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Drei Mal im Kreis gedreht

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"Drei Mal im Kreis gedreht"
Veröffentlicht am 18. März 2011, 6 Seiten
Kategorie Sonstiges
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Über den Autor:

Frage nicht nach meinem Namen, denn er bestimmt nicht, wer ich bin. Frage nicht nach meinem Alter, denn es sagt nichts über meine Stärke aus. Weder die geistige, noch die körperliche. Frage nicht nach meinem Aussehen, denn das Aussehen kann sich verändern. Hast du jedoch Fragen außerhalb der Ausnahmen, so stelle sie weise. Denn das Recht der Beantwortung liegt am Ende bei mir.
Drei Mal im Kreis gedreht

Drei Mal im Kreis gedreht

Beschreibung

Lest es oder lasst es bleiben.

Eine Lebensweisheit besagt, dass alles, was man verrichtet auf einen dreifach wieder zurück fallen wird.
Es steckt viel Wahrheit in diesen Worten, auch wenn wir es uns nie eingestehen würden.
Begehe ich gute Taten, werden diese mir vergolten. Baue ich Mist, wird er mir später um die doppelte Portion wieder aufgeladen.
Die Gruppe, Bewegung oder auch Lebenseinstellungsverfolger (wie man es auch sehen will) haben noch eine Prämise.
Alles Schlechte wird sofort abgelegt.
Es ist ein paradiesischer Zustand. Eine andere Dimension nimmt alle Gedanken, alle Gefühle und alle Erinnerungen mit und lässt einen völlig leer zurück. Leer, wie ein Glas, aus dem das Wasser verschüttet wurde oder auch ein Faß, welches ein Alkoholiker in die Hände bekommen hat.
Doch es gibt solche Fälle, diese wenigen Verrückten, die diese Dimension suchen. Sie suchen sie nicht, weil es sie interessiert, was dort alles zu finden ist, denn dies ist jedem nur zu gut bekannt. Sie suchen sie, weil sie in ihr baden, alles Schlechte aufnehmen, es verinnerlichen wollen um dann wieder aufzutauchen und mit bleicher Haut erfrischt in die Welt zu gehen und den Menschen die Blicke zuzuwerfen, die schwachen Personen Herzinfarkte verursachen würden. In dieser Welt werden sie gesehen, doch gleichzeitig übersehen. Sie sind Phantome des Lebens, leben im Schatten des Glücks und sind doch vom Glück gesegnet. Denn alles, was sie mit sich tragen, tragen sie gerne und mit innerer Freude.
Dann kommen jedoch Augenblicke, wo die Sonne die Schatten vertreibt und sie ihr ausgesetzt sind. So oft sie die Dimension dann auch aufsuchen mögen, können sie doch nie die Schatten zurück erobern und baden in der Sonne des Glücks. Ihr Inneres wird verbrannt, zur Asche verformt und unter den Schatten vom Wind des Unglaubens verteilt.
Die Zeit der Sonne währt aber meistens nur kurz und so stehen sie da. Verbrannt, im Schatten, doch völlig leer. Die Schatten aber vergessen nie jemanden von ihnen. Sie erinnern sie an die Zeit, in der sie die Dimension besuchten und führen sie hin. Diese leeren Geschöpfe ziehen ihre Kleidung aus und springen wieder in diese große schwarze Dimension, die das Schlechte aller Menschen aufnimmt. Diese Masse umgibt ihre Körper, füllt ihre Seelen und entfacht ein Feuer, welches von der Sonne geraubt wurde. Sie werden wieder sie selbst um in den Schatten ihr Leben zu fristen und für alle unsichtbar ein Lächeln zu tragen.
Unsichtbar bis aufs Neue die Sonne ihre Schatten vertreibt.

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Hörbuch

Über den Autor

Luzifer
Frage nicht nach meinem Namen,
denn er bestimmt nicht, wer ich bin.
Frage nicht nach meinem Alter,
denn es sagt nichts über meine Stärke aus.
Weder die geistige, noch die körperliche.
Frage nicht nach meinem Aussehen,
denn das Aussehen kann sich verändern.

Hast du jedoch Fragen außerhalb der Ausnahmen,
so stelle sie weise.
Denn das Recht der Beantwortung
liegt am Ende bei mir.

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Luzifer Re: * -
Zitat: (Original von Nachtschatten am 22.10.2011 - 14:45 Uhr) *hust*

:-)

Liebe Grüße,
C.

