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Keiji packt aus

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"Keiji packt aus"
Veröffentlicht am 22. April 2011, 18 Seiten
Kategorie Songtexte
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Keiji packt aus

Keiji packt aus

Beschreibung

4 weitere Werke aus Keiji's Schatzkiste. Darunter: 2 private, an reale Personen gerichtete Songs

Demokratie

Refrain
„Demokratie", ein wahrlich schönes Wort,
es gibt sie überall und doch an keinem Ort.
Heut' Gaddafi, Mubarak, früher Stalin & Hitler,
durch ihre Hand vermehren sich die Witwen und Witwer.
Ihre Hobbys sind Betrug, Erpressung und Massenmord.

1.Strophe
Jeder darf wählen, ob Mann oder auch Frau,
was die Frauen und Männer wähl'n ist ihre Entscheidung,
freie Entscheidung, sie ist ungezwung'n.
Doch schau hinter den Vorhang, beobachte ganz genau.
Wenn sie nicht wählt, wie ihr gesagt, dann wird es Ärger geben.
Man trachtet ihr im schlimmsten Falle nach ihrem Leben.
Um die Demokratie wird man dort weiter schwarze Netze weben.

Refrain
. . .

2.Strophe
Emanzipation, gleiches Recht für Alle!
Männer Chefs, Frauen Gegenstände? Schnee von gestern!
Frauen gehen gemeinsam aus,um über Männer zu lästern.
So sollte es sein, doch stattdessen bohrt sich die Kralle
der Unterdrückung weiter in die weiblichen Herzen.
Jede freie Äußerung vergrößert schlichtweg nur ihre Schmerzen,
sie wird abgeschlachtet & präsentiert, wie ein Mantel aus Nerzen.




Refrain
. . .


3.Strophe

Freies Land, freie Meinungsäußerung, Pressefreiheit!
Grundprinzipien, die wohl jeder Staat hat.
Jeder liest was er will, und er sagt es, hat er was satt.
Die BILD schreibt, jeder liest, jeder schimpft, welch 'ne Frechheit!
Zeitungen werden aufgekauft, vom Staat kontrolliert,
vom ahnungslosen Bürger gelesen, der das nicht kapiert
& währenddessen Reporter der BamS vom Staat entführt.


Refrain
. . .

 

 

 

Anmerkung:
Obwohl offiziell so viel Demokratie herrscht, kommen immer wieder neue Nachrichten über Unterdrückung, Diktaturen, Bürgerkriege, etc.
Solange ich so etwas täglich lesen muss, ud solange die Politik nichts mit dem Begriff "Volksherrschaft" zu tun hat, so lange sehe ich "Demokratie" als eine Hülse, die gefüllt ist von leeren versprechungen, krieg und Tod.

Mutter Erde

Refrain
Mutter Erde geht langsam die Puste aus,

und sie wirft schon bald ihre Besucher raus.
Sie schaut in ihren Garten: Völlig verdreckt,
„Es wird Zeit", sagt sie sich.
„Die Menschheit muss weg !!!"

Mutter Erde geht langsam die Puste aus,
und sie wirft schon bald ihre Besucher raus.
Sie schaut in ihren Garten: Völlig verdreckt,
„Es wird Zeit", sagt sie sich.
„Die Menschheit muss weg !!!"


Refrain
. . .


1.Strophe
Sie hat es schon viel zu lange angesehen,
nichts dagegen getan außer dabei zu stehen,
ab und zu hat sie 'nen kleinen Gruß geschickt,
ein kleiner Tropfen Wasser und die Bäumchen geknickt.
Die kleinen Streichhölzchen einfach weggeblasen,
dann betritt Sie kurz ihren kleinen Garten.

 


Refrain
. . .

2.Strophe
Sie erschrickt, als Sie sieht, wie klein er noch ist,
ein Beet ist ihr geblieben, bei der in jeder Frucht ein Loch ist.
„Auch hier war'n sie schon dran, ich kann nicht mehr,
Es war vor 5 Minuten Paradies und jetzt ist es leer."
Niedergeschlagen zündet sie ein Streichholz an,
schnipst es in ihr Beet & und sieht es entflamm'n.

 
Refrain

. . .

3.Strophe
Jetzt dreht sie sich um, steht in der Küche
 und sieht, 
wie ein letzter Besucher mit ihren Vorräten flüchtet.
Entsetzt schaut Mutter Erde in ihren Kühlschrank:
Die Schubladen sind leer, die Regale kühl & blank
.In der Vorratskammer nur noch zwei kleine Trauben,
Mutter Erde heult: „ich kann es nicht glauben!“

Refrain
. . .



 

 

 



4.Strophe

Im Wohnzimmer sieht es nicht besser aus:
Die Couch massakriert, die Füllung quillt raus.
Das Tropenholz-Tischlein bricht und brennt,
Mutter Erde sieht das, bricht zusammen und flennt.
Der Teppich ist versifft, verdreckt, zerrissen,
Mutter Erde denkt: „ich werd' sie bestrafen müssen!"


