Du sagtest, die Liebe war nur Schein.
Suchst dich zu retten, ganz allein.
Verlässt die deinen noch am Tage,
fliehst vor der unerträglich Klage.
Nein, du sahst keinen weit'ren Platz,
tagtäglich war dein Leben Hatz.
Du lebtest in zwei eignen Welten,
ließt beide gleich, im Herzen gelten.
Der Bruch geht nun grad da hindurch,
du suchst den Ursprung, wie der Lurch,
lebst in der Welt, die da und dort,
für dich der Grund, für dich der Hort.
Die Liebe wühlt das Blut der Adern,
lässt dich an dir und der Welt hadern.
Begierig nimmst du jede Haut,
denn Leidenschaft ist dir vertraut.
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