Kurzgeschichte
No hope, no love, no glory

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"No hope, no love, no glory "
Veröffentlicht am 22. März 2013, 8 Seiten
Kategorie Kurzgeschichte
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No hope, no love, no glory

No hope, no love, no glory

Beschreibung

Was ist wenn es für dieses eine Mädchen, gerademal 10 Jahre alt keine Hoffnung mehr gibt? Niemand mag sie. Keiner liebt sie. Sie durfte nie erfahren, was es heißt geliebt zu werden. Das kann zu keinem Sieg führen. Oder doch?

Schicksale

Wie lange saß sie nun schon da? Verzweifelt, verletzt, enttäuscht. Ein kleines, hübsches Mädchen, gerademal 10 Jahre alt und doch schon so verloren und hoffnungslos. Einsam und weinend saß sie in einer kleinen Ecke des Zimmers. Sie hatte gerade ihre Diagnose erfahren. Es war Krebs. Die Schwester sagte ihr, es gäbe keine große Chance mehr für sie. Sievwar am Boden zerstört. Sie hatte gerade die Grundschule abgeschlossen. Hatte neue Hoffnung geschöpft an einer weiterführenden Schule endlich Freunde zu finden. Ihre Familiebwar nie für sie da, seitdem sie klar denken konnte. Doch wie viel mehr könnte dieses Mädchen ertragen? Keine Freunde, keine Familie, keine Hoffnung, keine Liebe. Da stehen die Chancen auf einen Sieg nicht sehr hoch. 

Tag für Tag machte sie sich selbst runter und wartete darauf, dass es endlich vorbei sei. Dass ihr Leben endlich ein Ende nahm. Dabeibwar sie doch gerade mal 10 Jahre alt. Eine OP hatte sie schon hinter sich. Die Ärzte wollten sie natürlich solanhe wie möglich am Leben erhalten. Doch keiner hatte sie gefragt, was sie wollte. Sie wollte doch nur ein schönes und unbeschwertes Leben haben. Ohne Frust, Enttäuschung und Schmerzen. Doch da hatte sie wohl falsch gedacht. Sie hatte ein schweres Schicksal getroffen, das sich andere nicht im entferntesten Traum vorstellen könnten. Sie wünschte sich so sehr von niemandem verachtet oder ignoriert zu werden. Doch keiner hatte ihr diesen Wunsch erfüllt. Niemand konnte sie verstehen. Sie war allein. Ist allein. Wird immer allein bleiben. Dachte sie. 

Eines Tages bekam sie nämlich eine Zimmergenossin. Gleiche Diagnose. Sie war 16 Jahre alt. Das Mädchen war zu schüchtern um sie ansprechen zu können. Sie hatte Angst, dass sie von ihr verachtet wird, so wie es alle anderen taten. Ihre Zimmergenossin schaut sie an und lächelte lieb. "Liegst du schon lange hier?", fragte sie. Erstaunt und überrascht starrte das Mädchen den Neuzugang an und nickte leicht. "Was hast du denn?", fragte sie weiter. Schweigend zeigte die Kleine ihre Akte. Reden tat sie jedoch keinen Ton. Sie hatte noch immer zu viel Angst. Die Sechszehnjährige nickte kurz. "Das Gleiche also wie ich", murmelte sie mehr zu sich selbst, als zu dem Mädchen und gab ihr die Akte wieder. Das Mädchen schaute die Ältere ängstlich an und fragte schließlich: "W-wirst du auch operiert?". Die Ältere blickte leicht bedrückt zu Boden und schüttelte kurz den Kopf. "Wir können uns die OP leider nicht leisten. Noch hoffen wir auf Unterstützung, aber es scheint keine große Hoffnung mehr zu geben.", fügte sie hinzu. Die Beiden fingen an sich intensiv zu unterhalten und freundeten sich mit der Zeit an. 

An einem sonnigen Morgen wachte das kleine Mädchen mit einem Lächeln im Gesicht auf und wollte grade ihrer Zimmergenossin einen guten Morgen wünschen. Aber sie war nicht mehr da. Dabei ging es ihr noch garnicht so gut um wieder entlassen zu werden, so wie die Kleine. Als ihre behandelten Ärzte das Zimmer betraten und ihr mitteilten, dass sie heute entlassen werden konnte, fragte das Mädchen: "Was ist denn mit meiner Mitbewohnerin?". Ein jüngerer Herr setzte sich an ihr Bett und teilte ihr mit, dass sie in der Nacht gestorben war. Zudem gab er ihr einen Brief in die Hand. "Den sollte ich dir noch geben", sagte er mitfühlend und verließ, wie alle Anderen auch das Zimmer. Neugierig und gleichzeitig traurig öffnete sie den Brief. Je nähervsie dem Lesen kam, desto mehr Tränen stiegen ihr in die Augen und flossen ihre Wange herunter. Vorsichtig fing sie an zu lesen: 

'Liebe Naomi, Ich hoffe du bist nicht all zu traurig, dass ich nichtmehr bin. Weine bitte nicht zu viel wegen mir. Und mir ging deine Geschichte sehr zu Herzen. Ich habe mir Gedanken gemacht. Mit unseren Eltern ist alles abgesprochen. Wundere dich also bitte nicht, wenn nicht deine, sondern meine Eltern dich abholen. Versprich mir bitte,dein Leben zu nutzen und zu genießen. Solange du nur kannst. Ich bin mir sicher, duvwirst viele tolle Freunde finden und ein Leben führen können wie du es dir immer gewünscht hast. 

In Liebe, deine Jennifer. ' 

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Hörbuch

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Hitomi

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Montag Deine Geschichte hat mir sehr gefallen, auch wenn sie sehr traurig ist. Gut und gefühlvoll geschrieben.
Ich wünsche dir viel Freude beim Schreiben hier auf myStory.
LG Montag
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