Science Fiction
Nova 4 Kapitel 5

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"Nova 4 Kapitel 5"
Veröffentlicht am 19. September 2013, 22 Seiten
Kategorie Science Fiction
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Über den Autor:

...Was gibts über mich zu wissen ? Ich schreibe gerne, deshalb bin ich auf der Seite angemeldet. Muss man mehr wissen ?Ich freu mich natürlich immer über konstruktive Kritik und Kommentare zu meinen Texten.Sonst noch was über mich.. Malt und Metalhead und Laborheini mit einem Faible für Philosophie, Pfeifen und Fantasyliteratur. Erwarte also bitte niemand zu viel von mir :-) Oh und mich gibts auch bei ...
Nova 4 Kapitel 5

Nova 4 Kapitel 5

Beschreibung

Während immer größere Teile der Galaxie im Chaos versinken und die alten Ordnungen zerfallen scheint es, als gäbe es keine Hoffnung mehr einen Krieg zu verhindern. Die Via können die Kontrolle über die Erde an sich reißen, während die menschliche Flotte den Kampf längst an einer anderen Front führt. Rafail Coel versucht weiterhin die Artheraner von einem sinnlosen Angriff auf die abtrünnige Kolonie Artherium abzuhalten Und dann sieht es so aus als liegt ein letzter Funken Hoffnung vielleicht in der Vergangenheit Bildquelle : exploding star fotolia.com

Kapitel 5 Ultimatum

Elth stand einen Moment mit dem Rücken zu ihnen und sah aus dem großen Frontfenster des Raums.

,, Darween wird in jedem Fall gegen uns stimmen.“  , sagte er schließlich und trat zurück an den Tisch wo die anderen saßen.

,, Das war aber zu erwarten, oder ?“ , wollte Adams wissen.

Elth nickte, während er sich an seinem Platz, den vier gegenüber, niederließ. Er musterte die drei Menschen und die Artheranerin vor ihm langsam.

,, Und doch hatte ich irgendwie darauf gehofft… mit einer absoluten Mehrheit müsste er sich vielleicht fügen. Darweens Haus stellt den Großteil des Militärs, aber er ist nicht dumm. Er will diese Chance ergreifen bloß will er dabei ihre Hilfe nicht annehmen. Er glaubt Artherium sei am besten zu erobern ohne auch nur ein Wort mit dem dortigen  Gouverneur zu wechseln.“

,, Und die restlichen Hausherrn ?“ , wollte Coel wissen.

,, Istarie…. Ist mal wieder alles egal. Sie mischt sich selten ein und wird sich wohl auf die Seite der Mehrheit schlagen. Und das ist auch das Problem. Vaas ist nach wie vor unentschlossen… und somit haben wir immer noch einen Patt.“

,, Wir müssten  letztlich  Vaas überzeugen, dann gewinnen  wir. “ , sagte Aine. ,, Darween kann nicht so dumm sein, sich wirklich gegen drei Ratsstimmen zu stellen. Nicht aktiv.“

,, Aktiv ?“ , fragte Martin. ,, Über was reden wir hier ? Bürgerkrieg ?“

,, Es…“ Elth sah einen Augenblick über die Schulter und damit wieder hinaus auf die Artheranische Siedlung. ,, Es  ist eine gefährliche Situation, fällt die Entscheidung nicht bald, könnte es zu einem Bruch im Häuserrat kommen.“

,, Sie sind 10 Jahre miteinander ausgekommen.“ , stellte Adams fest. ,, Wieso plötzlich diese Spannungen ? ich kann ja verstehen, das unsere Ankunft hier und die Nachricht über die Freigabe von Artherium  für einigen… Wirbel gesorgt haben muss, aber…“

,, Zu viel geschieht in zu wenig Zeit. Die Zerstörung Artheriums hat uns vielleicht mehr zusammengeschweißt aber der gescheiterte Angriff auf die Erde, die… Uneinsichtigkeit ihrer Art bei den Friedensverhandlungen, Via, die eine halbe Flotte von Menschen und Artheranern zerstören… das hier ist  wie ich befürchte nur…  der letzte Tropfen, der den Topf zum Überlaufen bringt, so sagen die Menschen doch, oder?“

,, Also ist es egal, wie viele Stimmen wir haben ?“ , fragte Martin. ,, Darween wird einfach was…. Trotzdem einfach  tun was er will? “

,, Es ist nicht so einfach…“ , setzte der Artheraner an.

,, Jedes Mal, wenn jemand das gesagt hat, war es meistens eine Lüge die folgte.“ , bemerkte Martin.

