| mozimi Re: Re: Re: Klingt ... - Zitat: (Original von Gunda am 13.04.2012 - 18:43 Uhr) Du hast dich zwar leider selbst mitten im Satz unterbrochen, Uwe, aber ich danke dir dennoch für deinen ausführlichen Re-Kommentar. Manchmal wünsche ich mir dennoch so einen Zopf ... Lieben Gruß Gunda Zopf? Schwups, ja da fehlt was, ... |
| mozimi Re: Klingt ... - Zitat: (Original von Gunda am 12.04.2012 - 19:46 Uhr) ... als habest du einen laaangen Spaziergang hinter dir, Uwe? Tja ... wer es nicht schafft, sich selbst am Schopf aus dem Sumpf zu befreien, muss wohl auf Hilfe von höherer Stelle hoffen .... Lieben Gruß Gunda Liebe Gunda, ich danke Dir sehr für den Kommentar. So will ich auch beherzt eine Antwort geben. Ich kenne Menschen die kämpfen verzweifelt mit sich und der Welt. Immer wieder werden sie förmlich umgeworfen. Wobei es durchaus ganz erfolgreiche Menschen zu sein scheinen. Aber es plagen die Plagen und Depression macht sich breit. Verzweifelt suchen sie den Zopf im Rationalen ihres Seins um sich aus dem Sumpf zu ziehen. Ja, der Sumpf ist so ziemlich alles was uns herunterzieht, ja was uns, wenn wir nicht beständig in hab Acht Stellung sind zu verschlingen droht. Und nirgends findet solcher Wer Ruhe. Nicht nur Nachts plagen, auch im Grellen Licht der Mittagssonne, die stechenden, juckenden Geister. Ein solcher Mensch fährt tendenziell Volldampf. Sein Körper will ihm mit Depression ausbremsen aber der Konflikt lässt es nicht zu. Der Stiefel, der für andere die Leichtigkeit der Siebenmeilenstiefel ist, wird und droht im Sumpf zu versinken. Da wird es ihm wie Hohn vorkommen, dass all das den Vogel nicht berührt, ja er direkt diesen Ort bewohnt, wo er frei sein kann. Denn der Wanderer durch sein Leben spürt diesen Vogel in sich und er verzweifelt daran, dass er nicht frei kommt. Denn ihn erreicht dieser letzte Funke von Freiheit, der in ihm scheint gerade an dem Ort wo er vor Hilflosigkeit und Verzweiflung weint. Aber genau dort, an dieser Grenze, die ihm sicher im Werden, im Erwachsen werden, in der Erziehung und das im besten Willen, eingeprägt, eingezogen wurden, genau an diesen Grenzen kommt er mit dem, was er so vermisst in Berührung. Und die Tränen, von denen die Rede ist werden zu Strömen, die den Sumpf überfluten, dass es ein Urozean wird. Gerade im Bauch der Mutter und der Ort wo alles höhere Leben den Anfang nimmt und nahm, genau dort kommt der Wanderer wieder an. Jetzt jedoch in der Klarheit zu allem Herkommen, zum Einssein mit allem und es wird die Geburt des Selbst...Es wird die Beggenung mit seinem Gott mit Gott, nicht als dem alten Überichvater, nein mit Gott der keinen Namen und kein Bild hat...Ganz sein mit sich und der Welt...Und das ist der Auferstandene im Sinne des Wortes... LG Uwe |