Science Fiction
Ein Ahornblatt im Winter - Stich die Rose in meinen unberührten Leib

0
"Ein Ahornblatt im Winter - Stich die Rose in meinen unberührten Leib"
Veröffentlicht am 04. Juli 2011, 26 Seiten
Kategorie Science Fiction
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

schüchtern, lieb, unsicher, gefühlvoll, unsicher wenn ich was neues reinschreibe das es vielleicht nicht toll ist
Ein Ahornblatt im Winter - Stich die Rose in meinen unberührten Leib

Ein Ahornblatt im Winter - Stich die Rose in meinen unberührten Leib

Beschreibung

10. Kapitel

Stich die Rose in meinen unberührten Leib

Leicht schlägt sie ihre Augen auf und blickt ihre Wand an, zu dem sie ihr Gesicht gedreht hat. Die ersten Sonnenstrahlen scheinen in das Zimmer herein und die Vögel zwitschern fröhlich ihre Lieder in die Luft hinein. Müde gähnt sie vor sich hin und streckt ihre Arme von sich weg um sie aus ihrem schlaf erwachen zu lassen. Dasselbe tut sie auch bei ihren Beinen, bevor sie sich langsam auf die andere Seite dreht um auf den Wecker zu gucken. Die Anzeige zeigt ihr, dass es kurz nach 5:43 Uhr ist und da sie sowieso nun nicht mehr schlafen kann, erhebt sie sich ins sitzen. In letzter zeit findet sie immer weniger ihre ruhe in der Nacht, was sich am nächsten Morgen auch ziemlich bemerkbar macht. Wenn diese Albträume nicht währen, die ihr zeigen was passieren wird, wäre so manches einfacher, aber leider kann man es sich nicht aussuchen was man möchte. So muss sie sich halt mit der Tatsache zufrieden geben, dass sie sich weitereschlaflose Nächte um die Ohren hauen muss. Unter leisen Protest schwenkt sie ihre Beine aus dem Bett, bevor sie auch die warme weiche Bettdecke beiseite schiebt und sich erhebt. Leise knacken ein paar Gelenke in ihrem Körper, was sie mit einen Augenverdrehen kommentiert. //So alt bin ich doch nun auch wieder nicht!//, sich mit diesen Gedanken ins Bad begebend, zieht sie sich ihre Schlafsachen aus und steigt in die Wanne hinein. Die kühle in diesem Zimmer genießt sie mit jeder einzelnen Fasser ihres Körpers, sie war von jeher schon jemand der es lieber kalt als warm hat, wenn sie wach ist. Sich die Wasserhähne aufdrehend, lässt sie das Wasser in die Wanne laufen, während sie ein paar Kerzen anzündet. Sehr in Gedanken versunken, lässt sie eine Badekugel mit hinein fallen, damit es auch schön schäumt. Immer noch müdevon der Nacht, lehnt sie sich mit den Rücken andie Wand heran, lässt sich bis zu den Schultern hinunter sinken und schließt die Augen. Sanft lächelt sie vor sich hin, denn heute wird sie zu Kaito gehen, der zum ersten Mal nun selber jemanden tätowieren und Piercen darf. Ihre Vorlage was sie gerne haben möchte, hat sie den Abend zuvor schon mit Sokoro abgesprochen. Sicherlich wird es für den Frischling nicht leicht werden, aber so wie ihr Tattoowierer des Vertrauens ins versichert hat, wird alles gut gehen.
Verlegen kratz sie sich an die Wange und aus Scham ziert eine leichte Röte ihre Wangen, als sie zurück denkt, wie sie Kaito zum ersten Mal Sokoro vorgestellt hatte. Da dieser auch noch im Beisein der beiden anderen auch noch fragen musste, ob ihr Intimpiercing in Ordnung sei, war ihr das schon recht peinlich. Kurz schüttelt sie ihren Kopf bevor sie die Wasserhähne wieder abdreht um sich mit dem Kopf nun auch Unterwasser zu begeben. Geschmeidig und weich, so fühlt sich das kühle nass um ihren Körper herum an. Ihr Fell ist bewegt sich mit den leichten Bewegungen mit und zufrieden für den Moment, lässt sie ihre Seele baumeln. Durch das viele Tauchen draußen im Meer, ist es ein leichtes für sie, lang genug die Luft anzuhalten, ohne Probleme zu bekommen.
