vorTRIEB
Meine Fingerspitzen tasten,
deine zarte, nackte Haut,
leise, stetig – will nicht hasten,
Stille atmen, sonst kein Laut.
Ich hab’ das Gras fotografiert,
das damals deinen Po berührt,
erklommen deinen Freudenhügel,
denk’ ich dran, fühl ich fast Flügel.
Ein Halm trocknet in meinem Buch,
gehindert jeder Fluchtversuch,
ein Haar von dir am Amulett,
nehm’ ich am Abend mit ins Bett.
2011-09-28 jfw