Fantasy & Horror
Feuerkind

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"Feuerkind"
Veröffentlicht am 03. April 2013, 22 Seiten
Kategorie Fantasy & Horror
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Feuerkind

Feuerkind

Beschreibung

"Wie viele Jahre habe ich hier einsam vor mich hingelebt? Warum hast du mich verlassen Vater?Und ist die Welt jenseits unseres Berges wirklich so bösartig wie mich unser Clanführer glauben lassen will?" Ascira, Tochter des Halbphönix Javed fristet ihr leben seid er sie verlassen hat recht einsam und ausgeschlossen. Doch nach einem "Vorfall" wird Ascira ins Exil geschickt. Was wird sie außerhalb ihrer gewohnten Welt erwarten?

Prolog

Ich will nicht das du gehst!" Ihre Stimme klang flehend und traurig."Ich muss. Das weißt du." "Dann...dann gehe ich eben mit dir! Bitte, ich will nicht ganz alleine sein!" Tränen liefen über ihre Wangen,sodass er den Blick abwenden musst um nicht selbst das weinen anzufangen."Mach es mir nicht noch schwerer.Da wo ich hingehe kann ich dich nicht mitnehmen!Das wär viel zu gefährlich." Sie umklammert sein Hand. "Aber Vater!Ich kann dir helfen! Ich kann kämpfen!" Der blick seiner eisblauen Augen wurde plötzlich ernst, seine Stimme schroff. "Keine Widerrede! Und hör auf zu weinen! Was bist du denn für ein Kriegerin?!" Sie zuckte zusammen und wischte sich mit der Hand übers Gesicht. "Tut mir Leid. aber...wenn du jetzt gehst dann bin ich alleine. Ich will aber nicht alleine sein,Vater!" Er ging in die Hocke und seine Züge wurden wieder sanft. "Ich weiß Ascira.Aber es muss nun mal sein. Der Clan verlangt es so."  Ascira wusste das alle Widerrede zwecklos war. Ihr Vater würde sie verlassen und sie ganz allein bei den anderen lassen. "Aber die Tante ist immer so gemein zu mir. Und keines der anderen Kinder will mit mir spielen.Ich hab doch nur dich!" Ihr Vater seufzte. Immer noch verfluchte er seinen Vater dafür das er sich damals mit einem Menschen eingelassen hatte. doch noch mehr hasste er ihn dafür das er sie als der Clan es verlangt hatte sie ohne Umschweife exekutiert hatte. Er hatte nur überlebt weil wenigstens zum Teil dem Clan angehörte. Hätte er Aina nicht gehabt wär er wohl selbst seiner Mutter in den Tod gefolgt. doch sie gab ihm Hoffnung und später auch seine geliebte Tochter Ascira bei deren Geburt sie jedoch ihr Leben aushauchte. Javed strich sich eine braune haarsträhne aus dem Gesicht und blickte seiner Tochter in die gelben Augen die sie zu ihrem Glück von ihrer Mutter geerbt hatte.So hatte wenigstens sie die Augenfarbe der Phönixe  und nicht wie er die Augenfarbe eines Menschen was sein gesamtes Leben zur Hölle werden hat lassen. ein letztes mal umarmte er seine kleine Tochter stillschweigend , küsste sie auf die Stirn. "Pass auf dich auf, Liebling. Ich komme wieder,das verspreche ich dir." Dann erhob er sich und schulterte seine Tasche. Ein letztes Lächeln schenkte er Ascira noch , eh er sich umdrehte und mit eiligem Schirtte den Berg verließ. Die Knie des kleine Mädchens sackten weg und sie begann bitterlich zu weinen und zu schluchzen.