Ihre Augen sind geschlossen und ihr Herz klopft in einem normalen Rhythmus gegen ihre Brust, so kann man wirklich entspannen, auch mit der Gewissheit hin, dass es nur selten solche Momente gibt. Auftauchend, wische sie sich mit der Hand über das Gesicht um sich das Wasser wegzuwischen um freie Sicht zu bekommen. Sofort vernehmen ihre Ohren ein leises rascheln und ihre Muskeln spannen sich an. Ihren Blick zur Tür richten, sieht sie etwas weißes schnell zwischen ihren Sachen huschen. Skeptisch zieht sie eine Braue hoch und bleibt dennoch ruhig. Ihren Kopf auf den Rand legend, atmet sie ruhig und gleichmäßig durch die Nase hindurch, ihre Beine hat sie etwas an sich heran gezogen und ihren Schweif lässt sie locker mit den Bewegungen weiterhin mitschwimmen. “Neko.”, flüstert sie leise vor sich hin, worauf sich Bewegung in den Sachenhaufen entwickelt. Leicht grinsend flüstert sie wieder diesen Namen vor sich hin, weiß doch nun was, dass für ein weißes etwas nun ihr Gesellschaft leistet. Neugierig wann nun dieser zu ihr kommen wird, hängt sie ihren Arm über den kalten Marmor hinweg auf die Fließen. Sofort huscht der vorhin angesprochene hervor und mit schnellen Pfoten flitzt er auf ihren Arm zu. Leise piepsend, macht er es sich auf ihrer Hand bequem, damit sie ihn zu sich hinauf heben kann. “Du bist wohl auch schon munter mein kleiner? Oder hab ich dich geweckt vorhin?”, ihrer weißen Ratte mit roten Augen einen sanften Kuss auf den Kopf hauchend, lässt sie ihn auf den Wannenrand umherlaufen. Neugierig wie er nun mal ist, beschnuppert er alles was ihm vor die Nase oder unter die Pfoten kommt. “Weißt du Neko, wenn ich nicht wüsste, dass ich anders bin als die anderen Menschen auf dieser Welt, würde ich mich selbst für verrückt halten.” Sich wieder nach hinten lehnend, spürt sie auch schon seine kleine Vorderpfoten auf ihren Schultern und seine kleine flinke Nase an ihrem Hals. “Immerhin sind diese Träume mehr als nur verrückt, wenn du weißt was ich meine.”, leicht schielt sie zu ihm herüber, um zu beobachten was er so treibt. Leise piepst er ihr zur Antwort und tippelt weiter auf ihrer Schulter herum, bis es ihm zu langweilig wird und einfach über ihren Arm ins Wasser rutscht. Freudig paddelt er mit allen vieren herum, beobachtet sie genausten`s bevor er in eine Wolke aus Seifenschaum verschwindet. Leise kichernd, über sein verhalten, nimmt sie sich etwas kühles Gel auf die Handfläche und reibt sich ihren Körper damit ein. Eine leichte Gänsehaut bildet sich über ihren Rücken, wobei sie unwillkürlich zittern muss, durch diese Empfindlichkeit ihres Körpers. Neko schwimmt derweil weiterhin fröhlich zusammen mit der Seifenwolke umher, dreht friedlich seine Kreise, badet sich genauso sauber, wie es sein Frauchen macht. Nach ausgiebiger Körperpflege erhebt sich die junge Frau aus der Wanne und steigt geschmeidig über den Rand hinweg. Etwas zupft an ihren Fell am Schweif herum, was sofort ihre Aufmerksamkeit gewinnt. Lieb lächelt sie ihren kleinen Freund an, den sie mit dem Schweif umschlingt und aus dem Wasser hebt und neben sich auf den weichen Stoff der Fußmatte herunter lässt. Schnell und kurz schüttelt sich dieser und putzt sich mit seiner kleinen Zunge das Fell trocken. Derweil schnappt sich Tsuki einHandtuch und trocknet sich als erstes ihren Schweif trocken, dass viele nass dort drinnen, macht ihn nur unnötig schwer. Kurz darauf folgt ihr Körper, mit sehr viel Gefühl bringt sie mit kreisenden Bewegungen ihren Kreislauf richtig in Schwung, um sicher zu gehen, dass sienicht beim stechen abklappt.
