Kurzgeschichte
Schnee

0
"Schnee"
Veröffentlicht am 21. Juni 2011, 4 Seiten
Kategorie Kurzgeschichte
http://www.mystorys.de

Über den Autor:

also, meine hobbys sind: tanzen (mach ich seit ich klein bin), fussballspielen (im verein), zeichnen, singen, schwimmen, klavierspielen, stories schreiben und chillen ( : neben klavier spiele ich auch flöte und gitarre... ich habe einen älteren bruder und eine katze ( : ich bin auf einem bauernhof (in der schweiz) aufgewachsen und jz leb ich in österreich... wenn ihr mehr wissen wollt: schreibt mir ( ;
Schnee

Schnee

 

alt

 

Ich habe viel im Haus zu tun. Gerade sortiere ich meine Bücher. Mein Blick fällt auf das kleine Fenster mitten in dem blaugestrichenen Zimmer. Einige kleine Schneeflocken fallen zur Erde. Ich gehe zum Fenster und öffne es einen Spalt weit. Der Duft von Schnee und der Frische des Abends liegt in meiner Nase. Ein dunkelrotes Auto fährt langsam an meinem Fenster vorbei. Es dämmert langsam. Ich höre ein paar lachende Kinderstimmen, die in der Dämmerung im pulvrigen Schnee herumlaufen. Durch das geöffnete Fenster fällt mir eine kalt, nasse Schneeflocke auf den Arm. Gleich löst sie sich in einen Wassertropfen auf und rinnt meinen dünnen Arm hinunter. Draussen ist es  jetzt dunkel. Es leuchten nur noch die Laternen, die einen goldenen Schimmer auf den gefallenen Schnee zaubern und der Mond, der dem Schnee einen silbernen Glanz verleiht. Jetzt geht bei einem Haus das Licht an. Eine dunkle kleine Gestalt tritt aus der Tür. Der Schnee knirscht unter den Füssen der

 

Gestalt. Die Gestalt tritt unter eine Laterne. Ich erkenne unsere junge Nachbarin. Ihr dunkles Haar wird durch die leichte Brise in ihr wunderschönes Gesicht geweht.  Die Schneeflocken wirbeln um die junge Frau. Langsam geht sie weiter. Es ist ein wundervoller Anblick. Ich höre aus dem Nachbarshaus leise Weihnachtsmusik. Der Schnee dampft alle anderen Geräusche. Mein Blick fällt auf einen älteren Mann, der am Strassenrand sitzt und nur einen dünnen Umhang trägt. An seinen Gesichtszügen erkennt man, dass ihm kalt sein muss. Nach einer Weile steht er auf und geht langsam die Strasse hinauf, wo er irgendwo in eine kleine Gasse abbiegt. Jetzt hört man eine dröhnendes Geräusch. Es unterbricht die ruhige Stimmung. Die Strasse kommt ein Schneeräumer hinauf. Er fährt an meinem Fenster vorbei. Das Geräusch wird leiser und verklingt nach einer Weile. Ich spüre die Kälte, die mich langsam

 

umgibt. Ich gehe zu meinem Schrank, wo ich einen flauschigen, dicken Pulli finde. Ich ziehe ich mir über und gehe wieder zum Fenster. Jetzt ist niemand mehr auf der Strasse. Man sieht nur noch die leuchtenden Lichter der Häuser und Strassenlaternen. Der Mond ist hinter einer dichten Wolke verschwunden. Immer noch der wirbelnde Schnee. Ich würde noch länger hier beim Fenster stehen und dem Schneefall zuschauen, aber ich muss meine Hausarbeit noch fertig machen.

http://www.mscdn.de/ms/karten/v_449204.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_449201.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_449202.png
http://www.mscdn.de/ms/karten/v_449203.png
0

Hörbuch

Über den Autor

sahara
also, meine hobbys sind: tanzen (mach ich seit ich klein bin), fussballspielen (im verein), zeichnen, singen, schwimmen, klavierspielen, stories schreiben und chillen ( : neben klavier spiele ich auch flöte und gitarre... ich habe einen älteren bruder und eine katze ( : ich bin auf einem bauernhof (in der schweiz) aufgewachsen und jz leb ich in österreich... wenn ihr mehr wissen wollt: schreibt mir ( ;

Leser-Statistik
22

Leser
Quelle
Veröffentlicht am

Kommentare
Kommentar schreiben

Senden
rayn Schöner Text. Ein Bild gemalt mit Wörtern. Da vergisst man dieses Sauwetter und wünscht sich gleich einen Kamin, vor den man was schönes lesen kann ;) lg
Vor langer Zeit - Antworten
Carl Da wird ein ja richtig kalt ! :-) :-)

Gruß Guido
Vor langer Zeit - Antworten
Zeige mehr Kommentare
10
2
0
Senden

55085
Impressum / Nutzungsbedingungen / Datenschutzerklärung