| Gast Hallo Norbert, Ja das Thema Alkohol am Steuer, wird immer sehr unterbewertet. Wie du so schön rüber gebracht hast, kommen oft Unschuldige ums Leben. Hinterher ist das geheule immer groß. Erst überlegen und noch dabei nachdenken!!!!!!!!!! Die Welt könnte so schön sein. |
| NorbertvanTiggelen Re: Re: Re: Ein ernstes Thema, das zu kontroversen Diskussionen führt - Zitat: (Original von Karimela am 03.08.2013 - 13:08 Uhr) Zitat: (Original von NorbertvanTiggelen am 03.08.2013 - 12:17 Uhr) Zitat: (Original von Karimela am 01.08.2013 - 22:41 Uhr) Ich persönlich bin Verfechter der 0-Promille-Regel. Wer trinken will, soll das Auto stehen lassen und sich Geld für's Taxi einstecken. Wer das sparen will, soll sich auf Limo oder Wasser beschränken. "Einer geht doch" ist wohl der bescheuertste Satz, den es gibt. Es geht eben nicht! Denn bei dem einen bleibt es nicht und hinterher ist das Gejammer dann groß. Wer letztendlich mehr zu bedauern ist, derjenige, der von einem Besoffenen zu Tode gefahren wird, oder der Fahrer, der den Rest seines Lebens mit dem Bewusstsein verbringen muss, vollkommen sinnlos ein Leben ausgelöscht zu haben - darüber kann man bis ins Unendliche diskutieren. Beide sind meiner Meinung nach Opfer - Opfer der Volksdroge Alkohol. Und solange derjenige, der konsequent "Nein" sagt als Weichei, Feigling oder Spaßbremse beschimpft wird, weil die Hohlköpfe um ihn herum nicht begreifen, welche Konsequenzen es möglicherweise haben kann, betrunken hinterm Steuer zu sitzen, solange wird es Tote geben, die ein betrunkener Autofahrer zu verantworten hat. Und gebrochene Menschen, die mit ihrer Schuld nur schwerlich leben können. Ein Umdenken im Umgang mit Alkohol ist schon lange überfällig, doch offenbar gibt es auch hier eine Lobby, die wirksam eine Veränderung verhindert. Es kann also nur jeder für sich entscheiden, was er tut und welche Verantwortung er übernehmen kann. Ich hoffe immer noch, dass die Mehrheit langsam begreift, dass Alkohol nichts hinterm Steuer zu suchen hat! Liebe Grüße Karimela Liebe Karimela! Dein Kommentar: "Einer geht doch" ist wohl der bescheuertste Satz, den es gibt." ist FÜR MICH völlig fehl am Platze, DENN: Solange es in unserem Land diese 0,7-Promille Grenze gibt, wird es immer Menschen geben, die diesen Satz (Einer geht noch) sagen werden. Ansonsten finde ich deinen Kommentar sehr gut. LGNorbert Hallo Norbert, dieser von dir bemängelte Satz soll ausdrücken, dass, egal ob wir nun die (völlig dümmliche) 0,8 Promille haben oder - was ich unbedingt begrüßen würde - die 0 Promille bekommen, es immer heißen wird: 'Ein Schluck kann nicht schaden; das ist doch nicht so schlimm. Ein Mann muss schließlich was vertragen.' Was ich damit ausdrücken wollte ist, dass unsere Gesellschaft Alkohol endlich als das erkennen muss, was er ist: eine gefährliche Droge und dass es eben nicht okay ist, mal einen zu heben und sich anschließend hinters Steuer zu setzen. Alkohol wird immer noch verharmlost; so lange bis etwas passiert. Wie oft habe ich festgestellt, dass zum Beispiel bei sogenannten Geschäftsessen nicht nur der Aperitif, der Wein und vielleicht zum Abschluss auch noch "ein Schnäpschen" getrunken werden und anschließend setzen sich die Schlipsträger munter ins Auto und rasen zum nächsten Termin. Alkohol ist einfach zu "normal" in unserer Gesellschaft. Aber es freut mich, dass dir der Rest meines Kommentars gefallen hat;-) Liebe Grüße Karimela Ich glaube dafür ist es leider schon lange zu spät! :( Halsabschneider Seine Macht wird immer größer, er regiert tagtäglich mehr. Bist Du ihm einmal verfallen, gibt es kaum `ne Gegenwehr. Er hat Menschen hingerichtet, mehr noch als der längste Krieg. Wegen ihm so manche Seele in den Lebenskeller stieg. Greift sich eiskalt jedes Wesen, ganz egal, ob arm, ob reich. Spielte schon den besten Ehen einen wirklich üblen Streich. Verursachte Millionen Tode auf den Straßen, im Verkehr. Schuldlos starben viele Kinder, Elternhäuser, sind jetzt leer. Ist für schwache Seelen alles, Untergang und Ruhepol. Er wird uns noch ganz vernichten, der verfluchte Alkohol. ©Norbert van Tiggelen |
