Fantasy & Horror
Zwischen Himmel und Erde - Erzählen Sie uns doch bitte von damals!

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"Zwischen Himmel und Erde - Erzählen Sie uns doch bitte von damals!"
Veröffentlicht am 19. Januar 2013, 38 Seiten
Kategorie Fantasy & Horror
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Über den Autor:

Ich bin ein pessimistisches Fräulein, dass schon seit ihrer Kindheit einen Narren an der asiatischen Kultur als auch der Sprache gefressen hat. Demnach lerne ich fleißig japanisch. Eine Weile lernte ich auch zusätzlich koreanisch aber, das ist dann unter dem ganzen Stress untergegangen. Außerdem habe ich gemerkt, dass mich die japanische Sprache doch mehr fasziniert. Genauso wie ich verrückt nach Asien bin, liebe ich auch den Sport Basketball. ...
Zwischen Himmel und Erde - Erzählen Sie uns doch bitte von damals!

Zwischen Himmel und Erde - Erzählen Sie uns doch bitte von damals!

Beschreibung

Ryo und Tohai sind beste Freunde und stellen so einigen Unfug auf ihrem Heimatdorf Caelo an. Aber wie lange noch? Schon bald breiten sich die finsteren Handlanger Malums im Erdenreich aus und sorgen für Schrecken und Krieg. Aber damit nicht genug. Sie wollen auch über den Himmel herrschen! Ein spannendes Abenteuer über zwei mutige Freunde, die versuchen ihre Heimat und die Welt vor den dunklen Mächten Malums zu beschützen. "Frieden muss überall herrschen, Tohai! Nicht nur in unserer Heimat. In Zeiten wie diesen müssen wir uns gegenseitig helfen. Einer allein kann nichts bewirken aber zusammen können wir es schaffen, mein Freund! Wir kennen diese Menschen zwar nicht aber eins ist sicher. Wir sitzen alle im selben Boot!" Zitat von Ryo Watanabe

 

Das Bild ist von hier: http://wallpaper.goodfon.com/image/14709-2000x1409.jpg

Ich habe es nicht gezeichnet. Soll lediglich als Stütze für die Fantasie dienen.

 

„Liebling, ich bin wieder zu Hause", rief ich blind rein als ich die schwere Holztür mit dem rostigen Schlüssel öffnete und mit dem anderen Arm, meine kleine Schülerin festhielt. Es dauerte wenige Sekunden bis die Schönheit meines Lebens aufgeregt unser Schlafzimmer verließ und sich überglücklich um meinen Hals warf. Der Geräusch eines Pinsels, der dabei unsanft auf dem Boden aufkam, war kaum zu überhören. Sie tat sich schon seit Monaten schwer mich in ihre Umarmungen zu wiegen. So groß wie unser Sprößling nun geworden war. Sanft legte ich meine Hand auf das neunmonatige Leben, das in ihr schlummerte. Noch wusste es nicht, dass es eine Mutter bekommen würde, dessen Willensstärke größer war als das Reich Harena. Noch wusste es nicht, dass der Bekanntheitsgrad seines Vaters, der, der legendären Insel Caelos überschreitete.


 

„Sperare hat gemeint, es wird ein Junge", nahm sie meine Hand fröhlich in ihre.
„Warst du wieder am Malen?", fragte ich sie, während meine Lippen unsere Liebe auf ihrem Handrücken besiegelten.
„Ja", nickte sie eifrig „es ist fast fertig. Möchtest du es dir später ansehen?"
Ich war verwirrt. Wieso wollte sie, dass ich es mir später ansehe? Sie saß seit Tagen stundenlang an dieser Arbeit. Mischte unentwegt zahllose Farben, sammelte frühmorgens die bunten Kokons der Orchideenschmetterlinge, um aus ihnen die unterschiedlichen Farbsektionen herzustellen. Und jetzt war es ihr egal, ob ich es nicht sofort betrachte.
„Liebling, wieso denn nicht gleich?", fragte ich sie äußerst überrascht.
„Na, das ist doch offensichtlich, Ryo. Ich möchte mich erst einmal um unseren kleinen Besuch kümmern, den du mir unerwartet mitgebracht hast", dabei warf sie ihr langes,

 

braunes Haar schwungvoll nach hinten. Sie hatte sich dies, in dem Zeitraum, in dem es länger geworden war, unabsichtlich zur Gewohnheit gemacht. Damals, als wir uns zum ersten Mal kennenlernten, trug sie kurze, schulterlange Haare, die sie seitlich zu einem Zopf zusammenflocht. Auf den Wunsch ihrer Tante und vor allem Sperares ließ sie es dann länger wachsen.

