Fantasy & Horror
Vollmond

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"Vollmond"
Veröffentlicht am 15. Juli 2013, 78 Seiten
Kategorie Fantasy & Horror
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Vollmond

Vollmond

Eine Legende erzählt

 

Eine Legende erzählt das im angesichts des hellsten und des schönsten Mondes zwei Kinder geboren werden...

 

Alle 100 Jahre wird ein Junge und ein Mädchen geboren die später einmal heiraten und einen Planeten regieren...

 

Doch unsere zwei Kinder, die die Kraft besaßen aus Hass Liebe zu machen, alles was um sie herum war zum Leben zu erwecken und aus etwas altem etwas Neues zu machen, sind nicht so aufgewachsen wie sie es sollten...

 

Das Mädchen wuchs bei ihrer Oma auf und der Junge im Heim. Sie haben als sie geboren wurden einen Auftrag bekommen. Sie sollen die mit Hasserfüllten Menschen Liebe und Zuneigung lehren. Doch das können sie nur wenn sie sich gegenseitig lieben...

 

Der Mond schickte mit Hilfe der Eltern der beiden Kinder zwei Feen auf die Erde um sie auf ihre Mission vorzubereiten...

Kapitel 1

Es war Winter und Miriam las gerade ihr selbst Geschriebenes Gedicht vor:

Frühling... Blumen im Frühling, blühen sie sehr lang am Tag?

Wenn ja, dann bis wann?

Sommer...Wasser im Sommer, war es mal Schnee im Winter?

Erwacht ist es neu.

Herbst... Die Blätter im Herbst, bunt fallen sie hinunter.

Ein Teppich wie Schnee.

Winter... Der Wind im Winter, den Schnee zu uns bringen mag.

Ist es ein Wunder?“

Leises klatschen in der Klasse. Und da klingelt es auch schon zur Pause. Miriam geht mit ein paar Freundinnen auf den Hof. Es war ein warmer Wintertag. Man wusste dass bald der Frühling kommt. „Miriam! Miriam!“ „Was ist den Nahona?“ „Wartest du heute nach der Schule auf mich? Dann könnten wir zusammen nach Hause laufen.“ „Klar warte ich.“ „ Ok bis dann Miriam.“ Die Schule war aus und Miriam wartete auf Nahona. „Wann kommt sie denn endlich... Ich muss noch Hausaufgaben machen.“ Als Miriam über eine Stunde gewartet hatte ging sie heim. Als sie Heim kam sah sie... Sie sah Nahona und Kaito!! Sie saßen draußen auf der Bank und machten irgendwas. Kaito sah sie. Und sagte darauf: „Ich glaube da will jemand mit dir sprechen.“Nahona sah hoch und starrte Miriam ins Gesicht. Kaito stand auf und sagte: „Nirgends hat man Ruhe... Erst will sie mit mir mitlaufen und dann gerät man in ein Zicken Krieg. Uff...“ Als Kaito zur Haustür hinein gegangen war, drehte Miriam auf der Stelle um und folgte ihm. Sie hörte nicht mehr darauf, was Nahona sagte. Sie war enttäuscht von ihr. Als sie in ihre Wohnung wollte, sah sie ein Zettel an ihrer Tür stecken. Kein Absender, nur eine komische Unterschrift. „Von wem der wohl ist?“ Sie schloss die Tür auf und las den Brief. Er war... Sie wusste nicht von wem er war aber es war das schönste was sie bis heute bekommen hat:

Das Licht ist eins der schönsten Geschöpfe dieser Erde

doch die Dunkelheit ist ein Geschöpf Gottes das schon

länger existiert. Und du... du bist auch eins der schönsten

Geschöpfe dieser Erde...

Kleiner Prinz

Als sie den Brief gelesen hatte legte sie ihn behutsam auf den Nachttisch. Sie ging ins Bad und ließ sich heißes Wasser ein. Als sie in das Wasser stieg dachte sie die ganze Zeit an das Gedicht und vergaß den ganzen Tag. Auf einmal klingelte das Telefon. Sie wollte nicht ran gehen und ein paar Sekunden später machte das schon der Anrufbeantworten: „Hallo, hier ist der Anrufbeantworten von Miriam Heino. Ich bin zurzeit nicht zu erreichen aber hinterlassen Sie doch eine Nachricht für mich. Ich werde so schnell wie möglich zurückrufen.“ Und kurz darauf hörte sie eine Stimme: „Miriam? Ich weiß das du da bist...“ Für einen kurzen Moment war es still im Haus doch dann sprach diese Stimme weiter: „Es tut mir Leid das ich heute mit Kaito nach Hause bin. Aber er geht immer allein nach Hause also dachte ich... ich gehe heute mal mit ihm nach Hause. Ich wusste dass ich hätte auf dich warten sollen aber du bist so spät aus der Schule raus. Bitte gib nicht Kaito die Schuld. Ich hoffe du verstehst das. Miriam? Ok ich leg jetzt auf und bitte verzeih mir.“ Miriam stieg aus der Wanne und nahm den Zettel in die Hand. Sie legte ihn unter ihr Kopfkissen, legte sich in ihr Bett. Sie dachte noch eine Weile nach und überlegte, was sie nun machen würde wegen Nahona und Kaito, sie überlegte einen Plan, verachten, so tun als wäre nichts gewesen oder mit den beiden (auf alle Fälle mit Nahona) sprechen? Sie wusste es nicht doch bald darauf schlief sie ein.

 

Kapitel 2

Als sie am nächsten Tag wach wurde, war es fast Mittag. Sie hatte sich früh in der Schule krank gemeldet, weil ihr nicht gut war. Sie zog sich an und aß was zum Mittag, danach ging sie in die Stadt. Sie wusste das sie heute eher Schluss hatten daraufhin ging sie Richtung Schule. Als sie an der Schule war sah sie wieder Nahona und Kaito aber sie waren nicht zusammen. Nahona sah Miriam und ging sofort zu ihr. „Was machst du denn hier? Ich dachte du bist krank?“ „Bin ich auch, aber der Arzt sagte frische Luft tut gut, also bin ich raus.“ Sie gingen zusammen nach Hause und redeten kein Wort bis Miriam enttäuscht stehen blieb. „Sag mal, kennst du das?“ Miriam gab Nahona den Zettel den sie gestern gefunden hatte. „... dieser Erde... kleiner Prinz. Das ist wunderschön. Wo hast du es her?“ „Es steckte gestern Abend in meiner Tür. Als ich ihn gelesen habe, hatte ich alles vergessen. Ich saß gestern über einer halben Stunde in der Badewanne, zum Glück hast du gestern angerufen sonst hätte ich dort noch übernachtet.“ Miriam überkam ein kleines Lächeln und musste lachen. „Warum lachst du?“ „Ich weiß auch nicht... Seit dem Kaito hier hergezogen ist, lache ich öfter. Nicht das du denkst ich mag ihn! Aber es ist als ob jemand mir etwas wieder gegeben hat.“ „Ach was?! Was denn? Fühlst du dich mit mir nicht vollständig?“ Nahona musste lachen, „Doch! Was glaubst du? Du bist doch meine Familie!“ Den ganzen Heimweg über mussten die beiden nur kichern und lachen. Endlich zu Hause angekommen verabschiedeten sich die beiden. Als Nahona drin war kam auch Kaito. Kaito blieb an seiner Tür stehen und nahm einen Zettel von der Tür. Er drehte sich um und sah Miriam fragend an. Miriam wurde rot im Gesicht und dachte nur: Was schaut der so ich hab nicht den Zettel rein gesteckt! Kaito lachte und ging rein. Als auch Miriam drin war hörte sie eine Stimme. Sie war sehr leise. „Immer diese Fenster. Wenn das der große Herr sieht... Hilfe!!! Hört mich denn keiner?“ „Hallo? Ist da jemand? Hallo?“ „Hallo?? Hier trüben!“ Miriam hörte die Stimme aus dem Schlafzimmer kommen. Sie rannte ins Schlafzimmer und sah eine kleine Fee zwischen den Fenstern. Mit leichtem Zögern befreite Miriam die kleine Fee. „Danke dass du mich gerettet hast. Ich muss jetzt aber weiter ich muss Miriam Heino suchen. Weißt du wo sie wohnt?“ „Ähm... Ich bin Miriam Heino... Wieso suchst du mich?“ „ Oh! Du bist Miriam Heino? Deine Eltern schicken mich.“ „Meine Eltern??“ „Diesen Brief soll ich dir geben“:

Meine Liebe Tochter,

wir möchten dass du endlich die Wahrheit erfährst... Aber die Wahrheit kann man dir nicht schreiben. Also haben dein Vater und ich uns etwas überlegt. Moon die kleine Fee, wird dir alles erzählen was sie weiß. Moon hat einen Bruder, Shadow, du wirst ihn bald kennen lernen. Moon ist jetzt deine kleine Fee die dich beschützt... Du musst jedoch uns ein Gefallen tun... Finde den Jungen der zur gleichen Zeit, am gleichen Tag, im selben Jahr geboren ist... Dieser wird dir helfen... jedoch wird er ein anderes Datum haben als du... es war so besprochen so wurde es versiegelt... welches Datum es ist darf ich dir nicht sagen, aber wenn du ihn gefunden hast sprich diese Worte:

