Die Welt, sie richtet sonderbar,
mit Ellen und mit Bogen,
sucht den Inhalt, der ihr wahr,
bleibt diesem dann gewogen.
Die Liebe sorgt für viel Verdruss,
weil sie ändern will und muss,
weil die Liebe, sucht den Kern.
Dies zu trauen, liegt oft fern.
Am Kreuz ward es die Wirklichkeit,
der Ort von hier ist freilich weit,
jedoch der Inhalt bleibt derselbe,
die Liebe erntet finstre Schelte.
Das ist der tragisch wahre Glauben,
dass wir uns ernten schöne Trauben.
Die Trauben, die wir ernten dürfen,
sind doch nur Liebe, die wir schlürfen.
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