Im Sturm such ich den Halt zu finden,
verlang danach, mich ganz zu binden,
dass mir errettet all mein Leben,
der auch dem Sturm sein Teil gegeben.
Schon stütz ich mich auf eine Mauer
und suche Deckung, bin auf Lauer,
hoff dass der Sturm zu Ende geht,
bevor mich ganz der Wind verweht.
So bleib ein Teil ich auch im Sturm,
such mein Verweil im trutzig Turm,
der als die Festung mich beschützt,
was mir in Nöten sehr viel nützt.
Der Sturm, mein Bruder, will mich mahnen,
soll stets bedenken, wie die Ahnen,
dass ich nur Stück vom Stückgut bin,
das schenkt der Liebe wahren Sinn.
So lieb den Sturm ich tief im Herzen,
er ist es, der mir gleich den Schmerzen,
erzählt, wie klein und sehr vergänglich
ein jeder bleibt und lebenslänglich.
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