Gedichte
Am langen Ende

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"Am langen Ende"
Veröffentlicht am 24. Juli 2011, 2 Seiten
Kategorie Gedichte
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Über den Autor:

bin im Herzen fröhlich
Am langen Ende

Am langen Ende

Am langen Ende ist wenig Platz,

es mehren die Läufer in ewiger Hatz.

Sie suchen sich und zu entkommen,

Schmerzen der Trennung, entronnen.

 

An jenem Ort ist Zittern und Klagen,

nichts abgefallen, es bleibt ein Zagen.

Worte sind Namen, hier ungesagt,

da aller Schmerz mithin anklagt.

 

Im Laufen suchst du das rechte Wort,

schweifst durch Welten, abgelegnen Ort,

ergibst dich deinem Belohnungssystem,

der Schmerz zu groß, so wird's bequem.

 

Es bleibt der Geist, der in dir wirkt.

Das Leben nimmt, die Liebe stirbt,

erscheint als Fazit dir am Ende,

es fehlen die helfenden, Geistes Hände.

 

Copyright © mozimi 2011/07

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mozimi Re: Das Leben nimmt? -
Zitat: (Original von UteSchuster am 25.07.2011 - 22:08 Uhr) das Leben wird immer nehmen, aber hilft nicht gerade die Liebe, das Leben von der schönsten Seite zu nehmen?

GGLG Ute

Der gefällt mir,
Hab Dank!
GGlG Uwe
Vor langer Zeit - Antworten
UteSchuster Das Leben nimmt? - das Leben wird immer nehmen, aber hilft nicht gerade die Liebe, das Leben von der schönsten Seite zu nehmen?

GGLG Ute
Vor langer Zeit - Antworten
mozimi Re: Es ist gut ... -
Zitat: (Original von Gunda am 24.07.2011 - 19:39 Uhr) ... dass ich dein Gedicht erst jetzt lese, nachdem du bereits Evchen eine Erklärung geliefert hast, denn ich gestehe, dass ich diese Gedankengänge nicht unbedingt deinen Gedicht-Motiven entnommen hätte.

Ist es nicht mit allem so, dass man es anpacken sollte, um es zum Erfolg zu führen? Die wenigsten Sachen erledigen sich von alleine, wenn man sie nur aussitzt.
Um die Liebe - wer weiß das nicht - lohnt es sich immer zu kämpfen. Und wenn auch am Ende vielleicht nicht wirklich die LIebe steht, weil der Kampf einseitig war, so hat man es zumindest versucht ...

Lieben Gruß
Gunda

Liebe Gunda,
hab Dank für Deinen Kommi, er ist sehr schön, weil er zum Schluß alles auflöst...
das ist wahrscheinlich das Einzige das wirklich Einzige, worum es geht und nur darum geht es...
Das ist auch die Auflösung von folgender Regel:
Von allen 100% Problemen, die uns als zu tun wichtig erscheinen, sind 60 % gar keine, 30% erledigen sich von selbst, 5% können wir abgeben, 3% sind nicht lösbar und nur 2 % sind wirklich wichtig! Diese 2% zu erkennen, das ist die große Aufgabe im Leben!! Weil uns das nicht gelingt wirbeln wir oft an der falschen Stelle...
Wenn ich es in den %enten auch nicht korrekt wiedergegeben haben sollte, so ist es doch annähernd so in der Regel...
Die 2% aber, das ist Dein genialer Kommi, ist die Liebe...
GLG Uwe
Vor langer Zeit - Antworten
Gunda Es ist gut ... - ... dass ich dein Gedicht erst jetzt lese, nachdem du bereits Evchen eine Erklärung geliefert hast, denn ich gestehe, dass ich diese Gedankengänge nicht unbedingt deinen Gedicht-Motiven entnommen hätte.

Ist es nicht mit allem so, dass man es anpacken sollte, um es zum Erfolg zu führen? Die wenigsten Sachen erledigen sich von alleine, wenn man sie nur aussitzt.
Um die Liebe - wer weiß das nicht - lohnt es sich immer zu kämpfen. Und wenn auch am Ende vielleicht nicht wirklich die LIebe steht, weil der Kampf einseitig war, so hat man es zumindest versucht ...

Lieben Gruß
Gunda
Vor langer Zeit - Antworten
mozimi Re: Der Lesefluss... -
Zitat: (Original von evchen am 24.07.2011 - 16:28 Uhr) ...ist ein Hochgenuss. Besonders gut hat mir der Satz "Das Leben nimmt, die Liebe stirbt." gefallen und der Sinn der dahinter steht. Oder besser der Sinn so wie ich ihn verstehe. Viele Menschen verlernen durch Schicksalsschläge zu vertrauen und vermeiden es unterbewusst zu lieben aus Angst verletzt zu werden. Allerdings bleibt mir der Sinn von deinem Gedicht als ganzem noch verschlossen. Vielleicht kannst du mit ein paar Worten erklären was du ausdrücken wolltest.

Liebe Grüße Evi

Hab Dank,
Auf die lange Bank schieben und nicht das was von der Liebe abhält beim Namen nennen, denn das allein lohnt es zu tun, das was von der Liebe abhält beim Namen zu nennen und dieses mit aller Kraft zu suchen... sonst nichts, nur dieses...
GLG Uwe
Vor langer Zeit - Antworten
evchen Der Lesefluss... - ...ist ein Hochgenuss. Besonders gut hat mir der Satz "Das Leben nimmt, die Liebe stirbt." gefallen und der Sinn der dahinter steht. Oder besser der Sinn so wie ich ihn verstehe. Viele Menschen verlernen durch Schicksalsschläge zu vertrauen und vermeiden es unterbewusst zu lieben aus Angst verletzt zu werden. Allerdings bleibt mir der Sinn von deinem Gedicht als ganzem noch verschlossen. Vielleicht kannst du mit ein paar Worten erklären was du ausdrücken wolltest.

Liebe Grüße Evi
Vor langer Zeit - Antworten
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