Zeit – gleich
Hunderttausend Tage Zeit,
irgendwo am Ufer steh’n
und die Zehen in dem Sand,
warme Winde westwärts weh’n.
Hunderttausend Tage Zeit
und kein Ende ist in Sicht,
irgendwo ein Esel schreit,
stört der Bäume Rauschen nicht.
Hunderttausend Tage Zeit,
wo, nur wo geht hin die Reise?
Leise singt ein Abendvogel,
leise – seine eig’ne Weise.
JFW 2008-10-13