Elth war aufgesprungen. ,, Wollen sie etwa, das ich hier ähnliche Zustände, wie auf der Erde riskiere ? Ihre Kolonien sagen sich los, sie sind längst in einem kalten Bürgerkrieg und wenn ich…“
,,Könnten wir uns vielleicht alle wieder beruhigen?“ , fragte Aine.

Elth sah sie einen Augenblick an, als wüsste er nicht, ob die Artheranerin ihn oder Martin meinte.

,, Ich lasse mir nichts von einer…“ Er schwieg grade noch rechtzeitig wieder und setzte sich. ,, Ich muss um Verzeihung bitten.“

,, Schon gut.“ , brummte Martin.
,, Was sollte das ?“ , wollte Coel leise wissen.

,, Sie merken es doch auch… wir sitzen seit einem Monat hier rum und… nichts. Er hat keinerlei Plan, das ist die Wahrheit. Er will uns vielleicht helfen aber…“ Der Pilot winkte ab.

Adams sah einen Augenblick in die Runde. ,, Haben wir eine wirkliche Chance ?“
,,Nur , wenn wir Vaas endgültig überzeugen.“ , antwortete Elth. ,, Wir müssten eine absolute Mehrheit haben wenn wir Darween zu irgendetwas  zwingen wollen. Oder zumindest darauf hoffen können.“

Martin stand auf. ,, Dann sollten wir mit ihm reden. Ich schätze… sie konnten ihn nicht überzeugen?“

,, Ich habe noch nicht mit ihm…“

,, Sie hatten einen Monat, verdammt.“

Elth schien kurz wieder wütend werden zu wollen, dann jedoch sagte er ruhig. ,, Ich erwarte nicht, das sie verstehen, wie unsere Politik funktioniert.“

Kurz bevor Martin den Raum ganz verlassen konnte, zog Coel ihn bei Seite.

,, Was ?“ , wollte der Deutsche wissen.

,, Irgendetwas stimmt doch  mit ihnen nicht.“

Martin sah sich kurz um. Adams war ebenfalls Aufgestanden und wendete sich zum Gehen.

,, Ich fühle mich seit Wochen beobachtet und nicht von den Artheranern… und dann habe ich ein schlechtes Rätsel im Kopf.“

,, Das ist doch bei weitem nicht alles.“
Es dauerte einen Moment, bis der Pilot antwortete. ,, Glauben sie wirklich, er wird uns keinen Dolchstoß verpassen, wenn er merkt, dass er auf der Verlierer-Seite ist ? Sie haben das doch grade selbst mitbekommen.“

,, Ich muss um Verzeihung bitten, wenn meine Worte sie beunruhigt haben sollten.“

Martin und Coel fuhren fast gleichzeitig herum. Keiner hatte gemerkt, dass der Hausherr sich genähert hatte.

,, Beunruhigt ist gut.“ , murmelte Martin.

,, Es fällt schwer alte Gewohnheiten los zu werden, schätze ich.“ , sagte Aine.

,, Wenn es nur das wäre.  Die anderen betrachten mich immer als den Freigeist im Rat. Aber…  vielleicht bin ich genauso unwissend wie die anderen.“

Martin kratzte sich einen Moment am Hinterkopf. ,, Ich schätze, wir sind beide einfach etwas ungeduldig.“ Und lachend  fügte er hinzu,, Daran sind nur sie Schuld Coel, normalerweise sind ie derjenige, den alles nicht schnell genug geht . Das ist ansteckend.“
Elths Haltung wirkte fast demütig, als er zurücktrat.

 Martin machte sich daran, Adams zu  folgen.

Coel wollte es ihm schon gleich tun, als ihn der artheranische Rat noch einmal anhielt.

,, Ich wollte sie bitten noch einen Moment zu bleiben Coel. Allein“

Er drehte sich zu Elth um. Kurz war er unsicher, was der Artheraner noch wollen könnte. Für den Moment zumindest schien doch alles geklärt. Sie waren kaum weiter als vorher. Oder ?

 ,, Aine ?“

Eigentlich hatte Coel  fast erwartet, dass sie protestieren würde.

Die Artheranerin nickte jedoch  nur. ,, Ich werde sehen ob ich Adams und Martin einhole.“

 

Henry Wilkonson ging mit hochgeschlagenem Jackenkragen durch die verregneten Straßen. Das Wasser sammelte sich in den Rinnsteinen, die den  Wassermassen nur wenig entgegenzusetzen hatten.