 

 

„Jetzt gib mir doch die Kleine kurz! Ich möchte sie schon die ganze Zeit knuddeln. Sie ist ja so süß."
Ich bemerkte ihre weichen, weißen Arme, die ausgestreckt in der Luft hingen und ungeduldig nach dem Kind verlangten, das ich vor einer Weile auf schwerster Weise versucht hatte zu trösten.
"Hey, jetzt mal ganz langsam! Vielleicht möchte sie bei mir bleiben. Vielleicht hat sie Angst vor deiner aufdringlichen Art", neckte ich sie und drehte Hina möglichst weit weg von ihrer Reichweite und umschlang sie noch fester, wie wenn ich einen Schatz vor meiner Frau behüten wollte.
„Aber ich möchte bei Tante Hana bleiben", quiekte diese plötzlich nach Luft ringend, drückte sich wehrend aus meiner Gewalt und ergriff ihre Hand. Wie ein Retter in der Not zog Hana die Kleine aus meinen Fängen und wiegte sie bei sich in Sicherheit, vergaß dabei

 

natürlich nicht so frech wie sie war mir die Zunge triumphierend herauszustrecken.

„Bäääh! Dem haben wir es aber gezeigt, was?", fragte sie nun die Kleine und schenkte ihr gänzlich ihre Aufmerksamkeit. Ich merkte schnell, dass ich hier allmählich nicht wirklich erwünscht war. Die Bühne gehörte nun Hina und ich musste mich wohl oder übel in die dunklen Ecken hinter den Kulissen zurückziehen. Tja, so schnell ging das. Wieso reagierten Frauen bei Kindern eigentlich so über? Es waren doch bloß Kinder. Aber kaum waren sie da, konnte man sich als Ehemann verabschieden. Wobei Hina nun wirklich kein kleines Baby war. Ein müdes Seufzen prallte bei diesen Gedanken leise an den alten Wänden unseres kleinen Morchelhauses ab, machte dabei einen großen Bogen, um die zwei Gestalten, die mich nun für unwichtig hielten.


 

„Ich schau dann mal kurz bei Tohai vorbei", warf ich schmollend in den Raum. Wie auch nicht anders erwartet, bekam ich keine besonders angetane Reaktion.
„Hmm, mach das", lachte sie, während sie Hina auf der Küchenbank absetzte und ihr mütterlich anordnete es sich ganz gemütlich zu machen und sich vor ihr nicht zu schämen. Kurz darauf öffnete sie dann den Vorratsraum, dessen Klinke bereits fast 150 Jahre alt war und trotz regelmäßigen Einölens immer noch quietschte. Es war die einzige Tür, die nicht aus dem Holz der Kirschbäume, sondern aus dem der Fichten geschreinert wurde. Das lag zum einen daran, weil Fichtenholz Ungeziefer und andere Schädlinge fernhielt, da es einen besonderen strengen Geruch absonderte, den der menschliche Organismus aufgrund fehlender Enzyme nicht wahrnehmen konnte. Zum anderen aber war es leichter als Kirschholz und dies war mir sehr wichtig insbesondere in

 

Bezug auf meine geliebte Hana, weil ich nicht wollte, dass sie schwer trägt, zieht oder drückt. Aus diesem Grund war es von ihren Ahnen eine gute Investition und Überlegung gewesen sich für Fichtenholz zu entscheiden, was den Schutz des Vorratsraumes anbelangte. Vorsichtig aber dennoch aufgeregt und zügig holte sie die Zutaten, die sie brauchte: Eier, Zucker, Mehl, Milch, Sahne und die würzigen Butterblumenschoten. Mit einem abermaligem Quietschen der Tür schloss sie die Vorbereitungen für den Cheribia Kuchen ab. Hina musterte dabei jede ihrer Bewegungen neugierig und mit einer derartigen Begeisterung, dass ich Angst hatte, sie könne beim aufgeregten hin und her wippen ihrer kurzen, schmalen Beine aus dem Gleichgewicht kommen und herunterfallen. Beim Abfüllen der Zutaten in eine runde, große Schüssel aus Kirschholz, rutschte Hina ihr immer näher, um in sie hineinsehen zu können.  

