Beschreibung
Was ist schon Sinn, wenn es um Kunst geht?
Das lebkuchenfarbige Nilpferd, dass, im Angesicht seines Gelingens, tobsüchtig die Toten weckt.
Seine Augen, die einst meine Sterne gewesen, erfüllen mich mit tief gehender Trauer, die selbst vor den Pforten meiner Selbstachtung nicht hält. Dumpf klopft das Herz in meiner Brust, so dumpf, wie das Ticken der Uhr, dass mir zunehmend den Verstand raubt. Die Wände, die mir einst Geborgenheit brachten, umschließen mich mit ihrem Todesgriff, auf und an, auch das letzte Fünkchen meiner selbst aus meinen Knochen zu quetschten. Wer hätte gedacht, dass der Verlust eines einzigen den Verlust des Ganzen bedeutet?
Taubheit, die bis in meine Finger reicht, erschwert es mir zu denken. Selbst was mir einst heilig war, verblasst im Angesicht dieses einzigen Todes, der mich für immer an das Leben kettet.
"Im rosigen Wasser fand man kein Gück; nur haufenweise Müll und eine Leiche."
Meine Worte sind mir so fremd, wie der Nachbar eines Unbekannten und jeder Atemzug brennt wie Feuer in der Lunge.
"Oh Rosenrot, mein Rosenrot, kaum bist du fort, so bin ich tot."
Die Menschen um mich herum trampelten hinein, hinaus, fast wie ein Schwarm von Fischen, der stromaufwärts hinunter schwimmt. Ich höre Stimmen zu mir sprechen, klagen über mein Fehlen, doch bin nicht ich es, die des Todes Hand ergriffen. Ein Lächeln kräuselt meine Lippen, als wär die Welle meiner selbst mir bei den Lippen übergeschwappt.
"Bringt sie fort.", ein Wispern wie der eines einsamen Geistes lässt die anderen verstummen, das Rauschen nun still.
"Sein Tod ist die Geburt ihres Wahnsinns."
Die Stimme verstummt, so als wäre sie nie gewesen und sanfte Wogen lassen mich schweben, tragen mich fort ins Paradies meines Gefängnisses.