Das Licht ist eins der schönsten Geschöpfe dieser Erde

doch die Dunkelheit ist ein Geschöpf Gottes das schon

länger existiert.“

Verzeih uns bitte, deine dich über alles liebende Eltern

Kapitel

Miriam stand auf und ging ins Bad. Man sah dass, sie sehr traurig war. Den Zettel von ihrer Mutter, hatte sie auf den Nachttisch gelegt und jetzt ließ sie sich heißes Wasser ein. Moon ist auf ihrem Bett eingeschlafen und wachte eine halbe Stunde später wieder auf. „Miriam?!“, „Ja...“ man hörte aus dem Bad leises schluchzen. „Miriam, ich erkläre es dir alles in Ruhe morgen.“ „Was soll ich mir jetzt vorstellen? Was bin ich? Wer bin ich? Auf einmal habe ich eine Fee, die Leute müssen doch denken ich sei verrückt wenn sie mich mit dir sprechen hören... wenn die dich sehen.“ „Mich sehen werden sie nicht. Nur Schützlinge können mich sehen. Also du kannst zum Beispiel meinen Bruder sehen. Den deine beste Freundin Nahona nicht sehen kann, weil sie keinen Beschützer hat. Du bist 16 Jahre und nichts wird sich ändern außer ein paar Kleinigkeiten. Bis du 22 bist hast du noch viel zu lernen. Und kannst dann erst zu deinen Eltern.“ „Bis ich 22 Jahre bin sehe ich nie meine Eltern?“ „Doch, eigentlich schon. Deine Eltern können dich besuchen kommen wann sie wollen. Aber ob sie es schaffen ist eine andere Frage...“ Stille. Dann stieg Miriam aus der Wanne. Zog sich noch etwas an und sagte: „Ich gehe noch ein bisschen raus kommst du mit?“ „Nein, Nein. Ich bleibe hier ich möchte noch ein bisschen schlafen.“ Miriam ging aus der Tür und hörte Stimmen in Kaito´s Wohnung. Es hörte sich an als würden sich zwei unterhalten, es war eine Mädchen- und eine Jungenstimme. Sie nahm es aber nicht so war und ging nach draußen. Als sie vor dem Haus stand, saß schon Kaito auf der Bank und hielt ein Brief in der Hand. Miriam hatte die Hände in die Jackentasche gesteckt, da es abends sehr kühl geworden war. Für den Winter ist es noch relativ warm, aber der Frühling kommt bald... Als Kaito sie bemerkte stand er auf um ins Haus zu gehen. Als er neben Miriam vorbei ging hörte sie leises tuscheln von Kaito: „Mom, Dad...“ Eine Träne rollte auf Kaito´s Wange herunter. Miriam blieb stehen. Sie drehte sich um und verfolgte Kaito mit ihrem blick bis zur Haustür. Sie wollte gerade etwas sagen, konnte es aber nicht. Sie drehte sich wieder um und setzte sich auf die Bank. Sie bemerkte, dass neben ihr ein Zettel lag. Sie erinnerte sich daran wie sie heute Kaito mit einem Zettel gesehen hatte und wie er eben auf der Bank gesessen hatte mit diesem Zettel. Miriam nahm den Zettel und machte ihn aber nicht auf. Über eine Stunde saß sie unten. Als es anfing zu regnen ging Miriam herein. Als sie an Kaito´s Wohnung vorbei kam, blieb sie stehen und starrte den Zettel an. Sie dachte eine Weile daran, wie es ist, wenn sie diesen Brief lesen würde. Sie zuckte schnell zusammen und gab sich einen Ruck. Sie klingelte jetzt bei Kaito. Miriam hörte nichts... Sie stand eine ganze Weile vor Kaito´s Wohnung, dachte sie jedenfalls. Sie legte den Brief auf den Teppich und klingelte noch mal. Dann schaute sie nach, ob jemand öffnete. Als die Tür neben ihr auf ging, ging sie schnell zu sich rein. Sie hörte nur noch wie die Tür wieder zu ging. Es war spät also ging sie ins Bett...

Kapitel 14

Kaito stand in der Tür und sah sich nach Jenny um und als er sie sah, ging er sofort zu ihr. Er konnte es nicht zeigen dass er sauer war, das konnte er nie, also dachte Jenny dass er komme wegen ihr um Miriam endlich zu zeigen, dass SIE jetzt wieder die Nummer eins ist. Aber das Gegenteil traf ein. „Wieso? Wieso Jenny tust du sowas? Wieso machst du Miriam das Leben so schwer?“ Die Mädchen, die grade noch gekichert haben, gaben jetzt kein Ton mehr von sich. „Ich? Wieso ich? Du hast, auch als wir zusammen waren, sie immer bevorzugt. Sie hat dich die ganze Zeitlang angelogen das sie eine andere Miriam ist. Sie wollte dich nicht mehr.“ Jenny zickte rum, sie lächelte so als hätte sie recht mit dieser Behauptung. „Weißt du wer der Grund war das sie Weg zog? Weißt du wer mich davon abgehalten hat, mit ihr noch einmal zu reden? Weißt du wer alle nur ausnutzt?“ Kaito wurde jetzt richtig rot im Gesicht. Die Mädchen gingen zu Manny und den anderen. Sie wussten nicht worum es geht, also erklärte es Manny ihnen. Danach gingen auch die Mädchen zu Miriam und entschuldigten sich. Kaito sprach weiter: „Das warst alles du! Genauso wie du das von gestern ausgenutzt hast, dass alle gegen Miriam stehen. Nur blöd, das wir uns wieder vertragen haben.“ Frau Sewaki bei der sie jetzt Mathe hatten, kam herein. Sie sah Miriam an und dann hinter zu Kaito. Sie merkte schnell was hier ablief und sagte nur zu Mona. „Komm mir bitte Bescheid sagen, wenn ihr euch alle wieder beruhigt haben. Das was hier gerade passiert ist eine gute Vertrauens Übung und ich Opfere gern meine Stunde.“ Mona nickte. Kaito redete die ganze Zeit weiter bis er endlich zum Schluss kam: „An deiner Selle würde ich mir jetzt in Zukunft überlegen, was du tust. Hast du noch etwas zu sagen oder der Klasse, besonders Miriam etwas Mittzuteilen?“ Jenny nickte, stellte sich auf den Tisch und rief zu Miriam: „Miriam! Ich werde deinen Schutz zerbrechen. So wie es früher bei meinen Eltern war, deine fertig zu machen, so werde auch ich dich fertig machen!“ Mit diesen Worten sprang sie vom Tisch, schaute Kaito, Miriam und Nahona böse an und rannte mit ihren Sachen aus dem Zimmer. Getuschel ging wieder in der Klasse rum. „Was sollte das denn jetzt?“ „Keine Ahnung, aber wo ist sie hin?“ … Kaito ging zu Miriam. „Das musste mal gesagt werden. Tut mir leid wenn du es nicht eher erfahren hast, aber du bist weg gegangen.“ Manny und Mona kamen. Manny: „Wow. Spitze Kaito. Miriam stimmt das alles was er gesagt hat?“ Miriam nickte. Mona: „Darf ich das in die Schülerzeitung geben? Ich habe mir Stichpunkte gemacht, mit Zitaten. Das mit dem Weinen vorher werde ich rausnehmen, aber das mit dem Brunnen muss ich dazu nehmen.“ Nahona, Miriam und Kaito schauten sich fragend an, dann nickten alle drei. „Ok. Danke. Ach so, Frau Sewaki kam erst, ich soll sie holen wenn hier alles vorbei ist, ich geh dann mal.“ Mona kam nach drei Minuten mit Frau Sewaki zurück. „Guten Morgen!“ sagten alle als sie reinkam. Sie waren alle etwas durcheinander. „Guten Morgen. Also erst einmal, will ich wissen was hier los war. Miriam? Kaito? Nahona? Je... Wo ist denn Jenny?“ Mona antwortete: „Die ist mit einer Drohung an Miriam vorbei gerannt… und weg.“ „Weg? Na schön, eigentlich ja nicht, Mona könntest du das bitte melden gehen und ihr drei sagt mir jetzt was hier los war.“ Miriam fing an die ganze Geschichte zu erzählen. Das sie früher Jennys beste Freundin war, das sie Kaito diese Briefe geschrieben hatte und Jenny sie nur benutzt hat, um an Kaito ran zu kommen, das Jenny jedes Treffen von Kaito und Miriam verhindert hatte, sogar das Treffen bevor sie wegzog. Nahona erzählte dann davon das sie, wegen Jenny, diese „Umwandlung“ zu Miriam Heino gemacht hat. Sie erzählte von dem Treffen am Brunnen und was danach passierte. Das Holly und Jenny Miriam lächerlich machen wollten, wegen Kaito, dass Jenny die Briefe von damals erwähnte und das Miriam der Kragen geplatzt ist. Kaito erzählte davon wie er sich mit Miriam wieder vertragen hatte, natürlich ohne den Kuss, das er von anderen Jungs erfahren hat was Jenny erzählt hatte, besonders WIE und das er Jenny vor der ganzen Klasse voll geschrien, naja nicht geschrien mehr betont, hatte wegen Miriam. Frau Sewaki war von den Socken. Sie konnte nur drei Dinge dazu sagen: „Also Miriam, du hättest doch den Kontakt zu Kaito aufrecht halten können, aber wenn ich das richtig verstanden habe, hatte Jenny dir gesagt das Kaito dich nur aus Mitleid beachtet und zu diesem Zeitpunkt wart ihr noch Freunde. Also kann ich das irgendwie ein bisschen verstehen. Nahona, du weißt das es nicht richtig ist zu lauschen, aber da du das doch getan hast, hast du Miriam vielleicht eine schlimmere Blamage bewahrt und Kaito das du Miriam verzeihst, ist richtig. Sie hat nur etwas falsch verstanden und dass du sie so verteidigst, obwohl ihr euch sehr oft streitet, finde ich persönlich klasse. Miriam war froh dass es jetzt endlich jeder weiß. Als am nächsten Tag die Schülerzeitung „Ich und Du – Du und Ich“ erschien, stand Miriam, Kaito und Nahona auf der Titelseite „Innerlich eine Jahrelange Freundschaft“. Der Text erzählte genau das was stimmte. Miriam, Kaito und Nahona hatten ihn sich vorher angeschaut, denn von Nahona die Eltern sponsern immer die Schülerzeitung, sie hatten es dann zum drucken abgegeben. Nun wussten alle Bescheid, selbst Holly kam sich bei Miriam entschuldigen und auch bei Kaito. Es regelte sich alles wieder ein, doch zwei Sachen waren neu. Kaito, Nahona und Miriam, waren von nun an die besten Freunde und Jenny wurde ihre, naja Miriams, beste Feindin.