 

„So was gibt es bei euch auf Caelo nicht kleine Hina, was ich sehr schade finde, denn er schmeckt einfach köstlich", leckte sich meine Frau dabei genüsslich mit der Zunge über die Lippen. „Hier, mein kleiner Schatz. Den süßen Rohteig darfst du schlecken", hielt sie ihr die Schüssel an die Nase, die meine kleine Schülerin gierig zu vernaschen anfing und gar nicht mehr losließ. Ich wusste nicht wieso ich die beiden beim Backen beobachtete aber je mehr ich Hana sehen konnte, ich musste noch nicht einmal mit ihr reden, es reichte mir sie einfach zu beobachten, desto stärker wuchs die Liebe in mir, die ich für sie empfand. Vielleicht zögerte ich den Besuch zu Tohai deswegen hinaus. Vielleicht, weil ich sie nicht genug zu Gesicht bekam. Naja, das änderte trotzdem nichts daran mich langsam auf den Weg zu machen. Gerade als ich die Tür hinter meinem Rücken zumachen wollte, eilte Hana schnell ans nebenstehende Fenster und

 

streckte den Kopf raus: „Vergiss nicht Cheribias mitzubringen, Ryo. Wir haben keine mehr im Vorratsraum."

Ah, ja für Cheribias bin ich dann doch nicht so unwichtig. Wobei, ich wollte ihr doch sowieso welche beim Rückweg mitbringen.

„Kein Problem, Schatz. Ich bringe dir am Besten gleich beides mit. Unser Junges scheint nämlich wohl eher die Staberias gern zu haben", zwinkerte ich ihr zu und verließ endgültig unser heimeliges Territorium.

Viridis hatte sich nach fünf Jahren des schwarzen Krieges schnell aufgerappelt. Seine und Caelos Bewohner und vor allem die Wächter Paria und Sperare hielten regelmäßigen Kontakt zueinander und es dauerte nicht lange, so kam es auch zwischen diesen zwei Völkern zu einem

 

freundschaftlichen Güteraustausch. Ich kann mich noch genau erinnern, wie sehr sie sich alle anfangs vor meinem Kodo gefürchtet hatten und ihn zu ihrem eigenen Schutz in Ketten legten. Jetzt sehen sie unsere Vögel tagtäglich und müssen sogar für sie sorgen, da der Austausch von Lebensmitteln und Waren nur durch sie gewerkstelligt werden konnte. Mit diesen Gedanken lief ich quer über den sandigen Dorfplatz hinaus über das saftige, grüne Gras der weiten Wiese rüber zum größten Baum des Landes. Hier fand der Unterricht statt. An der heiligen Quelle Sperare. In genau dieser Schule unterrichtete mein Freund und gleichzeitiger Bruder Tohai. Ich wusste schon immer, dass er irgendwann Lehrer werden würde, aber es wäre mir nie im Traum eingefallen, dass er Lehrer eines Volkes werden würde, das mir zu Zeiten unbekannt war, ja von dessen Existenz ich gar nicht wusste. Geschickt sprang ich die vielen, sich

 

wie eine Wendeltreppe um den Baum windenden Pilze hoch, die durch den Mineralstoff, Elangan eine "trampolinähnliche" Funktion erhielten. Es faszinierte mich jedes Mal aufs Neue. Als ich endlich an der Spitze des Baumes ankam, wandt ich weniger Kraft bei meinem letzten Sprung an, um eine unbeschwerte Landung zu ermöglichen. Ich konnte Tohai bereits von hier draußen erkennen. Er schien genauso müde und abgeschlagen zu sein wie ich. Mit letzter Kraft kritzelte er über tausenden von Pergamenten die Noten seiner Schüler drauf und sortierte Blatt für Blatt das Geschriebene nach Klassenstufen.
„Na, fleißig am Korrigieren?", lehnte ich mich amüsiert an den knorrigen Rahmen des Eingangs der Baumhöhle und verschränkte die Arme vor der Brust.
„Ryo!", stand er augenblicklich auf und schloss mich glücklich in eine brüderliche Umarmung.

 

„Du hast bereits Schulschluss?", löste er sich von mir und packte die Klassenarbeiten seiner Schüler in die ledrige Umhängetasche, dessen rissige Gebrauchsspuren ein warmes Lächeln auf meinem Gesicht zauberten.
„Ja ich habe bereits seit fast zwei Stunden Schulschluss."
„Zwei Stunden schon? Ja, was hast du denn die ganze Zeit getrieben?", schloss er die Schublade seines Lehrerpultes sorgfältig ab und geleitete mich mit nach draußen auf die Ausstiegsplattform. Dort lehnten wir uns dann gemeinsam an die Rinde des Stammes, die von der wunderschönen Abendsonne zu dieser Zeit vorgewärmt wurde und uns gemütliche Minuten ermöglichte.
„Naja, ich hatte noch einen kleinen Zwischenfall, weißt du? Kodo hat ein wenig Probleme bereitet und war eifersüchtig auf eine meine Schülerinnen, die mich als ich mit ihm