Refrain
. . .


5.Strophe
In ihrem Schlafzimmer will Mutter Erde ruh'n,
Will sich das heute nicht mehr weiter antun.
Legt sich ins Bett, die Decke voller Löcher.
Im Moskito-Netz, das schützen soll, Löcher noch und nöcher.
Unsere Mutter friert zum Einen, friert zum Andern,
„Es reicht, sie müssen weg, damit ich mich erholen kann dann."

Refrain
. . .

 

 


6.Strophe
Mutter Erde springt auf, geht zum Fenster & schreit:
„So ihr lieben Menschen, jetzt ist es soweit!"
Sie steigt zu ihnen herab, packt allesamt,
schickt sie auf die Straße, weg von ihrem Land.
Mutter Erde will die Menschheit nicht mehr sehen,
sie haben alles zerstört, jetzt müssen sie endlich gehen.

Refrain
. . .








© by Keiji~Chan, 18.01.2011

 


Anmerkungen:
Die sinnlose Brutalität, mit der die Menschheit der Natur an den Kragen geht, erschüttert mich mehr und mehr. CO2 wird in die Luft gepumpt, bald sogar in den Boden; Wälder abgeholzt und Tiere ausgerottet, nur weil man es gerne bequem hat und sich für etwas besseres hält; anstatt umweltfreundlicher zu werden und ein bisschen mehr Kosten in kauf zu nehmen, wird billige, lebensgefährliche und todbringende Atomkraft verwendet; und und und....
Die Liste unserer Vergehen an der Natur ist endlos und wird von Minute zu Minute länger.
Lange hat Mutter Erde uns zugeschaut...Jetzt hat sie uns satt und lässt uns die Konsequenzen spüren.

Unser Auf & Ab


Refrain
S'ist schon komisch, wie es es läuft zwischen uns beiden,wir konnten uns von Anfang an zwar ziemlich gut leiden,trotzdem ist's zwischen uns ein großes Hoch & tief,heraufbeschworen durch die Geister, die ich rief,zurückgedrängt durch unser beide Hartnäckigkeit,jetzt bleiben wir oben, die Abstürze sind wir endgültig leid.Damit wir uns weiter gut verstehen bin ich alle zeit zu Allem bereit.

S'ist schon komisch, wie es es läuft zwischen uns beiden,
wir konnten uns von Anfang an zwar ziemlich gut leiden,
trotzdem ist's zwischen uns ein großes Hoch & tief,
heraufbeschworen durch die Geister, die ich rief,
zurückgedrängt durch unser beide Hartnäckigkeit,
jetzt bleiben wir oben, die Abstürze sind wir endgültig leid.
Damit wir uns weiter gut verstehen bin ich alle zeit zu Allem bereit.

1.Strophe
Es war damals in der siebten Klasse,
du kamst ins Klassenzimmer rein,
schienst von Beginn an anders als die anderen zu sein,
anders als and'ren Mädels mit ihren Zickerei'n,
die sich rankten um Klamotten, Schminke, Puder oder keinen.
Und ihr IQ schien beträchtlich kleiner zu sein
als die zähe, in ihrem Gesicht klebende Masse.


 



2.Strophe

Und dann haben wir uns angefreundet,
und ich wusste am Anfang schon:
Es wird schwierig mit dir, doch Endeffekt wird es sich sicher lohn'.
Darüber wollte nie, zu keiner Zeit, geringster Zweifel in mir wohn'.
Und wir mussten uns auch niemals vor der Wahrheit verschon',
wir konnten sehr gut reden, wenns sein musste auch im ernsten Ton,
die Wahrheit konnten wir vertragen, sie wurde nie verleugnet.


Refrain

....


3.Strophe

Dann kam dieses verflixte neunte Jahr,
in der Kehle wurds mir eng.
Ich hatt zuviel Gefühle,doch die musst ich ganz schnell verdräng',
das gelang mir gut, ich übertraf mich beinah täglich um Läng',
doch die Gefühle meldeten sich auch von den hintersten Räng'.
So sehr ich es versuchte, sie entzogen sich nicht deinen Fäng'
also beschloss ich, es dir zu beichten, egal was die Konsequenz war.



Refrain

....

5.Strophe
Dass es mir so scheiße ging wusstest du nicht, dir wars egal,
du wolltest mir ja eh nie in die Augen schau'n.
Ich war ein lebendes gesicht von einem weinenden Clown,
doch ich versuchte trotzdem täglich unser Verhältnis wieder aufzutau'n,
doch du bliebst ein Klotz aus Eis & ich ein luftleerer raum,
so begann' sich meine Gefühle weiter aufzustau'n,
ich musste es dir irgendwie beichten, rückblickend war es wohl die falsche Wahl.