*ein Hustbonbon reich*
=)
Liebe Grüße,
L.
Vor langer Zeit - Antworten
hanni86 Das bedeutet also, dass man sich von der Einstellung verabschieden sollte, dass Glück, Freude und dergleichen allein im Licht präsent sein können?
Viel mehr sind solche Dinge umfassender zu verstehen und lassen sich nicht in bestimmte Zustände zwängen?
Freude am und im Licht ist eine Ausprägung eines Gefühls, das weder auf Licht noch Dunkelheit angewiesen, sondern davon unabhängig ist.
Auch vom Zustand der Leere?
Leer wäre es ja nicht, wenn es dort irgendetwas gäbe. No na.^^

Ich bin nicht sicher ob ich mich mit so einer Argumentation anfreunden kann aber nur, weil sie mir so fern liegt und das allein mag ich dann wieder nicht als Grund haben, etwas daran auszusetzen zu haben, weil ich dazu zu stolz bin. Tatsächlich muss man einfach akzeptieren, zu verstehen wäre aufgrund der Sache ansich schon unmöglich. Ein bisschen, so wie man nicht "begreifen" kann, dass eine Schlange mit der Zunge riecht. Man kann davon hören und man kann es glauben, man kann es sogar erforschen und feststellen, dass es so sein muss aber man wird es nicht erfahren können.
Es kommt mir besonders seltsam vor, von einer solchen anderen Sichtweise zu hören, weil es sich bei mir nie angefühlt hat, als hätte ich eine Wahl so oder so zu leben und empfinden, was wiederum irgendwie nahelegt, dass es soetwas wie unterschiedliche Seelen gibt (ich kanns grad nicht besser ausdrücken). Keine hat "den" richtigen Weg, aber jede ihren. Und keine ist ausgeschlossen von Liebe, Freundschaft, Ehre, was auch immer man will.
Die sehen in einem anderen Licht anders aus, sind aber ein und dasselbe.

Ich werde weiterhin irritiert sein. ;-) Zu überlegen wie Dinge denn sein mögen und zu Schlüssen zu kommen, die sich vernünftig anhören, ist einen gewaltigen Schritt davon entfernt sie auch anzunehmen. Hm, auch wenn man mir noch so oft erklären würde, dass mein Bild der Welt nicht all-gültig ist, könnte ich doch nicht anders, als sie daraus heraus zu sehen und da passen sie nicht hinein. Es ist verzwickt!
Aber ich lese gerne davon. Ein wenig wie von, hmmm, von fernen Reisen, von denen unmögliche Abenteuer berichtet werden. Die entziehen sich auch meinen Erfahrungsmöglichkeiten und mögen real sein, auch wenn ich sie noch so sehr in Zweifel ziehe. Ich plappere schon wieder.^^ Hihi.

Liebe Grüße,
Hanni
Vor langer Zeit - Antworten
Luzifer Re: - Zunächst einmal finde ich einen vollmondbeschienenen Wolkenhimmel viel schöner, aber das ist halt Geschmackssache. ^^
Zum Text selbst.
Die Stelle, wo ich schreibe, dass alles Gute vergolten wird, ist natürlich mit dem Kontext zu sehen, dass es auch dreifach ist und es steht da ja auch nicht doppelt, sondern "um die doppelte Portion aufgeladen", also 1+2. ;)
Irgendwie scheinst du ihn aber ja doch verstanden zu haben, wenn du dir solche Gedanken darum machst. =)
Ich gebe zu, ich springe ein wenig im Text, jedoch nie ohne einen Faden zu hinterlassen. Der Zustand der Leere entsteht dadurch, dass in dem Moment, wo etwas schlechtes einem wiederfährt, allein dies präsent ist. Entfernt man alles dann in eine andere Dimension, bleibt nichts zurück, also ist man leer (wenn auch nur zeitweise).
Dann gibt es aber halt noch solche Exemplare, die diesen Zustand eben wegen der Leere suchen, weil sie damit glücklich fahren. Diese Schattenwesen wollen nicht in die Sonne (sie würden sogar ihr Leben in der Dunkelheit fristen, wenn es möglich wäre), kommen um diese aber bei Zeiten nicht rum und werden dann einem anderen Zustand der Leere ausgesetzt, der für sie nichts mit ihrem Selbst zu tun hat. Sozusagen, wenn ein Apfel auf einmal als Birne ausgeschildert wäre. (jedenfalls so ähnlich)
Vielleicht hast du damit so ein Problem, weil es so unmöglich zu greifen ist, dass jemand diese schlechten Empfindungen sucht, sie aufsaugt und damit glücklich ist, weil es ihr wahres Ich ist. Draconian hat es so schön mit dem Begriff "Melancholische Glücklichkeit" umschrieben.
Es freut mich aber wirkilch ungemein, dass es so irritierend wirkt. *hihi*
Lieben Gruß,
Luzifer
Vor langer Zeit - Antworten
hanni86 Ich bin nicht sicher ob ich den Text so recht verstehe. Uhhh, gerade geht die Sonne unter! :-)) Also jetzt und hier und ich sitz vor einer Glaswand, in der sich Hügel und die gelb-orange Sonne spiegeln und das ist gerade wunderhübsch! :-))) Pff, das, öh, da war jetzt gerade auf einmal alles rot, von einem Blinzeln aufs andere! Hihihi. Öh, aber, öhm, zurück zum Text.
Also ich bin nicht sicher ob ich den verstehe. Am Anfang hat mich amüsiert, dass du erst schreibst, dass alles im Leben ums Dreifache zurückkommt, gleich danach aber meinst, dass Gutes vergolen und Schlechtes doppelt zurück fällt. Aber, öh (ich bin noch immer vom Sonnenuntergang hingerissen, hihihi), hm, zum Zustand wirklich richtiger Leere hab ich so gar keinen Bezug. Vielleicht kann ich den Text deswegen nicht verstehen, als würde jemand etwas über, hm, über Wellenfunktionen des Lichtes reden. Ein bisschen kann ich folgen und nicken aber das hört ganz schnell auf und dann bleibt irgendwie Verwirrung und Unverständnis über. Eben weil es so sinnlos klingt, weil es für mich keinen Sinn ergibt.
So wie es für diese Schattenwesen vermutlich keinen Sinn ergeben würde sich ständig der Sonne auszusetzen um immer wieder für einige Zeit in die Dunkelheit zu fallen.
Ich bin nicht sicher, ob man das vergleichen kann, weil man nicht alles vergleichen kann, was sich vergleichen lässt. Und das halte ich nicht für einen Widerspruch.