 

zusammen war beobachtet hatte, um ihre Angst vor den Flugtieren überwinden zu können."
„Sie hat Angst vor dem Fliegen?", lachte er erstaunt, räusperte sich aber diszipliniert im nächsten Moment als er meinen ernsten Blick sah.
„Nein, sie hat keine Angst vor dem Fliegen, sondern vor den Alquilons", verbesserte ich ihn „ist ja auch egal, die meiste Zeit ist zum Trösten draufgegangen, weil Kodo sich nicht beherrschen konnte als ich ihr klarmachen wollte, dass sie gar keine Angst zu haben braucht. Ach ja, da wollte ich dich noch um etwas bitten."
„Immer doch. Schieß los!", stand er nun aufrecht vor mir, gespannt darauf, was er für mich als treuer Freund erledigen könnte.
„Würdest du die Kleine vielleicht beim Nachhauseflug bei ihrer Familie absetzen, falls es dir keine Umstände macht."
„Du meinst doch nicht, dass sie jetzt hier unten

 

ist?", fragte er mich und sah mir ernsthaft in die Augen. Ja. Tohai hatte sich kaum verändert seit damals. Seine Augen schillerten immer noch in demselben grün, lediglich seine Haare leuchteten in einem viel weicheren und helleren blond.

Lieber heller als von dunkelrotem Blut überströmt.

„Äh ja, ich habe sie getröstet gehabt und sie hatte danach ihre Angst vor Kodo überwunden und wollte dann unbedingt mit ihm eine Runde fliegen. Außerdem wollte sie schon seit längerem Hana kennenlernen."
„Apropo Hana. Wie geht es ihr denn? Bald ist es doch endlich soweit oder?", stupste er mich zwinkernd in die Seite.

 

Ich konnte daraufhin ein herzhaftes Lachen nicht unterdrücken. Immerhin behielt er Recht. Bald würde ich wirklich Vater werden und sie Mutter. Ein aufgeregtes und überglückliches Grinsen konnte man in solch einer Situation schwer unterdrücken, nicht wahr?
Ohne etwas zu sagen, lächelte ich ihn an und zog ihn an den Rand der Ausstiegsplattform. Gemeinsam sprangen wir die endlos vielen Pilze in solch einer Geschwindigkeit hinunter, dass wir das Gefühl des Fliegens tief in unserem Blut spüren konnten. Unsere Adern hielten dem immer stärker pochenden Puls schwer stand. Ja, unser Körper spielte einfach verrückt. Wir brauchten diesen Adrenalinstoß. Wir waren regelrecht süchtig danach. Als wir all unsere Kraft für den Sprung vom vorletzten Pilz sammelten, trafen sich unsere Blicke.

Genau wie damals.


 

Wir befanden uns ungefähr acht Meter über dem Erdboden, bevor wir auch dem vorletzten Pilz ein Adieu einhauchten. Mit lautem Gelächter ließen wir uns in die Arme der mächtigen Natur fallen. Der Wind strich kräftig aber dennoch sanft übers Gesicht. Wir liebten einfach diesen Rausch. Viele hatten uns, als wir noch jünger waren, für verrückt erklärt gehabt. Wir seien "lebensmüde" oder "hätten wohl ne Schraube locker"

Im Endeffekt waren es jedoch trotzdem wir, die Caelo und das Erdreich vor den dunklen Mächten Malums gerettet hatten.     

Egal, wie schön, das Fliegen sein mochte. Ab und zu den Boden unter den Füßen spüren zu können war dennoch keine so schlechte Idee. Als wir uns lachend aufrichteten, sahen wir, dass wir von einer Armee kleiner Jungen, die ihre Blicke gebannt auf uns gerichtet hatten,

 

umzingelt waren. Ich wusste was jetzt kam und um ehrlich zu sein nervte es mich allmählich. Die Situation erforderte ein weiteres Mal von uns den Pädagogen raushängen zu lassen.
„Das war abgefahren, Meister Tohai!", prustete einer aus ihrer Mitte total befangen und erkämpfte sich seinen Weg durch die jubelnden Knaben bis er mit einem begeisterten Gesicht sprachlos vor uns stand und uns wie gefesselt anstarrte. Ich mochte solche Situationen nie, weil ich nicht so recht wusste wie man sie angehen sollte, was man sagen sollte außer einem "bescheidenen" Dankeschön.
Beschämt kratzte ich mich am Hinterkopf und starrte ihn ebenfalls sprachlos an.
„Naja...ähm...vielen Dank Jungs aber nachmachen ist nicht mit drin, klar!", zwinkerte ich ihnen zu „wenn ihr uns jetzt bitte entschuldigen würdet. Meister Tohai und ich haben noch eine Menge zu tun."