Kapitel 1 : Das Gericht

"Verzieh dich, dummes Halbblut! Das ist UNSER neuer Stammplatz! Also hau ab!" Ascira schreckte aus ihren Tagträume hoch und setzte sich auf. Na das hatte ihr gerade noch gefehlt. Janna und ihre Freundinnen. Der sanft Wind umspielte ihr braunes Haar als sie den Kopf ein Stück drehte um zu sehen was vor sich ging. Vor ihr standen sie auch schon. Janna, Kallas und Ryho. Alle mit denselben langen weißen haaren und den gelben Augen wie alle Frauen des Clans. "Ich war zuerst hier. also zieht Leine!", blaffte Ascira die drei unfreundlich an.  Schon seit sie klein war machten ihr diese drei regelmässig das Leben zur Hölle. Bis jetzt hatte sie auf dem verdorrten Feld immer ihre Ruhe von ihnen gehabt doch nun scheine sich auch diesen letzten Rückzugsort für Ascira an sich reißen zu wollen. "Uns doch egal!Jetzt verschwinde!" Da dachte sie sie könnte endlich mal wieder in Ruhe einfach ausspannen und den Wolken nachblicken und dann so was."Bei den Göttern,der berg ist riesig! Es gibt genug Orte an den ihr euch herumtreiben könnt. Warum müsst ihr jetzt ausgerechnet diesen Ort hier zu eurem Stammplatz auserwählen?Ich bewege mich jedenfalls kein Stück." Janna zog empört die Luft ein. "Du wagst es so mit der tochter des Clanführers der Phönixe zu sprechen?! Verschwinde oder ich holl meinen Vater! Und dann wirst du so exekutiert wie die Mutter von deinem missratenem Vater."  Plötzlich verfinsterte sich Asciras Blick und sie erhob sich schlagartig. "wie hast du meinen Vater gerade genannt,Elende?" Janna warf ihr weiße Lockenmähne nach hinten und setzte eine arroganten Blick auf. "Missraten. Ein Schandfleck in unsere Clan. ein Glück das er nicht wieder gekommen ist nachdem er ins Menschenreich geschickt wurde. Ohne ihn sind wir besser dran. Unser Clan sollte reines Blut haben und nicht mit einem Halbwesen wie ihm oder dir befleckt sein!" Sie brach in lachen aus , ihre Freundinnen taten es ihr nach. Ascira spürte wie Wut in ihrer hoch kochte. Brennende Wut, heißer als die Flammen der Sonne. Sie ballte die Fäuste. "Wage es nicht so von meinem Vater zu sprechen!", zischte sie zwischen zusammengepressten Zähne hervor. Jannas Blick wurde herausfordernd. "Dein Vater ist nichts als ein räudiger Strßanekörder denn man besser hätte etränken sollen bevor-" All der Hass den Ascira in den letzten 14 Jahre in sich hinein gefressen hatte kam mit meinem mal hervor. Ihr Blut begann zu kochen als sie sich mit einem wildem Kampfgebrüll auf Janna stürzte. Flammen umschlangen ihre Hände als mit Janna zu Boden stürzte. "Du elende, kleine Nutte!Ich werde dir zeigen wer der räudige Köter ist: Du!" Dann führ sie ihr mit den flammenden Hände ins Gesicht. Jannas Aufschrei war über den ganzen Berg zu hören.

