Humor & Satire
Mist, ich glaub', ich bin 'ne Frau! - Kapitel 1

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"Mist, ich glaub', ich bin 'ne Frau! - Kapitel 1"
Veröffentlicht am 08. September 2012, 10 Seiten
Kategorie Humor & Satire
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Über den Autor:

Ich liebe es einfach, zu schreiben. Aber bevor ich anfange, eine meiner stundenlangen Vorträge über Dinge, die ich liebe, zu halten - ich bin froh, endlich hier zu sein! Freue mich natürlich über Kommentare und Bewertungen :)
Mist, ich glaub', ich bin 'ne Frau! - Kapitel 1

Mist, ich glaub', ich bin 'ne Frau! - Kapitel 1

Beschreibung

Kapitel 1 ist da - weitere folgen sogleich! :)

Kapitel 1

KAPITEL 1

 

Ich kam ins Büro und war auf dem Weg zu meinem Schriebtisch, als mein Chef sich mir in den Weg stellte und erst eimal brüllte:

Mein Gott, was haben Sie schon wieder so lange gemacht?? Es ist der dritte Tag, dass Sie sich verspäten! Beim nächsten Mal wird es Konsequenzen für Sie geben, da seien Sie sich mal sicher!“

Nach einem Blick auf die Uhr antwortete ich ihm gelangweilt: „Es ist zwei Minuten nach neun. Um neun beginnt meine Arbeit. Und Sie schreien mich seit mindestens 1 Minute an.“

Mein Chef blickte wirklich verärgert und sein Kopf lief vor Wut rot an, als er knurrend auf seine Uhr zeigte, ohne etwas zu sagen und mit wütendem Gelaber abzog.

Die freie haut seiner grauen Halbglatze glänzet im Schein der Neonlampen, die überalll an der Decke hingen, und er fuchtelte mit seiner einen Hand an sener karierten Krawatte rum, während er mit der anderen einen Stapel Rechnungen hielt.

 

Einer meiner Kollegen und mein einziger Freund Jasper kam zu mir und fuchtelte mit der Hand in einer Bewegung, als hätte er sich verbrannt.

Uuuuh! Was machst dun denn, Mark? Das ist dein Boss! Willst du gefeuert werden, oder was?“

Bleib locker, er geht morgen in Rente und dann haben wir endlich einen Neuen! Ich bete nur, er ist nicht der gleiche arrogante Idiot, wie der Kerl da...“

Ich deutete mit meiner Saktentasche auf unseren chef, der sich grade an einem heißen Kaffee verbrüte und die Sekretärin dafür runtermachte.

 

Ich blickte noch einmal auf die hübsche Angestellte und dachte mir noch einmal, wie jeden Tag, wie es wäre, mit ihr zusammen zu sein.

Als sie schnell rannte, um ihrem Chef ein neues Getränk und einen Eiswürfel zu holen, starrte ich ihr noch nach.

Sie war wirklich schön: Ihre dunkelblonden Haare wirkten in dem stickigen Raum fast braun und waren zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden.

Er wippte hin und her, als sie wieder kam und beide Hände voll mit irgendwelchem Kram für unseren Chef Mr. Kloot hatte.

Er schnappte ihr den Eiswürfel aus der Hand und den Kaffee aus der anderen.

Ich hätte mir gewünscht, sie hätte Gift mituntergemischt.

 

Ich erwachte wieder aus meinen Träumerein und blickte mitten ins Gesicht von Jasper, der seinen Ellenbogen lässig auf die Tischplatte gestützt hatte und seinen Kopf grinsend in die Handfläche gelegt hatte.

Sag nicht ein Wort!“, flüsterte ich ihm noch zu und machte mich an meine Arbeit.

 

Am nächsten Tag stand ich schon früh auf und ging duschen.

Ich wollte einen möglichst guten Eindruck machen, wenn ich meinen neuen Boss das erste mal begegnen würde.

Es war fast wie bei einem Vorstellungsgespräch, doch ich fühlte mich gut.