6.Strophe
Jetzt wusstest du es offiziell, aber das half mir nicht weiter,
ich hab dir mein Herz ausgeschüttet, doch was kümmerte es dich?
Meine Seele wurde krank, ich sah am Ende des Tunnels kein Licht,
bis heute krieg ich sie nicht mehr weg, diese depri-pessimistische Sicht.
Warum du dich so verhalten hast, weiß ich bis heute noch nicht,
doch scheiß drauf, das hätte mich wohl nur noch mehr in Depressionen geschickt.
Trauer, Wut & Depressionen waren meine täglichen Begleiter.



Refrain
....

7.Strophe
Ab 10.10.Zwanzig-Acht bis Frühling sprachst du mit mir 7 Worte,
ich nahm mir vor, dass wir uns auf der Abschlussfahrt wieder versteh'n.
Was wäre das den für 'ne Fahrt mit Stress zwischen uns in Berlin?!
Also versuchte ich auf jedes deiner Gespräche weiter einzugeh'n,
hast du mich ignoriert, so ließ ichs spurlos an mir vorüberzieh'n.
Irgendwann würde ich die Früchte meiner Mühen seh'n,
in dieser Zeit sah ich erneut das Mädchen von der schweren Sorte.

8.Strophe
Und dann im Frühling, Pause, das Thema: Manni, Diego & Sid,
Meine Lieblings-Szene? Mini-Faulis verehr'n Sid als Gott & wollen ihn kochen.
Du gibt mir recht, es ist auch deine. WAS, DU HAST MIT MIR GESPROCHEN???
Nach all den quälenden, aufreibenden, taub-stummen, ignoranten Schweige-Wochen?
Hast du nach all der Zeit tatsächlich endlich den Braten gerochen?
Jetzt konnt' ich mich psychisch aufrappeln, vorher war ich auf Zahnfleisch gekrochen.
Endlich war die Zeit vorbei, in der ich unter deiner Nicht-Beachtung litt.

 

Refrain
....
Refrain
....

9.Strophe

Zwischen uns beiden ging es seitdem endlich wieder bergauf,
wir konnten einen freundschaftlichen Neuanfang wagen,
ohne uns anzulügen, uns uns nurnoch die Wahrheit sagen,
ich wollte nicht über die vergangenen Monate klagen,
obwohl ich mir wünschte, was du dir dachtest an all den Tagen.
Der Friede war mir erstmal wichtiger, als dich nach den letzten Monaten zu fragen,
mit dir zu reden war zu schön, da nahm ich den Rest gerne in Kauf.

10.Strophe
Nach dem letzten Schuljahr wollt ich dann alles endgültig klären,
ich musste lang genug mit ungeklärten Fragen leben.
Dass ich so nichtmehr leben kann, begann ich dir in 'nem Brief zu versteh'n zu geben.
Wusst, dass er dich provoziert, am besten sollt er dich zum Nachdenken anregen.
5 Tage später dann die Aussprache mit deiner Mom, sie selbst wollte den Termin festlegen.
Ich wollte mit dir über die verschwiegenen 6 Monate reden,
ich hoffte Frieden zu schließen, alles zu klären, der Friede sollte länger währen.


 


Refrain

....

11.Strophe
Deine Mom kam mit, es wurde eine offene Kommunikation,
und es begab sich, dass ich unter Tränen zitternd mit euch red',
in der Hoffnung, dass man so Samen für eine Zukunft sät,
eine Zukunft aus Freundschaft, in die man ohne Belastung geht.
wir sprachen über vieles, Familie, Vergangenheit, fehlende Pietät,
& darüber, wie schlecht es ist, wenn man sich zuviele Lasten aufläd'.
Das Gespräch war erfolgreich, geklärt & positiv ist seitdem die Situation.

12.Strophe
Unser größtes Problem heute sind zuviel Distanz, zu wenig Zeit,
doch lieber das als diese grenzenlose schreckliche Wut.
Wir zwei haben bewiesen, was man nicht alles für Frieden tut.
Unser Verhältnis zueinander ist mittlerweile mehr als gut,
geprägt von vertrauen, was hoffentlich auf Gegenseitigkeit beruht.
Du bist anders als die Anderen, schwieriger, hast viel mehr Mut,
manche nennen dich arrogant, ich kenn dich besser, es ist bloß Eitel-& Ehrlichkeit.

Refrain
....
Refrain
....


 



Anmerkung:

Der Text sagt schon alles.
Eine innige Freundschaft, geprägt von vielen Hochs und Tiefs, wobei das Hoch an letztere Stelle tritt und ab jetzt nicht mehr unterbrochen werden dürfte....

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KeijiChan1992

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KeijiChan1992 Re: das sind Aussagen... -
Zitat: (Original von comma69 am 23.04.2011 - 13:12 Uhr) schön das es Leute gibt,
die noch etwas zu sagen haben!
Gruß, Georg.


Danke
Freut mich, wenn es jemandem gefällt und anspricht
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comma69 das sind Aussagen... - schön das es Leute gibt,
die noch etwas zu sagen haben!
Gruß, Georg.
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