"Du weißt weswegen du heute hier bist?" Ascira nickte stumm. "Du weißt auch welche Strafe auf versuchten Mord bei uns steht?" Ascira blickte auf. Der blick ihrer Clanführers war kalt, seine Stimme streng. Viele Narben zierten sein eckiges Gesicht. Alles an ihm strahlte 'Herrscher' aus. "Die Exekution."  Seine Stimme hallte in der gewaltigen Versammlungshalle wieder. Die halle bot problemlos allen clanmitgliedern platz doch heute waren nur Janna, der König und seine Generäle mit ihr hier. Ascira war nicht mal eine Öffentliche Verurteilung wert. Dies war eine Geste die ihr wieder einmal zeigt wie sehr der Clan sie und ihren halb-menschlichen Vater verabscheute. Niemand war gekommen, niemand interessierte es ob sie lebte oder tot war. "Einen Moment." Ascira blickte verwirrt auf. Der Einwurf war von einem der Generäle gekommen. Von Lerros um genau zu sein. Lerros war einer der ältesten Generäle doch das sah man ihm bei weitem nicht an. die langen weißen Haare hatte er sich streng zurückgebunden. Sein markantes Gesicht zierte eine große Narbe direkt über sein ganzes Gesicht und seine zerkratzte Rüstung schepperte als er eine Schritt nach Vorn trat. "Ascira sollte nach dem Soldatenrecht bestraft werden." Hatte sie sich da etwas verhört? Trat Lerros wirklich gerade vor dem Gericht für sie ein? Der Clanführer schien ebenso verwirrt. "Wieso denn das? Sie ist eine Frau! Kein Soldat." Lerros bedachte Ascira mit einem intensiven Blick, eh er von den Stufen der Erhöhung hinunter trat auf dem der Clanführer und die Generäle standen. "Seht sie euch an, ehrenwerter Clanführer!",sprach Lerros mit seiner lauten, tiefen Stimme und deutete auf die Junge Frau. Sie trug wie jeden Tag eine verdreckte braune Lederrüstung und hatte zwei Dolche hinten an ihrem Gürtel befestigt. "Sie ist keine normale Frau! Sie trägt Waffen und Rüstung. Und sie weiß auch mit dem Feuer umzugehen, fast besser als mach männlicher Soldat in meiner Truppe. Sie ist ein Kriegerin und sollte deswegen auch nach dem Soldatenrecht bestraft werden." Der Clanführer hob die weiße braue. "So? Das Soldaten Recht steht nur einem Krieger zu der in einer Einheit vertreten ist." Lerros stöhnte genervt auf. "Gut. Hiermit gehört Ascira zu meinen Leuten." Ascira beobachtete die Szene verwirrt und überrascht. Was geschah hier gerade? Da drehte sich  General Lerros zu ihr und zog sein Schwert. Sanft legte er sein mit unzähligen Rune verziertes Schwert an ihre linke Wange. "Im Namen der Götter und im Name des Feuers. Hiermit ernenne ich dich, Ascira, zum Mitglied der Feuergarde." Plötzlich spürte die junge Frau eine stechenden Schmerz, ausgehend von der stelle an dem Lerros Schwert sie berührte. sie hatte das Gefühl als fräße sich etwas druch ihre Haut. Ebenso plötzlich wie der Schmerz gekommen war, verging er auch bereits wieder. "Was...bei den Feuer war das gerade?" Ein Lächeln legte sich auf Lerros züge. "sieh selbst." Er drehte sein glänzendes Schwert so dass Ascira ihr Gesicht sehen konnte. Eine eindrucksvoll Tättowierung in Form einer schwarzen Klaue prangte über ihrer linken Wange. "Ein Gardenmal? Wie habt ihr das vollbracht?" Eigentlich ein dumme Frage, da Ascira genau wusste das der General der Feuergarde über enorme magische Fertigkeiten verfügte. "Glückwunsch." Lerros steckte sein Schwert wieder zurück und ging wieder gemächlich an seine Platz auf der anhöhe. Ascira blickte , immer noch verwirrt, wieder zu ihrem Clanführer. "Was für ein unvorhergesehen Wendung. Nun da ihr nun keine einfache Frau, sondern eine Soldatin, die erste wohlgemerkt, seid, dürft ihr nicht mehr unter normalem Recht bestraft werden. Euer Urteil wird unter dem Soldatenrecht gefällt." Endlich begriff die junge Frau was geschehen war. Aus irgendeinem ihr unerfindlichen Grund hat Lerros sie zu sich in die Feuergarde geholt und sie somit vor der Exekution gerettet. Sie warf ihm verstohlen einen blick zu. Ein lächeln lag auf seinen Lippen. "so denn. Als Strafe für den versuchten Mord an Janna, meiner Tochter, schicke ich dich, Ascira, Mitglied der Feuergarde unter General Lerros, für ein Jahr ins Exil ins Menschenreich. solltest du ein Jahr ohne den Clan überleben wirst du wieder aufgenommen und darfst und Lerros dienen. Das Urteil ist gefällt und damit wirksam."

