Gedichte
Verderben mir als letzter Lohn

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"Verderben mir als letzter Lohn"
Veröffentlicht am 07. Juli 2011, 2 Seiten
Kategorie Gedichte
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Über den Autor:

ich bin auf der welt, um dann, wenn es von nöten ist, im richtigen moment einzugreifen. ich handel immer in licht und liebe, darauf bedacht in jeder situation nicht meinen persönlichen wohlstand sondern das große ganze zu unterstützen und mit verständniss zu helfen. jede erfahrung - ob positiv oder negativ bildet das fundament unseres seins. ...und hätt ich zu beraten, neu meine ganze bahn, ich ließe meiner taten nicht eine ungetan.
Verderben mir als letzter Lohn

Verderben mir als letzter Lohn

Verderben mir als letzter Lohn,
für das, da ich mich selbst verraten.
Erlösung klingt wie blanker Hohn,
auf jene kann ich ewig warten.

Mein Blut, das war schon oft geflossen,
Der Ehre meiner - als Grund genannt.
Doch jeder Tropfen war vergossen,
Denn hat ich dessen Wert verkannt.

Ein Weg - ein Ziel, steht es geschrieben.
Sich selbst in Mitten - soll es sein.
Doch hab ich mich dort fortgetrieben,
weit weg von allem, ganz allein.

Unbedacht, dem Narren gleich,
bin ich trotzdem zugegangen.
Ja - der Erfahrung bin ich reich...
doch auch der Schuld, die ich begangen.

Aus Ungewissheit Furcht entkeimt
- hat mich vor Jahren schon erfasst!
Als Lohn, da ich mich selbst verneint,
all das was war, und mich gehasst.

Und auch ein Dolch, den seh ich blitzen,
ich hab ihn mir einst selbst geschmiedet.
Die Klinge scharf wie tausend Spitzen,
Als Henker, der mein Tod besiegelt.

Doch trotz der Angst, die mich plagt,
wage ich die Warhheit nicht zu bergen.
Ich steh dazu - ich hab versagt...
Ach Dolch stoß zu und lass mich sterben.

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Ratti
ich bin auf der welt, um dann, wenn es von nöten ist, im richtigen moment einzugreifen. ich handel immer in licht und liebe, darauf bedacht in jeder situation nicht meinen persönlichen wohlstand sondern das große ganze zu unterstützen und mit verständniss zu helfen. jede erfahrung - ob positiv oder negativ bildet das fundament unseres seins.
...und hätt ich zu beraten, neu meine ganze bahn, ich ließe meiner taten nicht eine ungetan.

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Ratti Re: inhaltlich... -
Zitat: (Original von LePoeteMos am 08.07.2011 - 15:58 Uhr) ...gut gelungen. Ein wenig Sarkasmus liegt dabei ebenso in der Luft. Man könnte glauben, da liegt eine gewisse Portion "Selbsterfahrung" drin

lg Michael


danke fürs lesen und die review :)
das gedicht selbst ist in einer zeit entstanden, da ich meine entscheidungen bereut habe. letztendlich bin ich daran gewachsen - aber das eben erst wesentlich später. ich betrachte mein leben gerne sarkastisch und mit viel selbstironie. ist eine art überlebensstrategie geworden.
lg
ratti
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