Romane & Erzählungen
Auf ein Neues

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"Auf ein Neues"
Veröffentlicht am 04. September 2012, 22 Seiten
Kategorie Romane & Erzählungen
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Über den Autor:

Ich liebe es einfach, zu schreiben. Aber bevor ich anfange, eine meiner stundenlangen Vorträge über Dinge, die ich liebe, zu halten - ich bin froh, endlich hier zu sein! Freue mich natürlich über Kommentare und Bewertungen :)
Auf ein Neues

Auf ein Neues

Beschreibung

Die beste Freundin (Abbygail Miller) der 14-jährigen Mally stirbt. Doch keiner weiß genau, was eigentlich mit Abby passiert ist... Mally erleidet einen seelischen Zusammenbruch, der sie erst einmal zu Boden zieht, sie beschließt, heraus zu finden, was ihrer Freundin wirklich passiert ist. Während sie sich an die schreckliche Geschichte wagt, lernt sie Cara kennen, mit der sie sich anfreundet. Während ihrer Forschungen passieren verwirrende Geschehnisse, die die zwei Mädchen mehr und mehr zusammen schweißen. Bis eine erschreckende Geschichte an das Tageslicht gerät...

Prolog

Auf ein Neues

Es war noch dunkel, als ich aufwachte.
Es war wieder geschehen.
Der selbe Albtraum.
Die selben Personen.
Der selbe Ort...In meinem Innerern ist sie noch einmal gestorben.
Insgeheim fragte ich mich, wie lange das noch so weiter gehen sollte, denn seit fast drei Wochen plagte ich mich immer wieder mit dem selben Traum herum, wachte schweißgebadet auf und wusste nicht mehr was Wirklichkeit und was Traum war.
Drei Wochen.
Es war mir gar nicht so lange vorgekommen, dass sie tot war.
Ich schaute auf die Uhr: 1.02Uhr.
Na toll, auch noch die selbe Zeit.
Seufzent ließ ich mich ins Bett fallen und lauschte.
Totenstille.
Ich drehte mich auf die Seite, dachte zum hundersten Mal über das nach, was passiert war, das, wobei meine beste Freundin umgekommen war.
Leise floss mir eine Träne die Wange hinunter...
Ich schloss die Augen, brauchte die Stille.
Als sich mein Puls beruhigt hatte, atmete ich tief durch...

Ich fuhr hoch, schrie und  blickte mich wild im Raum um.
Ich war wieder eingeschlafen, doch nun war es früher Morgen, so gegen 7.00Uhr.
Ich atmete aus, versuchte mich zu beruhigen.
Aber das schien nicht sonderlich zu helfen, im Gegenteil: Ich konnte nachdenken.
Es gab nur eine Sache, die jetzt noch helfen konnte: Ablenkung.
Ich stand ruckartig auf, schnappte mir mein Hemd und zog es mir über, Schmerz durchzuckte meinen Körper.
Muskelkater also auch noch?
Stirnrunzelnt betrachtete ich mich im Spiegel.
Ein Bild zum zerschlagen.
Meine Augen waren ausdruckslos, ein Gefühl, als ob meine Haut mir von den Knochen floss, stand mir ins Gesicht geschrieben.
Erst da fiel mir auf, dass es eisig kalt war.
Dicke Socken, ein Pulli und Winterstiefel standen schon bereit.
War es jetzt soweit?
Als ich aus dem Fenster schaute, konnte ich mir diese Frage selbst beantworten: Ja.
Der Dezember hatte sich bemerkbar gemacht, die erste Schneeschicht war über Nacht gefallen.
Die Frage, ob es wohl noch geschneit hatte, als ich das erste Mal aufgewacht war, ging mir nicht mehr aus dem Kopf.
Aha, da haben wir ja die Ablenkung...
Den Gedanken zuende denken war gar nicht möglich, denn ich hörte schon das aufmunternde Trellen meiner Mutter, na klar, denn sie war der Meinung, sobald der erste Schnee liegt, ist Plätzchenzeit, sie wartete schon seit Monaten darauf...
Ich schmunzelte.
Wow, das hätte ich mir heute gar nicht zugetraut.
Na ja, vielleicht konnte es ja doch noch ein schöner Tag werden?
Als ich mich fertig gemacht hatte, stürmte ich die Treppe runter, um noch welche von den Plätzchen abzukriegen.
„Guten Morgen!“ trällerte Mama mich an, „ Gut geschlafen?“
„ Ja, ganz prima“, log ich.
„Na dann ist ja gut...“
Fröhlich ging sie wieder an die Arbeit. Eigentlich log ich meine Mutter nicht an, aber in dieser Angelegenheit würde sie sich nur Sorgen machen.
Korrigiere, würde sie sich noch MEHR Sorgen machen, als ohnehin schon.