| Karimela Re: Re: Ein ernstes Thema, das zu kontroversen Diskussionen führt - Zitat: (Original von NorbertvanTiggelen am 03.08.2013 - 12:17 Uhr) Zitat: (Original von Karimela am 01.08.2013 - 22:41 Uhr) Ich persönlich bin Verfechter der 0-Promille-Regel. Wer trinken will, soll das Auto stehen lassen und sich Geld für's Taxi einstecken. Wer das sparen will, soll sich auf Limo oder Wasser beschränken. "Einer geht doch" ist wohl der bescheuertste Satz, den es gibt. Es geht eben nicht! Denn bei dem einen bleibt es nicht und hinterher ist das Gejammer dann groß. Wer letztendlich mehr zu bedauern ist, derjenige, der von einem Besoffenen zu Tode gefahren wird, oder der Fahrer, der den Rest seines Lebens mit dem Bewusstsein verbringen muss, vollkommen sinnlos ein Leben ausgelöscht zu haben - darüber kann man bis ins Unendliche diskutieren. Beide sind meiner Meinung nach Opfer - Opfer der Volksdroge Alkohol. Und solange derjenige, der konsequent "Nein" sagt als Weichei, Feigling oder Spaßbremse beschimpft wird, weil die Hohlköpfe um ihn herum nicht begreifen, welche Konsequenzen es möglicherweise haben kann, betrunken hinterm Steuer zu sitzen, solange wird es Tote geben, die ein betrunkener Autofahrer zu verantworten hat. Und gebrochene Menschen, die mit ihrer Schuld nur schwerlich leben können. Ein Umdenken im Umgang mit Alkohol ist schon lange überfällig, doch offenbar gibt es auch hier eine Lobby, die wirksam eine Veränderung verhindert. Es kann also nur jeder für sich entscheiden, was er tut und welche Verantwortung er übernehmen kann. Ich hoffe immer noch, dass die Mehrheit langsam begreift, dass Alkohol nichts hinterm Steuer zu suchen hat! Liebe Grüße Karimela Liebe Karimela! Dein Kommentar: "Einer geht doch" ist wohl der bescheuertste Satz, den es gibt." ist FÜR MICH völlig fehl am Platze, DENN: Solange es in unserem Land diese 0,7-Promille Grenze gibt, wird es immer Menschen geben, die diesen Satz (Einer geht noch) sagen werden. Ansonsten finde ich deinen Kommentar sehr gut. LGNorbert Hallo Norbert, dieser von dir bemängelte Satz soll ausdrücken, dass, egal ob wir nun die (völlig dümmliche) 0,8 Promille haben oder - was ich unbedingt begrüßen würde - die 0 Promille bekommen, es immer heißen wird: 'Ein Schluck kann nicht schaden; das ist doch nicht so schlimm. Ein Mann muss schließlich was vertragen.' Was ich damit ausdrücken wollte ist, dass unsere Gesellschaft Alkohol endlich als das erkennen muss, was er ist: eine gefährliche Droge und dass es eben nicht okay ist, mal einen zu heben und sich anschließend hinters Steuer zu setzen. Alkohol wird immer noch verharmlost; so lange bis etwas passiert. Wie oft habe ich festgestellt, dass zum Beispiel bei sogenannten Geschäftsessen nicht nur der Aperitif, der Wein und vielleicht zum Abschluss auch noch "ein Schnäpschen" getrunken werden und anschließend setzen sich die Schlipsträger munter ins Auto und rasen zum nächsten Termin. Alkohol ist einfach zu "normal" in unserer Gesellschaft. Aber es freut mich, dass dir der Rest meines Kommentars gefallen hat;-) Liebe Grüße Karimela |