Heute sollte alles anders werden.

Unsere Abteilung würde einen neuen Chef bekommen.

Endlich!
Mr. Kloot hatte schon dort gearbeitet, als ich noch nicht einmal angefangen hatte.

Sein Begrüßungssatz war „Sie haben nicht einen Versuch, etwas falsch zu machen. Kommen Sie mir mit dummen Sprüchen, werden sie Fristlos ntlassen. Stellen Sie sich darauf ein.“ Und er hatte ihm nicht einmal in die Augen geschaut.

Wahrscheinlich brauchte er billige Arbeitskräfte und stellte ihn nur deshalb ein.

Schnell aß er etwas und bereitete sich darauf vor, Mr. Kloot zu verabschieden.

Vor dem Spiegel musste er üben, ein Grinsen zu unterdrücken, wenn er dem Alten endlich los wurde.

 

Guten Morgen, Charly.“

Nach einigen Momenten der Verwirrtheit antwortete mein Kollege auf meine direkte Ansprache.

...Ähm, ja, guten Morgen, Mrs. Senter.“

Naja, gut, ich konnte ich verstehen.

Normalerweise kam ich übelgelaunt ins Büro und fläzte mich in meinen schwarzen Bürosessel.

Doch heute nicht. Ich ging, wie die anderen erst einmal zu Mr. Kloot, um uns gebührend...nein, anständig trifft es ohl eher, von ihm zu verabschieden.

 

Es war Gott sei Dank schnell vorbei.

Wir hatten alle im Kreis gestanden und ihm beim Rausgehen einmal die Hand geschüttelt.

Bei einigen Wenigen konnte er sich sogar ein lächeln abringen, doch keiner seiner Angestellten wurde so richtig angesehen.

 

Fast im selben Moment, wie unser alter Chef ging, kam der neue hinein.

Ein junger Mann etwa in meinem Alter.

Er sah eigentlich ganz gut aus, seine Haare, die in einem Rostbraun waren, wurden zur Seite gekämmt und er begrüßte alle ganz locker.

Als er bei mir ankam, sagte er seinen Satz noch einmal auf: „Guten Tag, ich bin Ihr neuer Chef, mein Name ist Björn Patric Lorch. Und wie heißen Sie, wenn ich fragen darf?“

Er hielt mir lächelnd die Hand hin.

Um die Stimmung etwas aufzulockern, versuchte ich es mit einem Witz: „Auf jeden Fall nicht so, wie Sie heißen!“

Der ganze Raum blickte mich an.

Mr. Lorchs Lächeln war verschwunden, genauso, wie die hand.

Um mich noch ein wenig zu retten, stotterte ich: „Ich...ich heiße Mark Lewer. Sch – schön, Sie kennenzu ler –“

Doch mein neuer Chef war schon weg und drei Leute weiter.

Na toll.

Ich hatte es mal wieder versaut.

 

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Eulenfreak
Ich liebe es einfach, zu schreiben. Aber bevor ich anfange, eine meiner stundenlangen Vorträge über Dinge, die ich liebe, zu halten - ich bin froh, endlich hier zu sein! Freue mich natürlich über Kommentare und Bewertungen :)

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Eulenfreak Re: Allerdings -
Zitat: (Original von Montag am 08.09.2012 - 22:18 Uhr) Ich will hoffen, die Geschichte ist frei erfunden. Ein paar Tippfehler, aber gut gelungene Bürogeschichte und dem notwenigen Humor.
LG Montag


Ich kann dich beruhigen - sie ist es :)
Alle meine Geschichten sind das.
Das höre ich jetzt schon mehrfach - nächstes Mal werde ich es erneut überfliegen ;)
Vielen Dank! LG, Eulenfreak
Vor langer Zeit - Antworten
Montag Allerdings - Ich will hoffen, die Geschichte ist frei erfunden. Ein paar Tippfehler, aber gut gelungene Bürogeschichte und dem notwenigen Humor.
LG Montag
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