Fantasy & Horror
Wächter der Macht - Prolog und anfang von Kap.2

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"Wächter der Macht - Prolog und anfang von Kap.2"
Veröffentlicht am 16. April 2008, 20 Seiten
Kategorie Fantasy & Horror
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

Wirklich viel gibt es über mich nicht zu sagen bin etwas anderst als "normale" Mädchen... Bin in einem Technischen Gymi, in einer Klasse mit 26 Jungs - und keinen weiteren Mädchen. Mehr gibts da eigentlich nicht zu sagen, bin eben langweilig ;)
Wächter der Macht - Prolog und anfang von Kap.2

Wächter der Macht - Prolog und anfang von Kap.2

Beschreibung

hier die ersten 2 Kapitel. Weitere sind schon geschrieben und folgen bald. Die ersten Seiten sind schon vor 2 Jahren entstanden

Prolog

Es regnete in Strömen. Der Wind war so stark, dass sich Elena
schon fast Sorgen machte, dass das Haus einfach weggeweht wird.
 Nicht das das gehen würde, das haus war viel zu gut gebaut. Schließlich hatte es einer der reichsten Männer des Landes bauen lassen. Er war es auch der sie und die anderen Mitarbeiter bezahlte und von dessen Geld hier fast 50 Waisenkinder lebten.
Auf einmal klingelte das Telefon. Wer war das den schon wieder?
Elena nahm den Hörer ab.
"Ja, hier das Waisenhaus Zukunft. Was kann ich für sie tun?". Wie sie die Arbeit als Sekretärin hasste.
"Ich habe ein Kind gefunden, höchstens 3 Wochen alt. Ich
bin hier am Rathaus.".
Und dann legte die Person wieder auf. Es war eine Frau gewesen, sie hatte eine hohe, klare Stimme gehabt.
"Bea, bringst du den Zettel zur Mutter? Steht die Adresse von
einer Fundstelle drauf."
Kaum war Bea gegangen klingelte das Telefon erneut.
"Ja, hier das Waisenhaus Zukunft. Was kann ich für sie tun?"
"Ich habe ein Kind gefunden, höchstens 3 Wochen alt. Ich
bin hier an der Bücherei"
Wie die Frau zuvor legte auch der Mann sofort auf. Die Stimme war sehr tief und rau gewesen. Sie rief erneut nach Bea und gab ihr den nächsten Zettel.
Kaum war diese weg klingelte das Telefon erneut.
"Ja, hier das Waisenhaus Zukunft. Was kann ich für sie
tun?"
"Ich habe ein Kind gefunden, höchstens 3 Wochen alt. Ich
bin hier auf dem Marktplatz.".
Und wieder wurde aufgelegt.
"Auch für die Mutter" sagte sie und drückte Bea, die gerade wieder erschienen war, den nächsten Zettel in die Hand.
Bea verschwand.
"Wieso setzen die Leute ihre Kinder bei so einem Wetter
aus...da ist es total unwahrscheinlich das sie gefunden
werden" Kaum hatte sie dies gedacht klingelte das Telefon ein 4. mal. Genervt nahm Elena den Hörer ab
"Waisenhaus Zukunft, was kann ich für sie tun?"
"Ich habe ein Kind gefunden, höchstens 3 Wochen alt. Ich
bin hier am Kaufhaus"
Wieder aufgelegt. ‚Irre ich mich oder haben die alle genau das
gleiche gesagt? schon ein seltsamer tag heute.’