Nackt wie sie ist, läuft sie leichtfüßig durch ihre Wohnung, bis hin zu ihrem Schlafzimmer. Den großen Schiebeschrank öffnend, stemmt sie ihre Hände in die Hüften, denn nun stellt sie sich dem Problem womit sich jede Frau rumärgern muss. Was soll sie nur anziehen? Der Schrank ist zwar voll, trotzdem kann sie sich einfach nicht entscheiden. Sich für eine lange Jeans mit Löchern drinnen entscheiden, sucht sie noch ein passendes Oberteil heraus. Dabei entscheidet sie sich für ein Trägertop, was natürlich passend zur Hose schwarz gehalten ist. Sich einen süßen Slip mit einem Kätzchen vorne drauf aus ihrem Körbchen greifend, schnappt sie sich einfach so eine kurze für Männer gedachte Unterhose heraus. Bin von wenigen Minuten steht sie angezogen im Bad um sich vor dem Spiegel zu Recht zu machen. Eigentlich gehört ihrer Meinung dazu nur, sich Zähne zu putzen und sich einzuparfümieren, bis man fast erstickt in den kleinen Raum. Waschen braucht sie sich ja nicht mehr, da sie schon vorher gebadet hat. Neko der den Geruch von After Shave nicht ausstehen kann, vor allem wenn sie es wirklich mal wieder übertreibt, flüchtet schnell in die Küche hinein und wartet dort auf ihre Ankunft. Lange muss dieser auch nicht warten, denn das auftreten von harten Sohlen auf dem Parkett, zeigt ihm dass sie schon auf dem weg zu ihm ist. “Entschuldigung da hab ich es wohl wieder übertrieben mein kleiner.”, versöhnlich grinst sie ihn an und erntet ein empörtes piepsen. Der Ratte und sich selbst etwas schnell zu essen machend, stellt sie es auf den Tisch hin und beugt sich über den Stuhl, um ans Fenster heran zu kommen, welches auch gleich angekippt wird. “Sag mal, willst du mit? Oder lieber wieder im Haus dein Unwesen treiben?”, eine Braue hochziehend, schaut sie dem kleinen Nager zu, wie dieser eine Weintraube frisst, die er mit seinen Vorderpfoten festhält. Kurz hält der gefragte inne und schaut auf den Flur hinaus, das reicht Tsuki schon als antwort aus um still weiter ihr Frühstück zu genießen. “Ok ich bin dann mal weg, mach bitte keinen Mist und halte dich wie immer von den Kabeln fern.”, kurz streichelt sie ihn über den Rücken bevor sie ihre Schlüssel schnappt und aus dem Haus verschwindet.
Ein angenehmer Morgenduft hängt in der Luftund lässt sie dazu bringen einfach so tief ein und aus zu Atem. “Schön, wenn das Wetter so bleibt, muss ich mir keine Sorgen wegen nachher machen.” Sich nach links und rechts umsehend, geht sie ihren morgendlichen Spaziergang nach, der wie immer erst zu den Leguanen ihrer Höhle führt um auch nachzuschauen, ob bei ihnen alles in Ordnung ist. Als sie sieht, dass alles wie immer ist, macht sie sich auf den Weg zu Suhika, denn immerhin ist es ja schon kurz nach neun. Aus der ferne kann sie schon das bekannte Kratzen des Besens über den Steinboden hören, als ihr jemand am Hosenbein zieht. Abrupt bleibt sie stehen und sieht zu ihrer linken herunter und wird von zwei blauen Kulleraugen betrachtet. “Guten Morgen Tsuki, du bist schon wach?”, kommt es munter von Conan. “Dir auch einen guten Morgen. Klar ich konnte nicht mehr schlafen, daher bin ich schon munter und treibe mich ein wenig herum.” Etwas in die Hocke gehend, um mit ihm auf Augenhöhe zu sein, streichelt sie ihm liebevoll den Kopf.
