Welche Wehmut wohnt im Herzen,
denen, die durchleiden Schmerzen,
Deren Liebste sind gegangen,
zurück bleibt brennendes Verlangen.
Nächte, die zu Tagen werden,
voller zehrender Beschwerden.
Tage, die im Grau zerfließen,
nichts, was ist, ist zu genießen.
Und der Geist erbaut das Schloss,
wohin sich das Leid ergoss.
angefüllt bis in die Firsten,
ist's der Zellen schmachtend Dürsten.
Doch die Dornen um die Mauern,
werden hundert Jahre dauern,
eh die Liebe lösend bricht,
das, was leblos macht und sticht.
Sei der Prinz der Dornenwälder,
wehr dem Schmache der Schlachtfelder,
denn Befehl lässt alles Sterben,
siegreich sind der Liebe Erben.
Liebe zeugt aus Mut und Geben,
sucht im stillen, innren Streben,
nach der Andren Wohlergehen
da Entfaltung darf geschehen.
Jene Blume, wächst aus Dornen,
ist das Zeichen, will anspornen,
dass der Held wahrhaft erscheint,
wo die Lieb im Kerker weint.
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