Also ließ ich sie damit in Frieden, doch ich wusste, sie hatte einen leisen Verdacht, sie meinte immer wegen Mutterinstinkt und so, aber ich glaubte, sie war einfach nur eine gute Schnüfflerin... das machte mir aber nichts aus, ich liebte sie dafür.
Ich erwachte wieder aus meinen Tagträumen, schnappte mir ein paar Plätzchen, rief  „Tschüss, Mama!“ und dachte darüber nach, was für ein Gesicht sie mache, wenn sie bemerke, dass ich Plätzchen geklaut hatte.
Vor der Tür stapfte ich durch den glitzernden Schnee und jauchzte vor mich hin. Wenigstens gab es einen Grund mich zu freuen.


KAPITEL 1

Es war ein ganz normaler Tag in den Ferien: Spaß ohne Ende, lang ausschlafen, Fernsehen und Freunde treffen...zumindest galt das für die anderen.
Solange diejenigen, die sich vor Freuden nicht mehr einkriegten, ihren Spaß hatten, beschäftigte mich noch eine ganz spezielle Frage. Da ich ja nicht mit meiner Mutter reden konnte, schrieb ich meine Sorgen in diesem ganz bestimmten Thema in eine Art „Tagebuch“, Ein paar Computergetippte Zeilen, die später meine Memoaren werden sollten...

Heute ist es soweit: Ich stelle mir die Frage, die mich schon so lange beschäftigt und dieses Mal versuche ich, die einzig passende Antwort zu finden...ich hoffe, ich kann das überhaupt.
Seit dem Tod von Abby ist mein Leben an mir vorbei gerast, die Struktur ging verloren. Nun will ich weiter machen und das Vergangene vergessen. Ich weiß, es wird wahrlich nicht leicht sein, doch eine innere Stimme spornt mich an...Ich will damit anfangen ( und ich weiß, das klingt absurd ) die Wahrheit heraus zu finden, denn meine Mutter spricht nur sehr ungern über dieses Thema, und ich glaube, nur so kann ich damit abschließen, weiterleben. Seit drei Wochen habe ich mich nicht darauf konzentriert, aber nun kann ich es nicht länger zurückhalten. Was ist also Wahrheit und was Lüge und Schwindelei? Ich möchte mehr herausfinden, doch so ohne Weiteres geht das nicht, ich brauche Quellen.


Meine Nachforschungen brachten mich nicht sonderlich weit, doch bis zur Bibliothek brachte ich es wenigstens.
Dort angekommen, wusste ich nicht, wo ich anfangen sollte...
Ich klapperte jedes Regal, jeden Buchständer ab, ging von Buch zu Buch, von Reihe zu Reihe, in der Hoffnung einen wegweisenden Faden zu finden, ihm zu folgen und schließlich am Ziel anzukommen.
Doch mir wurde rasch mulmig, ich begann wieder zu grübeln... doch als ich da so saß und nachdachte, kam ein merkwürdiges Mädchen zu mir, ich erschrak, als sie mich mit dieser federleichten Stimme ansprach und sprang vom Stuhl auf.
„Oh, entschuldigung, ich wollte dich nicht erschrecken, ich bin die Neue.“
Die Neue?
Bevor ich sie fragen konnte, antwortete sie mir, wie ein Gedankenleser, blitzschnell, wie ich es zuletzt nur von Abby gekannt hatte.
„An deiner Schule, wir gehen in die Parallelklassen, bist du nicht Mally Danielsen? Ich bin übringens Cara Schwups. Ich weiß, komischer Name, aber man gewöhnt sich mit der Zeit daran.“

