Gedichte
Hopeless

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"Hopeless"
Veröffentlicht am 18. August 2012, 6 Seiten
Kategorie Gedichte
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Mal so, mal so. Man weiß bei mir nie, woran man ist.
Hopeless

Hopeless

Beschreibung

Wie man sich fühlt, ohne Hoffnung, nur Schmerz. Kaum in Worte zu fassen, aber dieser Versuch war es wert.

 

Hopeless

 

Allein, allein oder zusammen

Macht keinen Unterschied

Messer in den Kopf rammen,

damit jeder das Schwarze sieht

Nur Schwarz was es da gibt

 

Jedes Wort sticht,

jeder Schritt zehrt,

Der Tag der das Herz bricht,

die Nacht die du begehrst

Neuer Tag an dem du stirbst

 

 

Sicht ist dunkel,

neblige Schwaden,

Schwarz am Ende vom Tunnel

Herr, flehe, muss mich begraben!

Maden sollen sich an mir laben.

 

Alles Lüge, alles falsch,

Fotos zeigen es klar,

Die Hände um meinen Hals

Doch ich bin unsichtbar

Ich war niemals da.

 

Wenn Wert so einfach ist,

warum dann wertlos

Glück das meine Seele frisst

Jede Geste wie ein Stoß

Jedes Gute stellt mich bloß.

 

 

 

Schlägt mich, tritt mich

In den Boden

Keine Rettung in Sicht

Messer jetzt erhoben

Glätte doch die Wogen!

 

Es geht nicht, klappt nicht

Schmerz für immer

Bis zum jüngsten Gericht

Alles nur Trümmer,

ewiger Kummer.

 

Von der Seele reden,

kann jemand zuhören?

Wende mich an jeden

Antwort ist, hör auf zu stören

Gedanken die uns empören.

 

 

 

 

Langsam eilt ein Retter,

der nicht versteht,

Geschwür wächst fetter

Nichts mehr geht,

es ist viel zu spät.

 

Dann kommt Sie zu mir,

öffnet verschlossenen Raum,

Sagt: „Ich bin bei dir, bleibe hier.“

Fühle Hoffnung  sanften Saum,

wache auf im Dunkel.

Nur ein Traum.

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ThorstenS
Mal so, mal so. Man weiß bei mir nie, woran man ist.

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Undefiniert So... - Draußen ist das schönste Sommerwetter und hier muss man so was lesen...
Ich fand es leider auch etwas zu lang, aber besonders den Schluss und Anfang sehr gut gelungen. Ich finde, du hast diese hoffnungslose Stimmung ziemlich gut rübergebracht...wahrscheinlich die meisten Menschen haben schon einmal eine großen Verlust erlitten oder sich aus einem anderen Grund so schrecklich hoffnungslos gefühlt...von daher denke ich, kann man sich ganz gut hineinfühlen.
Ich wünsche einfach trotzdem einen schönen Spätsommersamstag!
lg Undefiniert
Vor langer Zeit - Antworten
Sandelholz Re: Re: -
Zitat: (Original von ThorstenS am 18.08.2012 - 14:07 Uhr) Hallo San,

danke, dass du dir die Mühe gemacht hast, einen Kommentar zu schreiben.
Stilistisch zu lang für ein Gedicht, ermüdende Länge.
Okay, das ist konstruktive Kritik, danke dafür.
Allerdings weiß ich nicht genau, was du mit Arroganz meinst.
Könntest du mir das vielleicht etwas genauer erklären, wäre nett.
Danke.


Hallo ThorstenS!

Da ich persönlich keinen Sinn finden konnte,
(seit 6 Jahren jeden Augenblick um das reine Überleben ringe)
empfinde ich solche (wie zb dein Gedicht) negativ Äusserungen als "Luxus der Gesunden" und total daneben. Mit der investierten Energie der Produktion davon könnte mensch einiges positives machen ...

Aber nix für ungut,
Randruppen Betrachtung halt.

Trotzdem einen freudvollen Tag,
San.
Vor langer Zeit - Antworten
ThorstenS Re: - Hallo San,

danke, dass du dir die Mühe gemacht hast, einen Kommentar zu schreiben.
Stilistisch zu lang für ein Gedicht, ermüdende Länge.
Okay, das ist konstruktive Kritik, danke dafür.
Allerdings weiß ich nicht genau, was du mit Arroganz meinst.
Könntest du mir das vielleicht etwas genauer erklären, wäre nett.
Danke.
Vor langer Zeit - Antworten
Sandelholz Hallo ThorstenS,

Nun schwankte ich hin und her dir einfach unkommentiert einen Stern zu geben,
oder mich zu bemühen etwas zu schreiben.

Ich mach einfach beides ;-)

Unhöflichgesagt: die Arroganz k*** mich an.
Mir wurde nicht klar was für einen Sinn so etwas zu veröffentlichen haben soll.
Stilistisch finde ich es zu lang für ein Gedicht, wenn eine Aussage transportiert werden sollte ermüdet die Länge.
es würde bei einer Verdichtung sicherlich zugewinnen.

Es grüsst,
San.
Vor langer Zeit - Antworten
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