 

Kapitel 13

Am nächsten Tag wachte Miriam mit einem schönen Gewissen auf. Nach dem Kuss mit Kaito, hatten sie sich geeinigt, dass sie niemanden, außer Nahon, erzählen. Kaito war, unter 2 Bedingungen und zwar, dass sie trotzdem zusammen wären und Miriam ihn alles erzählt, damit einverstanden. Ihre Eltern schliefen noch und somit weckte sie Moon, sie sollte ihren Eltern erklären wo sie hin ist. Miriam war dieses mal schneller als Nahona aus der Wohnung. Nahona war überrascht, aber bevor sie fragen konnte kam auch schon Kaito aus der Tür. Sie schaute Kaito an und dann Nahona. „Was ist denn heute mit euch  los?“ fragte Nahona. „Nun ja,…“, fing Kaito an, kratzte sich mit der rechten Hand dabei den Hinterkopf und schaute nach oben. „Wir sind zusammen.“ Platzte es aus Miriam heraus. Nahona war sprachlos. Sie konnte den ganzen Weg lang nichts sagen. Als sie einen Block um die Ecke standen, sagte Miriam: „Ähm… Nahona, wir haben uns, unter Umständen“, Miriam schaute Kaito, mit einem Vorwerfenden Blick, an und sprach dann weiter: „geeinigt, niemanden außer dir etwas davon zu erzählen. Also behalte es bitte für dich und sag jetzt bitte etwas dazu.“ Nahona nickte. „Drei Fragen. Erste: Wie kam es dazu? Zweite: Wie lange schon? Dritte: Warum? Nur weil ihr verlobt seid?“ Miriam beantwortete die Fragen wehrend Kaito schon mal vor ging. „Erste: Wir waren gestern Abend auf dem Balkon und haben geredet, ich bin dann zu ihn um ihn noch einmal zu drücken, oder zu knuddeln, da haben wir glaube ich über die Verlobung gesprochen und kurze Zeit ca. 10 Sekunden haben wir uns geküsst. Ich wollte es nicht wahr haben, aber wir haben dann noch eine Weile geredet und so kam es dann.“ Nahona nickte. „Zweite: seit gestern Abend.“ Nahona lächelte, „Ok. das war mir nach der ersten Antwort klar. Und die Dritte?“ „Dritte: Der genaue Wortlaut, den ich sagte bevor wir uns küssten war: Du wusstest das wir verlobt waren, nicht war? Kaito nickte nur. Einerseits bin ich froh, dass du es bist und dass es kein anderer ist. Aber ich glaube nicht das wir, weil wir verlobt sind zusammen gekommen sind.“ Miriam dachte nach. Es sah lustig aus, ihr Blick ging nach oben, ihre Lippen waren an die Nase gepresst und ihr Zeigefinger drückte die Unterlippe noch mehr nach oben. „Du brauchst nicht so nach zu denken.“ Nahona schaute Miriam an. „Das freut mich ja so!“ Nahona strahlte richtig. Miriam und Nahona gingen in Richtung Schule und da kam auch schon Kaito wieder. Miriam ging weg, wie sie es immer tat, wenn er kommt. Kaito ging zu Nahona, „Miriam hat ein Problem.“ Nahona schaute ihn Fragen an. „Ah… ja und ich werde es wann erfahren?“ Kaito musste von diesem Kommentar lächeln. „Also, Jenny hat allen erzählt, was gestern am Brunnen passiert ist.“ Nahona sagte: „Ich sage es ihr sofort.“ Aber es war schon zu spät. Als Nahona in die Klasse kam wurde sie nicht wie jeden Morgen von Mona empfangen, die stand nämlich jetzt bei Jenny und starre, wie alle anderen Miriam an und da kam auch schon Manny. Eigentlich heißt er ja Manuel, aber der fand den Namen Manny besser. „Da hast du ja alle schön verarscht! Selbst Kaito, der dir nichts getan hatte als dich kurz mal allein zu lassen und schon warst du weg und hast Jenny die Schuld gegeben. Wo steckt der denn? Ach wieso frage ich dich das, der wird ja kaum noch mit dir reden!“ Er ging lachend davon. Als er weg war, kam Nahona: „Miriam!“ Doch Miriam hatte schon Tränen im Gesicht. Sie schaute sie an, dann schaute sie Jenny an. Miriam wollte weg laufen, rannte an Nahona vorbei und an den Jungs die draußen standen. Doch kaum war sie an den Jungs vorbei die, die ganze Zeit nur „Verräterin“ zu ihr riefen, rannte sie Kaito in die Arme. Sie schaute nach oben, er nickte, dann presste sie sich an seine Brust und weinte. Sie starrten alle nur. Miriam sackte auf den Boden zusammen und Kaito wurde richtig wütend. „Nahona?“ Nahona war Miriam hinter her gerannt und nickte nur. Sie nahm Miriam in den Arm und Kaito stand auf. Als erstes ging er zu den Jungs und erklärte alles. Die ganze Geschichte. Es dauerte keine drei Minuten da stand Manny bei Miriam und Entschuldigte sich. Natürlich hatte Kaito ihnen nicht gesagt, dass sie verlobt sind und dass sie zusammen wären. Dann ging Kaito rein. Miriam hatte sich wieder beruhigt und ging mit Manny und den anderen in die Klasse. 

Kapitel 12

Es war spät geworden eh alle ins Bett sind. Kaito und Nahona sind zu sich, Miriams Eltern waren in ihr Transportbett, was Miriam in ihrem Zimmer aufgestellt hatte, gegangen und Miriam saß auf dem Balkon. Sie hörte neben sich eine Tür ziehen und Kaito trat auf einmal auf den Balkon. Er hatte schon geschlafen das sah man ihn an, da er zerwuschelte Haare hatte, er lehnte sich an das Geländer vom Balkon und Blickte zum Mond. „Heute ist Vollmond und somit hat sich alles bewahrheitet.“ Miriam stand auf kletterte zu Kaito hinüber und drückte ihn ganz fest an sich. „Du wusstest, dass wir verlobt sind, nicht wahr?“ Kaito nickte nur. „Einerseits bin ich froh, dass du es bist und dass es kein anderer ist.“ Kaito lächelte. „Da bin ich auch froh trüber.“ Kaito löste sich von ihrer Umarmung, nahm beide Hände an ihr Gesicht und Küsste sie. Es schien so als würde dieser Kuss endlos gehen, doch keiner wusste das noch einige Probleme auf sie zu kommen.

Kapitel 9

„Holly?! Du bist nur rübergekommen wegen Holly? Oder ist das jetzt nur eine billige Ausrede.“ Miriam schmiss oben die Tür zu und Kaito sagte: „Naja, ich stand schon auf dem Balkon als Miriam von dir geweckt wurde und habe alles gehört, aber bitte sag es ihr nicht.“ „Was machst du 7.00 Uhr auf den Balkon von Miriam?“ Kaito erinnerte sich an gestern Abend oder besser gesagt an heute früh um eins. „Naja,… das ist eine sehr lange Geschichte und um die zu erzählen brauch ich Zeit.“ Nahona schaute ihn verdutzt an und bevor sie etwas sagen konnte kam auch schon Miriam. „Kaito? Was zum Teufel machst du auf meinem Balkon?“ „Ähm.. Das ist so...“ „Er hatte die Stimme von Holly gehört am Telefon und da…“ Nahona konnte gar nicht zu Ende reden, da wurde Miriam schon rot im Gesicht, so sauer war sie. „HOLLY! Wegen Holly stehst du, um 7.00 Uhr früh auf meinem Balkon?!“ Miriam konnte es gar nicht fassen, sie wusste nicht was sie dazu sagen sollte. Sie wusste aber auch, dass die Stimme von Holly, nur eine lahme Ausrede von Kaito ist. „Kaito… Ich weiß jetzt nicht was ich dazu sagen soll.“ Miriam und Kaito starrten sich die ganze Zeit in die Augen und da warf Nahona eine sehr gute, aber auch simple Idee ein. „Wie wäre es mit Frühstück?“ Miriam und Kaito sagten beide nach einer langen Diskosion, wo sie Frühstücken werden ja, Nahona hatte zum Glück wieder den Rettenden einfall wo sie Frühstücken, da die beiden sich wieder nicht einig werden konnten. „Wir gehen zu meiner Tante ins Café. Ich muss ihr sowie so was von meiner Mutter ausrichten.“ Kaito ging auf den Balkon zurück und kletterte rüber auf seinen in seine Wohnung. Nahona ging rüber in ihre Wohnung und zog sich Schuhe an. Miriam murmelte noch etwas von „Kaito. Er? Mich lieben? Von wegen.“ Auch sie zog sich Schuhe an und nahm eine Jacke mit. Mittlerweile ist es Frühling, naja bessergesagt ist heute Frühlingsanfang und in 3 Wochen kommen Miriams Eltern. Miriam hatte sich vorgenommen, Nahona zu erzählen das ihre Eltern sie besuchen kommen, aber sie wollte nicht das Kaito das erfährt. Auf dem Weg ins Café redeten sie nur darüber was Holly gesagt hatte. Miriam hatte ja eine Idee wie sie es Holly heimzahlen. „Also, Kaito. Du und ich, auch wenn es komisch klingt, gehen heute um eins… “ Miriam musste schlucken. „so zu sagen miteinander aus. Das hat ja heute Nacht eigentlich auch geklappt, jedenfalls konnten wir miteinander reden.“ Nahona war mit Kaito stehen geblieben und starrte Miriam an, auch Kaito war sprachlos. „Ihr habt euch heute Nacht getroffen? Ein Date? Verabredung? Bitte erzählen!“ „Nein es war kein Date oder so etwas in der Art. Es war Zufall.“ sagte Miriam mit rotem Kopf. Jetzt übernahm Kaito. „Ja ich war noch im Krankenhaus bei einem Kumpel und bin dann nach Hause und da habe ich Miriam auf der Bank gesehen. Wir haben uns über eine Freundin namens Miriam Patsch unterhalten.“ „Aha. Aber sonst ist nichts zwischen euch gelaufen, weil Miriam das jetzt so mit rotem Kopf sagt.“ Miriam und Kaito schrien zu gleich: „NEIN! NIEMALS!“ Um vom Thema wieder weg zu kommen sagte Miriam: „Naja aber wenn du oder ihr das nicht wollt, aber ihr müsst euch noch mein Rest vom Plan vorher an hören, dann lasst euch was anderes einfallen.“ „Ok wir hören uns erst deinen Plan zu Ende an.“ sagte Kaito. „Also, Kaito und Ich…“ Miriam musste wieder schlucken. „gehen zusammen dort hin, weil ich… ähm… mich mit ihn getroffen hatte.“ Nahona sagte: „Also ein Date.“ „Ja, wenn du es so nennen willst.“ Mittlerweile sind sie im Café angekommen und suchen sich ein Platz. „Jedenfalls, werden wir dann zusammen hingehen und da müssen wir erst mal sehen was sie vor haben. Nahona du wirst das heraus finden.“ „Wie jetzt? Ich soll so tun als hasste ich dich? Aber die werden mir das niemals abkaufen.“  „Wir streiten uns vor ihren Augen und kündigen unsere Freundschaft, was natürlich nicht ernst gemeint ist.“ „Ok. so machen wir das. Kaito, wir treffen uns…“ Auf einmal kam Jenny zur Tür herein. „Hallo.“ Miriam flüsterte: „Jetzt streiten!“ „OK.“ Jetzt sagte Nahona laut: „Mein Hase ist weg, aber nur weil du den Stall offen gelassen hast!“ „ICH?! Klar doch schieb jetzt mir noch alles in die Schuhe. Du wolltest ihn füttern und da hab ich das offen gelassen. Woher sollte ich wissen, das du das vergisst.“ Miriam war eine gute Schauspielerin und schrie noch: „Dann verzieh dich doch! Dann wohn doch mit deinem Hasen zusammen!“ Nahona stand auf und ging Nach draußen. Jenny stand verdutzt da. Diese Chance wollte sie nutzen: „Ich komme das später abholen.“ Sie schaute Miriam nochmal an, die saß jetzt wie versteinert da und ließ ein paar Tränen über das Gesicht rollen, dann sah Jenny Kaito. Das bekam Miriam natürlich mit und schaute dann zu ihm. Kaito nahm Miriams Hand, Miriam legte sich auf sich auf den Tisch und fing an zu weinen, Kaito strich ihr über den Kopf. Kaito dachte: Miriam. Sie sieht meiner kleinen Miriam so ähnlich. Jenny konnte es nicht fassen und ging nach draußen. Sie suchte Nahona und fand sie am Brunnen. „Hast du es auch satt das Miriam ständig rum Zickt und sich so sehr an Kaito ran macht?“ Miriam hatte recht. Sie kennt halt Jenny zu gut. Nahona nickte. „Na dann komm heute Mittag mit mir zusammen, wieder hier her. Dann werden wir uns an ihr rechen.“ 

