Romane & Erzählungen
Das "Sein" des Lebens - Philosophie

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"Das "Sein" des Lebens - Philosophie"
Veröffentlicht am 28. März 2012, 12 Seiten
Kategorie Romane & Erzählungen
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Das "Sein" des Lebens - Philosophie

Das "Sein" des Lebens - Philosophie

Beschreibung

Kurzgeschichte über das "Sein"

Wer bin ich- Die Frage an sich selbst

Nun stehe ich am Steg meiner Kindheit, blicke auf dem See in dem sich die untergehende Sonne spiegelte und dachte über mich und mein Leben nach. Hat das alles einen Sinn was ich bis jetzt erlebt habe, sollte alles wirklich so geschehen wie es geschah? Ich wurde geboren um eine Aufgabe auf der Welt zu erfüllen, so wie jeder andere Mensch auch. Doch was war meine Aufgabe? Diese Frage ging mir die ganze Zeit durch den Kopf und ich fand einfach nie eine passende Antwort darauf. Lange musste ich kämpfen, für mein Leben, für dem was ich mir lange erkämpft hatte und denn noch hatte ich oft das Gefühl ich hätte verloren, weil es so aussah, doch dann kam immer wieder die Kehrwende. Vielleicht lag es auch daran  dass ich mir immer die schönen Seiten des Lebens sehen konnte egal wie schlecht es mir ging. Nun stehe ich hier, an dem Ort meienr Kindheit und ich fing zu lächeln an. Hier habe ich soviel erlebt, so viel gelacht und auch geweint, soviel Spass gehabt mit meinen Freunden, manche davon habe ich noch, sie stehen mir immer noch zur Seite, andere wiederrum habe ich verloren. So ist es nun mal im Leben, Menschen kommen und gehen, doch manche bleiben dein lebenlang. Ich setzte mich auf den Steg und ließ meine Füße hinunter baumeln und schaute den Kindern auf der anderen Seite des Sees zu wie sie ihre letzten Runden im Wasser drehten. Was hat mich zu dem gemacht der ich jetzt bin? Was oder wer hat mich in meinen Leben geprägt, Welche Situationen haben mich im Leben stark gemacht und welche haben mich schwach gemacht? Ich dachte an meine Kindheit zurück. Ich hatte das große Glück eine glückliche Kindheit erleben zu dürfen, Eltern die mich über alles liebten und eine Schwester die auf mich aufpasste und von der ich viel lernen durfte. Als Kind war ich frei von der Krankheit die später wieder kam und leider ihr wahres Gesicht zeigte und mich teilweise doch sehr in die Knie zwang. Doch  war ich immer irgendwie stärker, stand auf und ging weiter. Ich ließ mich von dieser Krankheit nicht beirren. ich wusste was ich wollte:Leben. Aufgeben, dieses Wort kannte ich nicht. Ich fing zu schmunzeln an udn dachte an die Worte die vor längerer Zeit Katharina meine beste Freundin zu mir sagte. Sie meinte ich sei ein bischen wie eine einsame Kriegerin, die immer weiter kämpft, alleine. Denn diese Krankheit konnte man nur alleine bezwingen und ich würde niemals aufgeben und irgendwann würde ich den Berg der Dunkelheit (sie meinte damit meine Krankheit) bezwingen und mit einem Lächeln zurückblicken. Es machte mich stolz dass sie so über mich dachte, denn so wollte ich auch sein und ich hoffte noch vor garnicht langer Zeit so zu werden. Ich hatte also mein Ziel erreicht. Als ich aufstand und weiter ging war die Sonne schon unter gegangen und ich atmete tief ein und aus um die Klarheit der Nacht durch meine Lungen spüren zu können. Ich schaute durch die Gegend und erkannte wie schön die unberührte Natur doch war.  ich gin wieder zurück zu dem Gasthaus am See wo schon mein Verlobter auf mich wartete. " Wo warst du?" fragte er mich. " Ich war auf der anderen Seite des Sees, da wo ich als Kind immer war und ich habe mich an alles was ich erlebt habe zurück erinnert."  Er schaute mich an und nahm mich anschließend in die Arme, in den ich mich immer wohl und geborgen fühlte. "Siehst du die Sterne da oben?" fragte er mich plötzlich. Ich schaute zum Himmel. Am Himmelszelt waren so viele Sterne die sehr hell leuchtenden. "Der hellste Stern ist von deinem Vater, Fredl." flüstertete ich meinem Liebsten ins Ohr und erküsste mich darauf hin sanft auf die Stirn. Wir liebten es an einem warmen Sommerabend einfach nur draußen zu sitzen und die stille der Nacht in freier Natur zu genießen. Erst ganz spät am Abend fuhren wir wieder nach Hause. Und ich schaute mit einem lachenden und auch mit einem weinenden auge aus dem Fenster des Autos. " Aufwiedersehen." flüsterte ich.