Wenigstens verbarg die Wolkendecke die ständig präsenten Schiffe im Orbit.

Fast hätte man meinen können, alles wäre normal.

Einige Leute hasteten ebenfalls durch die Wasserschleier, manche trugen Einkaufstaschen, andere suchten Verwandte.

Die Sperrung sämtlicher Funkkanäle war immer noch da. Nichts war hier wirklich noch normal.

Dazu brauchte er lediglich die Straße nach den knapp zwei Meter großen Gestalten absuchen, die den gesamten Weg im Auge behielten.

Die Situation hatte sich geändert.

Wilkonson blieb vor den Stufen stehen, die hinauf zum Parlament führten. Die Türen waren verschlossen worden und ein halbes Dutzend in schwarze Panzerplatten gekleidete  Wachen hatten davor Stellung bezogen.

Eines der Wesen verfolgte den ehemaligen Vorsitzenden mit den Augen, bis er vor dem Aufgang stehen blieb.

Ein Mann löste sich aus den Reihen der Bewaffneten

Auch wenn er wie ein Mensch wirkte, wusste Wilkonson sofort, wen er vor sich hatte. Einen Via.

,, Weitergehen.“ , meinte die Gestalt, die eine bodenlange, weiße Jacke trug. Ansonsten war sein gegenüber komplett schwarz gekleidet,  was ihn wie einen Schatten wirken ließ.

,, Haben sie eine Ahnung, wen sie vor sich haben ?“ Vielleicht hatte er einfach genug vom Verstecken.

Ob der Via nur gut riet oder einfach Zugriff auf die Datenbanken und die Netze der Erde hatte, er antwortete sofort. ,, Henry Wilkonson, Vorsitzender des Erdparlaments. Oder… was davon übrig ist.“

,, Und sie sind ?“

,, Ein Name…. Wenn sie einen brauchen tut es Linos. “ , Und als wäre gar nichts gewesen fuhr er fort ,, Sie gehen jetzt. Wir… werden sprechen wenn die Zeit soweit ist.“
,, Und wenn nicht ?“

Die Gestalten am Eingang des Gebäudes richteten die Waffen auf die einsame Gestalt am Fuß der Treppe.

Einen Moment dachte er tatsächlich darüber nach, einfach zu bleiben.  Er war es leid…

Wenn er sich umsah, hasteten die Leute schnell weiter, als wollten sie sich nicht hier mit reinziehen lassen.

Wilkonson fragte sich, ob sie wenigstens stehen bleiben würden, wenn ein Treffer ihn in Asche verwandelte.

,, Ich habe noch zu tun.“ , murmelte er schließlich und ging davon.

Er hatte verloren.

 

 

Seyonn lief ziellos durch die Straßen der artheranischen Siedlung. Er könnte direkt zum Rat geht, wolle sich aber erst mit Coel oder sonst jemanden besprechen.

Das Gefühl beobachtet zu werden war verschwunden. Zum Glück schien was auch immer es gewesen war, ihn nicht verfolgt zu haben.

Und es beschäftigte ihn auch nicht mehr. Es war Vergangenheit. Der Unity- Abgesandte zögerte. Ein Umstand , der ihm seltsam bewusst wurde.  Er war unsicher… Gern hätte Seyonn das lediglich auf die fehlenden Nachrichten von Coel oder den anderen auf Eos geschoben. Aber er kannte die Wahrheit und sie sich auszureden war zwecklos.

Eine bekannte Gestalt zog seien Aufmerksamkeit auf sich.

,, Aine.“

Die Artheranerin musste ihn erst jetzt bemerkt haben.

,, Seyonn. Ich wusste nicht, das sie wieder hier sind.“

,, Ich bin grade erst zurück gekommen.“ , erwiderte der Unity-Botschafter. ,, Es… sieht nicht sonderlich gut aus.“

,, Ich vermute mal das heißt dann… Willkommen im Club ?“

,, Schön das sie menschliche Redensarten einfach so  übernehmen. Ich versuche so etwas meist zu vermeiden.“ Das Gesicht  zeigte kurz so etwas, wie ein schwaches Lächeln, das aber sofort wieder unter einer gleichbleibenden Maske aus Emotionslosigkeit Verschwand. ,, Die Kronos ist ziemlich leer geworden. Nathan hat damit begonnen die Liste der Toten durchzugehen.  Wir haben kaum noch ein Viertel der ursprünglichen Besatzung.“

Aine wusste nicht, ob der Unity-Abgesandte wirklich  besorgt klingen konnte. Seyonn aus der Ruhe zu bringen war normalerweise ein Ding der Unmöglichkeit. Aber irgendetwas anderes schien ihn nooch zu beschäftigen.

