Gedichte
Spionage

0
"Spionage"
Veröffentlicht am 29. September 2013, 4 Seiten
Kategorie Gedichte
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Die Ahnung, das Gefühl, der Reiz eines Augenblicks sickert in mein Herz und bildet aus tränenreichen Worten einen See, der, wenn er überläuft, in Kaskaden, Verse schmiedet, die zum Verstand fließen wie ein weiser Strom und sich ins Meer ergießen. Die Hand ist sein Delta, Schreibt auf, was der Fluss von seiner Reise erzählt. (Roland Pöllnitz)
Spionage

Spionage

Beschreibung

Ich begrüße alle interessierten Leser. Ich freue mich über jeden Leser, über diejenigen, die Kommentare hinterlassen noch mehr, über die, die mir mit ihren Kritiken weiter helfen können am meisten. Roland Pöllnitz Wer mag, darf gern auf meinen Webseiten stöbern: www.pöllnitz.eu www.alter-cherusker.de

Spionage

Kannst du einem Feind nicht trauen?

Hast du Angst vor seinem Plan?

Spionieren die Agenten,

fühlen sie ihm auf den Zahn.

 

Hat dein Freund dich oft betrogen,

traust du ihm nicht übern Weg,

schenkst du ihm den Treuetester,

um zu finden den Beleg.

 

Fürchtest du dich vor dem Volke,

zitterst du um deine Macht,

spitzeln Lauscher, Späher, Schnüffler

als Organ der Niedertracht.

 

Willst du jemand ruinieren,

suchst du seinen schwarzen Fleck

auf der blütenweißen Weste,

bis er ist vom Fenster weg.

 

(c) Rajymbek 09/2013

http://www.mscdn.de/ms/karten/beschreibung_96921-0.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/beschreibung_96921-1.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_1214912.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_1214913.png
0

Hörbuch

Über den Autor

Rajymbek
Die Ahnung, das Gefühl, der Reiz eines Augenblicks sickert in mein Herz und bildet aus tränenreichen Worten einen See, der, wenn er überläuft, in Kaskaden, Verse schmiedet, die zum Verstand fließen wie ein weiser Strom und sich ins Meer ergießen. Die Hand ist sein Delta, Schreibt auf, was der Fluss von seiner Reise erzählt. (Roland Pöllnitz)

Leser-Statistik
28

Leser
Quelle
Veröffentlicht am

Kommentare
Kommentar schreiben

Senden
Rajymbek Re: Es ist traurige Realität ... -
Zitat: (Original von NORIS am 02.10.2013 - 11:30 Uhr) ... worüber Du hier schreibst. Und wenn in Deutschland von Datenschutz geredet wird, so ist das in meinen Augen nur noch Heuchelei. Wir sind längst für jeden einigermaßen fitten Computertypen zu gläsernen Menschen geworden. Erst recht für die NSA und Genossen.
Selbst wenn jemand nichts mit der modernen Technik am Hut hat, wird man über ihn vieles im Netz erfahren können, wenn man weiß wie. Die Überwachungsgesellschaft, wie sie in 1984 dargestellt wird, scheint leider keine Phantasie mehr zu sein. Es ist beängstigend. Und es wird wahrscheinlich noch schlimmer werden.

Heidemarie


Ich sagte vor vielen Jahren einmal: Wenn der CIA einen ausschalten will, dann macht er das egal wo und so dezent, dass es niemand merkt. Und diese Infos sammeln sie und sammeln sie und eines Tages werden sie daran ersticken, glaub mir. Danke für deinen Beifall.

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Re: Re: -
Zitat: (Original von ViktorL am 30.09.2013 - 09:29 Uhr) Und das gilt es so gut wie möglich zu verhindern - ganz ausschalten kann man es sowieso nicht mehr.

Eigentlich traurig, dass man über dieses Thema - wie über so viel andere - überhaupt schreiben muss.

LG
Viktor

Zitat: (Original von Rajymbek am 29.09.2013 - 19:58 Uhr)
Zitat: (Original von ViktorL am 29.09.2013 - 14:08 Uhr) Der Ellbogengesellschaft einen Text zu widmen ist Dir sehr gelungen!

Lieben Gruß
Viktor


Nun ja, ob es nun Widmung oder Fesstellung nennt, soll mir egal sein. Ich fand nur, ich musste etwas sagen.

Die Geheimdienste sammeln seit Jahrzehnten ungeheure Datenmengen, und die Spitzelaktionen der Stasi sind dagegen das reinste Kinderspiel. Und das alles ist keine Verschwörungstheorie, sondern Aussage eines Mitarbeiters der NSA, der sie mit Dokumenten belegen konnte.

Wer die Macht besitzt, braucht kein Wertesystem. Er kann schalten und walten. Wenn wir zulassen, dass jemand die ungeheure Macht hat, mit irgendwelchen Algorithmen unser Verhalten zu berechnen, weil er vorher genug Daten über uns gesammelt hat, hören wir auf, ernstzunehmende Individuen zu sein, wir werden zu gut programmierten fiktiven Personen in einem Computerrollenspiel, die eine begrenzte Menge an Handlungsoptionen haben und auf Eingaben des Nutzers reagieren können.

