Ich wünsche Euch von ganzem Herzen,
dass Eure Weihnacht sei ohn' Schmerzen.
Doch seid bedacht bei Euren Wünschen.
Maria konnt' ohn Schmerz nicht künden,
dass ihr ein Sohn, von Gott geboren,
der uns zum Heiland auserkoren.
Die Schmerzen sind ein Teil von Allem,
drum hab als Anteil dran Gefallen.
Sie zeigen dir die Neugeburt,
der Vater steht anbei als Hirt.
Nichts auf der Welt wird neu geboren,
wo Schmerzen sich im Sinn verloren.
Der Vater ist nicht Sündenbock,
den man davonjagt mit dem Stock,
er ist der Teil vom neuen Leben,
der zeugend sich der Frau gegeben.
Und wenn er nahm sie, mit Gewalt,
so ist's viel tausend Jahre alt.
Erst Joseph war der Mann von Welt,
der alles auf den Kopf gestellt,
der annahm mit dem Liebespfand,
was hinfort ihn mit Gott verband.
Dass er allein aus freiem Willen,
Maria rettet hin zum Stillen.
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