Du lebst niemals für dich allein.
Selbst Wüsten, sind Quelle dir,
erspürst so nur, ja, du bist klein
und sehnst dich nach dem wir.
Verlassen im Gewirr der Felsen,
irrst du durch Klüfte stumm.
Niemand wird am Orte helfen,
alles Tun ohne Macht ist dumm.
Doch im Schlafe der auch endet,
wo alles aufgegeben scheint,
bricht aus dir die Kraft, die wendet,
als die letzte Träne weint.
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