Die Schnelligkeit, Sätze aneinander zu reihen, ohne Punkt und Komma zu reden, ohne groß darüber nachzudenken, faszinierte mich.
Ich war abgelenkt.
Ein paar Momente lang saß ich nur mit offenem Mund da, starrte sie an und wusste nicht, was ich sagen sollte.
„Hallo?“
Sie riss mich aus meinen Gedanken und blickte mich mit ihren smaragdgrünen Augen an.
Warum sie komisch war?
Cara war schwungvoll und geschmeidig zugleich zu mir getreten, auf eine Art und Weise, die ich nicht verstand, war ich neidisch auf sie.
Ihr braunes Haar war auf eine eigene Art schön, ihr Blick war aufheiternt und beruhigend.
Wie gesagt, ich wusste nicht, was ich sagen sollte.

Cara setzte sich auch ohne weiteren Kommentar zu mir und versuchte aus meinem starren Blick und dem offenen Mund mein Gefühl zu identifizieren.
Offensichtlich war sie sehr gut in sowas, denn augenblicklich fragte sie mich, ob ich mich unwohl fühle.
„Nei-n...gar nicht...äh, es geht mir ...gut.“ antwortete ich stotternd.
Ich war mir nicht sicher, ob ich lächeln sollte.
Ich kam zu dem Entschluss, es nicht zu tun, denn wahrschenlich würde es sehr unecht und vor Allem wirklich blöd aussehen...
Ihr Lächeln war leider sehr ansteckend, also musste ich es tun, trotz all meiner Überlegungen.
Als Cara das sah, lächelte sie noch breiter.
„Warum bist du hier?“, fragte sie mich.
„Ich schreibe ein...Referat über meine Familie.“
„Aha..., in welchem Fach?“
„Erdkunde“, das passte ja auch noch so schön zum Thema, fügte ich in Gedanken hinzu. Heute war echt nicht mein Glückstag... offensichtlich erschien meine Antwort passender als ich geglaubt hatte.
Oder sie hatte nur mit einem Ohr hingehört.
„Soll ich dir helfen? Im Moment scheinst du ja nicht sonderlich weiter zu kommen.“
Ich schaute auf die zahlreichen Bücher um mich herum und hatte das Gefühl, ihr Alles erzählen zu müssen, auf ein Mal, wollte ich die geballte Wut und den tief vergrabenen Schmerz in mir loswerden, ihn auf jemand anderen, irgendjemand, abwerfen und glücklich meiner Wege gehen.

Doch stattdessen blickte ich zu ihr auf und sagte: „Meinetwegen, wenn es dir nicht zu viel Mühe macht.“
Ein innerliches Glücksgefühl füllte mich und auf ein Mal war ich froh, mit jemandem Smalltalk zu halten, ohne irgendwelche bedrängenden Gefühle.