Mischka - Geister der Vergangenheit

"Komm Mina, wir müssen uns beeilen. Der Unterricht fängt in 3 Minuten an!" "Ist doch vollkommen egal. Ist ja nur Latein."
"Genau deshalb müssen wir uns beeilen! Oder willst du wieder Ärger kriegen? Außerdem ist Latein eine sehr wichtige Sprache, wenn man Latein beherrscht hat man viel weniger Probleme mit anderen Sprachen. Und man versteht was der Papst und die anderen erzählen, wen sie Latein sprechen." "Mich interessiert nicht was der Papst erzählt, und ich hab sicher keine Lust weitere Sprachen zu lernen"
Erschrocken verstummte Mina. Nicht nur weil ihr Lateinlehrer plötzlich vor ihr stand und sie wütend anschaute, eigentlich war das sogar der geringere Schreck. Vielmehr erschrak sie weil ihre Umgebung sich zu verändern begann. Die dreckigen, fast schon grauen Wände des Ganges schienen durch die Zeit zurück zu wandern, wurden immer heller und weiser, bis schließlich der Bereich des natürlichen und vorstellbaren überschritten war und sie in einem überirdischen Weis leuchteten.
Das kann nicht sein, dachte sie, das kann unmöglich sein. Sie schaute sich weiter um. Nicht nur die Wände, auch der Boden und die Decke erstrahlten in dieser unwirklichen Farbe.
"Bin ich verrückt geworden, oder siehst du das auch, Rebbi?" fragte sie ihre Freundin voll Schreck.
Es kam keine Antwort. Eigentlich war überhaupt nichts mehr zu hören.
Erst jetzt viel ihr auf das sie vollkommen allein war.
‚Wo bin ich hier? Wo sind alle anderen hin?’ Fast schon panisch dachte sie über diese Fragen nach.
"Du bist im Reich des Todes.", antwortete ihr eine helle und reine Stimme"
„Wer ist da?“, wollte Mina rufen, doch es drang kein Laut aus ihrem Mund. Und noch etwas fiel ihr jetzt auf. Sie hatte vorhin die Fragen doch gar nicht laut ausgesprochne, oder? Wie also konnte die Stimme sie beantworten? "Ich höre deine Gedanken, so wie es jeder hier tut. Auch die Antworten die du hörst sind nur Gedanken."
"Ok, so seltsam wie das ist, ist das wohl einfach ein Traum. Trotzdem, noch mal, wo bist du?"
"Direkt vor dir", kam die antwort. Doch es war nicht die hohe, klare Stimme wie vorhin, sondern eine tiefe, raue stimme. Mina wusste das sie einem Mann gehörte, auch wenn sie ihn nicht sehen konnte.
"Wir haben keine Gestallt, die haben wir im Leben zurück gelassen.
Wenn du dir Gestalten vorstellst, können wir sie annehmen"
"Nun gut,", dachte Mina, "das dürfte nicht allzu schwer sein"
Und tatsächlich tauchten vor ihr sofort vier Gestallten auf.
"Wieso vier, ich wusste nur von zwei von euch"
"Wir haben andere Gestalten aus deinen Gedanken gewählt. Man denkt immer an mehr als man will"
Mina betrachtete die Gestalten vor ihr. Das eine sollte ein Löwe werden, doch es war nur ein Kopf mit sehr verschwommenen Konturen der auf einem orange Dreieck sah. Außerdem war er nur zweidimensional.
Zwei der gestalten waren Menschen, einer lies sich gut als Rebecca erkennen, das andere war sie selbst, was jedoch nur zu erahnen war. Auch die beiden Menschen waren nur zweidimensional.
Die letzte Gestalt war ein Tiger. Er war größer als ein normaler Tiger, fast 2 Meter hoch. Sein Fell schimmerte als würde Sonnenlicht darauf fallen. Seine Konturen waren klar zu erkennen, und er war im Gegensatz zu den anderen dreidimensional.
"Oh, ich sehe wir haben Mischka vor uns, die Tigerkriegerin." erklang die helle Stimme aus dem Körper von Rebecca
"Mischka? Unsinn ich bin Mina! Was ist hier los?" inzwischen war Mina den Tränen nahe.
"Wir sollten anfange ihr zu erklären was hier los ist." , warf jetzt der Tiger ein.
"Du hast recht,“, stimmte ihm der Löwe zu "hör nun genau zu und versuch dir so viel wie möglich zu merken. Du bist hier im reicht der Toten, doch du selbst bist nicht tot, du bist
nur ein Gast hier. Du besitzt magische Kräfte, genau wie noch drei andere Kinder in deinem Alter. Ihre Namen sind Pia, Peras und Menekno. Sie selbst kennen diese Namen, doch es sind nicht die Namen die sie in deiner Welt tragen."
Er redete noch weiter, aber die Welt um Mischka begann zu verschwimmen, die Wände wurden wieder dunkler und es tauchten Schemen um sie herum auf.
Da war Rebecca, jetzt wieder 3 dimensional. Sie stand über Mina gebeugt da. Über sie gebeugt? Erst jetzt fiel Mina auf das sie auf dem Boden lag.
"Was ist passiert?" fragte Mina. "Du bist plötzlich ungekippt und warst jetzt fast fünf Minuten bewusstlos." diese Antwort kam von ihrem Lateinlehrer. Er klang sehr besorgt. "Ich habe einen Krankenwagen gerufen, er dürfte gleich da sein" "Einen Krankenwagen? Das ist nicht nötig, mir geht es gut!" antwortete Mina trotzig. Es war ja nichts passiert. Natürlich, sie hatte das Reich des Todes besucht, aber mehr auch nicht. Es ging ihr gut!
Plötzlich erfüllte Geschrei den Gang. Der Krankenwagen war angekommen, und einige Sanitäter rannten mit einer Trage den Gang entlang.
Mina wurde schwarz vor Augen. Ihre Reise hatte sie wohl doch mehr Kraft gekostet als sie dachte...