,, Sie scheinen in Gedanken zu sein.“

,, Ich werde wohl nur alt.“ Es klang  wie ein Schuld Eingeständnis.

Die Artheranerin wusste einen Augenblick nicht, wie sie auf dieses ,, Ich dachte ihre Art altert nicht ?“

.. Ich trage die Erinnerungen von Jahrtausenden mit mir Aine. Glauben sie nicht, dass das ohne Folgen bleiben kann.  Auch wenn Artheraner zehnmal so schnell lernen wie ein Mensch, erwarte ich nicht, das sie das nachvollziehen können.“

,, Nein ich bezweifle wirklich, das ich das kann.“

,, Und sie ? Ich weiß dass der Rat noch keine Entscheidung getroffen haben kann.“

,, Darween stellt sich quer.“

Der Unity –Abgesandte sah einen Moment zum Glasturm im Zentrum der Siedlung zurück.

,, Alles verändert sich. Vielleicht auch die Meinung der größten Narren.“

,, Ich hatte  mir meine Heimkehr sicher nicht so vorgestellt.“ , erwiderte Aine. ,, Auf der einen Seite bin ich froh, dass es zumindest einige gibt, die nicht mehr so denken. Auf der anderen gibt es wohl nach wie vor zu viele. So etwas wie echte Uneinigkeit im Rat hat es noch nicht gegeben. Ich habe das ungute Gefühl, das hier ist nur der Auftakt. Worte…“

,, Aber wenn Worte scheitern, dann wissen wir alle was folgt.“ , beendete Seyonn den Satz.

,, Ich weiß nicht, ob sie das wiederum verstehen können Seyonn , aber wenn das hier vorbei ist, falls es irgendwann vorbei ist… dann hätte ich gerne etwas Normalität.. vielleicht.“

,, Sie reden von Coel ?“

,, So unglaublich es klingt. Ich… ich habe Angefangen diesen Mann zu lieben.“

,, Es wundert mich, das Artheraner und Menschen überhaupt sexuell Kompatibel sind.“

Die Artheranerin wurde einen Augenblick  unsicher,, Wir… Wir kommen zurecht.“

,, Und offenbar die gleiche kulturell gewachsene  Verklemmtheit teilen.“ , fuhr der Unity-Abgesandte fort. ,, Schön.“

,, Also weshalb sind sie hier ?“ , versuchte die Artheranerin das Thema zu wechseln.

,, Nur eine fixe Idee. Wir brauchen in jedem Fall Verstärkung auf der Kronos.

,, Und  ich schätze, die GTDF fällt dafür weg. “

,, Genau das. Ich hoffte eigentlich, das die Artheraner uns da aushelfen können.“

,, Ich würde mit diesem Vorschlag vielleicht warten, bis sich die ganze Situation etwas entspannt hat. Momentan fürchte ich, wird man ihnen nicht einmal zuhören.“
,, Wie auch immer, ich werde trotzdem versuchen mit ihnen zu reden. Den Antrag eines Unity können sie ablehnen, aber  das man mir nicht zuhören würde ist schon eine Weile nicht mehr vorgekommen.“

Aine lachte. ,, Ich fürchte sie unterschätzen, wie stur manche von uns sein können.“
,, Ich glaube, davon habe ich mir ein ziemlich gutes Bildgemacht. Sie haben mehrere Tage gebraucht um sich auch nur dazu durchzuringen mit uns zu reden.“

,, Das stimmt wohl.“ , erwiderte Aine und schien einen Augenblick in Gedanken zu versinken.

,, Ein nahezu untrügliches Gedächtnis macht es trotzdem nicht unbedingt angenehmer sich zu erinnern… wer man einmal war.“

,, Es ist mehr, als würde man über eine andere Person nachdenken.“ , ergänzte Seyonn fast unhörbar leise.

,, Ich schätze… ja. Wenn sie sich beeilen, holen sie Martin und Adams noch ein. Sie sind unterwegs zu Vaas.“

,, Der Ratsherr ? Dann hoffe ich wohl, das er mir zuhört. Und sie ?“

,, Ich gehe zurück oder komme nach. Ich glaube nicht, dass es Vorteile bringt, wenn ich mich da einmische“

,, Wieso nicht ?“

,, Vielleicht möchte ich mich auch gar einfach nicht da hineinziehen lassen. Zumindest fürs erste nicht.“

 

 

Elth schien einen Augenblick unsicher zu sein, wie er beginnen sollte.

