Fantasy & Horror
Mein Meister und ich - Ein etwas anderes Leben

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"Mein Meister und ich - Ein etwas anderes Leben"
Veröffentlicht am 21. Januar 2013, 8 Seiten
Kategorie Fantasy & Horror
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Über den Autor:

So, ich schreib jz ma kurz was über mich... also, ich liebe alles mystische und magische, wie z.B. ganz alltägliche Sachen, wie Nebel. Ich bin relativ leichtgläubig. Das soll nicht heißen, ich glaube an gespenster und fange an hysterisch rumzukreischen, weil ich einen Spiegel zerbrochen habe, allerdings bin ich davon überzeugt, dass es Zauberer/Hexen, Aliens und Höllenhunde gibt. Ich freue mich auch immer riesig, wenn ich eine Sternschnuppe ...
Mein Meister und ich - Ein etwas anderes Leben

Mein Meister und ich - Ein etwas anderes Leben

Beschreibung

"Von deiner Geburt bis jetzt bist du immer sonderbar gewesen, mein Freund."

Kapitel 1

Es war eine warme Sommernacht, in der ich an Vollmond geboren wurde. Aber das war üblich für solche Geburten. Mein Meister hatte sich einige Kilometer von zu hause enrfernt in einem Senffeld versteckt. Der Senf war hoch genug gewachsen, dass er darin hätte stehen können ohne entdeckt zu werden. Allen Senf im Umkreis von drei Metern trat er platt um Platz für seine Aufgabe zu haben. Er stapelte ein paar trockene Holzscheite aufeinander, die ihm sein Vater mitgegeben hatte. Dies war das erste Mal, dass mein Meister es ohne ihn tat. Er musste es tun, das war Tradition in der Familie. Ein Funke leuchtete in der Dunkelheit, darauf folgte das entzündete Feuer. Im Schein der Flammen war nun das sommersprossiege, zwölf Jahre junge Gesicht meines Meisters zu sehen. Das blutrote Haar fiel ihm wieder einmal in die blauen Augen und wie aus gewohnheit kämmte er sie mit einer Hand zurück.
Es war nun fast soweit. Der Vollmond hatte bald seinen höchsten Standpunkt erreicht. Der Meister krahmte eine Weile in den Untiefen seines Umhangs und hohlte schließlich einen kleinen Leinenbeutel hervor. Er nahm eine Priese von dem grauen Pulver, welches darin enthalten war und warf es ins Feuer. In dem Moment, als die Flammen grell leuchtend aufzüngelten, schob sich eine hauchdünne Wolkenschicht vor den Mond. Als mein Meister dies bemerkte wurde er wütend, sprang auf und fluchte so laut er konnte. So bemerkte er nicht das kleine vogelartige Geschöpf, das aus dem Flammen kullerte. Erst als ich wie verrückt zu kreischen begann drehte er sich um. Alle die Wut verschwand aus seinem Gescicht und wurde durch ein strahlendes Lächeln ersetzt. Hastig kniete er sich zu mir runter, nahm mich auf seine Handfläche und beobachtete mich. Ich war winzig mit schwachen Knochen. Ein paar graue Federn bedeckten meinen Körperund meine Augen waren noch geschlossen.
Ich kreischte weiter. "Ist ja gut, mein kleiner Freund.", höhrte ich meinen Meister sagen und spürte, wie er mir beruhigend mit einem Finger über den winzigen Kopf streichenlte. Langsam, sehr langsam, wurde ich leiser. "Ich bin übrigens Simon", sagte er und streichelte weiterhin meinen Kopf, "Und du bist echt mager für einen Phönix. Hast du hunger?" Ich antwortete mit einem Schrei. Der Meister lachte. "Mensch! Lyra wird Augen machen! Die hat das beim ersten versuch nicht hinbekommen, weißt du? Sie war total fertig. Das muss ich ihr einfach unter die Nase reiben!" Er sah mich kurz an. "Du hast doch nichts dagegen, stimmit's?" Ich schrie erneut und kniff ihm sanft in den Finger, denn ich wollte ihn daran errinern, dass ich fressen wollte. Er schien zu verstehen, denn er grub wieder in seinem Umhang und hohlte eine Blechschachtel hervor. Er öffnete sie und mir kahm der herrliche Duft von noch lebenden Mehlwürmern entgegen. Gierig öffnete ich meinen Schnabel und ein einzelner Wurm wurde hinein gestopft. Genüsslich ließ ich ihn in einer kleinen Flamme, die mir aus der Lunge stieß schmohren und würgte ihn runter. Dann folgte der Nächste.
