Wer was hat, bekommt etwas.
Wer nichts hat, der, der gibt uns was.
Was wer uns gibt, ist sein Erwarten.
Oft lässt, wer dann hat, den Geist erharten.
Der Geist wird Geiz, ein geiler Kragen,
der lang wächst, wie ohn Licht Tomaten.
Und rot ist hinfort seine Birne,
in dem sich wohnt, des Mensch Gehirne.
Es selbst wird Zentrum und die Welt,
liebt Frauen, Reichtum, Haus und Geld,
lässt seinen Menschen gockeln meist,
was uns des Menschen Fehl beweist.
Mensch, was du hast ist nur geliehen,
dein Geiz wird dir niemals verziehen,
es fließt nur selbst durch deine Hände,
auch du genießt das Erdenende.
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