Wir öffnen die Augen und tragen unseren Verstand auf Händen
Nur langsam wird die Luft klarer, die Umgebung deutlich
Sanft berühren wir einander in der herrschenden Kälte
Und erfreuen ans dem Moment selbst, nicht am Geschehen
Während das alte Bewusstsein uns zu fesseln versucht
Greift uns das neue Bewusstsein noch rechtzeitig aus der blendenden Sonne
Kühlt uns im Regen ab und lässt uns seine Schönheit erkennen
Wir springen wieder in Pfützen und stolpern mit einem Lächeln
Die alten Wege scheinen vergessen
Wir trauen uns hinaus, verlassen die gerade Straße
Und landen im eigenem Schoß
Der die Möglichkeiten fliegen lässt
Du singst mir ein Lied dessen Sprache du währenddessen entwickelst
Ich pfeife dazu einen Takt, der Verboten gehört
Das anschließende Lachen ist nicht zu überhören
Geht in ein ohrenbetäubendes Jubeln über
Bis unsere Kehlen erschöpft nach Ruhe bitten
Für einige Sekunden halten wir die Füße still
Dann bewegen wir uns wie wild ohne Grund, nur weil wir es noch können
Und stellen fest das wir lange nicht gelebt haben