Gedichte
Alkohol am Steuer

0
"Alkohol am Steuer"
Veröffentlicht am 01. August 2013, 2 Seiten
Kategorie Gedichte
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Lieber Leser! Viel Spaß und eine gute Unterhaltung wünsche ich Ihnen beim Lesen meiner Gedichte und Aphorismen. Mit lieben Grüßen euer/Ihr Norbert (van Tiggelen) Meine bisherigen Buchveröffentlichungen: Menschenskinder ... ,werdet wach! Taschenbuch 01.07.2015 ISBN: 978-3738617566 Mit freundlichen Grüßen ... ,der Gedichtband speziell für Gästebuch-Einträge im Internet. 23.02.2015 ISBN: 978-3734763984 Unser Revier - das ...
Alkohol am Steuer

Alkohol am Steuer

 

Alkohol am Steuer

"Einer geht noch!", schreit die Leber –
so schlimm wird es auch nicht sein;
Später keine Lust zum Laufen,
du steigst breit ins Auto ein.

Dann, im wirren Kopf, passiert es:
Reaktion war viel zu schlecht.
Blutend liegt wer auf dem Asphalt,
wegen dir – wie ungerecht!

Jetzt weinst du ein Meer an Tränen,
niemand dir zur Seite steht.
Du bedauerst dein VERBRECHEN,
aber dafür ist`s zu spät.

Schlimm ist nicht, sich selbst zu schaden
oder wenn man selbst krepiert;
schlimm ist, wenn ein andrer umkommt
oder „nur“ zum Krüppel wird.

© Norbert van Tiggelen 2013

http://www.mscdn.de/ms/karten/v_1171684.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_1171685.png
0

Hörbuch

Über den Autor

NorbertvanTiggelen
Lieber Leser! Viel Spaß und eine gute Unterhaltung wünsche ich Ihnen beim Lesen meiner Gedichte und Aphorismen.

Mit lieben Grüßen euer/Ihr
Norbert (van Tiggelen)

Meine bisherigen Buchveröffentlichungen:


Menschenskinder ... ,werdet wach! Taschenbuch 01.07.2015
ISBN: 978-3738617566

Mit freundlichen Grüßen ... ,der Gedichtband speziell für Gästebuch-Einträge im Internet. 23.02.2015
ISBN: 978-3734763984

Unser Revier - das Ruhrgebiet ... ,mit Ecken und Kanten aus Kohle und Stahl, doch ganz tief im Herzen oft treu und loyal! 25.11.2014
ISBN: 978-3735757999

Nackte Tatsachen ... ,denn wegschauen bringt uns allen nichts! 25.08.2014
ISBN: 978-3735743473

Weisheiten ... ,erlebt, verdaut, betrachtet - geschrieben! 11.07.2014
ISBN: 978-3735757418

Aufrecht gehen ... ,das Buch für Menschen mit Rückgrat! 23.06.2014
ISBN: 978-3735742827

Streicheleinheiten ... ,was ich Dir immer mal sagen wollte! 19.06.2014
ISBN: 978-3735739896

Stolpersteine ... ,das Leben ist nicht immer fair! 18.06.2014
ISBN: 978-3735741578

Galgenhumor ... ,wer zuletzt lacht, lacht am besten. 06.06.2014
ISBN: 978-3735792037

Na(rr)türlich van Tiggelen 20.3.2014
(ISBN: 978-3735791542)

"Narrenfreiheit" - 20.12.2013
(ISBN: 978-3-86483-034-1)

"Mensch Meier" - November 2012
(ISBN: 978-3864830198)

"Von A bis Zett" - November 2011
(ISBN: 978-3864830037)

"Kopfkino" - Juni 2011
(ISBN: 978-3940119674)

"Ende gut, alles gut" - Oktober 2010
(ISBN: 978-3940119520)

"6 vor 12" - Dezember 2009
(ISBN: 978-3940119346)