Kapitel 2 : Aufbruch

"Hast du alles?" "Ja, ich glaube schon." "Hast du auch wirklich genug Proviant? Es wird gut 4 Tage dauern bis du in der nächsten Stadt angekommen bist. Sofern du dich nicht im Wald verläufst." Ascira nickte. "Ich hab einen ziemlich guten Orientierungssinn. Und eine alte Karte von meiner Mutter." Lerros lachte kurz. "Du bist wirklich ein ganz besondere junge Frau,Ascira!" Nun musste auch sie lachen. "Ihr seid der erste der mich so sieht,General." Die Sonne stand hoch am Himmel und warf ihr angehen warmes Licht auf die Beiden Phönixe. Der General setzte ein charmantes lächeln auf und blickte Ascira in die gelben Augen. "Du bist so eine schöne junge Frau geworden. Wärst du nicht eine meiner Krieger geworden hätte ich wohl bald um dein Hand angehalten." Ascira lief aufgrund Lerros bemerkung rot an. "w-was? aber G-general...ich wäre...äh...ich bin...nun..." Es war offensichtlich das Ascira nicht mit dem Interesse eines Mannes an sich zurecht kam. Lerros musste lachen. Es war richtig niedlich wie peinlich es ihr war. dennoch konnte er ihre befangenheit verstehen. Der clan hatte sie stets ausgegrenzt und mit den jungen Männer hat sie nie mehr verbunden als gelegentliche Prügeleien. "Nun,Soldatin. Ich erwarte das du unsere Rasse da draußen ehrenvoll vertrittst." Asciras Gesichtsfarbe normalisierte sich wieder und sie salutierte ihrem General artig. "Natürlich!doch bevor ich gehe... gestattet ihr mich eine Frage?" Lerros Meine wurde wieder ernst. "Sprich." "Warum habt ihr mich vor dem Clanführer zu einer Soldatin gemacht? Warum habt ihr meine Exekution verhindert?" Er hatte geahnt das sie diese Frage irgendwann stellen würde. Schließlich hatte sich nie jemand im Clan für sie interessiert seit ihr Vater den Clan verließ. "Weil ich jemanden ein Versprechen gegeben habe.Und nun geh. Mögen die Feuer stets in deinem Herzen brennen."   Ascira verbeugte sich artig. "Danke. General." und mit diesen Worten drehte sie wie einstmals ihr Vater, dem Berg den Rücken zu und trat den Weg ins Exil an.