Kapitel 7

In der Schule passierte eigentlich nicht mehr viel. Jenny nervte Kaito in den Pausen, Nahona schrieb mit irgendjemand Briefe,  wurde erwischt und nun muss sie in den Pausen helfen. Wenn Jenny Kaito mal nicht nervte, kam Kaito an Miriams Platz und versuchte mit ihr zu reden. Miriam wollte jedoch nicht und ging immer, wenn er kam, fort. Miriam ging heute allein nach Hause. Nahona hatte noch Volleyball Training und Kaito war mit Jenny in die Stadt da sie so lange gefragt hatte bis er ja sagen musste damit seine Freunde nicht genervt wurden. Es dauerte eine Ewigkeit bis sie zu Hause war. So kam es ihr jedenfalls vor. Endlich zu Hause angekommen schmiss sie ihren Ranzen auf das Sofa und schaute ein bisschen Fern. Sie machte aber dann wieder aus da ihr etwas ein viel. „Moon?“ „Ja, Miriam? Was ist los?“ „Wann fliegst du das nächste Mal zu deinen Bruder?“ „Heute, wieso?“ „Nur so, es ist schon warm draußen für den Wintert. Ich geh ein bisschen spazieren wenn du los fliegst.“ „Na dann zieh dich mal an. Ich fliege in zehn Minuten los.“ „Ok, mach ich!“ Miriam zog ihre Schuluniform aus und zog ihre Alltags Sachen an. Moon flog aus dem Fenster und wartete unten auf Miriam. Als Miriam unten ankam sagte Moon noch zu ihr: „Pass gut auf dich auf.“ Gab ihr ein Küsschen auf die Wange und flog weg. Es war schon dunkel. Miriam ging ein Stück durch den Park bis an das Karussell. Sie stand hier schon oft und immer überkam sie das Gefühl allein zu sein. Doch dieses Mal war es anders. Sie sah hinter sich einen Schatten. Sie drehte sich hastig um. Es war ein Ehepaar das im Mondlicht spazieren ging. Sie setzte sich auf die Bank und fing an Nachzudenken. Sie saß lang auf der Bank, wer sie eigentlich ist, warum sie es eigentlich ist und nicht Nahona, Jenny oder ein anderes Mädchen. Sie schreckte auf, denn sie hörte die Glocken im Glockenturm schlagen. „Schon 12!“ sagte sie und stand auf. Sie ging die Straße durch den Park und träumte ein wenig. Von hinten hörte sie jemanden. „Miriam?“ sagte eine tiefe Stimme. Miriam drehte sich um doch sie sah niemanden. Wahrscheinlich hatte sie es sich nur eingebildet doch als sie zwei Schritte weiter gegangen war hörte sie es wieder, „Miriam! Warte!“ jetzt blieb sie nur stehen und drehte sich nicht um. Auf einmal packte sie eine Hand an ihrer Schulter und jemand sagte: „Danke das du gewartet hast.“ Miriam hatte nun die Stimme erkannt und sagte: „Wenn ich gewusst hätte das du das bist, hätte ich nicht gewartet, Kaito!“ Sie ging nun weiter mit einem etwas mutigen, doch traurigen Blick. Kaito lief neben ihr und sagte: „Ich hatte mal eine Freundin die genau so war wie du. Nur die Haare kurz und einen anderen Stil und ihr Gesicht war etwas kindlicher.“ Als Miriam das hörte stockte ihr Atem. Sie haben sich seit 4 Jahren nicht mehr gesehen und er dachte immer noch an sie. „Wie war sie denn so? Mochtest du sie?“ sagte sie leise. Kaito sagte erst nichts, als ob er es nicht verstanden hätte. Doch dann sagte er: „Sie war ein aufgeweckter, lockerer, hilfsbereiter und lustiger Typ. Sie war schön, anmutig und elegant. Ich habe mich in sie verliebt, als ich... ich... Wieso willst du das eigentlich wissen?“, „Kann das sein das sie damals bei ihrer Oma lebte mit Jenny? Jenny war damals ihre beste Freundin, nicht?“ „Ja... Aber woher weißt du das? Ihre Oma, Jenny und ich wussten nur davon, dass wir beste Freunde waren.“ „Miriam war damals auch in dich verliebt. Sie schrieb dir alle diese Briefe mit den Gedichten und Reimen darin. Jenny fragte dich immer wie du sie findest und dann sagte sie immer zu Miriam du liebst sie wie deine kleine Schwester.“ Kaito blieb stehen. Er konnte sich an alles erinnern was Miriam zu ihm sagte. Miriam hatte bemerkt dass er stehen geblieben ist. „Was ist? Haut dich das jetzt so sehr um? Ich kannte sie, sie wohnte eine Weile bei mir, weil sie keine Wohnung fand, unsere Omas kannten sich.“ Kaito ging nun weiter. „Sie hat viel von dir erzählt.“ sagte Miriam. Kaito, der ein bisschen blass war aber sich wieder erholt hatte, frage sie nun: „Warum erzählst du mir das alles?“ Miriam schaute nun hoch. Kaito schaute zu ihr und bemerkte, dass sie Tränen in den Augen hatte. Er sah tief in Miriams blaue Augen. Miriam wollte etwas sagen, aber sie konnte es nicht. Sie wollte ihm sagen, dass SIE diese Miriam von damals war. Aber sie wusste wie Kaito darauf reagieren würde. Kaito schaute weg und sagte: „Lass uns Heim gehen.“ Miriam bewegte sich nicht von der Stelle. Als sei sie angewachsen. Kaito griff ihre Hand. Miriam schaute erschrocken hoch, doch dann fasste sie sich Mut und sagte: „Ja, es ist schon halb eins.“ Sie gingen schnell Hand in Hand nach Hause. Da angekommen verabschiedeten sie sich und gingen schlafen. Miriam konnte eine Zeit lang nicht schlafen, dachte über den heutigen Tag nach. Auch Kaito war noch wach. Er dachte auch an die heutige Nacht. Nach einer Weile schliefen beide ein.

 

Kapitel 5

Moon setzte sich auf das Bett und war völlig außer Atem. Miriam erschrak als sie Moon sah und rannte zu ihr hin: „Moon, was ist passiert?“ „Nichts ich hab nur einen Brief von deinen Eltern geholt. Hier, ich muss jetzt schlafen. Es ist schwierig 3 Kilometer zu fliegen besonders wenn man vorher den ganzen Tag deine Schule...“ Moon gähnte. „... sucht.“ Miriam schaute sie mit einen dankenden lächelnd an. Sie nahm den Brief und schaute ihn eine Weile an. Dann machte sie ihn auf:

 

Liebe Miriam,

wie geht es dir? Ich hoffe doch gut. Auch wenn Jenny wieder in deiner Klasse ist...