Leser-Statistik
140

Leser
Quelle
Veröffentlicht am

Kommentare
Kommentar schreiben

Senden
Gast Hallo Norbert, Ja das Thema Alkohol am Steuer, wird immer sehr unterbewertet. Wie du so schön rüber gebracht hast, kommen oft Unschuldige ums Leben.
Hinterher ist das geheule immer groß. Erst überlegen und noch dabei nachdenken!!!!!!!!!!
Die Welt könnte so schön sein.
Vor langer Zeit - Antworten
NorbertvanTiggelen Re: Re: Re: Ein ernstes Thema, das zu kontroversen Diskussionen führt -
Zitat: (Original von Karimela am 03.08.2013 - 13:08 Uhr)
Zitat: (Original von NorbertvanTiggelen am 03.08.2013 - 12:17 Uhr)
Zitat: (Original von Karimela am 01.08.2013 - 22:41 Uhr) Ich persönlich bin Verfechter der 0-Promille-Regel. Wer trinken will, soll das Auto stehen lassen und sich Geld für's Taxi einstecken. Wer das sparen will, soll sich auf Limo oder Wasser beschränken. "Einer geht doch" ist wohl der bescheuertste Satz, den es gibt. Es geht eben nicht! Denn bei dem einen bleibt es nicht und hinterher ist das Gejammer dann groß.
Wer letztendlich mehr zu bedauern ist, derjenige, der von einem Besoffenen zu Tode gefahren wird, oder der Fahrer, der den Rest seines Lebens mit dem Bewusstsein verbringen muss, vollkommen sinnlos ein Leben ausgelöscht zu haben - darüber kann man bis ins Unendliche diskutieren. Beide sind meiner Meinung nach Opfer - Opfer der Volksdroge Alkohol.
Und solange derjenige, der konsequent "Nein" sagt als Weichei, Feigling oder Spaßbremse beschimpft wird, weil die Hohlköpfe um ihn herum nicht begreifen, welche Konsequenzen es möglicherweise haben kann, betrunken hinterm Steuer zu sitzen, solange wird es Tote geben, die ein betrunkener Autofahrer zu verantworten hat. Und gebrochene Menschen, die mit ihrer Schuld nur schwerlich leben können.
Ein Umdenken im Umgang mit Alkohol ist schon lange überfällig, doch offenbar gibt es auch hier eine Lobby, die wirksam eine Veränderung verhindert. Es kann also nur jeder für sich entscheiden, was er tut und welche Verantwortung er übernehmen kann. Ich hoffe immer noch, dass die Mehrheit langsam begreift, dass Alkohol nichts hinterm Steuer zu suchen hat!
Liebe Grüße
Karimela



Liebe Karimela!

Dein Kommentar: "Einer geht doch" ist wohl der bescheuertste Satz, den es gibt." ist FÜR MICH völlig fehl am Platze, DENN: Solange es in unserem Land diese 0,7-Promille Grenze gibt, wird es immer Menschen geben, die diesen Satz (Einer geht noch) sagen werden. Ansonsten finde ich deinen Kommentar sehr gut. LGNorbert




Hallo Norbert,
dieser von dir bemängelte Satz soll ausdrücken, dass, egal ob wir nun die (völlig dümmliche) 0,8 Promille haben oder - was ich unbedingt begrüßen würde - die 0 Promille bekommen, es immer heißen wird: 'Ein Schluck kann nicht schaden; das ist doch nicht so schlimm. Ein Mann muss schließlich was vertragen.'
Was ich damit ausdrücken wollte ist, dass unsere Gesellschaft Alkohol endlich als das erkennen muss, was er ist: eine gefährliche Droge und dass es eben nicht okay ist, mal einen zu heben und sich anschließend hinters Steuer zu setzen. Alkohol wird immer noch verharmlost; so lange bis etwas passiert.
Wie oft habe ich festgestellt, dass zum Beispiel bei sogenannten Geschäftsessen nicht nur der Aperitif, der Wein und vielleicht zum Abschluss auch noch "ein Schnäpschen" getrunken werden und anschließend setzen sich die Schlipsträger munter ins Auto und rasen zum nächsten Termin. Alkohol ist einfach zu "normal" in unserer Gesellschaft.

Aber es freut mich, dass dir der Rest meines Kommentars gefallen hat;-)
Liebe Grüße
Karimela



Ich glaube dafür ist es leider schon lange zu spät! :(

Halsabschneider

Seine Macht wird immer größer,
er regiert tagtäglich mehr.
Bist Du ihm einmal verfallen,
gibt es kaum `ne Gegenwehr.

Er hat Menschen hingerichtet,
mehr noch als der längste Krieg.
Wegen ihm so manche Seele
in den Lebenskeller stieg.

Greift sich eiskalt jedes Wesen,
ganz egal, ob arm, ob reich.
Spielte schon den besten Ehen
einen wirklich üblen Streich.

Verursachte Millionen Tode
auf den Straßen, im Verkehr.
Schuldlos starben viele Kinder,
Elternhäuser, sind jetzt leer.

