Im Sumpf ist nirgendwo die Bleibe,
selbst wenn in Blindheit ich beschreibe,
dass da ein Haus und auch ein Ort,
gewähren meiner Liebe Hort.
Nur mühevoll zieh ich den Fuß,
aus des Morastes grundlos Buß.
Der Mond mit gleißenden Gedanken,
er öffnet über Sumpfgras Schranken.
Gleich wie den Wanderer der Wüste,
in Trance das Scheinbild flimmernd grüßte,
ergreift die zitternd einsam Seele,
ein Bild der Liebe, das nie quäle.
So ziehen Stunden, Tage, Wochen,
bin irgendwo an Land gekrochen.
Und eine Fee, ihr Duft und Seidenkleid,
wecken des Lebens neue Zeit.
Auch Kröten, Salamander, Lurche
gehen den Weg durch Sumpf und Furche.
Sie kehren alle Jahre wieder,
gerad' wie der Liebe Liebeslieder.
Copyright © mozimi 2012/03