 

„Und was wird aus dem versprochenen Abend, an dem du uns deine legendären Abenteuer erzählen wolltest?", schrie einer der Bengel mir hinterher und ergriff mich wie von der Tarantel gestochen am Arm. Ich wusste nicht was ich machen sollte. Wer war dieser Junge? Langsam reichte es mir echt. Wütend drehte ich meinen Kopf in seine Richtung, um zu sehen welcher dieser Jungs auf solch einer unverschämten Art und Weise es wagte sich mir zu widersetzen. Und um ehrlich zu sein war ich wirklich sehr überrascht, denn, dass er es sein würde, hätte ich niemals gedacht.
„Muta!"
Es war tatsächlich Muta. Damals vor fünf Jahren ging er noch in die vierte Klasse. Er bewunderte Tohai und mich immer und immer wieder, weil wir oft für Spaß und sogar einige Male für schulfrei sorgten. Das waren noch Zeiten. Und jetzt?

 

Jetzt war er ein junger, stattlicher Mann im Alter von 16 Jahren. Was mich übrigens sehr in Schock versetzt hatte, war zum Großteil auch seine Größe: Er war nun lediglich einen Kopf kleiner als ich. Sein braunes Haar war viel dichter geworden, hatte aber seine sture, struppelige Struktur nicht aufgegeben. Aber es passte ihm, und genau so hatte ich Muta auch in Erinnerung gehabt. Sonst wäre er nicht Muta. Welche Veränderung mir aber besonders an ihm gefiel, war, dass seine Augen eine dunkelrotbraune Mischung angenommen hatten, die ihm eine wilde und selbstbewusste Ausstrahlung boten. Wie ein Tiger, der seine Beute in tausend Stücke zerfetzen möchte, sah er mir eindringlich in die Augen und hielt meinen Arm noch fester in seinen markanten, starken Händen.
„Glaubst du ich lasse es zu, dass du meinen neugierigen Freunden die Herzen brichst und nicht zu vergessen zuletzt auch noch dein

 

Versprechen?!", schrie er mich drohend an. „Solange ich ihr Anführer und Captain bin, wird es keiner wagen ihnen nur eine Träne in die Augen zu grölen, verstanden?", schubste er mich kraftvoll nach hinten. Ich muss zugeben für einen Moment war ich kurz aus dem Gleichgewicht gekommen, hatte mich aber sofort wieder gefangen. Du meine Güte wie stark er in den letzten Jahren geworden ist. Zugegeben ich war ziemlich stolz auf ihn. Er hat genau denselben Weg eingeschlagen wie ich: beschützt die Schwächeren vor den Stärkeren und sorgt für Gerechtigkeit. Auch, wenn er das in einer sehr unverschämten Art und Weise tat, was ich ihm nicht übel nehmen konnte, da ich nicht wirklich anders gewesen war.
Ich besann mich für einen Augenblick bis ich schmunzelnd meinen Kopf erhob und ihm provozierend in die Augen sah.
„Keiner grölt hier, außer dir. Denkst du jetzt nur, weil du kräftiger geworden bist und Muskeln

 

angelegt hast, dass du alles und jeden so behandeln kannst wie du willst, und das "zum Schutze der Schwächeren". So läuft das hier aber nicht, mein kleiner Muta! Außerdem habe ich das Versprechen, das ich den Kleinen letzte Woche gab nicht vergessen", sah ich ihm finster in die Augen.
„Na, das will ich auch stark hoffen!", spuckte er im Nachhinein vor meine Füße.
„Muta, das reicht jetzt!", schrie Tohai vollkommen entrüstet „vergiss nicht, dass wir um einige Jahre älter als du sind und oben drein auch noch deine Lehrer."
„Entschuldigen Sie aber, der Typ da ist garantiert nicht mein Lehrer abgesehen von Ihnen", verzog er respektlos sein Gesicht. Eh ich mich versah, klebten Tohais Fäuste im nächsten Moment an Mutas Kragen und hebten ihn drohend in die Höhe.
„Tohai, nicht vor den Kindern! Reiß dich zusammen!", flüsterte ich ihm beschwichtigend