“Pennt Kaito noch?” Die Hände in die Hosentaschen steckend, seufzt dieser leise auf bevor er ihr Antwortet. “Bis vorhin schon, ich hab ihn aus dem Bett geschubst, damit er endlich mal aufsteht.” Leicht lachend, wuschelt sie ihn kurz noch die Haare durch, bevor sie ihre Hand wieder zurückzieht. “Na da hat er bestimmt schlechte Laune, dass kann ja heute was mit ihm werden.” Fragend blickt der Grundschüler sie an, versteht nicht was sie damit meint. Heute trägt er eine kurze Hose die ihn bis zu den Knien geht in einem sanften blau gehalten und ein normales T-Shirt in blau weiß. “Weißt du, er darf doch heute zum ersten Mal an einem Menschen mit der Nadel heran. Da hab ich halt Sokoro gefragt und er hat es mir gestattet, ihm als Objekt der Versuchung hinzuhalten. Das Bild hab ich schon im Laden abgegeben, nur weiß Kaito nichts davon.” Sich wieder aufrecht erhebend, schlendern die beiden nebeneinander her. “Also wir er heute seinen Jungfernstich auf deiner unberührten Haut machen?”, mit einem nachdenklichen Gesichtsausdruck, schaut er weiterhin nach vorne. Mit einen knappen nicken, bestätigt sie ihm seine Schlussfolgerung. “Weißt du, ich denke er ist nun erfahren genug es zu probieren und ich hab vertrauen zu ihm, dass er es auch schaffen wird.” Gleichmäßig wechseln ihre Beine einander ab, legen ihren Weg weiter zum kleinen Laden von Suhika zurück. “Und? Warum bist du eigentlich schon munter?” Ein leichtes lächeln zieht sich auf seine Lippen und er schaut freudestrahlend zu ihr hinauf. “Na was wohl, ich bin aufgeregt und möchte natürlich mit dabei sein wenn er heute seinen ersten Stich bis zur Vollendung des Bildes macht. Aber ich hätte mir nicht träumen lassen, dass du die erste sein wirst.” Leicht zuckt sie nur mit den Schultern, aber das breite grinsen in ihrem Gesicht, täuscht nicht über ihre Vorfreude hinweg.  
Das kratzen wird immer lauter für die ihren der beiden und auch schiebt sich hinter einem Haus auch schon der Grund für dieses Geräusch hervor. Wie jeden Morgen fegt sie die Straße sauber, auch wenn man schon davon essen könnte, fegt sie vorsichtshalber noch einmal drüber. “Guten Morgen Suhika, bist ja mal wieder sehr fleißig.” Lächelnd winkt sie den beiden Neuankömmlingen zu, stellt dabei ihre Arbeit auch ein. “Du kann ich dich mal was fragen?”, mit Unschuldsmiene bleibt sie vor ihrer Freundin stehen und beobachtet sie mit großen Kulleraugen. Leicht kann die alte Dame darauf nur mit den Kopf schütteln, dennoch lächelt sie weiterhin sanftmütig die beiden an. “Ich weiß was du willst und ja du kannst ihm helfen damit er schnell fertig wird.” Freudig wedelt sie mit ihrem seidigen Schweif hin und her, zeigt anderen so, dass sie fröhlich ist. “Na dann kommt mal ihr beide, heute ist besonders viel zu tun.”, vorangehend, betritt sie das kühle innere ihres Ladens, wird von der Dunkelheit die noch etwas Einzug hält verschluckt. Im Schnellschritt folgen die beiden ihr mit hinein und hinter in das Lager, was zwar nicht groß, aber dennoch mit viel befüllt ist. Zu zwei kleinen Haufen aus Zeitung, Päckchen und Briefen bestehend, bleibt sie direkt neben ihnen stehen und zeigt mit ihrer offenen Hand drauf. “Das ist heute alles war weg muss, wenn ihr euch beeilt seit ihr in einer Stunde fertig.” “Ach und da dachte ich da kommt mehr auf uns zu.”, witzelt die junge Dame, neben dem Meisterdetektiv. “Na für den kleinen Conan ist das schon ne menge.”, sich an den beiden vorbei schiebend, lässt man sie nun mit den beiden Haufen allein in dem kleinen Lager zurück.  “Es hilft alles nichts, lass uns anfangen, um so schneller haben wir es hinter uns.” Sich eine Tragetasche schnappend, steckt sie alles hinein, was hinein passt. Conan packt derweil die Päckchen in einen kleinen Handwagen und zieht ihn mit etwas Anstrengung hinter sich her.
“Bis nachher.”, verabschieden sich die beiden und machen sich auf den Weg ihre Lieferungen und Post aus zu tragen.
