Grau ziehen Wolken, Schäfchen gleich,
am Himmel hin, in Gottes Reich.
Wir singen jubelnd, ihn zu loben,
auf seinem Throne, hoch da droben.
Da bricht die Sonne kurze Zeit,
durch alles Graue, allen Streit.
Als ob die finsteren Gedanken,
ein Fenster schenken, in grauen Schranken.
Doch aller Trug und aller Schein,
braucht einen Vorhang, noch so klein.
Das klare Licht der Welt erleuchtet,
was mit den Tränen einst gefeuchtet.
Drum lass uns hoffen auf den Geist,
der Gottes Liebe ewig preist,
der eingesperrt, in grauen Kammern,
vertreibt selbst Zagen und das Jammern.
Die Hoffnung gründet all ihr Nehmen,
auf eine Welt die ganz im Geben,
es fließen lässt, aus reichen Händen
die alles Leiden woll'n Beenden.
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