Miriam erschrak. Sie hatte niemanden bis auf heute Nahona und damals Kaito davon erzählt das Jenny ihre beste Freundin gewesen sei. Sie las weiter:

Auch wenn du jetzt erstaunt bist wissen wir alles über dich, als ob du es uns alles einmal am Abend beim Essen erzählt hättest. Miriam dies ist eigentlich nicht der Grund warum ich dir schreibe. Einerseits hat es etwas mit Jenny zu tun und Anderseits hat dein Vater einen Tipp wie du deinen Verlobten findest.

  1. 1.                  Jenny darf nicht erfahren dass du eine Prinzessin bist! Es gibt einen bestimmten Grund dafür, aber den erfährst du, wenn die Zeit gekommen ist.

2. Dein Vater und ich kommen dich am zweiten Wochenende im Frühling besuchen. Wir wollen wissen wie du lebst und wir wollen dass du deine Eltern endlich nach 16 Jahren kennen lernst.

3. Das schreibt dir am besten dein Vater:

    Hallo Miriam,

    nimm dir diesen Tipp bitte zu Herzen:

    Du siehst ihn bei Vollmond und er dich auch. Du küsst ihn im Traum und er pflückt eine Rose und

   legt sie dir vor die Tür.

   Ich hoffe dies hat dir geholfen.

   Deine dich über alles liebenden Eltern

Eine Träne tropfte auf das Blatt und Miriam sauste zum Kalender. Es war Februar. Der 5. Februar um genau zu sein. Sie las noch mal die Stelle mit dem Datum. „...zweites Wochenende im Frühling.“ murmelte sie leise. „Der Frühling beginnt am 23. März das sind noch 23 Tage und dann noch die 2. Frühlingswoche... Das sind dann 47 Tage!“ sie freute sich. In rund 1 1/2 Monaten trifft sie ihre Eltern! Miriam ging ins Bad. Duschte und legte sich dann zu Moon ins Bett. Sie dachte an ihre Eltern wie sie wohl aussehen würden? Ob sie sie überhaupt erkennen würde? Dann viel ihr der Brief wieder ein. Das was ihr Vater geschrieben hatte. Sie überlegte. Wen hat sie schon mal bei Vollmond gesehen der sie auch gesehen hatte? Von wem hat sie nachts schon mal geträumt, dass sie ihn küsst? Wer wird ihr die Rose vor die Tür legen? Und warum solle sie sich mit geringem Abstand von Jenny fern halten? Ihr schwirrten so viele Fragen im Kopf herum, doch dann wurde sie müde und schlief ein....

 

Kapitel 6

„Miriam!!! Miriam wach doch auf wir kommen zu spät! Miriam!“ Nahona klopfte an die Tür und schrie dabei völlig aufgebracht. Sie klopfte noch eine Weile lang bis die Tür aufging. „Fertig.“ Miriam lächelte Nahona an. Auch Kaito kam mittlerweile aus der Wohnung. „Miriam wir haben verschlafen es ist schon acht! Meine Eltern sind heute nicht da gewesen und konnten mich nicht wecken!“ Miriam musste lachen. „Nahona wir haben nicht verschlafen. Die Uhr wurde doch heute Nacht zurück gestellt. Wir haben es erst sieben Uhr.“ Nahona sah Miriam fragend an. Dann fragte sie Kaito: „Stimmt das?“ „Ja es stimmt. Ich habe sie heute Nacht durch die Wohnung laufen hören. Und da viel mir das ein. Ach so! Miriam tat es sehr weh als du gegen irgendwas gelaufen bist?“ Miriam wurde rot. Als sie heute Nacht unterwegs war um überall die Uhren zu stellen ist Moon heim gekommen von ihren Nächtlichen besuchen bei ihrem Bruder. Sie ist gegen den Schrank geflogen. Aber das konnte sie ja schlecht sagen da sie sonst wahrscheinlich alle denken würden sie hätte nicht mehr alle Tassen im Schrank. „Ja. Ich hatte schon alle Lichter aus und hab ihn wohl im Dunkeln übersehen. Kann doch mal passieren! Ich möchte nicht wissen warum es bei dir immer so poltert!“ „Ich räume zurzeit um.“ Miriam ging an Kaito verachtend vorbei und zog Nahona dabei mit.

Als sie in der Schule ankamen, sahen sie auch schon Jenny. Sie rannte an Nahona und Miriam vorbei zu Kaito. Doch der sah sie und bog gleich ab zu seinen Freunden. Jenny stand kurz nur so da. „Nahona! Könntest du mir kurz helfen?“ Sagte eine Stimme von hinten. „Fräulein Kahona was ist denn?“ „Nichts Schlimmes aber könntest du mir das in die Klasse bringen?“ „Klar doch gerne.“ Nahona ging mit Fräulein Kahona weg und Miriam stand nun ganz alleine da. Nun kam Jenny und sah irgendwie böse aus: „Du bist Miriam Heino, oder?“ „Ja wieso?“ Jenny sagte jetzt böse: „Halte dich bloß von meinem Kaito fern der gehört mir! Du weist ja gar nicht wie toll dieser Kerl ist!“ Und ob sie das wusste. Miriam wusste es seit dem ersten Tag an den sie ihn kennen lernte. „Von mir aus nimm ihn, aber ob er dich will...“ Miriam drehte sich noch beim Sprechen um und sagte: „... weiß ich nicht!“ Sie ging nun weg. Kaito stand nun mittlerweile mit seinen Freunden an der Tür und sah wie Jenny vor Wut kochte. Als Miriam an ihm vorbei ging sagte sie zu seinen Freunden: „An eurer Stelle würde ich die von Kaito fern halten.“ Kaito hatte dies nicht gehört und sah Miriam nur Fragend an. Doch Miriam ging weiter...

Kapitel 4

Es war früh am Morgen und Miriam hatte trotz der Aufregung gut geschlafen. Sie aß schnell zu Frühstück und ging dann in die Schule. Sie wusste aber nicht dass eine böse Überraschung auf sie lauern würde. Moon schlief noch als sie zur Schule wollte, also schrieb sie ihr ein Brief:

 

Liebe Moon,

ich bin in die Schule.

Frühstück steht für dich auf den Tisch.

Mach dir einen schönen Tag^^

Deine Miriam

Als Miriam aus der Wohnung ging kam auch Kaito aus der Wohnung. „Guten Morgen Miriam“ sagte er mit einem strahlenden Lächeln. „Guten Morgen!“ sagte Miriam mit einem strengen Blick. Sie drehte sich um und ging an ihm vorbei. Auf der anderen Seite des Hausflurs ging gerade eine Tür auf und Nahona kam raus. „Guten Morgen! Was ist los?“ „ Guten Morgen“ sagten Miriam und Kaito wie aus einem Mund. Im selben Moment knallte etwas gegen die Wohnungstür von Kaito und er fing an zu stottern: „Ähm... ich...ich... ich glaub da ist was umgefallen... glaub ich... Ähm... lasst uns gehen...“ Er schob Miriam und Nahona zu Tür her raus und sie rannten Richtung Schule. Das war das erste Mal das Miriam Kaito nicht ohne Grund an meckerte: „Kaito warum machst du so schnell?? Die Schule fängt erst in einer halben Stunde an! Also renne nicht so! Und warum fällt etwas in deiner Wohnung um ohne dass du drin bist?? Kaito ich möchte eine Antwort!! Kaito!“ „Warum ich so schnell renne? Ich weiß auch nicht... Vielleicht, weil das ein gutes Training ist... um... um... um Muskeln aufzubauen und fit zu sein. Und als ich raus bin sah ich schon, dass etwas umfallen würde und hab aber nicht daran gedacht, es ordentlich hin zu stellen.“ Alle wussten das Miriam Kaito Absolut nicht leiden kann und das hatte sie schon mehrere Male gezeigt. Sie stritten sich täglich bis zu 3 Malen und es war egal wo sie sind. Im Sportunterricht wenn sie in einem Team sind und einer nicht den Ball fängt oder am Stufenbarren geturnt wird. Sie streiten sich immer. Miriam und Kaito sind aber gleich, sie sind beide großherzig und höflich, nett und freundlich, hilfsbereit, schlau und trotzdem schön. Doch ab heute sollte alles anders laufen. Als Miriam, Nahona und Kaito zum Schultor rein kamen Starten alle Kaito und Miriam an. Sie konnten es zwar an ihren Gesichtsausdruck erkennen dass sie sich gestritten hatten, aber es war ungewöhnlich dass die beiden zusammen zur Schule gingen. Leises tuscheln gingen durch die Menge, doch als Miriam sich zu Kaito umdrehte und ihm eine klatschte, war alles wie immer... Aber nicht ganz. Irgendwas ist anders... Nahona und Miriam gingen weg von Kaito und Kaito ging wie jeden Morgen zu seinen Freunden. „Dieser Junge nervt! Ich glaube es gibt für mich keinen Menschen der schlimmer ist als er!“ Als sie diesen Satz zu Ende gesprochen hatte konnte Nahona nichts mehr sagen. Es hatte zur Stunde geklingelt und Miriam ging mit Nahona in den Unterricht. Es dauerte aber sehr lang bis Frau Ruhemann heute kam. Als sie endlich da war, war sie nicht allein. „Wir begrüßen heute eine neue Schülerin. Ihr Name ist Jenny Meloon. Ich möchte das ihr sie so aufnimmt wie jeder andere.“ Nahona merkte das mit Miriam etwas nicht stimmte. Sie schrieb einen Zettel und schickte ihn an Miriam.

Miriam was ist los?

Nahona

 

 

 

 

 

Kurze Zeit später kam auch schon die Antwort:

Ich erzähle es dir in der Pause.