Ist für schwache Seelen alles,
Untergang und Ruhepol.
Er wird uns noch ganz vernichten,
der verfluchte Alkohol.

©Norbert van Tiggelen
Vor langer Zeit - Antworten
Karimela Re: Re: Ein ernstes Thema, das zu kontroversen Diskussionen führt -
Zitat: (Original von NorbertvanTiggelen am 03.08.2013 - 12:17 Uhr)
Zitat: (Original von Karimela am 01.08.2013 - 22:41 Uhr) Ich persönlich bin Verfechter der 0-Promille-Regel. Wer trinken will, soll das Auto stehen lassen und sich Geld für's Taxi einstecken. Wer das sparen will, soll sich auf Limo oder Wasser beschränken. "Einer geht doch" ist wohl der bescheuertste Satz, den es gibt. Es geht eben nicht! Denn bei dem einen bleibt es nicht und hinterher ist das Gejammer dann groß.
Wer letztendlich mehr zu bedauern ist, derjenige, der von einem Besoffenen zu Tode gefahren wird, oder der Fahrer, der den Rest seines Lebens mit dem Bewusstsein verbringen muss, vollkommen sinnlos ein Leben ausgelöscht zu haben - darüber kann man bis ins Unendliche diskutieren. Beide sind meiner Meinung nach Opfer - Opfer der Volksdroge Alkohol.
Und solange derjenige, der konsequent "Nein" sagt als Weichei, Feigling oder Spaßbremse beschimpft wird, weil die Hohlköpfe um ihn herum nicht begreifen, welche Konsequenzen es möglicherweise haben kann, betrunken hinterm Steuer zu sitzen, solange wird es Tote geben, die ein betrunkener Autofahrer zu verantworten hat. Und gebrochene Menschen, die mit ihrer Schuld nur schwerlich leben können.
Ein Umdenken im Umgang mit Alkohol ist schon lange überfällig, doch offenbar gibt es auch hier eine Lobby, die wirksam eine Veränderung verhindert. Es kann also nur jeder für sich entscheiden, was er tut und welche Verantwortung er übernehmen kann. Ich hoffe immer noch, dass die Mehrheit langsam begreift, dass Alkohol nichts hinterm Steuer zu suchen hat!
Liebe Grüße
Karimela



Liebe Karimela!

Dein Kommentar: "Einer geht doch" ist wohl der bescheuertste Satz, den es gibt." ist FÜR MICH völlig fehl am Platze, DENN: Solange es in unserem Land diese 0,7-Promille Grenze gibt, wird es immer Menschen geben, die diesen Satz (Einer geht noch) sagen werden. Ansonsten finde ich deinen Kommentar sehr gut. LGNorbert




Hallo Norbert,
dieser von dir bemängelte Satz soll ausdrücken, dass, egal ob wir nun die (völlig dümmliche) 0,8 Promille haben oder - was ich unbedingt begrüßen würde - die 0 Promille bekommen, es immer heißen wird: 'Ein Schluck kann nicht schaden; das ist doch nicht so schlimm. Ein Mann muss schließlich was vertragen.'
Was ich damit ausdrücken wollte ist, dass unsere Gesellschaft Alkohol endlich als das erkennen muss, was er ist: eine gefährliche Droge und dass es eben nicht okay ist, mal einen zu heben und sich anschließend hinters Steuer zu setzen. Alkohol wird immer noch verharmlost; so lange bis etwas passiert.
Wie oft habe ich festgestellt, dass zum Beispiel bei sogenannten Geschäftsessen nicht nur der Aperitif, der Wein und vielleicht zum Abschluss auch noch "ein Schnäpschen" getrunken werden und anschließend setzen sich die Schlipsträger munter ins Auto und rasen zum nächsten Termin. Alkohol ist einfach zu "normal" in unserer Gesellschaft.

Aber es freut mich, dass dir der Rest meines Kommentars gefallen hat;-)
Liebe Grüße
Karimela
Vor langer Zeit - Antworten
Ephraim Auf den Punkt gebrachte Botschaft ! - Ich kenne jemanden der dem betrunkenen Fahrer auch gerne in den Arsch treten würde ...nur lässt das seine Lähmung nicht mehr zu !

Der Führerschein ist und bleibt ein Waffenschein , man kann damit sich selbst und viele andere gerade in Verbindung mit Alkohol umbringen.