Leben und leben lassen

Am nächsten Tag musste ich wieder zu einer Kontrolluntersuchung. Ich hatte Angst vor einem schlechten Ergebnis und war sehr nervös. Zum Glück begleitete mich Fredl und munterte mich immer auf, wenn ich das Gefühl hatte die Fassung zu verlieren. Es waren nicht die Untersuchungen die so schlimm für mich waren, sondern eher die lange Wartezeit dazwischen. Doch nach langem warten konnten wir endlich zum Chefarzt, der uns die Ergebnisse verkündete. Mir fiel ein Stein vom Herzen als er meinte dass bei mir alles ok wäre. Anschließend gingen wirnett zu Mittag essen. Schließlich mussten wir dieses tolle Ergebnis feiern und ich freute mich dass es langsam wieder bergauf ging. Wie sehr musste ich doch kämpfen und mir viele Vorwürde und auch anmaßende Behauptungen gefallen lassen. " Siehst du endlich wie stark du eigentlich bist?" fragte mich mein Verlobter nach längerem schweigen. Zuerst antwortete ich nicht. " Aber manchmal fühlte ich mich eben nicht stark."  Er nickte mir zu und meinte dann: " Das ist doch verständlich, deswegen sage ich es ja jetzt auch nochmal, damit es dir nun endlich vielleicht bewusst wird."  " Die in meiner Arbeit meinten immer ich würde es nur vorspielen nur um nicht arbeiten zu müssen.."  antwortete ich mit leicht zitternden Stimme. Diese Zeit war für mich wie eine schlecht geschriebene Tragödie. Ich, die jahrelang kein Problem mit ihrer Krankheit hatte und immer doch sehr perfektionistisch war und auch bemüht alles richtig zu machen und fleißig zu wirken wurde so etwas unqualifiziertes in der schwersten Stunde ihres Lebens vorgeworfen. Ich kämpfte an diesem dunklen Tag mit schweren Herzproblemen und hatte Angst wie verrückt und anstatt Verständnis und Hilfe bekam ich  harte Vorwürfe  an den Kopf geschmissen. Ich bettelte darum ins Krankenhaus zu dürfen, aber diese Bitte wurde abgelehnt, ich würde doch nur eine Ausrede suchen um nicht arbeiten zu müssen. Ich ging dann nach eienr langen Diskussion und wunderte mich bis heute wie ich es bis zum Krankenhaus schaffte. Danach folgten viele Krankhausaufenthalte und auch Operationen. Aber ich gab nie auf. Meine Arbeit konnte ich so nicht mehr ausüben, was ich auch nicht gerade schlimm fand. In dieser schweren zeit lernte ich aber auch Fredl kennen und lieben. Er war immer an meienr Seite, stützte mich wenn ich es brauchte, tröstete mich wenn ich traurig war und liebte mich ohne Tabus. Lange habe ich den richtigen Mann gesucht und hatte das Gefühl es sei alles zwecklos. bis meine Freundinnen heimlich eine Kontaktanzeige in unsere Zeitung setzten. "Junge Frau sucht Weggefährten. Treu, ehrlich und Humorvoll aber niemals schleimig untergiebig und schwach sollte er sein." so stand es in der Zeitung. Am Anfang war ich ziemlich wütend über  die Kontaktanzeige. Aber dann meldete sich nach längerem Stillstand Fredl und es war Liebe auf den ersten Blick. Ich verliebte mich in seine warmherzigen dennoch leicht melancholischen Augen.  Wir unterhielten uns über die Arbeit, unsere Hobbies udn auch dass was wir so erlebt hatten in der Vergangenheit und durch die stundenlangen Gespräche merkten wir wie ähnlich wir uns waren, aber nicht zu ähnlich dass es langweilig werden könnte.  Er umwarb  mich wie ein kavalier der alten Schule. Zuerst dachte ich es sei nur eine Masche, aber das hätte nicht zu dem anderen Bild welches ich mir über Fredl gemacht hatte gepasst. Ich bekam also Blumen geschenkt, auch außerhalb des Valentintages oder meinem Geburtstag. Er entführte mich  zu romantischen Orten und  lud mich zu Kutschenfahrten und Konzerten ein. Ich fühlte mich wie im Himmel. Manche Freunde meinten es sei nur eine Masche um mit mir zu schlafen, aber von solchen aussagen ließ ich mich nicht irritieren und ich fing immer mehr an mit dem Herzen und nicht mit dem Verstand zu denken, denn mein verstand hatte sich in der Vergangenheit oft genug geirrt, Mein Herz entgegen nie.

Nach  und nach kamen wir uns immer näher und eines Nachts  schliefen wir mit einander. Es war mitten im Sommer und die Sonne war schon untergegangen. Wir saßen mitten in der Natur auf einer Decke und schauten in den Himmel, unterhielten uns über belangloses. Sanft streichelte er mir den Arm entlang und ich schaute ihn verträumt an und küsste ihn anschließend. Aus ein paar Küssen wurden mehrere und er strich mir vorsichtig über den Hals, das Gesicht entlang hoch zur Stirn und schaute mir dabei tief in meine Augen. Dann küsste er mich zuerst auf die Stirn, dann auf die Nase und anschließend auf den Mund. Ich wich zurück, schaute ihm tief in seine grünen Augen und lächelte ihn an. Sanft biss ich ihn in sein Ohr und fing zu kichern an. Fredl stöhnte auf.  Ich küsste ihn den Hals entlang und kam ihm wieder ein Stückchen näher und drückte meinen Oberkörper an seinen. Meine flache Hand wanderte langsam unter sein T-Shirt. Es fing an meine Bluse aufzuknöpfen. Nach und nach zogen wir uns aus, bis ich nackt auf ihm lag. Wir tauschten uns küsse aus und Fredl streichelte mich am ganzen Körper. Ich stöhnte auf, ich fühlte mich so wohl wie noch nie nie meinem Leben.  Behutsam drang er in mich hinein.. Zuerst küssten und berührten wir uns zärtlich doch dann wurden wir immer erregter und die Begierde zueinenader wurde immer stärker.  Wir liebten uns immer wilder und unsere küsse wurden hemmungsloser. Ich stöhnte ziemlich laut und auch er wurde immer lockerer. Er fing an mich fester zu halten. Mein Orgasmus war wie eine Feuerwerk der Gefühle, ich schrie laut auf und am Ende drückte ich meinen Körper ganz fest an seinen. Sex hatte ich schon viel in meinem Leben, aber noch nie so emotional wie dieser.  Wir schliefen dann zusammengekuschelt und glücklich auf der Decke ein.

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dieKatze

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