was es bedeutete, wenn er nicht von hier weg kam. Ich sah sein Gesicht nicht, was unter den Umständen nicht gerade vorteilhaft war, also richtete ich mich vorsichtig auf und ich schlich an der Wand entlang. Irgendwie musste ich ihn die Küche kommen, wo mein Handy lag und die Polizei rufen, denn hier war

ich nun nicht mehr sicher. Doch bevor ich nur ansatzweise die Tür erreicht hatte, drehte er sich herum und starrte mich wütend an. "Verflucht soll´n sie sein!", sagte er wütend und kam auf mich zu, packte mich an den Schultern und schüttelte mich durch. "Erlaube mir das Haus zu verlassen, Sura!", sagte er und sah mich dabei so ernst an, dass mir klar wurde, dass er nicht scherzte. "Ich ... Ich weiß nicht, wie das geht. Du kannst gehen, ich halte dich nicht auf." "Nein, tust du nicht? Dann wäre ich wohl nicht mehr hier. Du musst es schon wollen. Los streng dich an, oder wir beide bekommen ein Problem." Ich versuchte irgendetwas in meinen Kopf dazu zu bringen, es zu wollen, doch mir wurde

schnell klar, dass ich es eigentlich gar nicht wollte, schließlich war das die perfekte Situation, um endlich herauszufinden, was hier vor sich ging, und was es mit dem Keller auf sich hatte. Bevor ich etwas sagen konnte, durchdrang lautes Klopfen die Stille. "Wer ist das?", fragte Jared leise. "Woher soll ich das denn wissen. Lass mich nachsehen.", sagte ich und versuchte mich aus seinem Griff zu befreien. "Du wirst nichts sagen, haben wir uns verstanden?" "Ja,", sagte ich und ging zur Tür. Doch ich war mehr als überrascht Mr. Mickaels vor der Tür zu sehen. "Darf ich hereinkommen?", fragte er und trat

näher. Ohne etwas zu sagen, trat ich beiseite und ließ ihn herein. Als er Jared sah, blieb er wie angewurzelt stehen und musterte ihn kalt. "Jared.", sagte er ebenso kühl. Es klang nicht gerade freundlich und auch Jared schien nicht erfreut über den Besuch zu sein. "Mr. Mickaels, schön sie einmal wiederzusehen.", sagte er höflicher, als es den Anschein machte. "Wollen wir uns in die Küche setzen?", fragte ich die beiden Männer. Beide nickten mechanisch und begaben sich in die Küche, während ich ihnen folgte. Die Situation war mehr als irrational und doch war ich begierig darauf, etwas herauszufinden, was meine vielen Fragen

beantwortete. Allerdings schien es eine ziemlich angespannte Geschichte zu werden. "Geht es Ihnen wieder gut, Mr. Mickaels?", fragte ich, um ein Gespräch zu beginnen. "Ja sicher, Sura. Es tut mir leid, dass ich mich nicht mehr gemeldet habe, ich hatte viel zu tun, allerdings habe ich auch Neuigkeiten für dich. Ich habe mir noch mal alle Unterlagen zusammengesucht und ich vermute, dass sich im Keller Tagebücher deiner Familie aufhalten. Tagebücher, die viele Jahre alt sind." "Aber ... ich weiß nichts von Tagebüchern.", erwiderte ich und wunderte mich, dass meine Eltern nie etwas erwähnt hatten. Ich sah zu Jared, in der Hoffnung, dass ich etwas in

seinem Gesicht lesen konnte, doch er sah eher desinteressiert aus, was mich zu der Überzeugung brachte, dass er mehr wissen wollte. "Nun, mehr weiß ich leider auch nicht, aber ich hätte eine andere Frage. Glaubst du an Übernatürliches?", unterbrach Mr. Mickaels meine Gedanken. Bevor ich auch nur ein Wort sagen konnte, wurde es plötzlich Dunkel. "Was ...?", wollte ich ansetzen, doch Angst breitete sich in mir aus, sodass ich unfähig war, mich zu bewegen. Stattdessen lauschte ich in die Stille hinein, doch es wirkte, als wäre ich vollkommen allein.

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LinneaHazel Maaaaaaan. Verdammt nochmal. Jetzt da ich weiß, dass da noch ein Kapitel wartet und das hier mal wieder super spannnd abeschlossen ist... wie zum Teufel soll ich es da noch abwarten können, das nächste zu lesen!? Unfassbar.

Aber nun mal zum Eigentlichen... großes Lob... dein Schreibstil is wahnsinn.
Allerdings bin ich doch sehr überrascht das Mr. Mikaels nichts zu dieser Situation im Haus gesagt hat. Also kein Kommentar dazu abgegeben hat. Aber das hat sicherlich seine Gründe-nehm ich mal an.;)
Und Jared... ich hab keine Ahnung wieso, aber ich mag ihn... und zwar von "Auftritt" zu "Auftritt" immer mehr.:D
Lass ihn nicht sterben okay?:)

.... und ich darf mich jetzt schon aufs neue Kapitel freuen.:-*

P.s. Ich mag die Geschichte wirklich sehr. :)
Vor langer Zeit - Antworten
FindYourselF Na wie gut, dass ich mich doch entschieden habe, weiterzuschreiben, oder? ;) Mir macht es auch wieder Spaß, merkt man wohl, da ich so viel schreibe ;) Ich hoffe trotzdem dass du dich noch bis Sonntag oder so gedulden kannst, die nächsten Kapitel müssen noch überarbeitet werden ;)

Mensch so viel Lob, damit kann ich ja gar nicht umgehen :P hehe ...
Und du hast es schon ganz gut erfasst, warum Mr. Mickaels nichts sagt ;)
"Lass ihn nicht sterben, okay?" haha ja, der war gut, ich muss gerade laut lachen.. Also ich enthalte mich mal meiner Stimme, aber irgendwie war mir schon klar, dass du ihn magst. Du scheinst auf böse Menschen zu stehen :P

Das freut mich riesig, dass dir die Geschichte so gefällt, und genau deswegen schreib ich sie auch ;) Wir sind uns wenigstens treu ;) :* Und mögen das, was der andere schreibt, das ist toll ... ;)

Danke für diesen ganz tollen Kommentar. HDL sis :*
Vor langer Zeit - Antworten
LinneaHazel Ja es war auf jeden Fall ne gute Idee, dass du weiter geschrieben hast. Die Story gefällt mir eben sehr.:)
Bis Sonntag muss ich warten?? Du stellst mich aber ganz schön auf die Probe. :D Aber nein, ich komm schon klar damit. ;)

Logisch, ich steh auf die Arschloch-Typen, die den Frauen gegenüber immer so böse und unartig sind. :'D Irgendwie ziehen die magisch an.;)

Na ja, du weißt ja, wenn ich Kritik habe, dann bring ich sie auch an, und wenn mal Lob gefragt is, halt ich auch nicht hintern Berg.:D

Schönen Nikolaus-Tag noch. :-*
Vor langer Zeit - Antworten
FindYourselF Ich hoffe ich komm auch dazu, das WE was zu schreiben, aber ich denke schon . Vllt ja auch schon morgen, oder vllt erst mal Schule machen, naja lass dich einfach überraschen ^^

Ich mag die Arschlochtypen eben auch so.. Jetzt weiß ich auch warum kaum einer Lachlan mochte aber Alec.. den mochte ich selber ja am meisten :D

Ich nehm Kritik auch gerne an, außer die übernimmt den ganzen Kommi :D ne spaß :D
Aber lob gefällt mir :* Deswegen versuch ich schnell weiterzuschreiben ;9
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