| Ephraim Auf den Punkt gebrachte Botschaft ! - Ich kenne jemanden der dem betrunkenen Fahrer auch gerne in den Arsch treten würde ...nur lässt das seine Lähmung nicht mehr zu ! Der Führerschein ist und bleibt ein Waffenschein , man kann damit sich selbst und viele andere gerade in Verbindung mit Alkohol umbringen. LG Ephraim |
| NorbertvanTiggelen Re: Ein ernstes Thema, das zu kontroversen Diskussionen führt - Zitat: (Original von Karimela am 01.08.2013 - 22:41 Uhr) Ich persönlich bin Verfechter der 0-Promille-Regel. Wer trinken will, soll das Auto stehen lassen und sich Geld für's Taxi einstecken. Wer das sparen will, soll sich auf Limo oder Wasser beschränken. "Einer geht doch" ist wohl der bescheuertste Satz, den es gibt. Es geht eben nicht! Denn bei dem einen bleibt es nicht und hinterher ist das Gejammer dann groß. Wer letztendlich mehr zu bedauern ist, derjenige, der von einem Besoffenen zu Tode gefahren wird, oder der Fahrer, der den Rest seines Lebens mit dem Bewusstsein verbringen muss, vollkommen sinnlos ein Leben ausgelöscht zu haben - darüber kann man bis ins Unendliche diskutieren. Beide sind meiner Meinung nach Opfer - Opfer der Volksdroge Alkohol. Und solange derjenige, der konsequent "Nein" sagt als Weichei, Feigling oder Spaßbremse beschimpft wird, weil die Hohlköpfe um ihn herum nicht begreifen, welche Konsequenzen es möglicherweise haben kann, betrunken hinterm Steuer zu sitzen, solange wird es Tote geben, die ein betrunkener Autofahrer zu verantworten hat. Und gebrochene Menschen, die mit ihrer Schuld nur schwerlich leben können. Ein Umdenken im Umgang mit Alkohol ist schon lange überfällig, doch offenbar gibt es auch hier eine Lobby, die wirksam eine Veränderung verhindert. Es kann also nur jeder für sich entscheiden, was er tut und welche Verantwortung er übernehmen kann. Ich hoffe immer noch, dass die Mehrheit langsam begreift, dass Alkohol nichts hinterm Steuer zu suchen hat! Liebe Grüße Karimela Liebe Karimela! Dein Kommentar: "Einer geht doch" ist wohl der bescheuertste Satz, den es gibt." ist FÜR MICH völlig fehl am Platze, DENN: Solange es in unserem Land diese 0,7-Promille Grenze gibt, wird es immer Menschen geben, die diesen Satz (Einer geht noch) sagen werden. Ansonsten finde ich deinen Kommentar sehr gut. LGNorbert |
| rumpi Re: Re: ich - Zitat: (Original von Karimela am 01.08.2013 - 23:05 Uhr) Zitat: (Original von rumpi am 01.08.2013 - 20:11 Uhr) bin auch so einer gewesen. auch ich habe einen unfall mit todesfolge verursacht. ich kann es nun mal nicht rückgängig machen,so sehr ich es auch wollte! ich finde es nur traurig,das man deshalb von der gesellschaft als dreck abgestempelt wird. es ist nicht wieder gutzumachen,aber ich bin mein leben lang damit gestrafft,denn ich muß ein leben lang damit leben. es ist lange her,aber die bilder verfolgen mich heute noch. ich habe nie ein geheimnis draus gemacht,denn ich stehe zu meinem fehler,für den ich teuer bezahlt habe,noch zahle und immer bezahlen werde. es ist einfach menschen deshalb zu verurteilen,ja,das geht schnell. und ich habe auch darüber geschrieben in meinen zeilen: "der tag,der mein leben veränderte!" so,und nun könnt ihr euch auf mich stürzen! lg,karsten Hallo Karsten, warum sollten wir uns auf dich stürzen? Weil du einen furchtbaren Fehler gemacht hast? Weil du diesen Fehler dein Leben lang bereust und darunter leidest? Was geschehen ist, ist geschehen. Es ist schrecklich, für ALLE Beteiligten. Aber egal, was du auch tust, du kannst es nicht rückgängig machen. Ich finde nur derjenige ist zu verachten, der seine Fehler rücksichtslos begeht und anschließend verleugnet. Du aber bereust deine Unvernunft und ich hoffe, dass du eines Tages Frieden mit dir selbst schließen kannst. Liebe Grüße Karimela hi karimela, ich würde alles dafür tun,wenn ich könnte. 