Ich, hm, ich glaub ich versteh ihn wirklich einfach nicht, den Text. Das ist ein wenig irritierend.

Liebe Grüße,
Hanni
Vor langer Zeit - Antworten
Dragony Re: Re: Re: Re: -
Zitat: (Original von Luzifer am 18.03.2011 - 22:54 Uhr)
Zitat: (Original von Dragony am 18.03.2011 - 22:46 Uhr)
Zitat: (Original von Luzifer am 18.03.2011 - 22:42 Uhr)
Zitat: (Original von Dragony am 18.03.2011 - 09:23 Uhr) ich finde es super :-)

lg

Danke für das Lob. Darf ich dann mal fragen, was genau den Ausschlag gegeben hat, dass es sogar zum Favo gereichte? =)
LG
Luzifer

die beflügelde art und weise der beschwinglichkeit,die chance abzutauchen und zart ins leben zurückzukehren :-)

Zart ins Leben zurückzukehren ist schön gesagt, auch wenn manche sowas nicht umbedingt Leben nennen würden. ^^

achjanee,ist perfekt,was man unter leben versteht ist bei vielen,der gedanke der einem von klein auf ins gehirngeprügelt wird, doch das wirkliche leben,kennt kaum einer,oder weiß keiner was von,richtig?ja ich habe recht :-D und du deine ruh :-) lg schnittchen
Vor langer Zeit - Antworten
Luzifer Re: Re: Re: -
Zitat: (Original von Dragony am 18.03.2011 - 22:46 Uhr)
Zitat: (Original von Luzifer am 18.03.2011 - 22:42 Uhr)
Zitat: (Original von Dragony am 18.03.2011 - 09:23 Uhr) ich finde es super :-)

lg

Danke für das Lob. Darf ich dann mal fragen, was genau den Ausschlag gegeben hat, dass es sogar zum Favo gereichte? =)
LG
Luzifer

die beflügelde art und weise der beschwinglichkeit,die chance abzutauchen und zart ins leben zurückzukehren :-)

Zart ins Leben zurückzukehren ist schön gesagt, auch wenn manche sowas nicht umbedingt Leben nennen würden. ^^
Vor langer Zeit - Antworten
Luzifer Re: -
Zitat: (Original von Draconian am 18.03.2011 - 20:06 Uhr) Großartig....
Melancholische Glücklichkeit
LG Draconian

Danke für die netten Worte und natürlich den Favo.
Melancholische Glücklichkeit trifft es wirklich sehr gut.
LG
Luzifer
Vor langer Zeit - Antworten
Luzifer Re: nur mit licht -
Zitat: (Original von Himmelskind am 18.03.2011 - 12:56 Uhr) wird schatten sichtbar

lg
birgit

Trotztdem muss man aber nicht ins Licht gehen. ^^
LG
Luzifer
Vor langer Zeit - Antworten
Luzifer Re: Man kann es ... -
Zitat: (Original von PhanThomas am 18.03.2011 - 09:32 Uhr) ... drehen und wenden, wie man will oder wie man so schön sagt. :-) Wobei das hier ja so nicht passt. Ich selbst fühl mich im Lichte ja wohler, als wenn ich im Dunkel bin, allerdings gilt das tatsächlich auch nicht für jede Gemütslage. Interessanterweise. In dieser Hinsicht regt dein Text durchaus zum Nachdenken an. Was er vermutlich tun soll, womit sein Zweck wohl voll und ganz erfüllt wäre. :-) Find ich gar nicht mal übel, auch wenn ich deine Geschichten lieber mag.

Liebe Grüße
Thomas

Eine Geschichte ist schon in Arbeit, aber ich habe immer noch nicht genug Vertrauen in meine Schreibkünste bzw. nervt es mich, dass der dicke Sack mit den Worten immer wieder verschwindet, daher muss ich selbst schauen, was aus ihr wird. Man müsste seine Gedanken abfilmen können, denn eben dort ist sie schon fertig. =)
Der Text sollte tatsächlich ein wenig zum Nachdenken anregen, auch wenn ich ein wenig sprunghaft im Thema war, so gehört doch alles zusammen.
Persönlich mag ich die Schatten an einem sonnigen Sommertag lieber, da sie alles vereinen. Dunkelheit, frische Luft, Freiheit und Flexebilität. ^^
Lieben Gruß,
Luzifer
Vor langer Zeit - Antworten
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