 

ins Ohr „ich kann deine Gefühle verstehen und danke dir auch vielmals für deinen Einsatz aber der Zeitpunkt ist nicht passend."
Widerwillig setzte er den aufmüpfigen Jungen unsanft auf dem Boden ab und kehrte ihm ärgerlich den Rücken zu.
„Du hast mich heute Abend sehr enttäuscht, Muta", gab er noch bevor er den Schulplatz verließ von sich „Sieh zu wie du alleine nach Hause kommst. Ich biete dir für den Rückweg garantiert keine Mitfluggelegenheit!"
Die Lage hatte sich wirklich auf das Übelste zugespitzt, wobei ich das Schlimmste noch verhindern konnte, denn eine Prügelei zwischen Lehrer und Schüler mussten sich die kleinen Jungs echt nicht mitreinziehen.
„Tohai, warte doch einen Augenblick!", schrie ich ihm hinterher als er in großen Schritten, wütend den Weg in Richtung Dorfplatz einschlug. Zum Kontern gegenüber meiner Bitte kam er jedoch nicht, da

 

überraschenderweise eine reizende Person das Chaos mit ihrer Anwesenheit erhellte.
„Ryo, ich warte seit fast einer dreiviertelstunde auf die Cheribias für den Kuchen. Was machst du nur die ganze Zeit?", meckerte sie mich an, während sie beim tapsigen Rennen ihren Bauch hielt.
„Tante Hanaaa", rannten die jungen Schüler schlagartig auf sie zu und schmiegten ihre Köpfe an ihren weichen Rock. Einige unter ihnen tasteten ihren Bauch ab, streichelten es und versuchten ein paar Bewegungen des Babys durch bloßes Abhören mit dem Kopf wahrnehmen zu können. Alle bildeten einen Kreis um sie. Alle, nur Muta nicht.
„Langsam, Kinder. Nicht so stürmisch", lachte sie amüsiert auf und struppelte ein paar Köpfen liebevoll die Haare durcheinander.
„Wann kommt denn das Baby endlich?" „Wollten wir uns alle nicht heute bei Ihnen versammeln?" „Ich will auch ein Stück Kuchen!"

 

„Warum hat Meister Ryo diesen heiligen Abend vergessen?"
Eine Stimme nach der anderen ertönte und Hana wusste nicht so recht, welche Frage sie nun beantworten sollte. Mit der Situation völlig überfordert blickte sie aussichtslos in die Runde und sprach dann endlich: „Bei einem Stück Kuchen und leckerem Schokoladensirup bekommt jeder von euch eine Auskunft auf seine Frage, einverstanden?", stemmte sie die Fäuste in die Hüften und beäugte die Runde, gespannt auf die Antwort, die sie ihr jede Sekunde offenbaren sollten.
„Und es ist auch wirklich jede Menge Cheribia Kuchen für alle da?", fragte Muta unerwartet und sah meiner Frau skeptisch in die Augen, während er mit dem Kopf auf die große Masse von hungrigen Jungen zu ihren Füßen deutete.
Ärgerlich verschränkte Hana daraufhin die Arme vor der Brust. „Stellst du etwa meine Kochkünste in Frage, kleiner Mann?",

 

entgegnete sie scharf.
„Kleiner Mann?!" Muta war empört. Wie konnte diese Frau es wagen ihn als Schwächling zu bezeichnen. Außerdem war sie fast einen Kopf kleiner als er. Das ging entschieden zu weit. „Was denken Sie eigentlich wer Sie sind?"
„Dasselbe wollte ich dich auch gerade fragen. Ich bin die Frau eines legenären Kriegers und stolze Heilerin dieses Landes. Und du?", grinste sie ihn belustigt an. „So, aber jetzt Leute. Kommt. Wer schneller bei unserem Anwesen ist bekommt gleich 2 Stücke Kuchen zur Belohnung", klatschte sie in die Hände. Als sie auf mich zugeschritten kam, vergaß sie nicht auch Muta zu unserem gemütlichen Abend einzuladen „also wenn du hier weiterhin herumstehst, wird nicht mal ein Krümelchen für dich übrig bleiben. Du musst wissen, dass deine kleine Armee einen großen Appetit hat", zerwuschelte sie ihm lieblich die Haare wie wenn Muta ein kleiner Junge wäre. „Hören Sie

 

auf damit!", grummelte er, befolgte aber widerwillig ihren Befehl und machte sich langsam auf den Weg. „Man sieht sich dann", kehrte er uns den Rücken zu.
Erwartungsvoll sah mir Hana in die Augen. „Nun...? Hast du mir nichts zu sagen?", kicherte sie und nahm meine Hände in ihre.
„Was soll ich denn dazu sagen? Was die Cheribias anbelangt, hat leider dieser patzige Zwischenfall mit den Jungs uns davon abgehalten. Tut mir leid Liebling", zog ich nervöse Kreise mit meinen Daumen über ihre Handrücken.
„Die Cheribias sind nicht das Problem. Aya hat welche vorbeigebracht. Sie wollte sowieso mit Tohai uns einen Besuch abstatten, weil doch heute Abend die Kinder dran waren. Wo ist denn Tohai jetzt eigentlich?", sah sie sich enttäuscht um.
„Ich glaube er wird uns heute keine Gesellschaft leisten."