LG Ephraim
Vor langer Zeit - Antworten
NorbertvanTiggelen Re: Ein ernstes Thema, das zu kontroversen Diskussionen führt -
Zitat: (Original von Karimela am 01.08.2013 - 22:41 Uhr) Ich persönlich bin Verfechter der 0-Promille-Regel. Wer trinken will, soll das Auto stehen lassen und sich Geld für's Taxi einstecken. Wer das sparen will, soll sich auf Limo oder Wasser beschränken. "Einer geht doch" ist wohl der bescheuertste Satz, den es gibt. Es geht eben nicht! Denn bei dem einen bleibt es nicht und hinterher ist das Gejammer dann groß.
Wer letztendlich mehr zu bedauern ist, derjenige, der von einem Besoffenen zu Tode gefahren wird, oder der Fahrer, der den Rest seines Lebens mit dem Bewusstsein verbringen muss, vollkommen sinnlos ein Leben ausgelöscht zu haben - darüber kann man bis ins Unendliche diskutieren. Beide sind meiner Meinung nach Opfer - Opfer der Volksdroge Alkohol.
Und solange derjenige, der konsequent "Nein" sagt als Weichei, Feigling oder Spaßbremse beschimpft wird, weil die Hohlköpfe um ihn herum nicht begreifen, welche Konsequenzen es möglicherweise haben kann, betrunken hinterm Steuer zu sitzen, solange wird es Tote geben, die ein betrunkener Autofahrer zu verantworten hat. Und gebrochene Menschen, die mit ihrer Schuld nur schwerlich leben können.
Ein Umdenken im Umgang mit Alkohol ist schon lange überfällig, doch offenbar gibt es auch hier eine Lobby, die wirksam eine Veränderung verhindert. Es kann also nur jeder für sich entscheiden, was er tut und welche Verantwortung er übernehmen kann. Ich hoffe immer noch, dass die Mehrheit langsam begreift, dass Alkohol nichts hinterm Steuer zu suchen hat!
Liebe Grüße
Karimela



Liebe Karimela!

Dein Kommentar: "Einer geht doch" ist wohl der bescheuertste Satz, den es gibt." ist FÜR MICH völlig fehl am Platze, DENN: Solange es in unserem Land diese 0,7-Promille Grenze gibt, wird es immer Menschen geben, die diesen Satz (Einer geht noch) sagen werden. Ansonsten finde ich deinen Kommentar sehr gut. LGNorbert
Vor langer Zeit - Antworten
berin1964 mit 2,8 Promille, - bin ich vor Jahren gefahren. Habe sehr viel Lehrgeld bezahlt, auch die Seele hat gelitten. Hat mir die Augen geöffnet für ein neues Leben. Zurecht klagst du dieses Gesellschaftliches Leid an.

Lg berin1964
Vor langer Zeit - Antworten
NORIS Ziemlich brutal formuliert ... - ... aber oftmals die nackte Wahrheit ... leider!

LG Heidemarie
Vor langer Zeit - Antworten
rumpi Re: Re: ich -
Zitat: (Original von Karimela am 01.08.2013 - 23:05 Uhr)
Zitat: (Original von rumpi am 01.08.2013 - 20:11 Uhr) bin auch so einer gewesen. auch ich habe einen unfall mit todesfolge verursacht.
ich kann es nun mal nicht rückgängig machen,so sehr ich es auch wollte!
ich finde es nur traurig,das man deshalb von der gesellschaft als dreck abgestempelt wird.
es ist nicht wieder gutzumachen,aber ich bin mein leben lang damit gestrafft,denn ich muß ein leben lang damit leben.
es ist lange her,aber die bilder verfolgen mich heute noch.
ich habe nie ein geheimnis draus gemacht,denn ich stehe zu meinem fehler,für den ich teuer bezahlt habe,noch zahle und immer bezahlen werde.
es ist einfach menschen deshalb zu verurteilen,ja,das geht schnell.
und ich habe auch darüber geschrieben in meinen zeilen: "der tag,der mein leben veränderte!"
so,und nun könnt ihr euch auf mich stürzen!

