Gedichte
Im Grauen des morgens ohne sie

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"Im Grauen des morgens ohne sie"
Veröffentlicht am 19. Juni 2011, 4 Seiten
Kategorie Gedichte
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Über den Autor:

Über mich gibt es nichts Allgemeines zu berichten.Ich freue mich über jede Nachricht und würde in diesem Fall auch mehr "ÜBER MICH" berichten, wenn es so gewünscht ist.
Im Grauen des morgens ohne sie

Im Grauen des morgens ohne sie

Träge quälen mich kalte Schatten aus dem Bett
im Grauen des Morgens ohne Sie.
Bretter träger Blicke nageln sich auf dem Boden fest
im Grauen des Morgens ohne Sie.

Wo immer Sie jetzt auch sei, vielleicht glücklich und geil,
im Grauen des Morgens ohne Sie.
Mein Leben kotzt einfach heiter auf mich weiter,
im Grauen des Morgens ohne Sie.

Im Grauen des Morgens ohne sie geht alles wie immer
den Bach hinunter, im Sommer wie im Winter,
ob die Sonne lacht oder nicht, ist mir egal.
Im Grauen des Morgens ohne Sie ists legal.

Säcke voller Nägel im Magen und benebelte Nächte.
Der klamme Körper pinselt mir die Gänsehaut auf
die Zeit des restlichen Tages ist so unendlich lang
Im Grauen des Morgens ohne Sie.

Ich schenke mir keine Beachtung,
im täglichen Grauen ohne Sie.
Ich verlange keine Beachtung,
im täglichen Grauen ohne Sie.

Ich plane schon die nächste nächtliche Dröhnung
Im täglichen Grauen ohne Sie.
Ich habe angst vor dem Grauen der Nacht,
Im täglichen Grauen ohne Sie.

Im täglichen Grauen ohne sie gehe ich einfach weiter.
ich habe nicht das Gefühl irgendetwas zu finden
auf meiner langen Reise zum Mittelpunkt,
Im täglichen Grauen ohne Sie.

Ich schraube Flaschenhälse nacheinander auf,
im Dämmern ohne Sie.
Laufe in den Hafen der Unendlichkeit aus,
im Dämmern ohne Sie.

Im Dämmern ohne Sie habe ich einfach keine Zeit,
hab angst vor dem unmittelbarem Grauen der Nacht.
Ich flute Nautilus und erweitere meinen Horizont,
im Dämmern ohne Sie.

Ich fühl schon weniger und bin leicht sediert,
Im Grauen der Nacht ohne Sie.
die Angst bricht durch, vor dem Grauen am Morgen,
Im Grauen der Nacht ohne Sie.

Im Grauen der Nacht schläfere ich mich erneut ein,
ich will unter keinen Umständen spüren, alleine zu sein.
Ich will schlafen und nicht üben, Stricke zu schnüren.
Im Grauen der Nacht ohne Sie

sterbe ich leider nie.

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Tinman
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