In einem lockeren Plauderton verrichten die beiden ihre Arbeit noch schneller als eigentlich gedacht und liefern die ausgeliehenen Sachen wieder bei der Ladenbesitzerin ab.  “Meinst du Kaito ist schon dort? Immerhin ist es gleich soweit, dass ich meinen Termin hab.”, auf die große Turmuhr schauend, zeigt er ihr an das es gleich um ist.
“Ich denke mal schon, denn ich hab ihm Frühstück hingestellt.”, sich die Arme hinter den Kopf verschränken, läuft er seelenruhig neben ihr her. “Du sag mal. Es gibt da etwas was mich interessiert.” Den angenehmen Wind zwischen ihren Haaren genießend, lässt sie ihren Blick nicht vom Haus, wo sie gleich hinein muss. “Und was interessiert den Herrn Meisterdetektiv so sehr?”, grinsend schielt sie dann doch zu ihm herunter. “Naja, als du mich bei Suhika abgeliefert hattest am zweiten Tag, hat sie dir nachgeschaut und so was gesagt wie ~Die Wächterin wird bald gehen, das ist schade~, nur weiß ich nicht was sie damit meint.” Wie vom Blitz getroffen, bleibt Tsuki stehen und starrt ihn mit geweiteten Augen an. “Das hat sie gesagt?”, verunsichert ob er nicht doch schon mehr weiß, als ihr klar ist, hackt sie doch lieber ein wenig nach. “Was denkst du meint sie wohl damit? Denn findest du dass ich eine Wächterin bin?”
Mit den Schultern zuckend, mustert er sie genausten`s. So wie sie sich grade verspannt und ihren Schweif leicht einklemmt, muss an dieser Sache doch etwas dran sein. “Hey ihr beiden, wenn ihr dort weiter stehen bleibt, schlagt ihr noch Wurzeln.” Sokoro der sich in seine Tür gestellt und die beiden nun schon eine weile lang beobachtet, findet das schon etwas komisch. Denn auch er kann erkennen, dass mit Tsuki was nicht stimmt. Für einen kurzen Moment schaut er Conan sehr ernst an, so als würde der kleine ihr etwas antun. “Ja wir kommen.”, ihr Stimmung umschlagend, dass keiner der anderen Bewohner etwas mitbekommt. Gehen sie nun schnell zu ihm herüber. Sofort wird sich mit einer lieben Umarmung begrüßt und Sokoro schickt den Grundschüler schon mal nach oben zu seinem Freund. “Sag mal, was hat dir der Hosenknopf grade gesagt, dass du so reagiert hast?”, flüstert er ihr leise zu, damit nur sie es verstehen kann. Seufzend und mit hängenden Schultern, schaut sie ihn mit etwas traurigen Augen an. “Nur die legende mehr nicht. Suhika muss sich wohl in einen ihr geglaubten unbeobachteten Moment verplappert haben.” Stumm nickt der Tattoowierer nur zu ihrer Aussage und geht nun mit ihr hinauf. Kaito der sich schon seine Arbeitssachen angezogen hat und ein wenig unruhig hin und her in den Raum läuft, schaut überrascht zu den beiden herüber. “Morgen Tsuki, was machst du denn hier?” “Na dreimal darfst du raten.”, auf ihn zugehend, knuddeln sie die beiden kurz bevor er versteht was sie meint. “Das ist nicht dein ernst oder? Du etwa!” Breit grinsend, nickt sie ihn an und freut sich schon sehr auf ihr erstes und auch letztes Hautbild. Ihr Puls rast und das Adrenalin schießt nur so durch ihre Adern hindurch. Ja sie ist aufgeregt und möchte endlich, dass es hier mal los geht. “Können wir?”, fragend schaut sie zu dem Meister der Nadeln herüber, dieser wiederum deutet mit einer Kopfbewegung zu Kaito. “Wenn du dir wirklich sicher bist, dann können wir.” Sich die Vorlage von seinem Chef holend, ist er nicht schlecht erstaunt, dieses große Motiv zu sehen. “Das willst du wirklich über deinen gesamten Rücken haben?” Sich das Oberteil schon mal ausziehend, dreht sie ihm den Rücken zu. “Klar warum denn nicht? Wenn ich schon mich stechen lasse, dann aber bitte richtig.” Sich noch den BH öffnend, zieht sie ihn herunter und legt ihn zu ihrem Oberteil, dennoch drauf bedacht, dass keiner der männlichen Herrschaften auch nur einen kleinen Blick riskieren kann.
