
Ich habe mir mal Gedacht, dass es schön wäre ein Liebesdrama /Tragödie zu schreiben und das nur in Dichtform. Habe ich bisher noch nirgendwo gesehen XD Also was haltet ihr, die Leser, davon ;3 ? Achja das ist eigentlich mehr der Plot (bin noch nicht fertig mit der Gedichtereihe) der den Leser ins Geschehen einführen soll :p
Eins der Schnee kam übers Land
Und verdeckte alle Herzen
Eine große kalte Wand
Erfrohr alle schmerzen
Als alle Gefühle schon vergessen
Und jede Freude schon verlor
Da spross die Hoffnung
In voller Blüte steil empor
Mit der Träne der Mutter
Und des Vaters Geist
Wuchs sie still
Unterm Eis
Und all die liebe all die Güte
Der vereisten kalten Welt
Gesammelt in jeder kleinen blühte
Dass der Schnee sie nicht verdeckt
In ihr die Hoffnung sich verbirgt
So unsichtbar und doch zu spürn
Wartet nur auf das eine licht
Um in Schönheit zu erblühen
Ein Kind geboren in einer Nacht
Wo selbst Gott über niemanden wacht
Fast schon Tod und doch am leben
Hat es gekämpft, wollte nicht sterben
In Vaters armen ist es geschehen
Das kleine Herz blieb leise stehen
Der Vater verlor den verstand
Schrie zu Gott, schrie wutentbrannt
" warum nimmst du mir mein Herz !
Reist es mir aus meiner Hand !
Reicht dir nicht schon meine Frau !
Und alles wofür ich was empfand !
Ich hasse dich
denn du hasst mich !
Ich wende mich ab vom licht
Und zurück komme ich nicht ! "
Doch da schrie auf das kleine Kind
Ein licht erstrahlte , machte alle blind
Und eine stimme sprach zum Mann
Worte die er niemals vergessen kann
" ich gib dir dein Kind
und nimm dir dein Herz
Du vergisst jedes Gefühl ,
weder liebe noch Schmerz
Gefühlskalt bis in alle tage
Stimmst du zu ist nun die frage ?!"
Der Vater nickte und gab alles auf
Sein Herz ging auf in Rauch
So gab er all sein ich
Für den Sohn, ja für mich
Lebte ein sinnloses leben
Ohne liebe zu vergeben
"König ohne Herz " wird er genannt
Richtig kalt regiert er sein Land
Und es verlor an Glanz und blühte
Ins verderben er es führte
Ein Engel geboren um zu Leiden
Ein auserwählter , verfluchter Sohn
Sieht das Leben vor sich scheiden
Sieht den Vater auf dem Thron
Sinnlos scheint er gar verloren
Und er findet keinen Sinn
Hinterfragt zu was er ist erkoren
Gibt sich auf und scheidet dahin
Gar nutzlos seine Existenz
An der Seite des Tyrannen
Dass es schon an Wahnsinn grenzt
Um sein Leben muss er bangen
Um ihn nur Lügen die er sieht
Kein vertrauen an diesen Ort
Nur seine Wut die Expandiert
Also muss er fort
Es war finster, dunkle Nacht
Da ist er schreckhaft erwacht
Die Gefühle ließen es nicht zu
Heut nacht fand er keine Ruh
Mit Wut und Hass im Gepäck
Kam er in des Königs Versteck
Um die Antwort zu erfahren
Um auf die Wahrheit zu Behaaren
„Sohn, was machst du hier
zu später Stund?
Geh und Schlaf!
Das wär gesund.“
„Nicht bevor du mir sagst
Was einst geschah
In der unaussprechlichen Nacht
Als Mutter mich gebahr! „
„Du undankbarer Wicht !
Ohne mich gäbe es dich nicht!
Gehe vor mir auf die Knie!
Sonst vergebe ich dir nie!“
„Du bist kein König!
Nicht mal ein Mann!
Sieh wie jeder dich hasst!
Jeder Priester und Untertan!
Ich weiß du hast sie mir genommen!
Jeder spricht von dieser Nacht!
Ich habe die Gerüchte vernommen!
Was hast du dir dabei Gedacht!?“
„Was weißt du, ich habe Sie geliebt!
Ich bin der, der dir nicht vergibt!
Du trägst Schuld, nun ist sie fort!
Ohne dich wäre sie nicht dort!
Die Engel nahmen sie mir aus den Händen.
Dein Leben musste die Familie schänden!
Die hat Ihr Leben für dich gegeben
Warum soll ich dir vergeben!?“
„Alles Lügen, du bist ein Narr!
Das kann nicht sein, du kannst nicht Lieben!
Alles Lügen! Nichts ist wahr!
Du wirst deine Straffe schon kriegen!“
Er nahm sein Messer und stach zu
Erst zuckte der König, doch dann gab er Ruh
Der Sohn rannte mit den Händen voller Blut
Er rannte weg , gelenkt von der Wut
Immer auf der Flucht vor dem Schicksal
Immer zweifel und angst im Gepäck
Immer kurz vor dem ende, vor dem Fall
Immer ein neues Versteck
Lauter zweifel
ich bin noch nicht bereit!
