Ich liebe jene stille Stunde,
wenn der Tag sich nimmt die Nacht,
wenn das Käuzchen ruft im Walde
und der Mond sich stellt der Wacht.
In der Ferne rauscht ein Auto,
sanft, noch schnell zum Stelldichein.
Irgendwo wird jemand warten,
lauscht der Nacht und bleibt allein.
Doch des Abends weicher Schleier
hüllt mich sanft in Duft und Zeit,
lauf verbunden mit Äonen,
an Stoppelfeld und Apfelhain.
Liebchen wird mir sanft bereiten,
jenes Fest der Zuversicht.
Weil wir schwebend uns begleiten,
bleibt Gewinn selbst in Verzicht.
Copyright © mozimi 2011/08