Miriam

 

 

 

 

 

Es war eine lange Stunde. So kam es Miriam jedenfalls vor. Doch als sie vorbei war, rannte sie aus dem Klassenzimmer. Nahona sah ihr noch nach und packte schnell ihre Sachen, doch bei dem packen beobachtete sie noch etwas:

„Hallo Kaito. Wie geht es dir? Wir haben uns ja lang nicht mehr gesehen.“ sagte Jenny „Wenn du mich fragst Jenny, war das nicht lang genug.“ sagte Kaito mit launisch genervter Stimme. Er hatte immer noch einen leichten roten Hand Abdruck von der Ohrfeige, die er von Miriam kassiert hatte. Jenny lachte und frage: „Ich freue mich jedenfalls dich zu sehen. Kannst du mir nicht die Schule zeigen?“ „Oh man... Na schön“ sagte darauf Kaito. Er ging mit Jenny aus dem Klassenzimmer. Kaito sah aber nicht sehr glücklich aus. Nahona hatte zusammen gepackt und ging jetzt zu Miriam. Miriam saß nun an einem Baum wo sie noch nie zuvor gesessen hatte. „Miriam was ist los?“ „Jenny... Jenny ist los!“ „Was ist mit Jenny?“ „Jenny war meine beste Freundin, sie wohnte eine Weile bei mir, dann wohnte ich eine Weile bei ihr und das ging immer so weiter. Bis Kaito kam... Jenny hat sich, als er kam, in ihn verliebt, glaubte ich zumindest. Wir hatten Streit deswegen.“ „Aber das ist doch nicht schlimm, wenn sich eine Freundin verliebt. Sie war doch deine beste Freundin“ „Das war es auch nicht... Sie hat mich verraten. Ich... Ich... Du glaubst es mir vielleicht nicht, aber ich war damals auch in Kaito verliebt. Ich schrieb ihm heimliche Briefe ohne Unterschrift oder Absender. Er war damals noch im Heim und meine Freundin und ich wohnten in einer anderen Stadt. Er war in meiner Parallelklasse. Dann sind Jenny und ich auf zwei verschiedene Schulen gegangen. Wir haben uns 2 Jahre nicht gesehen.“ „Das verstehe ich immer noch nicht! Ihr müsstet euch doch in die Arme fallen?“ „NIEMALS! Als wir auf zwei verschiedenen Schulen waren ergriff sie die Chance mir in den Rücken zu fallen. Ich hatte ihr jeden Brief gezeigt den ich Kaito schrieb. Meist standen Verse drin die einfach zu merken waren. Sie ging zu ihm ins Heim und gestand ihm, dass sie die Briefe an ihn geschrieben hatte. Sie kamen zusammen und immer wenn ich sie in der Stadt gesehen hatte küsste Jenny ihn sofort. Sie rief mich, nachdem ich Umgezogen war und in deine Klasse ging, wieder an und fragte ob sie mich besuchen kommen könnte da Kaito Schluss gemacht habe. Doch ich sagte nur, dass sie nie mehr bei mir auftauchen müsse. Zwei, Drei Tage später zog Kaito ein und ich tat so als würde ich ihn nicht kennen. Er erkannte mich auch nicht, weil ich früher kurze Haare hatte. Ich bin zum Friseur und habe mir Verlängerungen dran machen lassen, habe mir einen neuen Kleidungsstiel einfallen lassen und habe den Nachnamen von meiner Oma angenommen den ich immer Zufuhr verweigert hatte. Er weiß bis heute nicht das ich es war der damals seine beste Freundin war und ihm diese Briefe geschrieben hatte. Ich wollte einfach nicht dass alles noch einmal hochkommt. Ich... Ich... Ich wollte von Vorn beginnen. Doch jetzt wo Jenny wieder in meiner Klasse ist, wird sich das ändern.“ Miriam schluckte und eine Träne lief ihr über die Wange. Nahona kniete sich neben sie und sagte: „ Aber wenn Kaito damals dein bester Freund war, warum streitest du dich dann mit ihn? Im Team streitet ihr euch auch und seit euch nicht einig und doch habt ihr das beste Plakat, die beste Note! Warum?“ Miriam musste lachen: „Es ist genau wie früher ich habe mich nicht in seiner Gegenwart geändert. Nur, dass er mich hier als Rivalin sieht die er wahrscheinlich nicht ausstehen kann.“ Miriam wischte sich die Tränen aus dem Gesicht und umarmte Nahona. Sie gingen wieder in die Klasse und nun kam auch schon Jenny mit Kaito. Jenny erkannte Miriam nicht und fragte wie sie heißt. Miriam sagte es ihr, doch Jenny erkannte sie immer noch nicht. Miriam hatte in den Jahren wo sie allein war, Lippenlesen gelernt. Kaito hatte denselben Kurs zu dieser Zeit belegt und sprach deutlich und ohne Ton die Worte „HILF MIR!“ aus. Nahona, die mit Jenny sprach, achtete nicht darauf was die beiden machten. Sie waren aber beide überrascht als Miriam sagte: „Gehen wir heute zusammen nach Hause? Ich muss dir noch etwas zeigen. Du wolltest das doch sehen oder?“ „Klar können wir zusammen nach Hause gehen.“ sagte Kaito. Es war auf einmal still im Raum und leises tuscheln ging um. Da sprach auf einmal Jenny: „WAS!? Ich denke du wolltest mir noch die Schule und die Stadt zeigen?!“ „Das kann ich auch morgen machen. Und du findest dich schon zurecht.“ Miriam und Nahona gingen kichernd nach draußen auf den Flur. Kaito folgte ihnen und Jenny stand ganz allein da. „Danke Miriam.“ sagte Kaito.“Keine Ursache aber du bist mir eine Ausrede schuldig!“ Miriam schaute Kaito böse an und ging dann weg. Nahona, die immer noch lachte, fragte Kaito lächelnd: „Kennst du Jenny schon lange?“ „Wenn du mich fragst, zu lange. Ich war mit ihr schon zusammen. Ich habe damals aber mit Jenny Schluss gemacht, weil sie mich nur benutzte. Sie benutzte alle Jungs. Ich hatte damals eine beste Freundin. Sie hieß auch Miriam. Aber sie hieß Miriam Patsch. Ich liebte sie wie meine kleine Schwester, meine beste Freundin, ich wollte sie sogar fragen ob sie mit mir gehen würde. Als sie dann weg zog, hatten wir uns am Brunnen verabredet. Ich habe zu dieser Zeit Jenny noch vertraut und ihr alles erzählt. Sie nutze diese Situation aus und mich von Miriam endgültig zu trennen. Sie schaffte es dass ich die Zeit vergaß und somit war ich eine Stunde zu spät und Miriam war schon weg. Ich habe sie Ewigkeiten nicht mehr gesehen und habe auch keinen Kontakt mehr zu ihr. Unsere Miriam erinnert mich manchmal an sie. Wir haben uns früher auch so gestritten.“ sagte Kaito mit einer etwas traurigen, doch heiternden Stimme.

Als die Schule zu Ende war gingen alle nach Hause. Jenny lief ihn den ganzen Weg mit einem großen Abstand nach und bog eine Straße vorher ab als sie. Als Miriam zu Hause ankam war Moon auch schon mit einem Brief in der Hand durchs Fenster gesaust...

Kapitel 8

„Miriam? Bist du schon wach?“ sagte eine Stimme von der Tür. Müde stand sie auf und ging an die Tür. „Was ist los? Es ist Samstag und erst…“ Miriam schaute auf die Uhr. „Was?! Erst 7.00 Uhr? Was willst du Nahona?“ Miriam wurde jetzt sauer, aber Nahona konnte je nicht ahnen das sie erst halb eins zu Hause war. „Tut mir echt Leid, aber du bist gestern nicht mehr an dein Telefon“, Nahona sah entschuldigend aus, doch dann setzte sie einen Blick auf den Miriam nur sah wenn sie einen Verdacht hatte, „Warst du etwa mit einem Jungen aus?“ „Äh… Nein, nicht direkt. ich habe… Warte! Geht es jetzt um mich oder um dich?“ holte sich Miriam schnell raus. „Oh stimmt es geht um mich. Also, als ich gestern Schluss hatte, vom Volleyball habe ich Jenny und Holly gesehen.“ „Aha…“ Miriam schaute Interessiert sie konnte, aber irgendwie lachte si sich innerlich halb tot. „Naja, ich bin hin zu den beiden, weil ich Holly, wegen der Abschlussfeier, noch was fragen wollte und da habe ich gehört wie die beiden über Kaito sprachen.“ Jetzt wurde Miriam langsam munter. „Und? Was haben sie gesagt?“ platzte es aus Miriam her raus. Nahona schaute gleich ganz verdutzt, doch dann fing sie sich wieder. „Den genauen Wortlaut weiß ich nicht mehr, aber es ging auch um dich. Ich weiß nämlich von Monika, aus dem Volleyball-Team, das Holly auch auf Kaito steht. und Monika hat auch gesagt“, „Ja! Schön für Monika das sie so viel sagt, über was haben sie gesprochen!“ Miriam wurde nun wieder etwas sauer und hing dann noch dran: „ok. Tut mir leid, sprich weiter.“ „Monika hat noch gesagt das si von Paul, ihrem Freund, weiß das Kaito auf dich steht.“ Miriam schaute nun ganz verdutzt. „Ich weiß Miriam, das das eine Überraschung jetzt für dich ist, da du ihn ja eigentlich genau kennen müsstest von früher, aber das er sich in seine „Feindin“ die ihn immer runter macht verknallt das ist neu.“ Miriam lachte: „Deine Satzformulierung ist neu und komm bitte zum eigentlichen Thema zurück.“ „Ach so, ja, hast recht. Also Holly meinte zu Jenny, weil Jenny mehr Hoffnung haben könnte, das sie dich nach macht, ihn ignorieren sollte und sie  hat noch gesagt, also Holly, das sie sich selbst um die kümmern wird.“ Jetzt blieb Miriam der Mund offen stehen. Sie wusste nicht was sie dazu sagen sollte. „Jenny wollte sich noch etwas ausdenken für dich. Bitte sei vorsichtig. Egal was…“ Mitten im Gespräch 7.08 um genau zu sein. klingelte in der Stube das Telefon. Beide erschraken und der Anrufbeantworter ging an: „Hallo, hier ist der Anrufbeantworter von Miriam Heino. Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht und ich werde so schnell wie möglich zurück rufen.“ „Hallo Miriam? Hier ist Holly, die aus der 10. Ich wollte dich fragen ob du heute Mittag zum Springbrunnen kommst?“ Miriam hob den Hörer ab. „Hallo? Ich bin´s Miriam. Ich hab den Anrufbeantworter Gehört und war grad im Bad also was ist los?“ Sie hatte den Lautsprecher eingeschalten so das Nahona mithören konnte. „Also wie ich grade gesagt hatte, kommst du heute mit zum Springbrunnen? Nahona kommt auch, es geht wegen den Abschlussball.“ „Klar komm ich. So etwas ist doch wichtig und wann?“ „Heute Nachmittag, nein tut mir leid Mittag, so gegen eins.“ Nahona schüttelte den Kopf und sagte so leise sie konnte NEIN. Doch Miriam stimmte zu: „Ok. geht klar. Soll ich Nahona dann gleich mitbringen?“ „Ähm… Nein sie ist schon da. Die kommt mit Jenny.“ „Na dann bis später.“ „Ok. Tschüss.“ Holly legte auf und Miriam kochte vor Wut. „Diese… Diese… Man die regt mich auf!“ schrie Nahona. „Hör auf Nahona ich hab mir schon etwas einfallen lassen wie wir sie überlisten könnten. Wir brauche dazu nur Kaito.“ „Kaito? Wozu ist der gut?“ Auf  einmal hörten sie eine Stimme sagen: „Aha. Wozu brauchst du den denn Miriam.“ Sie schauten sich beide um, doch sahen keinen. Dann sprach er weiter: „Willst du etwa ihn etwas fragen?“ Jetzt wusste Miriam woher diese Stimme kam. Sie schaute um die Wand, rannte zum Balkon machte die Vorhänge zu und schrie: „Spanner!!“ Dann rannte sie hoch in ihr Zimmer und zog sich um. Nahona ging in der Zeit auf den Balkon, wo Kaito stand. Er ist über seinen Balkon zu Miriam geklettert, weil er stimmen gehört hatte und eine war natürlich…