lg,karsten





Hallo Karsten,
warum sollten wir uns auf dich stürzen? Weil du einen furchtbaren Fehler gemacht hast? Weil du diesen Fehler dein Leben lang bereust und darunter leidest?
Was geschehen ist, ist geschehen. Es ist schrecklich, für ALLE Beteiligten. Aber egal, was du auch tust, du kannst es nicht rückgängig machen. Ich finde nur derjenige ist zu verachten, der seine Fehler rücksichtslos begeht und anschließend verleugnet. Du aber bereust deine Unvernunft und ich hoffe, dass du eines Tages Frieden mit dir selbst schließen kannst.
Liebe Grüße
Karimela



hi karimela,
ich würde alles dafür tun,wenn ich könnte. 18 jahre liegt es nun zurück,aber die bilddr verfolgen mich immer noch als wäre es erst gestern gewesen.
ich sehe ihn immer noch da liegen,wie ich ihn mit herzdruckmassage versuche am leben zu erhalten. wie ich hilfe hole. der hubschrauber,polizei,notarzt,feuerwehr. die vielen blaulichter erhellen meine nacht.
immer und immer wieder wird man dran erinnert,selbst nachrichten im fernsehen bringen alles wieder zu tage.
ja wenn ich könnte,aber ich kann es nun mal nicht. leider!

lg und danke,karsten
Vor langer Zeit - Antworten
Karimela Re: ich -
Zitat: (Original von rumpi am 01.08.2013 - 20:11 Uhr) bin auch so einer gewesen. auch ich habe einen unfall mit todesfolge verursacht.
ich kann es nun mal nicht rückgängig machen,so sehr ich es auch wollte!
ich finde es nur traurig,das man deshalb von der gesellschaft als dreck abgestempelt wird.
es ist nicht wieder gutzumachen,aber ich bin mein leben lang damit gestrafft,denn ich muß ein leben lang damit leben.
es ist lange her,aber die bilder verfolgen mich heute noch.
ich habe nie ein geheimnis draus gemacht,denn ich stehe zu meinem fehler,für den ich teuer bezahlt habe,noch zahle und immer bezahlen werde.
es ist einfach menschen deshalb zu verurteilen,ja,das geht schnell.
und ich habe auch darüber geschrieben in meinen zeilen: "der tag,der mein leben veränderte!"
so,und nun könnt ihr euch auf mich stürzen!

lg,karsten





Hallo Karsten,
warum sollten wir uns auf dich stürzen? Weil du einen furchtbaren Fehler gemacht hast? Weil du diesen Fehler dein Leben lang bereust und darunter leidest?
Was geschehen ist, ist geschehen. Es ist schrecklich, für ALLE Beteiligten. Aber egal, was du auch tust, du kannst es nicht rückgängig machen. Ich finde nur derjenige ist zu verachten, der seine Fehler rücksichtslos begeht und anschließend verleugnet. Du aber bereust deine Unvernunft und ich hoffe, dass du eines Tages Frieden mit dir selbst schließen kannst.
Liebe Grüße
Karimela
Vor langer Zeit - Antworten
Karimela Ein ernstes Thema, das zu kontroversen Diskussionen führt - Ich persönlich bin Verfechter der 0-Promille-Regel. Wer trinken will, soll das Auto stehen lassen und sich Geld für's Taxi einstecken. Wer das sparen will, soll sich auf Limo oder Wasser beschränken. "Einer geht doch" ist wohl der bescheuertste Satz, den es gibt. Es geht eben nicht! Denn bei dem einen bleibt es nicht und hinterher ist das Gejammer dann groß.
Wer letztendlich mehr zu bedauern ist, derjenige, der von einem Besoffenen zu Tode gefahren wird, oder der Fahrer, der den Rest seines Lebens mit dem Bewusstsein verbringen muss, vollkommen sinnlos ein Leben ausgelöscht zu haben - darüber kann man bis ins Unendliche diskutieren. Beide sind meiner Meinung nach Opfer - Opfer der Volksdroge Alkohol.
Und solange derjenige, der konsequent "Nein" sagt als Weichei, Feigling oder Spaßbremse beschimpft wird, weil die Hohlköpfe um ihn herum nicht begreifen, welche Konsequenzen es möglicherweise haben kann, betrunken hinterm Steuer zu sitzen, solange wird es Tote geben, die ein betrunkener Autofahrer zu verantworten hat. Und gebrochene Menschen, die mit ihrer Schuld nur schwerlich leben können.
Ein Umdenken im Umgang mit Alkohol ist schon lange überfällig, doch offenbar gibt es auch hier eine Lobby, die wirksam eine Veränderung verhindert. Es kann also nur jeder für sich entscheiden, was er tut und welche Verantwortung er übernehmen kann. Ich hoffe immer noch, dass die Mehrheit langsam begreift, dass Alkohol nichts hinterm Steuer zu suchen hat!
Liebe Grüße
Karimela
Vor langer Zeit - Antworten
Zeige mehr Kommentare
10
11
0
Senden

94314
Impressum / Nutzungsbedingungen / Datenschutzerklärung