Du hast nur ein Leben.
Du flüsterst, du willst sterben.
Ich sage, willst du nicht.
Du flüsterst, du weißt es.
Ich sage, nichts weißt du.
Du flüsterst, es tut dir Leid.
Ich frage, was.
Du flüsterst, alles.
Ich sage, entschuldige dich nicht für etwas, woran du nicht Schuld bist.
Du siehst mir ins Gesicht.
Warum, fragst du.
Ich schaue dich an.
Das Leben ist nicht schrecklich, sage ich.
Wenn dir in deinem Leben alles Leid tut, bist du schon lange tot.
Du sagst, du kannst also nicht sterben.
Ich sage, du willst nicht sterben.
Das Leben ist zu wertvoll.
Sieh der Abendsonne entgegen.
Der Himmel ist blau und alles leuchtet in frohen Farben.
Die Vögel zwitschern, die Ameisen krabbeln froh umher.
Selbst wenn es regnet, über den Wolken ist der blaue Himmel.
Und er wird immer da sein.
Und du wirst ihn immer sehen.
Und du wirst glücklich sein, lässt du es zu.
Ich frage dich, ob du sterben willst.
Du sagst, du willst leben. Der Abendsonne entgegen.
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