Kapitel 11

Kaito und Miriam hatten die ganze Nacht geredet. Kaito hat Miriam verziehen was, das mit der Sache vom -verstecken-  nennt. Miriam hat ihn verziehen, nach dem er sich tausende male in dieser Nacht bei ihr entschuldigt hat. Es war mittlerweile schon um vier Uhr früh, Kaito und Miriam schliefen beide auf dem Sofa, Miriam träumte davon wie sie sich mit Kaito trifft er ihr eine Rose pflückt, dann saßen sie auf einer Bank im Park und kamen sich langsam näher und dann Küssten sie sich. Doch dann wurden sie gegen neun Uhr geweckt da es an der Tür klingelte. Miriam ging zur Tür. Sie sah verschlafen und müde aus, kein Wunder wenn man die halbe Nacht nur redet. „Wo warst du denn? Bist du grad erst nach Hause? Ach ist auch egal, ich wollte dir nur sagen, das ich dir helfen werde, dass Kaito wieder mit dir spricht.“ Kaito hörte sein Namen und stand kurzerhand auf dem Flur. „Was ist mit mir?“ Nahona wurde rot. „Was habt ihr die Nacht getrieben? Halt! Ich willst doch nicht wissen.“ „Keine Sorge Nahona, Kaito und ich haben nur geredet und sind dabei eingeschlafen. Bei einer Heißen Tasse…“ Kaito unterbrach sie „Bei einer ZU heißen Tasse“, er lächelte Miriam an, „Ja bei einer ZU heißen Tasse, für Kaito, Zitronen Tee.“ „Also heißt das ihr seid wieder Freunde und redet miteinander und seid auf Rache aus?“ Kaito und Miriam schauten sie fraglich an. Miriam sagte dann schließlich: „Ja, Ja, Wie bitte?“ „Ach war nur Spaß.“ Jetzt musste auch Nahona lächeln. „Wo gehen wir heute essen?“ „Also ich geh erst mal duschen.“ „Mach das Kaito.“ Kaito ging in seine Wohnung. Er musste aber wieder über Miriams Balkon, weil er kein Schlüssel mit hat. „Nahona ich möchte dir etwas sagen komm, aber bitte rein dazu.“ Als sie drin waren rumste es auf einmal in der Küche. „Was war denn das?“ Sie rannten beide in die Küche und sahen vier Koffer stehen. Nahona schaute Miriam fragend an. „Keine Ahnung.“ Auf Miriams Schulter saß Moon und sagte ihr jetzt etwas: „Deine Eltern kommen schon heute. Das sind ihre Koffer.“ Als Moon das zu Ender gesprochen hatte, klingelte es wieder an der Haustür. „Nahona setzt du dich schon mal in die Stube, ich komme gleich. Ach und nimm doch bitte mal die 3 Briefe aus der oberen Schublade heraus und ließ sie dir durch.“ Nahona nahm den ersten Brief das war das schöne Gedicht von diesem Jungen der der kleine Prinz drunter geschrieben hatte. Das las sie nur mal beim überfliegen. Aber beim 2. wurde sie neugierig. „Moon? Wer ist Moon?“ Kaum sprach sie diese Worte aus und nahm den Brief herunter, sah sie einen kleinen Engel auf den Tisch sitzen. „Nun ich bin Moon.“ Nahona schreckte zurück und Miriam kam rein. „Ja so habe ich mich auch gefühlt, als ich das gelesen habe.“ „Naja mich erschrickt es eher, warum du mir das sagst?!“ „Moon hat mir mal erklärt das sie sich noch einen Menschlichen Wesen offenbaren kann, aber nur wenn sie es ließt.“ „Aha… Und warum beschützen?“ „Das weiß ich selbst noch nicht.“ Siech schaute Moon an und piekte sie mit ihrem Zeigefinger in die Seite. „Aber sie will es auch nicht sagen.“ „Aha und was mich noch wundert. Du hast Eltern? Entschuldige wenn das jetzt so komisch rüber kommt, aber du hast es mir nie gesagt!“ Miriam wurde etwas traurig. „Ich wollte es dir gestern sagen, aber da kam ja etwas dazwischen. Naja und nun den anderen Brief.“ Nahona machte den Brief auf und las ihn. „Okay. 3 Fragen. Die erste Frage: Prinzessin? Hab ich da was nicht mitbekommen? Zweite Frage: Wenn dich deine Eltern besuchen kommen wollen und zwar in der zweiten Frühlingswoche, das wäre doch schon kommenden Samstag, oder?“ Moon unterbrach Nahona. „Nein sie kommen schon dieses Wochenende.“ Nahona blickte beide abwechselnd an. „OK. Aber werden sie dich dann mitnehmen? Und die 3. Frage: Hast du schon mal an Kaito gedacht, was passieren würde, wenn er heraus finden würde das du eine Prinzessin bist? Oder es Jenny heraus finden würde, oder Holly oder…“ Nahona konnte gar nicht zu Ende reden da Kaito hinter ihr stand. Er war wieder rein gekommen da er mit duschen fertig war und starrte die ganze Zeit auf den Brief mit dem Gedicht drauf.

Das Licht ist eins der schönsten Geschöpfe dieser Erde

doch die Dunkelheit ist ein Geschöpf Gottes das schon

länger existiert. Und du... du bist auch eins der schönsten

Geschöpfe dieser Erde...

Kleiner Prinz

„Dieses Gedicht hatte ich irgendwo schon einmal gelesen. Da war ich noch ein kleiner Junge.“ Er blickte auf den Tisch und danach zu Miriam. „Hallo Moon. Dieses mal war es wohl das richtige Fenster?“ Moon wurde rot. Dann schaute sie Miriam an. Miriam stand auf. „Warte. Du kannst sie sehen?“ „Oh, ja. Moon ist damals, als sie dir damals den Brief bringen sollte, durch mein Fenster geflogen mit ihrem Bruder. Shadow.“ Shadow ist wie Kaito. Hört er seinen Namen ist er da und somit war die Truppe komplett. Miriam konnte es nicht fassen. Alles was ihr Vater ihr geschrieben hatte, von ihrem Verlobten ist eingetroffen und erst jetzt hatte sie s bemerkt. Immer wenn sie Kaito gegenüber stand, kam Bauch kribbeln, dass ist ja bei der liebe normal, aber doch nicht wenn man seit 16 Jahren miteinander Verlobt ist und man heute rausgefunden hat das dein bester Freund, der Mann ist den du später Heiraten wirst, eigentlich ist es doch gut, oder? Miriam hatte gerade eben einen totalen Gewissenskampf in ihrem Kopf. „Ich muss schnell ins Bad.“  Miriam rannte davon, ins Bad und schloss ab. „Sag mal, seit wann weißt du, dass ihr verlobt seid? Ich wusste das ich mit Miriam Pötsch verlobt bin, aber bis gestern wusste ich nicht das sie es nicht wusste.“ „Wie jetzt?“ „Naja, meine Eltern haben mich früher oft besucht, bis sie zu viel zu tun hatten.“ Als Kaito weiter reden wollte klingelte es an der Tür. Miriam schrie aus dem Bad „Nahona oder Kaito? Macht einer auf?“ Nahona und Kaito standen beide auf und gingen zur Tür. „Hallo?“ sagte Nahona als sie die Tür öffnete.  „Guten Tag, junges Fräulein.“ sagte ein gut Angezogener Heer. „Ach Franz, Miriam hat gesagt du sollst nicht so förmlich sein. Hallo. Du musst Nahona sein, nicht war? Ich bin Caroline und das ist Franz, schön dich endlich kennen zu lernen.“ Nahona brachte als erstes kein Wort aus dem Mund. Sie stand vor einem Ehepaar, das aussah als würde die Frau erst 20 Jahre alt sein und der Mann auch in dieser Spanne. Nahona schüttelte den Kopf. „Sind sie Miriams Eltern?“ Die beiden schauten erst ganz verdutz und nickten. „Dann kommen sie rein.“ Kaito ist in die Küche gegangen und machte sich Tee und rief zu Nahona und Miriam. „Miriam?“ „Ja?“ Kam es aus dem Bad zurück. „Nahona?“ „Ja?“ „Wollt ihr Tee?“ Nahona und Miriam schrien wie aus einem Munde: „Setz eine Kanne auf. Wir haben Besuch.“ Kaito lächelte. Er lächelte immer wenn sie das taten. Miriam kam aus dem Bad. Sie hatte sich die Haare gewaschen und stand jetzt vor ihren Eltern in der Badtür. Sie bekam Tränen im Gesicht. Dann lief sie direkt auf die beiden zu. Sie umarmte die beiden und ihre Mutter Carolina nahm sie in den Arm als wäre sie ein kleines Mädchen vom alter  fünf Jahre alt. „Mama… Papa…“ Als der Teekessel in der Küche pfiff kam Kaito mit dem Tee und fünf Tassen aus der Küche. Miriam, Nahona, Kaito und Miriams Eltern saßen nun in der Stube und tranken Tee. Kaito verbrannte sich wieder die Zunge, aber dieses mal sagte keiner „wie früher“ sondern, dass erinnerte Miriam daran was sie ihren Eltern noch sagen wollte…

