Die Ernte liegt am Boden,
des Speichers, der gefüllt.
Wie kann ich denn Gott loben,
wenn er in Nichts sich hüllt.
Die Ernte ist zu fassen,
im Schein der letzten Sonne.
Wie könnt ich denn Gott lassen,
wenn er nicht brächt die Wonne.
Die Wonne ist das Leben,
der Saft, der Wein das Weib,
Und meines Herzens Sonne,
bleibt mehr als Zeitvertreib.
Die Wonne ist die Fülle,
des Lebens schönster Geist.
Und Sonne webt die Hülle,
die Gottes Sein beweist.
Drum will ich alles Loben,
was uns das Leben schafft,
ob wir dereinst da oben,
Gott sehen, bleibt bedacht.
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