Als sie wieder aufwachte lag Mina im Krankenhaus.
Ein Arzt stand an ihrem Bett. "Schön das du wieder wach
bist Mina. Wir konnten keinen Grund für deine Ohnmachten
feststellen. Es wäre aber gut, wenn du noch etwas hier bleibst,
nur falls noch etwas passiert," die stimme des Arztes klang
gelangweilt. Er hätte Mina wohl lieber mitgeteilt das sie
demnächst wohl sterben wird, wen er nicht irgendeine hoch
komplizierte OP durchführt. Ja, genau so ein Arzt war er.
"Ich würde aber gern wieder nach Hause, ich habe morgen
Geburtstag. Und so etwas wird nicht noch mal passieren, dass weis ich,
ganz sicher!" "Na gut," gab der Arzt
nach, "eigentlich reicht es auch, wenn du dich in einer Woche
noch mal meldest." "Vielen, vielen Dank" Mina war
überglücklich. Den nicht nur sie, auch ihre beste Freundin
hatte morgen Geburtstag. "Wann darf ich hier raus?" Jetzt war
Mina ungeduldig. Sie wollte endlich Rebecca alles erzählen was
ihr passiert war. Oder, durfte sie das überhaupt? Eigentlich
sollte es ein Geheimnis bleiben. Zählte da ihre Freundin auch
dazu? Ja, wahrscheinlich tat sie das. Mina seufzte. "Ist ja gut
kleine, ich ruf ja gleich beim Heim an. "Und dann verschwant er.
Eine halbe stunde später tauchte Rebecca bei ihr im Zimmer auf.
Auf dem weg zum Auto versuchte Rebecca alles zu erfahren, was gestern
passiert war. Den ihr war klar, dass Mina ihr etwas verheimlichte.
"Ich darf dir nicht sagen, was passiert ist. Aber du kannst mir
helfen. Ich muss drei weitere Menschen suchen." "Sagst du mir
wie die heißen, oder ist das auch ein Geheimnis?" Rebecca war
sauer auf Mina, sie waren beste Freundinnen und sollten keine
Geheimnisse voreinander haben." Sei doch nicht gleich beleidigt! An
die Namen kann ich mich grad nicht erinnern. Das heißt, an die der
beiden jungen nicht, aber an den von dem Mädchen. Sie heißt
Pia."
Rebecca blieb verwundert stehen. Dieser Name, Pia, kam ihr so
bekannt vor, obwohl sie niemanden kannte, der so hieß. "Alles in
Ordnung rebi?" Mina wunderte sich über das plötzliche
Schweigen ihrer Freundin
"die fromme."
"Was hast du gesagt?"
"Die fromme. Pia ist Latein und heißt fromm." "Du bist Pia!" Rief Mischka erstaunt "alles passt, du
hast genau so reagiert wie meine Eltern gesagt haben"
"deine Eltern? Aber die sind tot Mischka!" Rebecca klang
ungläubig, fast als würde sie Mischka für verrückt
halten. Was sie wohl auch tat.
"Ich weiß, aber ich habe sie besucht. Im reich der toten!
das ist gestern passiert deine Eltern waren auch da. Jetzt muss ich
nur noch die anderen beiden finden"
"wie willst du das anstellen, wenn du ihre Namen nicht
kennst?"
"Ich werde noch mal zu den toten gehen"
"ist das nicht gefährlich? Dieses mal bist du nur ins
Krankenhaus gekommen, wer weiß was das nächste mal
passiert!"
"Keine sorge. Solang ich nicht öfter als alle sieben tage
gehe, passiert mir nichts.
Ach ja, ich darf den Rest der Woche nicht zum Unterricht. Das heißt
ich verpasse zwei Lateinabfragen" alles ernste war wieder aus
Mischkas stimme gewichen
"dann hast du genug zeit um mir alles zu erzählen. Ich
weiß noch nicht ob ich dir das alles glauben soll"
"wenn wir zuhause sind erzähl ich dir alles,
versprochen"