18 jahre liegt es nun zurück,aber die bilddr verfolgen mich immer noch als wäre es erst gestern gewesen. ich sehe ihn immer noch da liegen,wie ich ihn mit herzdruckmassage versuche am leben zu erhalten. wie ich hilfe hole. der hubschrauber,polizei,notarzt,feuerwehr. die vielen blaulichter erhellen meine nacht. immer und immer wieder wird man dran erinnert,selbst nachrichten im fernsehen bringen alles wieder zu tage. ja wenn ich könnte,aber ich kann es nun mal nicht. leider! lg und danke,karsten |
| Karimela Re: ich - Zitat: (Original von rumpi am 01.08.2013 - 20:11 Uhr) bin auch so einer gewesen. auch ich habe einen unfall mit todesfolge verursacht. ich kann es nun mal nicht rückgängig machen,so sehr ich es auch wollte! ich finde es nur traurig,das man deshalb von der gesellschaft als dreck abgestempelt wird. es ist nicht wieder gutzumachen,aber ich bin mein leben lang damit gestrafft,denn ich muß ein leben lang damit leben. es ist lange her,aber die bilder verfolgen mich heute noch. ich habe nie ein geheimnis draus gemacht,denn ich stehe zu meinem fehler,für den ich teuer bezahlt habe,noch zahle und immer bezahlen werde. es ist einfach menschen deshalb zu verurteilen,ja,das geht schnell. und ich habe auch darüber geschrieben in meinen zeilen: "der tag,der mein leben veränderte!" so,und nun könnt ihr euch auf mich stürzen! lg,karsten Hallo Karsten, warum sollten wir uns auf dich stürzen? Weil du einen furchtbaren Fehler gemacht hast? Weil du diesen Fehler dein Leben lang bereust und darunter leidest? Was geschehen ist, ist geschehen. Es ist schrecklich, für ALLE Beteiligten. Aber egal, was du auch tust, du kannst es nicht rückgängig machen. Ich finde nur derjenige ist zu verachten, der seine Fehler rücksichtslos begeht und anschließend verleugnet. Du aber bereust deine Unvernunft und ich hoffe, dass du eines Tages Frieden mit dir selbst schließen kannst. Liebe Grüße Karimela |
| Karimela Ein ernstes Thema, das zu kontroversen Diskussionen führt - Ich persönlich bin Verfechter der 0-Promille-Regel. Wer trinken will, soll das Auto stehen lassen und sich Geld für's Taxi einstecken. Wer das sparen will, soll sich auf Limo oder Wasser beschränken. "Einer geht doch" ist wohl der bescheuertste Satz, den es gibt. Es geht eben nicht! Denn bei dem einen bleibt es nicht und hinterher ist das Gejammer dann groß. Wer letztendlich mehr zu bedauern ist, derjenige, der von einem Besoffenen zu Tode gefahren wird, oder der Fahrer, der den Rest seines Lebens mit dem Bewusstsein verbringen muss, vollkommen sinnlos ein Leben ausgelöscht zu haben - darüber kann man bis ins Unendliche diskutieren. Beide sind meiner Meinung nach Opfer - Opfer der Volksdroge Alkohol. Und solange derjenige, der konsequent "Nein" sagt als Weichei, Feigling oder Spaßbremse beschimpft wird, weil die Hohlköpfe um ihn herum nicht begreifen, welche Konsequenzen es möglicherweise haben kann, betrunken hinterm Steuer zu sitzen, solange wird es Tote geben, die ein betrunkener Autofahrer zu verantworten hat. Und gebrochene Menschen, die mit ihrer Schuld nur schwerlich leben können. Ein Umdenken im Umgang mit Alkohol ist schon lange überfällig, doch offenbar gibt es auch hier eine Lobby, die wirksam eine Veränderung verhindert. Es kann also nur jeder für sich entscheiden, was er tut und welche Verantwortung er übernehmen kann. Ich hoffe immer noch, dass die Mehrheit langsam begreift, dass Alkohol nichts hinterm Steuer zu suchen hat! Liebe Grüße Karimela |