Als wir nach einigen Stunden noch an der gleichen Stelle saßen und sehr viel unnützes Zeug über meine Familie gesammelt hatten, war es der wahrscheinlich schönste Tag seit langer Zeit für mich gewesen, denn ich hatte mich gehen lassen und mit Cara viel Spaß gehabt.
Nach den vergangenen Geschehnissen hatte ich nicht geglaubt, jemals wieder Freude und positive Gefühle zu empfinden.
Doch da ich es schon einmal soweit gebracht hatte, dachte ich mir, einen weiteren Schritt zu wagen und Cara zu mir mit nach Hause zu nehmen.
Ich blickte ihr in die Augen und suchte nach den richtigen Worten um es auch nicht zu verzweifelt klingen zu lassen.
„Cara, ...“ fing ich an.
Ich kam mir vor wie in einem schlechten Film bei der ersten Frage vor dem Date.
Das kann doch nicht so schwer sein. Sie ist tot, dein Leben geht weiter, das hast du selbst gesagt!, ermahnte ich mich.
„Ja?“
Cara schaute mich mit neugierigem Blick an.
„Ach komm schon! Du blickst, als wüsstest du nicht, wie du mit mir Schluss machen sollst!“ Ich musste lachen, auch sie grinste.
„Wir kennen uns noch nicht so lange und...Ach Quatsch! Was rede ich da bloss? Willst du mit zu mir nach Hause kommen?“  
„Oh ja, liebendgerne! Ist das denn auch für deine Eltern okay? Ich meine, ich will nicht gleich wieder hinaus geworfen werden und dir Ärger machen!“
Sie lächelte.
„Ich glaube, meine Mom ist sogar ziemlich froh, dass ich jemanden mit nach Hause bringe...“ Ich dachte an ihre zahlreichen Versuche allein mal wieder aus meinem Zimmer zu kommen. Was würde sie dann erst sagen, wenn ich mit einer neuen Freundin nach Hause käme?
Mir gefiel dieser Gedanke.
„Na dann! Auf geht‘s!“ Wir kamen an, als es schon anfing zu dämmern, es war gerade noch so hell, das man die Straße sehen konnte.
Trotzdem stolperte ich ein paar Mal, während Cara geschickt allem, was zum Stolpern anleiten hätte können, auswich.
Wir kamen vor dem großen Haus an und ich klingelte, denn obwohl ich mein Schlüsselbund immer dabei hatte, holte ich ihn ungern aus meiner Umhägetasche, die fast immer an meiner Seite baumelte.

Es dauerte eine kurze Weile, bis meine Mutter öffnete.
„Oh, wen hast du denn da mitgebracht?“
Fragte sie natürlich gleich ohne uns zu begrüßen.
„Hallo erstmal, Mama. Das ist Cara. Wir trafen uns heute in der Bibliothek, als ich für mein Referat gesammelt habe,“
Ich warf ihr einen verheißungsvollen Blick zu.
„Ich habe sie dann gefragt, ob sie mit mir nach Hause kommen wolle. Tja, und da sind wir.“ „Das macht Ihnen doch sicher nichts aus, oder? Ich wollte nicht stören oder so...“
Cara machte auf ein Mal einen eher schüchternen Eindruck, etwas, das ich ihr nie zugetraut hätte, denn ich hielt sie für alles Andere als schüchtern.
„Oh, nein, nein! Stören tust du keineswegs, kommt doch erst einmal herein, dort draußen holt ihr euch ja noch den Tod! Wollt ihr einen heißen Kakao? Oder Limo? Alles, was ihr möchtet!“

Cara war sicherlich auch aufgefallen, das meine Mom sowohl übertrieb, als auch etwas zu gastfreundlich war.
Offensichtlich schien sie das zu amüsieren, denn sie lächelte lang und breit bevor sie antwortete.
„Nein, vielen Dank, ich habe mir auf dem Herweg einen Chai Latte besorgt.“
„Äh, ja, dann ist ja gut! Wollen wir jetzt auf mein Zimmer gehen?“
Mit einer Kopfbewegung deutete ich in Richtung der Treppen.
Cara folgte mir stumm und interessiert.
„Deine Mutter ist wirklich eine nette Frau. Kann ich bei euch einziehen?“
Wir lachten beide laut auf.
„So, da wären wir. Dies ist mein Reich.“
Mit einer theatralischen Geste schob ich die Tür auf.

Mein Zimmer war das größte in dem Haus und es war honigfarben gestrichen, mit Kiefermassivmöbeln ausgestattet, mit loungefarbenen Details geschmückt.
Ein Bett stand neben einer dünnen Vitrine hinter lilaschimmernden, durchsichtigen Vorhängen an der einen, eine Schrankwand an der anderen Seite.
Das Fenster hatte violette Orchideen und Dekoration auf der Mamorfensterbank.
Eine schwarze Sitzbank mit Kissen, Modemagazinen und einem Zengarten mit Glasedelsteinen, ein Schreibtisch und ein schwarzer Polstersessel mit lilafarbenen Überwurf und Kissen darunter, ein Kunstlammfell und ein grau-mellierter Teppich, ein Schminktisch und eine selbstgebastelte Arbeitsecke mit Drucker, Computer, Globus, Papierablage, schnurlosem weißen Telefon und Kommoden darunter, ein hellbrauner Holzschrank.
Überall waren loungefarbene Hibiskusblüten an der Wand und Deko auf freien Stellen.
Mein Zimmer war immer sauber und ordentlich, Alles war am rechten Platz und ich sorgte fast jeden Tag dafür, das es auch so blieb.