die Freundinnen waren am Auto angekommen. Mischka verzog das Gesicht.
Ausgerechnet ihr Lateinlehrer musst sie abholen! Sie stiegen ins Auto
"da bist du ja endlich Mischka. Ich nehme an Pia hast du schon
entdeckt. Weißt du auch schon wer die anderen drei sind?" Entsetzt erstarte Mischka. Woher wusste er das? War er einer von den
Bösen? Passen würde das ja zu ihm. "Keine angst Mischka, ich bin ein Freund deiner Eltern gewesen.
Und deiner Großeltern. Und deren Eltern und
Großeltern"
"so leicht können sie mich nicht hereinlegen. Sie sind
doch höchstens 45. um mit denen befreundet zu sein müssten
sie einige 100 Jahre alt sein"
"das bin ich auch. Ich altere nur sehr langsam. Es ist ein
Fluch den deine vorfahren mir auferlegt haben. Ich habe einmal eine
Familie an den Lord verraten, und da.."
"Den Lord? Wer ist das?" Wollte Pia wissen. "Unser größter Gegner" antwortete Mischka.
Woher sie das wusste war ihr selber nicht klar. Ihre Eltern mussten es
ihr gesagt haben
"Gegner? Gegner bei was? Was ist hier los?" Pia wurde
langsam wirklich wütend. ihr Lehrer schien mehr über sie und
ihre beste Freundin zu wissen als sie selbst
"erzählen sie weiter", bat Mischka den Lehrer,
"was ist dann passiert?" "Die Familie wurde
getötet. Die Wächter waren natürlich sehr sauer auf
mich, da ich eigentlich auf ihrer Seite gearbeitet habe. Aber ich kann
als normaler Mensch nicht von ihnen getötet werden, ihre, und
damit auch eure Kräfte, sind nur für Wesen der Finsternis
tödlich."
"Aber was ist daran ein Fluch, dass sie kaum altern? Ich stell
es mir schön vor, jung zu bleiben" Mischka war recht
verwundert über den Fluch
"der Fluch ist, dass ich alle überlebe. ich habe miterlebt
wie meine Frau gestorben ist, meine Tochter, und mein Enkel. Glaubt mir, so etwas sollte man nicht erleben müssen. Und das ist auch nicht der ganze Fluch. Ich kann euch Wächter nicht anlügen, auf alles das ihr fragt muss ich offen und ehrlich antworten"
'Ja, so klingt das ganze wirklich wie ein Fluch', dachte Mischka. Aber sie sagte nichts. Was soll man auf so was auch sagen?
"Und sie denken wirklich, dass wir ihnen das einfach so glauben? Ohne irgendeinen Beweis?". Natürlich, Pia hatte wieder eine Antwort
"ich hoffe, dass ihr mir glaubt. Denn dann kann ich euch helfen. Und Hilfe werdet ihr brauchen, wenn eure Kräfte anfangen stärker zu werden. Einen Beweis kann ich euch jetzt noch nicht liefern, ihr müsst euch auf
euer Gefühl verlassen"
"Ich denke uns bleibt nichts anderes übrig als ihnen zu glauben", erwiderte Pia niedergeschlagen.
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Über den Autor

Sledi
Wirklich viel gibt es über mich nicht zu sagen
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Bin in einem Technischen Gymi, in einer Klasse mit 26 Jungs - und keinen weiteren Mädchen.
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MarianneK Wächter ... - Deine Geschichte ist spannend und Interessant geschrieben und sie gefällt mir auch, nur solltest Du sie noch einmal durcharbeiten, denn es sind doch etliche Fehler enthalten. Schreibe dir auf PN.

Lieben Gruß Marianne
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