Als die Sonne nach einigen Stunden den Heimweg verkündete, trat mein Meister die letzte Glut des Feuers aus, und schlenderte mit mir aif der Hand zurück nach haus. Mein Meister lebte in einem kleinen Haus, das mitten im Gelände seinen Platz gefunden hatte. Er brachte mich in eine noch kleinere Küche, wo er mich in der Mitte eines sechseckiegen Holztisches auf ein weiches Handtuch setzte. Kaum, dass er sich mit einer Scheibe marmeladebeschmiertes Brot an den Tisch gesetzt hatte und darauf warten wollte, dass ich meine Augen öffnete, vernahm ich ein lautes Poltern, das vom oberen Stockwerk bis ins untere kahm. Ein paar Schritte und ein Aufschrei. Das war Lyra, die Schwester meines Meisters. "Was? Beim ersten Versuch?", sagte sie und näherte sich interessiert. Lyra trug noch ihren Morgenmantel und einen nun fast gänzlich gelösten Zopf in dem sie ihre lockige Haarmähne bändigte, die im gegensatz zu der des Meisters himmelblau war. "'türlich hab ich's beim ersten Versuch geschaft", sagte mein Meister und grinste sie überlegen an. "Du hast es doch auch- Nein, warte! Stimmt ja! Du hattest es vermasselt" Er lachte über seinen eigenen Witz, aber Lyra ging nicht darauf ein. "Wie lange lebt er schon?", fragte sie stattdessen und musterte mich besorgt.
"Keine Ahnung, sieben Stunden, gaub ich. Wiso?"
"Simon, seine Augen sind noch geschlossen"
"Na und? Er öffnet sie bestimmt jeden Moment. Wirst schon sehen"
Aber er klang besorgt, als er das sagte. Ich bekahm panik. Wenn es nicht gut war, dass ich die Augen noch nicht geöffnet hatte, dann wollte ich es jetzt versuchen. Dumm nur, dass ich keine Ahnung hatte wie ich das anstellen sollte. Ich wusste nicht mal, wo meine Augen überhaupt waren.
Doch als ich nach tausenden von Versuchen, es noch immer nicht geschafft hatte, riefen die Geschwister ihre Eltern herbei. "Sieht aus, als bräuchten wir Salz", überlegte eine tiefe Stimme, die bestimmt meines Meisters Vater gehöhrt haben musste. Nach allgemeinen zustimmlichen gemurmel spührte ich etwas raues in meinem Gesicht. Es brannte irgendetwas weg und zum ersten Mal in meinem noch so jungen Phönixleben öffnete ich die Augen und erschrack vor den ganzen Formen und Farben, die verschwommen vor mir ganz langsam Gestalt annahmen. Erst da bemerkte ich, dass ich nicht der einzige war, der sich erschrocken hatte. "Was ist mit seinen Augen?", sagte die Mutter ängstlich und deutete auf mich. "Warum brennen sie?"

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Hörbuch

Über den Autor

magicquill
So, ich schreib jz ma kurz was über mich... also, ich liebe alles mystische und magische, wie z.B. ganz alltägliche Sachen, wie Nebel. Ich bin relativ leichtgläubig. Das soll nicht heißen, ich glaube an gespenster und fange an hysterisch rumzukreischen, weil ich einen Spiegel zerbrochen habe, allerdings bin ich davon überzeugt, dass es Zauberer/Hexen, Aliens und Höllenhunde gibt. Ich freue mich auch immer riesig, wenn ich eine Sternschnuppe sehe, ein vierblättriges Kleeblatt oder eine Centmünze finde :D
Mal abgesehen davon, bin ich glaube ich durchschnittlich normal, wie alle anderen auch.

gez. magicquill

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