Ein schönes flauschiges Handtuch im tiefen Orange aus dem Schrank greifend, hält sie ihre Vorderseite damit bedeckt und geht mit dem Dieb zum Spiegel. Kurz besprechen sie noch wo und wie es sitzen muss, welche Farben es werden sollen und die ungefähre Stundenzahl. Endlich, endlich kann sie es sich auf der Liege gemütlich machen und voller Erwartung ihm zuschauen, wie er alles vorbereitet.  
“Das ist nun wirklich ein dickes Ding, dass du meine erste sein wirst, die ich stechen darf und ich muss wirklich sagen, ich fühle mich geehrt.” Leichte röte ziert ihr Gesicht, ihren Kopf etwas zu ihm nach hinten drehend, knufft sie ihn kurz in die Seite. “Lass doch mal deine Komplimente du machst mich noch verlegen.” Kurz lacht der Magier auf und prüft ob die Maschine auch wirklich bereit ist. Derweil hat es sich Conan neben ihren Kopf auf einem Stuhl bequem gemacht und hält ihre linke Hand fest um Trost zu spenden.
Die Vorlage hat er ihr auf den Rücken gebauscht und nun liegt sie vor ihm, bereit zum entjungfern ihrer Haut.
Tief Atmet er noch mal durch, zieht sich seinen kleinen Hocker, der an den Beinen Rollen trägt zu sich heran und füllt die Nadel mit schwarzer Farbe. “Es geht los.”, auf ein Pedal tretend, damit die Nadel ihren Dienst verrichten kann, fährt er die vorgegeben Lienen nach. Ein leichter Druck von ihrer Hand signalisiert Conan, dass es etwas wehtun muss, denn immer hin verträgt es jeder anders. “Wie geht es dir? Ist es sehr schlimm?” Ihren Kopf auf den anderen Arm liegen habend, schaut sie aufmunternd zu ihm herüber. “Nö ich hab mich nur erschrocken das ist alles. Eigentlich ist das wie ein brennen, dann wie ein Sonnenbrand mehr ist da nicht.”
Gähnend schließt sie ihre Augen, dass summende Geräusch in den Ohren und einem weiterhin stark klopfenden Herz in der Brust.
Nach geschlagenen sechs Stunden hat es der Meisterdieb geschafft, auch er selbst ist ziemlich geschaffen von der vielen Konzentration ohne Pause. “Schau es dir an, ich finde es sieht toll aus.” Auch Conan und Sokoro haben schon einen Blick drauf geworfen und sind begeistert davon.
Steif wie ein Brett erhebt sich Tsuki von der Liege herunter, traut sich kaum ihren Rücken zu bewegen vor Hitze. Müde schaut sie sich im Spiegel an, bevor sie sich einmal um die Hälft dreht und ihre Rückseite begutachtet. Ihr stockt wahrlich der Atem, denn Kaito hat ihre Erwartungen bei weitem übertroffen. Eine aufgeblühte Rose in weiß mit blauen Äderchen durchzogen und von Tautropfen geküsst, ziert ihren Körper.
“Das ist wunderschön.”, haucht sie kaum hörbar zu den drein herüber. Grinsend legt Kaito die Nadel weg und zieht sich die Handschuhe aus. “Es freut mich wenn es dir gefällt. Wie du es zu pflegen hat, hatten wir ja besprochen und nun wünsche ich dir viel Spaß damit. Ich selbst will nur noch ein wenig was essen und faulenzen.” Sokoro klebt ihr noch schnell Plastikfolie über das frische Bild und hilft ihr beim anziehen, worüber sie auch sehr dankbar ist.
“Wollen wir vielleicht noch etwas Kaffee trinken gehen?”
Ein lauter Jubelchor schlägt ihr entgegen und so macht sie es sich noch mal auf einem Stuhl gemütlich, bis die beiden Tattoowirer ihre Aufgaben erledigt haben. “Tsuki, kann ich auf deinen Schoß?”, mit lieben Augen schaut er zu ihr hinauf und wird auch sofort belohnt für seinen Blick. “Weißt du, ich denke Kaito macht es auch ziemlich viel Spaß dieser Beruf. Wer weiß, vielleicht macht er auch neben seinen Zauberkünsten eines Tages auch ein Tattoostudio auf. Wenn Sokoro ihm ein Zeugniss gibt, dann darf er nicht nur hier auf Sakushima, sondern überall auf der Welt diese Tätigkeit verrichten.” Freudig muss sie einfach Conan knuddeln, ihr Gemüt ist zwar wach wie eh und je, aber ihr Körper ist erschöpft von dem stillhalten und dem brennenden Gefühl. Den Rest des Tage verbrachten sie im Cafe und gingen dann noch gemeinsam nach hause, wobei Tsuki sofort einschläft, als sie auf ihren weichen Kissen liegt.