Cara blickte sich um, bevor sie mich mit offenem Mund anstarrte.
„Das ist ja wundervoll! WOW! Ich will in dein Zimmer, wenn ich erst einmal eingezogen bin!“ Das war ein wundervolles Kompliment, und ich genoss es, das zu hören.
Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lächeln.
Cara fläzte sich dazu genüsslich auf meine Bank während sie geräuschvoll seufzte. „Wow. Wow!“, wiederholte sie noch einmal.
„Ist ja gut! Ich hab´ kapiert, dass du mein Zimmer... hübsch findest.“
Ich wollte im Boden versinken, da diese Situation äußerst peinlich für mich war, ich hatte schon lange kein solches Kompliment mehr bekommen.
„Hübsch? Das ist gar kein Außdruck!“
Sie fing an zu lachen, als ob die Wortwahl, die ich eben verwendet hatte, das Lächerlichste überhaupt gewesen sei.
„Na schön. Du findest mein Zimmer „Wow“, aber jetzt ist genug. Ich versinke gleich in Schamgefühl...!“
Ich spürte, wie ich langsam, aber sicher rot anlief.
Plötzlich fiel mir auf, dass ich keine Ahnung hatte, was jetzt zu tun war.
Ich hatte keine Ahnung, was wir zusammen machen wollten.
Doch offensichtlich wusste Cara auch diesmal wieder Antwort, ohne, dass ich sie fragen musste.
Glücklicherweise, denn es war ja meine Idee gewesen, Cara überhaupt hierher zu bringen... so oder so war die ganze Situation irgendwie nicht so ganz überlegt gewesen.

„Okay, pass auf. Ich habe viel Zeug zum Tratschen, aber Ideen für Spiele und so was habe ich auch. Da ich hier ja nur Gast bin, darfst du entscheiden, was wir tun sollen.“
„Na schön. Ich sage, ich will...aber nicht lachen, ja?“
Ich wollte mich ja nicht total zum Affen machen.
„Nein, nein, werde ich schon nicht.“
„Gut. Ich würde gerne etwas tratschen und dann noch ein wenig Spielen. Also... du weißt schon. Nicht sowas wie Ticker oder so, aber...“
„Ja, ja, schon klar. Eher etwas Mädchenkram.“
Ja, das war nach meinem Geschmack. Sie wusste, was ich wollte, ohne dass ich es laut aussprechen musste.
Ich grinste sie an.
Auch sie schien glücklich zu sein.
Vielleicht hat sie ja etwas Ähnliches erlebt und sucht auch neue Freunde, genau wie ich, , schoss es mir durch den Kopf.
Ach nein, das ist es bestimmt nicht. Sie ist nur ein wirklich nettes Mädchen, das sich glücklicherweise mit dir abgibt.
Ja, nur ein wirklich nettes Mädchen.

Nach ein paar Augenblicken wendete sie den Kopf ab und kramte Etwas aus ihrer türkisen Tasche.
Während sie noch weiter suchte, entdeckte ich ein Muttermal auf ihrer Schulter, als ihre braunen Locken in ihr blasses Gesicht fielen.
Ein bisschen sah es aus wie die Hälfte eines Herzens, soweit ich sah, die Linke.
Ein gebrochenes Herz?
Kommt mir das nicht bekannt vor? Aber woher?
Meine Stirn runzelte sich, als ich nachdachte.
„Ah, das ist es.“
Blitzschnell flogen ihre geschmeidigen Haare wieder auf ihre Schulter, als wäre nichts gewesen.
Ich schaute auf ihre rechte Hand, in der sie ein Kartenspiel hielt.
11-er raus las ich auf der bunten Verpackung.
Der Abend wurde noch sehr lustig, doch das Muttermal ging mir nicht mehr aus dem Kopf. Würde sie mir noch Schwierigkeiten machen?

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