Es mochte zwar nicht das erste mal sein das Ascira den Berg verließ doch war sie so nervös wie beim ersten Mal. Das getrocknete Laub unter ihren Füßen knirschte bei jedem Schritt, die Bäume um sie herum wogen sacht im Wind und die Vögel sangen unbeirrt ihre Lieder. Es war so viel ruhiger wie auf dem Berg,stellte die junge Frau fest. auf dem Berg herrschte ständig reges treiben und man musste bis weit hinauf ein Plateau steigen wenn man seine Ruhe wollte. Ascira wusste jetzt schon das sie den Berg nicht vermissen würde. Sie hat diesen Ort verabscheut und empfand das Exil mehr als Belohnung als als Strafe. Es macht ihr auch nichts aus das sie ganz allein war. Das war sie schließlich schon seit fast 14 Jahren,genauer gesagt seit ihr Vater den Berg verlassen hatte. Auch sein Versprechen wiederzukommen hatte er nicht gehalten. Ob er wohl noch lebte? Ascira seufzte. Nein, sie dürfte nicht länger daran denken. Das machte sie nur traurig. Plötzlich verstummten die Vögel. Ascira bleib schlagartig stehen. War da jemand? ein Mensch vielleicht? Nein, die lebten in Städten, nicht in den Wäldern. Da, wieder ein Rascheln in den Blättern. "Natürlich.", murmelte die junge Frau vor sich hin. "Der Clan der wölfe. Sie leben in diesen Wäldern." Und schon sprang aus dem dichten Geäst ein großer, schwarzer Wolf vor Ascira auf den schmalen Weg der durch den gewaltigen Wald führte. "Mein Name ist Ascira. Soldatin der Feuergarde vom clan der Phönixe. Wer seid ihr?" Der Wolf scharrte mit den krallen am Boden, knurrte sie an. "Ich habe ja gewusst das auch die Wölfe viele Traditionen verloren haben aber das ihr sogar die fähigkeit zu sprechen verloren habt..." Der Wolf knurrte erneut. "Du hast recht, Feuerkind. Einige von uns haben wirklich die Fähigkeit verloren zu sprechen.Oder sich in menschlicher Gestalt zu zeigen." Ascira trat einen Schritt zurück, als sie den jungen Mann aus dem Dickicht neben den Wolf treten sah. "Hab mir fast gedacht da noch jemand lauert." Der junge Mann beugte sich zu dem Wolf und flüsterte ihm irgendetwas zu das Ascira auf die Entfernung nicht verstehen konnte. Doch es bewegte den Wolf dazu mit einem eleganten Satz wieder in den Wald zu verschwinden. Ascira musterte ihr Gegenüber genauer. Vor ihr stand ein junger Mann, kaum älter als sie selbst. Sein schwarzes Haar war ungekämmt und fiel ihm ins Gesicht. Seine braunen Augen musterten auch sie skeptisch, ehe er ein breites Grinsen aufsetzte. Seine nackten Oberkörper zierte nunzählige Narben und Wunden. "Ist lange her seid die Phönixe ihren Berg verlassen haben.Was treibt dich in unseren wald, Feuerkind?"  Es war offensichtlich das der Wolf nicht vorhatte sie anzugreifen also entspannte sie ihre Haltung und verschränkte die Arme. "Ich weiß ja nicht wie es bei euch Wölfen zugeht aber wir stellen uns erst mal vor bevor wir anfangen Fragen zu stellen." Das Grinsen des Wolfs wurde noch ein Spur breiter und enthüllt seine spitzen,weißen Zähne. "Ach ich vergaß wie höflichkietsbessen ihr Phönixe seid. Mein Name lautet Relios, Feuerkind." Ascira lächelte. "Na geht doch. Und mein Name ist Ascira. Nicht Feuerkind." Relios verschränkte die Arme hinter dem Kopf, blickte sie schelmisch an. "Ascira? Für mich bist und bleibst du ein Feuerkind. die Namen von euch Phönixen kann sich doch eh keiner merken.Was suchst du überhupt hier draußen im Wald?" Ascira strich sich eine Haarsträhne zurück ehe sie antwortete. "Ich wurde für ein Jahr ins Exil geschickt." "Und ich nehm mal nicht an, dass du mir sagen wirst warum." "Ganz recht." Der Wolf seufzte. "Puh. Lass mich dich wenigstens aus dem Wald raus begleiten.Mir ist Sterbens langweilig."Ascira hatte nach kurzem Protestieren bereits aufgegeben Relios davon abzubringen sie zu begleiten. Er war stur und war ihr einfach hinterherglaufen bis sie ihn einfach nicht mehr ignorieren konnte. "Du, ich hab mal ne Frage." Relios zupfte an einer Strähne von Asciras braunen Haaren. "Normalerweise haben doch alle Phönixe weiße Haare. Warum sind deine bitteschön braun?" Eigentlich hatte sie als andere als Lust ihm ihre Lebensgeschichte zu unterbreiten aber so würde vielleicht die Zeit etwas schneller vergehen. "Mein Vater war ein Halbwesen. Er hatte eine menschliche Mutter. Von ihr haben er und ich die braunen Haare." Der Wolf schien für einen Moment erstaunt, dann grinste er wieder. "Ach so. Der Feuerträger ist also dein Vater,ja? Scheint ja ein richtiger Problembringer zu sein." Ascira zukcte zusammen und blieb stehen. "Du...kennst meinen Vater?" War das möglich? Lebte ihr Vater womöglich noch? Der Wolf blieb neben ihr stehen,seine braunen Augen funkelten belustigt. "Es gibt kaum jemanden der Javed nicht kennt. Schließlich ist er der einzige der es je gewagt hat sich mit dem Fürsten anzulegen." Nun war Ascira sich sicher. Er sprach tatsächlich von ihrem Vater, Javed. "Was für ein Fürst den?"Relios bemerkte die Neugierde in Asciras Stimme. Wie lange mochte sie ihren Vater nicht gesehen haben? "Sein Name ist Helios van Verrenstein. Ein abscheulicher Kerl." Das Grinsen wich aus Relios Gesicht, er wandte den Blick zum Himmel. "So viele haben er und seine Freunde schon erjagt. Sie greifen uns grundlos an und nicht nur uns. Den Clan der Falken hatte er sogar fast ausgerottet. Doch als dein Vater kam wurde alles anders. Verrenstein sah deinen Vater und seine Jagdlust war entflammt. Er rief alle zusammen um Jagd auf ihn zu machen doch Javed war anders als all die anderen die er gejagt hatte. Er war schnell,stark und gewitzt. Er drehte den Spieß um und begann den Früst zu jagen. Er hatte alle seine Freunde getötet und den Fürsten stark verwundet, doch der hat überlebt. Seitdem gilt Javed als so etwas wie ein Held bei unseren Clans. Die Menschen hingegen..." Eine leichter windstoß ging durch die Bäume und umspielte Asciras Gesicht. "Für sie war er ein Monster. Sie sind viel zu geblendet von dem Charme des Fürsten als das sie erkennen würden was er wirklich ist und wie viel Leben er schon aus Spaß beendet hatte.Die Menschen sind nicht so wie du und ich, Feuerkind. Sie sind ein grausame Rasse, die für Geld ihre Freunde verraten und schlichtweg keine Ehre kennen. Da fragt man sich doch wirklich ob wir die Bösen Monster sind von den die Menschen ihren Kinder nachts Schauergeschichten erzählen."

