Fantasy & Horror
das andere Leben

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"das andere Leben"
Veröffentlicht am 16. Januar 2012, 4 Seiten
Kategorie Fantasy & Horror
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Über den Autor:

ich werde immer ich sein, selbst wenn mein geist es nicht mehr sein will, denn jung oder alt sein bedeutet nur körperlichkeit. ich bin ich seit urzeiten - gleich alt. ich glaube an ein schicksal, viele dinge sind erklärbar für mich geworden, die geschehen sind. durch ein besonderes erlebnis.
das andere Leben

das andere Leben

Lange vor unserer Zeit

lebte sie im Schutze ihrer Macht,

gehetzt - aber nicht wissend,

nur fühlend - nicht sehend -

was es war, dass sie plötzlich so wehrlos machte.

Ein Zustand, den sie nicht kannte.

 

Sie sah Dinge schon dann, wenn sie nicht sichtbar waren,

hörte irreführende  Geräusche der Nacht,

es war nichts zu sehen,

war es schweres Atmen ?

Es war keiner sichtbar, niemand in der Nähe,

das hätte sie gewußt.

Fühlte etwas  - doch was war es, Unbekanntes.

 

Hatte sie Ihre Macht , wie sie es nannte,

die sie immer beschützt, gewarnt und behütet hatte, verloren?

Ein Gefühl von verlorenem Leben überkam sie,

verlorenes , vergessenes von Dunkelheit verdecktes uraltes Leben:

 

Erinnerungen, die Augen geöffnet,

sah sie in die Vergangenheit Ihrer Seele.

 Sah den Platz auf dem sie stand,

es war ein Platz am Rand einer tiefen Schlucht,

hinter sich  wildwuchernder riesiger Farn ,

ein urwüchsiger Wald, Dschungel, unbekannt und doch nichts Fremdes.

Sie erkannte den Platz, fühlte ihn wie lebendes Dasein ,

war wieder zu Haus.

 

Ihre  Macht zu sehen was noch nicht war,  wurde hier geboren.

Magie der weißen Art zu ihrem Schutz gegen dunkle Mächte,

Ihre Augen schmerzten und ihre Seele brannte, ihr Herz drohte zu zerrei0en.

Zurückgeholtes altes Leben, Erinnerung lebte wieder.

Sie hörte das Atmen jetzt ganz deutlich, sah über die Schlucht in weite Ferne.

Spürte ihn - auch die Gefahr in der er war.

Geräusche der Nacht,  Atem - so nah  - so weit , so weit entfernt

sie sah sich schützend vor ihn stellen , sah die Gefahr.

 

Sie streckte ihre Arme aus und baute eine Mauer aus Kraft um ihn zu schützen.

Am Boden lag er da, die Kraft war ihm genommen von dem, der jetzt noch stärker war.

Sie hielt sein Gesicht in ihren Händen, sein Kopf lag nun auf ihrem Schoß.

Groß war noch die Gefahr, so hob er seinen Blick .

LIebe braucht nicht viele Worte, so gab er seine letzte Kraft ihr,

die sie ihm noch gerettet.

 

Ihre Kraft war auch die seine;

so schloß sie ihre Augen wissend,

nahm Abschied jetzt zum zweiten Mal ,

von ihm, der ihre größte Liebe war.

 

Sie war zurück;  hörte Geräusche; atmen und noch mehr.

Sehen konnte sie noch nicht, doch fühlen,

Ds Böse aus alter Zeit hatte sie gefunden, will nun  ihre ganze Kraft,

hat niemals überwunden, daß er den Kampf damals verlor.

er war da - häßlich anzusehen, blutrot das Augenpaar,

doch sie hob nur die Arme und bäumte sich kurz auf.

So sank er  hin und Asche aus uralter Zeit fiel auf den Weg, verwehte leis im Wind.

 

 

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Über den Autor

lebenstraum
ich werde immer ich sein, selbst wenn mein geist es nicht mehr sein will, denn jung oder alt sein bedeutet nur körperlichkeit. ich bin ich seit urzeiten - gleich alt.
ich glaube an ein schicksal, viele dinge sind erklärbar für mich geworden, die geschehen sind. durch ein besonderes erlebnis.

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