Einen Traum, den ich ersann, der aus dem Kopfe mir entsprang,
davon will ich nun erzählen.
Gesponnen in vieler Nächte nachdenklichkeit ist dieser hier
voller Wissbegier, wie er sich wohl spinnt, mit welchen Sinnen er
erfahren wird, ob er endet und wenn ja, dann wie.
Entsprungen halb aus meinem Herzen, trachtet er
danach Wirklichkeit zu werden, im Sein von mehr als nur einem
Kopf und Herz zu vereinen.
Genährt noch von Sonnenlicht unter Schafswolken noch versteckt
harrt er seiner Bilder, die, manchmal Grau, erst noch gemalt werden müssen.
Dieser Traum ist es, dieser und all seine Geschwister
die mich wecken in den Tag, sacht nur Streifen mein Gesicht,
anheimfallend jedes neuen Morgens vergessen, doch erstrebt
von mir, meinem Verständnis der Welt, in die sie
so vielfältig doch hineingeboren.