 

„Aber wieso denn? Du und er. Ihr habt euch doch selber auf diesen Abend gefreut gehabt. Es war doch auch euer Wunsch gewesen, den Kindern über die legendären Taten und die dunkle Zeit zu berichten. Über die Schwierigkeiten, die wir überwältigt haben und den grauenvollen Krieg, der tausende Opfer in grauenvollster Art und Weise niedermetzelte. Über die Hoffnung, die du uns gabst. Das ist wichtig, Ryo! Sie müssen erfahren, was passiert ist vor fünf Jahren. Sie müssen erfahren, dass sowas nie wieder geschehen darf und wir die wichtige Aufgabe haben sie auf jede Gefahr vorzubereiten. Es ist nicht sicher, was als nächstes in 10 Jahren geschehen wird. Was ist nur auf einmal mit euch-"
„Nichts ist mit uns los, Schatz. Muta ist lediglich in die Pubertät gekommen und versucht an unsere Grenzen zu stoßen. Nichts weiter", ergriff ich neutral ihre Hand und zog sie mit nach Hause.

 

Bereits von der Ferne konnte ich das laute Gelächter der Kinder vernehmen. Aber auch eine weibliche, mir nicht so ganz unbekannte Stimme schallte in unserem eigentlich so ruhigen Heim und bereitete dem lustigen Toben augenblicklich ein Ende.

 „Aya, deine Stimme bebt über das Dorf wie ein Berserger", lachte ich beim Reinkommen und wünschte den Kindern einen wunderschönen Abend. Die Sonne war bereits am Horizont untergegangen und erhellte mit ihren letzten dünnen Strahlen, die majestätischen Berge Viridises, hinter denen sich Ignil, das Land des Feuers, befand. Müde setzte ich mich auf einen der weichen, roten Kissen, faltete die Hände und betrachtete amüsiert das Treiben. Aya holte die letzten Kuchen aus dem Ofen, schnitt sie in mundgerechte Stücke. Hana schenkte mir endlich mein Abendessen ein. Ich hatte ja seit heute Mittag nichts mehr gegessen gehabt.

 

Demnach könnt ihr euch gut vorstellen, was für ein Bärenhunger ich hatte. „Guten Appetit, Liebling. Lass es dir schmecken", überreichte sie mir den reich gefüllten Teller mit eingelegtem Rindfleisch, gebratenem Reis, wohlriechenden Bratkartoffeln und einer deftigen Soße, die alles schmackhaft abrundete. Jedes Mal, wenn ich einen Bissen tat, egal welches Gericht es war, zerging mir die Mahlzeit vorzüglich auf der Zunge. Wahrhaftig und bei der Göttin Therru, ich wagte es durchaus nicht an den Kochkünsten meiner Frau zu zweifeln. „Wie konnte ich diesen Fakt damals außer acht lassen", erwähnte ich fassungslos nebenbei und führte gierig einen Happen nachdem anderen mit der Gabel in meinen Mund. „Wie meinst du das? Welchen Fakt denn?", fragte Aya verwirrt, verteilte dabei geschickt einen Teller voll Kuchen nach dem anderen an die unersättlichen Schlingel, die sich längst zu meinen Füßen versammelt

 

hatten. „Ach, das weißt du noch gar nicht?", sah ich sie verwundert an, schenkte dabei meiner lieben Frau einen schmunzelnden Blick, den sie mit einem lustigen Kichern erwiderte. „Ihr findet es also witzig, ja? Mich einfach so an der Nase herumzuführen. Gemeinheit!", klagte sie ärgerlich als sie sich ebenfalls endlich müde in die weichen Kissen am Boden fallen ließ und gemütlich hinsetzte. Sie stibitzte dabei von jedem Buben etwas Kuchen, immerhin ließ ihr Zustand nicht weniger übrig als Hana. Tohai und ich scherzten schon seit längerem, dass es zu einer Doppelgeburt kommen könnte. Beide wurden zwar nicht am selben Tag schwanger aber ungefähr im selben Zeitraum. „Wo steckt denn eigentlich mein Mann?", fragte Aya und wechselte besorgte Blicke zwischen mir und Hana. Gerade als ich ihr daraufhin eine Antwort geben wollte und dazu meinen Mund aufmachte, klopfte es bereits auf den Stichpunkt genau an der Tür. „Endlich! Meister