Coel stand einfach in der Nähe der Tür und musterte den artheranischen Hausherrn. Die Sekunden vergingen unangenehm langsam. Elths Ausbruch von vorhin war etwas, das für den sonst freundlichen Artheranern absolut untypisch schien. War der Mann wirklich nur gestresst oder… hatte er einen Plan?

,, Es gibt möglicherweise einen Weg, Darween auszuschalten.“

,, Bei ihnen klingt das, als wollten sie ihn umbringen.“ , bemerkte Coel.
,, Nein.. Nein.. Ich würde nicht einmal… Ich habe sicher darüber nachgedacht. Es wäre nichts ganz ungewöhnliches würde ein Hausherr… ersetzt werden.“
Coel schüttelte den Kopf. ,, Elth, Darween mag gegen uns stehen. Und mir ist auch klar, dass er vermutlich nie unser Freund wird. Aber wenn sie mir tatsächlich vorschlagen sollten, jemanden zu töten, nur um ihre Stellung im Rat damit zu festigen, dann bin ich auf der falschen Seite.“ , erklärte Coel überzeugt.

,, Sie verkennen möglicherweise…“

,, Ich verkenne gar nichts. Finden sie einen besseren Weg. Falls ich sie daran erinnern darf, das ich überhaupt hier bin liegt da dran, das ich unnötiges Blutvergießen vermeiden möchte.“

Elth seufzte. ,, Es gäbe noch eine Option. Ich bezweifle aber wirklich, das ihnen diese viel besser gefallen dürfte.“
,, Und die sieht wie aus ?“

,, Was“ , fragte der Hausherr. ,, Wenn wir eine fünfte Partei im Rat einbringen ? Wenn wir vier Räte auf unserer Seite hätten müsste Darween darauf eingehen. Wenn er nicht als Friedensbrecher dastehen  will, der sich einer klaren Entscheidung nicht beugt. “
,, Und bei drei Stimmen funktioniert das wieso nicht ?“

,, Er würde einfach nicht akzeptieren, das  zumindest ein Patt an nur einer Stimme mehr scheitert. Dafür ist er dann doch zu Stolz.“ , erläuterte Elth.

,, Und an wen dachten sie ?“

,, Aine.“

Coel konnte einen Moment nicht antworten. Natürlich… jetzt wo er wusste, worauf Elth hinaus wollte, schien es von Anfang an klar gewesen zu sein. Selbst seine Mordpläne an Darween… war das Teil des Spieles gewesen? Um Coel von selbst darauf zu bringen? Wenn ja, dann hatte er den jungen Artheraner bei weitem unterschätzt. ,, Wie bitte ?“

,, Es ist die einzige Option, die uns bleibt. Karwin  Ein unbesetztes Haus.“

,, Und ein Totes. Aine hat es oft genug selbst erwähnt.“
,, Wie viele Mitglieder ein Haus hat ist nicht ausschlaggebend.“ , erklärte er. ,, Nur das es existiert.“

,, Und ich soll sie fragen ? Warum ich ?“

,,Weil sie als einziger dafür wirklich in Frage kommen. Lassen sie mich ihnen noch eine Frage stellen.  Lieben sie sie?“

,,Wa.. woher ?“ Es spielte wohl keine Rolle. Coel musste nicht lange über eine Antwort nachdenken. ,, Mit meinem Leben“

,, Und liebt sie sie?“

,, Ich weiß nicht… Ich glaube es… Wollen sie mir jetzt daraus einen Vorwurf machen? “

,, Nein. Wenn dem so ist, dann ist es für mich nicht von Belang.“

Coel wurde langsam wütend. ,, Was wollen sie dann ?“

,, Das sagte ich bereits. Sie wollen eine Option, die habe ich ihnen genannt.“

,, Versuchen sie grade mich unter Druck zu setzen ?“

,, Nein. Ich rate ihnen nur, sich bald zu entschieden. Geheimnisse verbreiten sich hier nur langsam. Außer man hilft nach.“
Coel drehte sich nicht noch einmal zu der Gestalt des Rats um.

,, Wagen sie es nicht.“

,, Es ist die einzige Möglichkeit die uns bleibt.“ , meinte der Ratsherr beinahe schuldbewusst. ,, Sie reden mit Aine oder ich übernehme das.“

Coel verschwand ohne ein weiteres Wort aus der Tür.

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