VLG Roland




Man muss es nicht, man kann und sollte! :-) Es gibt so vieles, was wir nicht wissen. Besser isses.
Vor langer Zeit - Antworten
NORIS Es ist traurige Realität ... - ... worüber Du hier schreibst. Und wenn in Deutschland von Datenschutz geredet wird, so ist das in meinen Augen nur noch Heuchelei. Wir sind längst für jeden einigermaßen fitten Computertypen zu gläsernen Menschen geworden. Erst recht für die NSA und Genossen.
Selbst wenn jemand nichts mit der modernen Technik am Hut hat, wird man über ihn vieles im Netz erfahren können, wenn man weiß wie. Die Überwachungsgesellschaft, wie sie in 1984 dargestellt wird, scheint leider keine Phantasie mehr zu sein. Es ist beängstigend. Und es wird wahrscheinlich noch schlimmer werden.

Heidemarie
Vor langer Zeit - Antworten
avewien Re: Re: - Und das gilt es so gut wie möglich zu verhindern - ganz ausschalten kann man es sowieso nicht mehr.

Eigentlich traurig, dass man über dieses Thema - wie über so viel andere - überhaupt schreiben muss.

LG
Viktor

Zitat: (Original von Rajymbek am 29.09.2013 - 19:58 Uhr)
Zitat: (Original von ViktorL am 29.09.2013 - 14:08 Uhr) Der Ellbogengesellschaft einen Text zu widmen ist Dir sehr gelungen!

Lieben Gruß
Viktor


Nun ja, ob es nun Widmung oder Fesstellung nennt, soll mir egal sein. Ich fand nur, ich musste etwas sagen.

Die Geheimdienste sammeln seit Jahrzehnten ungeheure Datenmengen, und die Spitzelaktionen der Stasi sind dagegen das reinste Kinderspiel. Und das alles ist keine Verschwörungstheorie, sondern Aussage eines Mitarbeiters der NSA, der sie mit Dokumenten belegen konnte.

Wer die Macht besitzt, braucht kein Wertesystem. Er kann schalten und walten. Wenn wir zulassen, dass jemand die ungeheure Macht hat, mit irgendwelchen Algorithmen unser Verhalten zu berechnen, weil er vorher genug Daten über uns gesammelt hat, hören wir auf, ernstzunehmende Individuen zu sein, wir werden zu gut programmierten fiktiven Personen in einem Computerrollenspiel, die eine begrenzte Menge an Handlungsoptionen haben und auf Eingaben des Nutzers reagieren können.

VLG Roland

Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: -
Zitat: (Original von ViktorL am 29.09.2013 - 14:08 Uhr) Der Ellbogengesellschaft einen Text zu widmen ist Dir sehr gelungen!

Lieben Gruß
Viktor


Nun ja, ob es nun Widmung oder Fesstellung nennt, soll mir egal sein. Ich fand nur, ich musste etwas sagen.

Die Geheimdienste sammeln seit Jahrzehnten ungeheure Datenmengen, und die Spitzelaktionen der Stasi sind dagegen das reinste Kinderspiel. Und das alles ist keine Verschwörungstheorie, sondern Aussage eines Mitarbeiters der NSA, der sie mit Dokumenten belegen konnte.

Wer die Macht besitzt, braucht kein Wertesystem. Er kann schalten und walten. Wenn wir zulassen, dass jemand die ungeheure Macht hat, mit irgendwelchen Algorithmen unser Verhalten zu berechnen, weil er vorher genug Daten über uns gesammelt hat, hören wir auf, ernstzunehmende Individuen zu sein, wir werden zu gut programmierten fiktiven Personen in einem Computerrollenspiel, die eine begrenzte Menge an Handlungsoptionen haben und auf Eingaben des Nutzers reagieren können.

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: -
Zitat: (Original von Scheherazade am 29.09.2013 - 12:23 Uhr) Schade, dass man sich mit solchen Themen befassen muss! Du hast es auf hervorragende Weise getan. Sehr gut geschrieben!

Liebe Grüße
Scheherazade


Vielen lieben Dank, liebe Scheherazade, freut mich, dass du es genau so siehst.

Liebe Sonntagabendgrüße vom
Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: ***** -
Zitat: (Original von erato am 29.09.2013 - 12:21 Uhr) Deine realistische Schilderung
tatsächlicher Gegebenheiten -
lässt mich Beklommenheit fühlen.

Herzlichst
Bruder Tom


Ich hatte plötzlich so eine Eingebung - obwohl diese NSA-Geschichte ja nun ein paar Tage her ist. Ein altes Sprichwort sagt, dass wenn die Regierung Angst vor dem Volk hat, Freiheit herrscht, aber wenn die Menschen Angst vor der Regierung haben, dann gibt es Tyrannei. Alle Fragen beantworten sich hiermit ganz von allein.

Herzlichst Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Tilly ...... -
deine zeilen leben...das ist schon schlimm

und dann noch diese heuchler die so etwas ihrem ärgsten feind natürlich nie antuen würden....


thomas
Vor langer Zeit - Antworten
avewien Der Ellbogengesellschaft einen Text zu widmen ist Dir sehr gelungen!

Lieben Gruß
Viktor
Vor langer Zeit - Antworten
Scheherazade Schade, dass man sich mit solchen Themen befassen muss! Du hast es auf hervorragende Weise getan. Sehr gut geschrieben!

Liebe Grüße
Scheherazade
Vor langer Zeit - Antworten
Zeige mehr Kommentare
10
11
0
Senden

96921
Impressum / Nutzungsbedingungen / Datenschutzerklärung