 

Tohai ist da", sprang die fröhliche Gruppe beschwingt auf und riss beinahe vor Freude die Tür aus ihren Angeln. Während ihm in einem großen Empfang Einlass geboten wurde, legten Hana und ich die Feuerscheite in unserem Kamin zurecht. Die Tage wurden nämlich kürzer und die Nächte kälter. Da bewirkte ein kleines Feuerchen im Herzen des Hauses wirklich Wunder. Langsam züngelten die kleinen Flammen sich am Pergament entlang und knabberten nach und nach hungrig an den Kanten der Scheitel bis sie sie letztendlich mit ihren immer größer werdenden Flammen regelrecht verschlangen. Als auch Tohai seinen Hunger gestillt hatte und sich zu uns gesellte war der heißersehnte Moment gekommen, auf den alle Kinder gewartet hatten. Sie wünschten sich das schon seit mehr als einem Jahr und letzte Woche erklärten Tohai und ich uns bereit, ihnen über unsere Taten in dieser schweren Zeit zu erzählen.

 

Auch Aya und Hana würden ihren Teil beitragen und ihnen von ihren Erlebnissen berichten. Über die Zeit, in der die Hoffnung von Sekunde zu Sekunde schwand. Über die Zeit, in der viel getrauert wurde, in der blutige Tränen die Leichentücher benetzten und wir uns den scheußlichsten Kreaturen der dunklen Mächte gegenüberstellen mussten. Eine Zeit, die von Gewalt und Brutalität geprägt und beherrscht wurde. Eine Zeit, die mir eine besonders wichtige Person buchstäblich aus dem Leibe riss, die ich über alles liebte, die für mich mehr als nur ein großer Bruder war. Eine Zeit in der ich neue Bekanntschaften machte und gezwungen wurde, alte aufzugeben. Ich seufzte tief und sah nachdenklich in die Runde. „Und ihr wollt wirklich in allen Details erfahren, was damals passiert ist?" Ein Kopf nachdem anderen nickte heftig und sie rutschten mit ihren Kissen einen weiteren Schritt nach vorne, sodass der Kreis enger geschlossen wurde.

 

Tohai legte eine Hand auf meine Schulter: „Sie haben ein Recht darauf, Ryo."

„Ja! Spann uns nicht auf die Folter! Bitte erzählt uns was damals geschehen ist! Wer war dieser Malum genau und was wollte er von euch?" Muta war schon ganz zappelig vor Neugier. Bevor Tohai und ich loslegten zündeten Aya und Hana noch schnell die Öllampen an den Wänden an, um den Raum ein wenig mehr zu erhellen.

„Naja, es fing ja nicht alles genau mit Malum an, sondern ..."

„Ja? Sondern?", stützten sie sich nun mit ihren Ellenbogen an den Kissen ab und legten sich gemütlich bauchüber auf den Boden. Ihre Blicke waren jetzt vollkommen auf den Mündern, der beiden Männer geheftet, gespannt darauf, welche Abenteuer und Gefahren in den nächsten Minuten aus ihnen hervorgehen sollten.

 

 

Fortsetzung folgt in einem frischen Kapitel, dessen Titel ich demnächst hier angeben werde.

Über Kommis, Tipps, Anregungen und Hilfen würde ich mich natürlich wahnsinnig freuen!

Auch Gäste, d.h. Leser die nicht auf buch-schreiben.net angemeldet sind, dürfen einen Kommentar schreiben und darin ihre Wünsche äußern.

Liebe Grüße

ShiningEnzian

 

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ShiningEnzian
Ich bin ein pessimistisches Fräulein, dass schon seit ihrer Kindheit einen Narren an der asiatischen Kultur als auch der Sprache gefressen hat. Demnach lerne ich fleißig japanisch. Eine Weile lernte ich auch zusätzlich koreanisch aber, das ist dann unter dem ganzen Stress untergegangen. Außerdem habe ich gemerkt, dass mich die japanische Sprache doch mehr fasziniert. Genauso wie ich verrückt nach Asien bin, liebe ich auch den Sport Basketball. Kobe Bryant und Michael Jordan sind meine Idole.
Ich finde im übrigen, dass Sport unbedingt ins Leben integriert werden sollte. Es ist sehr wichtig und vor allen Dingen sehr gesund.
Ich bin wie viele andere aus den 90ern auch mit den Kinderserien aus Japan bzw. Nippon und Toei Animation aufgewachsen. Danke Japan auch dafür.

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