Normalerweise dauert die Reise durch den Wald gute vier tage doch nicht wenn man die geheimen Schleichwege der Wölfe kannte. Geduldig und sichtlich froh mal eine Abwechslung zu bekommen führte Relios Ascira fröhlich plappernd durch den Wald und bereits am Abend hatten die den Rand des riesigen Waldes erreicht. Der Wald endete auf einem Hügel von dem aus Ascira bereits die Lichter einer nahen Stadt sehen konnte. Und im Hintergrund der Stadt stand ein beeindruckendes Schloss. "Das ist das Schloss von van Verrenstein, Komm ihm am besten nicht zu nahe. Nicht das der dich noch zur nächsten Jagdbeute macht.Wäre Scahde drum." Ascira drehte sich zu Relios um,schenkte ihm ein Lächeln. "Danke,dass du mich hierher begleitet hast." Und wieder setzte der wolf sein Grinse auf. "Gern geschehen. Wir Nicht-menschen müssen doch zusammenhalten,nicht?" Die Phönix nickte. "Stimmt. Ich mach mich dann mal auf den Weg." Relios blickte ihr in die gelben Augen. "Tu mir nur einen Gefallen,Feuerkind. Wenn du darunter zu den Menschen gehst...Pass auf dich auf. Lass nicht zu das die Menschen dich verändern. Und falls du tatsächlich auf Javed stößt...richte ihm aus das er sich mal wieder bei uns blicken lassen soll." "Mach ich. Möge das Feuer in deinem Herzen brennen, Relios." Der Wolf grinste. "Mögen deine Augen deine Beute nie verlieren, Feuerkind." 
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TariaSolus

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Sandelholz Hallo tariaSolus,

danke das du deinen Text teilst!
Auf alle fälle weckst du Interesse auf den Fortgang der Geschichte.

Das Fehlerteufelschen hat hier und da mitgemischt - vielleicht hast du ja Lust zu koregieren das macht den Lesefluss besser.

Grüsschens in deinen Tag,
San.
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