Gedichte
Im Tod

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"Im Tod"
Veröffentlicht am 31. Mai 2012, 4 Seiten
Kategorie Gedichte
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Über den Autor:

Die Ahnung, das Gefühl, der Reiz eines Augenblicks sickert in mein Herz und bildet aus tränenreichen Worten einen See, der, wenn er überläuft, in Kaskaden, Verse schmiedet, die zum Verstand fließen wie ein weiser Strom und sich ins Meer ergießen. Die Hand ist sein Delta, Schreibt auf, was der Fluss von seiner Reise erzählt. (Roland Pöllnitz)
Im Tod

Im Tod

Beschreibung

Ich grüße alle interessierten Leser. Ich freue mich über jeden Leser, über Leser, die einen Kommentar hinterlassen noch mehr, über die, die mir mit ihren Kritiken weiter helfen können am meisten. Roland Pöllnitz Schaut doch mal auf meine Webseiten: www.alter-cherusker.de www.poe-sie.de www.pöllnitz.eu

Im Tod

Schweigsam bitter mit den Jahren,

Perlmuttglänzend wie der Mond,

Tränen rollen hin in Scharen,

Wo ein Lächeln einst gewohnt.

 

Qualvoll drückt die Herzensleere

Wie ein großer Stein die Brust,

Seelenschmerz mit seiner Schwere

Nimmt alsbald die Lebenslust.

 

Leichtigkeit, die einst empfunden,

Fliegt als Wolke mit dem Wind,

Triefend klaffen frische Wunden,

Alles Blut im Gram verrinnt.

 

Mit dem Lächeln ausgestorben

Ist die Liebe ohne Not,

Durch die Fäulnis bald verdorben

Lebt die Traurigkeit im Tod. 

 

(c) Rajymbek 05/2012

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Über den Autor

Rajymbek
Die Ahnung, das Gefühl, der Reiz eines Augenblicks sickert in mein Herz und bildet aus tränenreichen Worten einen See, der, wenn er überläuft, in Kaskaden, Verse schmiedet, die zum Verstand fließen wie ein weiser Strom und sich ins Meer ergießen. Die Hand ist sein Delta, Schreibt auf, was der Fluss von seiner Reise erzählt. (Roland Pöllnitz)

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Rajymbek Re: -
Zitat: (Original von shirley am 02.06.2012 - 08:45 Uhr) ...und warum empfinden wir Trauer? Was hat die Natur sich gedacht?
Schwer zu erklären, aber man stelle sich nur mal vor, der Mensch empfände KEINE Trauer. Wie würde unsere Welt dann aussehen?
Trauer empfinden zu können, ist eines unserer wichtigsten Lebenselixiere. So paradox es klingen mag, aber die Trauer ist etwas Gutes, ohne sie wären wir unendlich arm.

Gut geschrieben, Roland.


Gute Frage: Warum ist es so? Ist es natürllich? Ich glkaub schon, Auch ein Hund vermisst einen geliebten Menschen, wenn dieser für immer geht. Eigenartig, ich habe noch nie darüber nachgedacht - über das Warum?

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Im Tod -
Zitat: (Original von Rehmann am 31.05.2012 - 20:38 Uhr) Zu Deinen Zeilen hat Gunda alles gesagt - ähnliches ist mir auch widerfahren !
LG
H. Rehmann


Vieleine lieben Dank, Horst, ich hoffe, es hat noch lange Zeit.

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Im Tod -
Zitat: (Original von Rehmann am 31.05.2012 - 20:38 Uhr) Zu Deinen Zeilen hat Gunda alles gesagt - ähnliches ist mir auch widerfahren !
LG
H. Rehmann


Vieleine lieben Dank, Horst, ich hoffe, es hat noch lange Zeit.

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Ich musste ... -
Zitat: (Original von Gunda am 31.05.2012 - 20:26 Uhr) ... gerade wieder erfahren, dass Abschiede dann kommen, wenn niemand damit rechnet. Das sind die schlimmsten ... Im Angesicht des Todes eines gelieben Menschen NICHT den eigenen Lebensmut zu verlieren, dazu gehört eine Menge Kraft.

Gut geschrieben, Roland. Sehr anschaulich.
Lieben Gruß
Gunda


Es liegt sicherlich daran, dass wir das Abschiednehmen nicht lernen. Deshalb erschrickt es uns immer so.

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: Diese Traurigkeit -
Zitat: (Original von FLEURdelaCOEUR am 31.05.2012 - 20:13 Uhr) beim Tod eines nahestehenden Menschen ist zutiefst nachfühlbar, auch wenn es für ihn vielleicht eine Erlösung war.
Dennoch ist die Konfrontation mit der Endlichkeit des Lebens immer eine erschütternde Erfahrung, und der Verstorbene wird uns fortan fehlen in seiner Einmaligkeit.
Dein Gedicht ist wundervoll (nach)empfunden.

VlG fleur


Ich hatte noch gar nicht darüber nachgedacht, dass dies ein Nachruf sein könnte. Aber, jetzt, wo ihr es alle so sehr? ...

VLG Roland
Vor langer Zeit - Antworten
Rajymbek Re: gut geschrieben -
Zitat: (Original von Darkjuls am 31.05.2012 - 18:26 Uhr) Hallo an Dich,

doch der Tod kann auch Erlösung sein, denke ich. Das sehen vielleicht dann auch die Hinterbliebenen so. Die Trauer ist nicht grenzenlos, dazu gesellt sich Erleichterung, der Kranke musste nicht lange leiden.

LG Marina


Tja, Marina, so hat jeder ein anderes Empfinden beim Lesen oder Schreiben. Schön, dass es so ist. Danke.

VLG Roland

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Rajymbek Re: melancholie pur -
Zitat: (Original von Himmelskind am 31.05.2012 - 17:55 Uhr) lg
birgit


Das wallte Hugo, Birgit! Grins. Manchmal gibt es so Tage...

VLG Roland
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Rajymbek Re: -
Zitat: (Original von Alociir77 am 31.05.2012 - 17:20 Uhr) Du hast mit deinem Gedicht sehr schön getroffen und tolle Bilder verwendet.. ;)

Lg


Vielen Dank, lieber Leser, das freut mich sehr.

VLG Roland
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shirley ...und warum empfinden wir Trauer? Was hat die Natur sich gedacht?
Schwer zu erklären, aber man stelle sich nur mal vor, der Mensch empfände KEINE Trauer. Wie würde unsere Welt dann aussehen?
Trauer empfinden zu können, ist eines unserer wichtigsten Lebenselixiere. So paradox es klingen mag, aber die Trauer ist etwas Gutes, ohne sie wären wir unendlich arm.

Gut geschrieben, Roland.
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Rehmann Im Tod - Zu Deinen Zeilen hat Gunda alles gesagt - ähnliches ist mir auch widerfahren !
LG
H. Rehmann
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