
eine kleine Geschichte über ein Mädchen das von ihrer wahren Liebe betrogen wird.
„Schschsch, beruhig dich. Ich bin bei dir, is schon gut. Ich bin für dich da, komm der kann uns gestohlen bleiben. Ich weiß das klingt abgedroschen aber du hast einen besseren verdient, einen der immer nur dich im Kopf hat,“ Lilianas vergeblicher Versuch Cherry zu beruhigen klang jämmerlich. In Gedanken verfluchte sie diesen großen verdammten Vollarsch von Freund der Cherry betrogen hatte. Der sollte sich lieber mal in acht nehmen den sie würde dafür sorgen das jemand ihm mal kräftig die Meinung sagt. Ihre Arme Cherry sie wusste genau wie verliebt sie ihn Paùl war. Sie waren nun schon ein halbes Jahr zusammen und Liliana hätte sich auch nie gedacht das Paùl sie betrügen würde. Dann kommt dieser vertrottelte Hornochse auch noch an und stellt sich vor sie hin und sagt ihr dass sie sprechen müssten. Es würde nicht mehr funktionieren war seine ausrede. Lahm, 0815, dieser Analphabet was dachte der sich eigentlich. Liliana umarmte die aufgelöste Cherry ganz sachte und versuchte sie ein bisschen zu beruhigen. Sie hatte heute von einer Freundin erfahren dass es nicht nur nicht mehr gepasst hat, sondern das dieses Eckel packet ganz einfach am Freitag am Ball mit einer anderen vergnügt hat. Er hat sie schamlos angetanzt und zum Schluss haben sie sich dann auch noch geküsst. Dieses kleine Luder sie wusste genau das er eine Freundin hat und es war ihr egal. Wie kann jemand nur so handeln. Man kann leider in keine Menschen hinein schauen, doch so etwas kann man einfach nicht mehr tolerieren. Ich würde so etwas nie machen, dieser Affe sollte schnell seinen Schwanz einziehen und verschwinden. Ich möchte nur hoffen das er auch bei dieser kleinen Schlampe nicht treu ist, dass würde ihr recht geschehen, Cherry hatte sich langsam beruhigt. Klar hatte sie auch ihre Fehler sie war zu anhänglich und eifersüchtig, doch sie hätte es verdient wenn dieser Lackaffe vorher mit ihr Schluss gemacht hätte und dann hätte er mit der anderen rummachen können wie er wollte. „Cherry, komm gehen wir einen Kaffee trinken. Das wird dir sicher gut tun, und du kannst dir einmal alles von deinem Herzen reden“, mit diesen Worten versuchte Liliane Cherry auf andre Gedanke zu bringen. „Ok“, leise, zögerlich sagte Cherry zu. „Abgemacht, wir treffen uns um 5 Uhr im Vincent,“ sagte Liliane, „bis später“. „Tschüs“, flüsterte Cherry. Liliane dachte sich nichts, fuhr heim duschte sich und machte sich fertig für ein Bewerbungsgespräch. Es lief super und sie bekam den Job für den Sommer. Sie war pünktlich um 5 im Vincent. Cherry war noch nicht da, sie wusste nicht wo sie war. Sie setzte sich hin und bestellte einen Kaffee. Sie wartete eine Stunde und hatte ein ganz mulmiges Gefühl im Magen. Sie machte sich Sorgen um Cherry, was war nur los. Sie ging heim zu ihr, Cherry hatte schon eine eigene Wohnung da ihre Eltern in Amerika wohnten. Liliane hatte einen zweiten Schlüssel. Den hatte Cherry ihr gegeben nur für den Fall. Sie sperrte die Türe auf und trat in die Wohnung. Irgendetwas stimmte nicht. Liliane lief in das Zimmer von Cherry. Sie stolperte blieb abrupt stehen und fing an zu schreien. Cherry lag in ihren Bett, ganz friedlich, man hätte denken können das sie schliefe, doch sie lag in mitten eines roten Meeres. Liliane stolperte aus dem Zimmer und rief schnell die Rettung, sie traute sich nicht zu Cherry hin. Es hatte etwas Endgültiges wenn sie nachschauen ging ob sie wirklich tot sei. Die Rettung kam mit Blaulicht und stürmte in das kleine Schlafzimmer von Cherry. Es war rosa gestrichen und mit ganz vielen Fotos von ihrer Familie auf den Wänden. Liliane war noch immer geschockt sonst hätt sie wahrscheinlich geweint und wäre ein nervliches wrack gewesen. Die Sanitäter konnten nur mehr ihren Tod feststellen. Sie hatte sich die Pulsadern auf beiden Armen aufgeschnitten. Man fand einen Brief. Er war voller Blutflecken. Er war an mich adressiert. Ich stand da wie angewurzelt. Ganz langsam wurde mir bewusst was los war. Meine aller beste Freundin hatte sich umgebracht. Ich bin mit ihr aufgewachsen ich kannte sie schon am Tag meiner Geburt. Sie war und ist alles für mich. Ich bin mit ihr in den Kindergarten gegangen und danach sind wir noch 8 Jahre zusammen in die Schule gegangen und jetzt ist meine kleine Cherry tot. Ich kann das nicht glauben. Mein ganzer Körper zitterte. Mir rannen nun Tränen die Wange herunter und ich grub meine Fingernägel in meine Hand biss ich blutete. Plötzlich fiel mir wieder der Brief ein den Cherry für mich geschrieben hatte. Er war verknittert denn ich hatte ihn zusammen geknüllt. Ganz langsam faltete ich ihn auseinander. Es war unverkennbar ihre Handschrift. Ganz langsam, stockend begann ich die Zeilen die alleine für mich bestimmt waren zu lesen.
Liliane,
ich weiß du verfluchst mich gerade und schreist mich an wieso ich das getan habe. Doch ich kann nicht mehr ich habe es nicht ertragen zu wissen wie er eine andere in den Händen hält. Die Vorstellungen wie er über ihre Harre streichelt, so wie er es immer bei mir gemacht hat. Seine Lippen auf den Lippen einer andern zu wissen, all diese Vorstellung brannten in meinen Kopf und mein Herz brannte mit. Es war ein unbeschreiblicher grausamer Schmerz, doch nun ist er vorbei, och kann endlich in Frieden schlafen, ohne die Sorgen und den Kummer. Ich wusste nicht mehr was ich tun sollte. Ich habe ihn wirklich geliebt. Mein Herz hat nur für ihn geschlagen, es war meine letzte Option. Liliane bitte gib dir nicht die Schuld, du hast wirklich alles getan was du tun hättest können, doch ich wusste nicht mehr weiter. Bitte mach dich deswegen nicht fertig. Du bist meine kleine Lilie. Sei stärker als ich und halte durch. Wir werden uns wieder sehen. Bitte sag Mama und Papa dass ich sie liebe und vermisse. Ich liebe dich auch Lilie, sei stark mache nicht meine dummen Fehler.
Dich trifft keine Schuld.
Während dem lesen fing ich wieder an zu weinen und es fielen Tränen auf das Blattpapier und verwischten ihre Schrift. „Cherry wie kannst du mir das antun“, Lilianes schreien hörte man noch weit entfernt.
| FindYourselF sehr traurig und leider viel zu oft wahr - ... |
| EagleWriter Gefällt mir doch irgendwie. Wieder eine diesee SItuationen die man nie selbt erleben möchte |