Beschreibung
ein Gedicht über den Irrtum
Heimkehr
Freuet euch, freuet euch, freuet euch sehr.
Kinder und Kindeskind, und noch viele mehr.
Jubelt, ja klatschend ruft, jauchzend stimmt ein,
Siegfried der Große, der König kehrt heim.
Ächtet die Schweigenden, schwört ab dem Hohn,
Denn es kommt einer, und mit ihm der Lohn.
Große, schier Größere, frohlocken gar laut,
Eisige Wärme fährt unter die Haut.
Schimmernde Lanzen, noch ehernen Ruhm,
Trägt her der König, mit herrlichem Tun.
Unglücks und Weinens warn wir einst gewahr,
Rettung führt vor sich her, die goldene Schar.
König und Königssohn, sitzen hoch auf,
Sprengen nach vorne in eisernem Lauf.
Fremdländisch Fratzen, wie lustig das Spiel,
Heer und Heerführer, sie jagen zum Ziel.
Öffnet die Tore, mein König, tritt ein,
Lass dich verehren, oh König, sei mein!
Doch peitschen die Hiebe der Lanzen gar laut,
Erschrecke dich sehr, dem Feind hast‘ vertraut!
Mord und Vernichtung führt er vor sich her,
Tötet die Kleinen, durch pfeilschnellen Speer,
Selbst alle Großen stehn da ohne Wehr,
Unseren König und uns gibt‘s nicht mehr!