Nur bei Kaito und Conan im Hause ist Tumult, denn der Grundschüler hat den Dieb drum gebeten wieder bei ihm zu schlafen, auch wenn es bei ihnen schon zur Gewohnheit geworden ist. Da dieser auch zugestimmt hat, so wie jedes mal, hauen sie sich grade gegenseitig Kissen um die Ohren und lassen ordentlich die Federn durch den Raum fliegen. Unbeschwert trieben sie ihr Spielchen bis zur puren Erschöpfung, wobei sie sich gegenseitig die Federn aus den Haaren ziehen und sich kichernd weiterhin noch etwas knuffen.
“Du mir ist die Geschichte wieder eingefallen. Als ich sie tätowiert hatte, musste ich mich zwar konzentrieren, aber auch hin und wieder auf ihren Schweif schauen. Dadurch ist mir alles wieder eingefallen, wenn du willst kann ich sie dir gerne erzählen.” Freudig springt Conan auf dem Bett umher, bis er hört wie Kaito von der Geschichte anfängt. “Warte ich mach nur noch schnell das Bett in Ordnung da können wir uns hinlegen.” Runter hüpfend, stiefelt er zum Fenster hin um es wieder anzukippen. Hinter seinen Rücken kann er vernehmen, wie der größere die Kissen und Decken aufschüttelt und sich wieder hinein legt. Schnell krabbelt der kleine zu ihm und schaltet das Licht der Nachttischlampe aus, bevor er sich wie ein kleiner Bruder an Kid schmust und neugierig ihn ansieht. Trotzdem machen ihm seine Gefühle für den anderen ziemlich zu schaffen, sich zur Vernunft rufend, wartet er schon gespannt was er ihm zu erzählen hat.

http://www.mscdn.de/ms/karten/beschreibung_55937-0.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/beschreibung_55937-1.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_459800.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_459801.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_459802.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_459803.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_459804.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_459805.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_459806.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_459807.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_459808.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_459809.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_459810.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_459811.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_459812.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_459813.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_459814.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_459815.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_459816.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_459817.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_459818.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_459819.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_459820.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_459821.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_459822.png
0

Hörbuch

Über den Autor

Waechterin
schüchtern, lieb, unsicher, gefühlvoll, unsicher wenn ich was neues reinschreibe das es vielleicht nicht toll ist

Leser-Statistik
11

Leser
Quelle
Veröffentlicht am

Kommentare
Kommentar schreiben

Senden
Zeige mehr Kommentare
10
0
0
Senden

55937
Impressum / Nutzungsbedingungen / Datenschutzerklärung