Ich suche nach einem weg
Doch komme ich nicht weit
Die zeit verfliegt
Wer gibt sie mir zurück
Ich drehe mich nur im Kreis
Ich verzweifel bin ganz verrückt
Einst wusste ich noch wer ich war
Und meine Hoffnung die war rein
Doch was ich alles vor mir sah
Machte mich schwach und klein
Ich hab gegrübelt und gedacht
Und plötzlich bin ich aufgewacht
Ich konnte all dem nicht entkommen
Da habe ich eine stimme vernommen
Es sprach zu mir, gab mir die Antwort
Begleitete mich, ging nicht fort
Es sprach zu mir zu jeder stund
Ohne stimme und ohne Mund
Doch ich konnte es verstehen
Ich fing an zu flehen
Ich fiel auf die knie
Doch die Antwort war die:
"Du bist vedammt allein zu sein
Du bist der Sohn ohne heim
Mit dem Blut des Vaters an den Händen
Musstest du dich abwenden !
So lauf und lauf bis an dein ende
Das Schicksal kennt keine wende !!"
Er brach aus in tränen
Fing an zu rennen
Mit lauter stimme schreie er auf
" ich sterbe nicht solang ich lauf !
Ich hab nichts unrecht getan
Die Mutter nahm mir dieser Mann !
Er hat mich nicht geliebt,
Mich , seinen Sohn
Er hat es verdient
Ich scheiß auf den Thron !
Ich will nicht herschen über ein Land
Welches regiert wurde mit seiner Hand! "
Gar geblendet gar gefangen
Und vollkommen isoliert
Gehe ich einen dunklen langen
Weg auf dem ich mich verlier
Der Körper starr die Mimik eins
Die Augen kalt und leer
Bin das ich und ist es meins
Und warum will ich mehr
Ganz kaputt und unerreichbar
Halte ich alle von mir fern
Und alles scheint mir so unklar
Als käme ich vom fremden Stern
Engel meiner träume in jeder Nacht
Die die mich führt und über mich wacht
Verrate mir wie ich deine Gunst gewinne
Es scheint als ob ich mich verliere
Du bist immer so klug und weise
Warum bist du nur jetzt leise
Ich gab dir mich zu erkennen
Bist du deswegen am rennen
Ich brauche dein allwissendes licht
Denn ohne dich schaffe ich es nicht
Vergib mir meine töricht, vergib mir
All das Leid. Ich wollte nur zu dir
War es falsch zu gehen ?!
Ich ließ alle ratlos stehn !
Ich bin der der weg ging!
Ohne dich weiß ich nicht wohin!
War es nicht etwa dein ruf
Der mich jede Nacht heim sucht
Vor dem ich fand kein Entrinn
Und dem dem ich gefolgt bin !?
Lass mich nicht ratlos und allein
Ohne dich kann ich nicht sein
Denn es gibt kein weg zurück
Du versprachst mir das Glück!
Ich ersuche dich auf erden
Ohne deine liebe werde ich sterben !
Der Gott der Götter, ein alter Mann
Der alles hat,doch niemanden lieben kann
Der gedankenlos regiert
Der der alles und jeden verliert
War einst ein Mann der Freude
Der liebe einst verstreute
Der mit macht und verstand
Regierte ein großes Land
Doch er nahm was ungenombar
Für die Götter ein tabu
Er verliebte sich in eine
Aus der menschlichen Natur
Es entstand ein Kind
Ein Sohn der Weisheit
Und so flüstert nur der Wind
Des Mannes Leid
Die schöne Welt geriet ins schwanken
Als er und sie von der liebe tranken
Und so stand er vor der Wahl
Eines Vaters größte Qual
Sein Kind galt es zu opfern
Den mit dem Blutes tropfen
wäre alles wieder rein
Vergessen wäre die Pein
Doch wie konnte er es verbringen
er konnte dem nicht entrinnen
So gab er auf sein Herz
Um zu töten ohne Schmerz
Die Mutter verbann er in die berge
Zwischen Tod , Hass und Särge
Gebahr die Frau ein kleines Kind
Ihre Schönheit machte alle blind
Das tote Gebiet begann zu leben
Als das Mädchen wurd geboren
Und die Mutter konnte vergeben
Den sie war nicht mehr verloren
Kalizia wird sie genannt
Eine reine junge Seele
Doch die arme ist verbannt
Niemand weiß ob es sie gäbe
So lebt das Mädchen ganz allein
Denn die Mutter sie ist fort
Und sie wartet auf den einen
Der sie befreit von diesem Ort
Ich bin der Sohn der einst verschwand
Der weg gerannt ist wutentbrannt
Der jeden einzelnen verflucht
Der ständig läuft und ständig sucht
Doch laufe ich von meinem ziel
Ein leben dass ich leben will
Vergesse mich vergesse jeden
Erfriere und schein gar zu sterben
Aber da erblickte ich die eine
spielend ruhig auf Schnee und weide
Ich empfand was eins erfrohr
Leidenschaft stieg mir empor
Doch ihr Herz war fest verschlossen
So hab ich das schloss auf geschossen
Nun hasst sie mich und will mein Leid
Ich laufe weg doch komm nicht weit
Meine letzte Hoffnung ist ihre liebe
Die ich mit der Schnee Rose kriege
Denn sie lebt nur in liebender Hand
Egal ob Schnee bedeckt das Land