Kapitel 10

Es ist Mittag halb eins machen sich Kaito und Miriam zusammen in die Stadt los. „Also wir werden uns Zufällig treffen am Brunnen. Du wartest bis du Jenny und die anderen siehst. Nahona klingelt dich an.“ Miriam stand nun am Brunnen es war kurz vor eins und keiner war zu sehen. Kaito hörte ein tuscheln hinter sich: „Was macht der denn hier? Das war nicht geplant!“ „Dann müssen wir wohl auf Plan zwei umsteigen.“ Kaito ging nun los. Er hatte Holly und Jenny gehört und Nahona hatte ihn kurz angeklingelt. Nahona, Jenny und Holly beobachteten die beiden. Sie saßen am Brunnen und redeten. Holly sagte: „Geh schon Jenny. Das ist deine Chance.“ Jenny ging los. Direkt auf Kaito zu. Sie tat so als sei Miriam nicht da. „Hallo Kaito. Schön dich zu sehn.“ „Hi, was willst du?“ „Ich habe vergessen, wo die Apotheke ist ich muss noch etwas abholen.“ Da ergriff Miriam das Wort: „Sind wir heute nicht verabredet? Also das Abschlussballteam?“ „Eigentlich schon, aber ich habe Nahona bescheid gegeben das ich später komme. Wo bleiben die denn nur? Ok. Also wir gehen dann mal, bis später Miriam.“ Jenny ging vom Brunnen weg. „Kaito? Kommst du?“ „Nein.“ „Was? Was hast du gesagt?“ „Nein. Ich bleibe bei Miriam. Ich warte bis sie alles besprochen haben und dann gehen wir noch in die Stadt.“ Jenny fiel aus allen Wolken. „Was hat Miriam was ICH nicht habe? Ich bin schön, schlau und wir waren schon mal zusammen. Ich habe dir damals die ganzen Gedichte geschrieben, ICH LIEBE DICH!“ Als Miriam das hörte, platzte ihr der Kragen. „DU! Du hast die Gedichte geschrieben!“ Sie stand mit erhobenem Finger vor Miriam. „ICH saß Stundenlang am Schreibtisch und habe sie verfasst.“ Miriam stockte der Atem. Sie hat erst jetzt realisiert was sie gesagt hatte. Kaito und Jenny standen da als hätte Miriam erzählt, dass sie der Weihnachtsmann ist. Nahona schlug sich die rechte Hand an die Stirn und Holly wusste nicht worum es geht. „Was… Was hast du gesagt?“ sagte Kaito. „Ähm… Nein… Nicht ich… Ähm…“ sie wusste das sie sich nicht mehr rausreden konnte und sie wusste auch das sie das jetzt erklären musste. Miriam bekam Tränen in den Augen. „Ich… Ich…“ Miriam weinte, sie schluchtste und versuchte es zu erklären. „Ich wollte alles vergessen, wollte ein neues Leben an fangen. Ich kam sogar damit klar das Kaito neben mir wohnt, aber als Jenny dann kam, hatte ich angst, sie könnte mich erkennen.“ „Aber warum? Du hättest mir das doch sagen können und diese ganzen Streitereien…“Kaito konnte nicht zu Ende sprechen, da das Miriam übernahm. „… die waren alle echt. Nahona und meine Oma, waren die einzigen die es wussten.“ Miriam wischte sich die Tränen aus dem Gesicht. „Nun, wo ihr es auch wisst, brauche ich ja keine Geheimnisse mehr zu haben. Es war immer schwer meine waren Gefühle, Kaito, vor dir zu verbergen, mit der Zeit hat es auch geklappt und ich hasste dich in manchen Situationen wirklich, aber ich war immer dir gegenüber so, früher wie heute. Ich werde dir jetzt aber auch nicht um den Hals fallen und dich anflehen das du mir verzeihst. Nein. Du sollst das selbst entscheiden... Jenny, was ich zu dir sagen will ist, dass du eine hinterlistige Freundin bist, du nutzt andere nur aus, nicht wie Nahona. Ich wusste schon früher das du Kaito gesagt hast, das du diese Briefe geschrieben hast.“ Miriam drehte sich mit den Rücken zu Jenny und Kaito. Die beiden standen mit offenem Mund und Miriam sagte nur noch: „Ent… Entschuldigung…“ Dann rannte sie weg. Nahona lief ihr hinter her und Kaito wollte auch, aber er konnte nicht. Als Miriam nicht mehr zu sehen war, sagte Jenny: „So ein… Ich wage es gar nicht diese Worte in den Mund zu nehmen, sie ist hinterhältig. Nicht war Kaito? Du gibst mir doch recht? Nicht war?“ Doch Kaito sagte nichts. Er ging langsam nach Hause, er hörte das rufen von Jenny nicht, naja er überhörte es. Er dachte darüber nach wie er damit umgehen sollte, er wusste nicht was er machen soll. Als er zu Hause angekommen ist schmiss er seine Jacke aufs Bett und setzte sich auf den Stuhl, der auf seinen Balkon stand. Doch er war nicht der einzige der draußen, auch Miriam saß draußen. Sie hatte ihn nicht bemerkt, doch Kaito sie. Er sah sie eine Weile an und sagte nichts. Dann blickte er in die Sterne. Sie saßen beide ca. eine Stunde draußen, Miriam hatte ihn bemerkt, ging aber nicht weg sondern blieb. Eine Stunde saßen sie nun schon draußen und da ergriff Kaito das Wort: „Warum hast du mir nichts gesagt.“ Er blieb ganz ruhig und schaute, während er sie dies Frage, weiter in die Sterne. „Ich wollte das du von allein drauf kommst. Ich hätte es dir gern gesagt, aber ich wollte nicht, das du dann denkst ich sage dies nur, weil ich mit dir zusammen sein wollte.“ „Wollte? Ich denke, du hasst mich?“ Jetzt schaute Kaito zu Miriam rüber. Miriam sah im Mondlicht wunderschön aus, Kaito mochte sie, nein er liebt sie sogar und doch kann er ihr es nicht sagen. „Ja wollte. Als du in meine Klasse gekommen bist, hatte ich echte Probleme damit, dass ich nicht rot werde wenn du vor mir stehst. Ich musste so tun als hasste ich dich, aber so ist es nicht.“ „Warte das verstehe ich nicht. Du musstest so tun als ob du mich hasst, aber ich sollte erkennen das du die Miriam von damals bist?“ Miriam und Kaito mussten lachen, das klang so unlogisch, aber so war es. „Eigentlich schon. Naja nicht ganz, sagen wir es so. Ich mag dich hier, gestern und früher, aber als du damals, zu unserem Treffen am Café nicht gekommen bist, nach einer Stunde, bin ich dann gegangen, ich dachte du willst mich nicht mehr wieder sehen, wegen Jenny, ich glaubte Jenny und sie sagte Kaito hasst dich! Er ist nur bei dir, weil er Mitleid mit dir hat! Das waren ihre letzten Worte bevor ich gegangen bin. Ich machte alles neu. Haare, Kleidung, Umgebung, Freunde. Meine Oma war die einzige zu der ich noch Kontakt habe und hatte.“ „Dann kann ich das verstehen, dass du mit mir kein Kontakt mehr wolltest. Aber Jenny hat damals ein… wie sagt man dazu... ähm…“ „eine Blockade?“ „Naja fast, aber Ok. Sie hat damals eine Blockade zwischen uns gebaut.“ Miriam musste lächeln. „Ja sie selbst, war sie. Sie wusste das ich dir und du mir alles erzählen würden, also hat sie unsere Freundschaft zerbrochen.“ Miriam bekam Tränen im Gesicht, sie kullerten ihre Wange hinunter, als würden kleine Perlen über ihr Gesicht ein Tänzchen machen. „Miriam ich muss mich für damals bei dir Entschuldigen. Ich hätte dich nicht vernachlässigen dürfen und…“ Mitten in Kaito´s Entschuldigung wegen früher unterbrach sie ihn. „Möchtest du ein Tee?“ „Ähm… Klar doch, gerne.“ Miriam ging hinein und Kaito hüpfte über die Mauer die zwischen ihren Balkons war. Miriam machte Kaito´s Lieblingstee. „Wie früher?“ Sie strahlte. Sie wusste nun, dass Jenny an allem schuld war, dass sie nichts dafür konnte. „Wie früher.“ Kaito hob die Tasse, dann einen ordentlichen schluck und verbrannte sich fasst di Zunge. Miriam lachte, „Genau wie früher.“

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