Kurzgeschichte
Traumwelt

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"Traumwelt"
Veröffentlicht am 10. März 2011, 8 Seiten
Kategorie Kurzgeschichte
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Über den Autor:

...Schreiben, ein reines Hobby. Bin noch relativer Neuling und hoffe, hier eine geeignete Plattform zum austauschen gefunden zu haben. Feedbacks sind sehr wichtig, sowohl positive für die Seele, als auch negative zum eventuellen Verbessern. Traut euch! ;-)
Traumwelt

Traumwelt

Beschreibung

Eine kleine Liebesgeschichte, geschrieben vor einigen Jahren für meine Traumfrau, um sie zu erobern. Offensichtlich hat es geklappt, nächstes Jahr wird geheiratet!

Es war ein atemberaubender Ausblick. Riesige Tannen wuchsen in einem satten Grün das Tal hinauf. Nahezu endlos erschien diese Landschaft, in der gerade die Sonne unterging. Sie sah verträumt ins Tal hinab. Die Sonne war am untergehen, kitzelte die Spitzen der unzähligen Berge und Felsen. Der Himmer war blutrot. Ihr wurde warm. Sie vermisste Ihn so schrecklich. Lange konnte es nicht mehr dauern. Gleich musste er kommen. Sehnsüchtig wanderte ihr Blick das Tal hinauf... und wieder herab. Noch war er nicht zu sehen. Sie trafen sich hier jeden Abend! Für sie war es jedesmal unbeschreiblich. Er war der einzige, bei Ihm konnte sie die Wirklichkeit vergessen. Sie wusste, es war nur ein Traum, aber vermisste Ihn so stark, dass es Ihr nicht mal schwer fiel, sich ihn jede Nacht an diesem paradiesischen Ort vorzustellen... und sich selbst dazu. Dann hatte sie jedesmal Tränen in den Augen vor Glück. Wieder blickte sie suchend umher. DA hatte sich was bewegt!  nur ein friedlich umher streifender Grizzlybär. Der Bär blickte sie an und Ihr war so als würde er lächeln, sich mit Ihr freuen. Sie war so glücklich. Doch wo konnte er nur sein? Er hätte schon lange hier auftauchen müssen. Langsam wurde sie unruhig. Das war doch IHR Traum. Er MUSSTE kommen! Verunsichert stieg sie von dem großen Felsen, der in seiner Form irgendwie an ein riesengroßes Herz zu erinnern schien. Ihre Augen untersuchten das gesamte Gebiet. Ihm wird doch nichts passiert sein? Ein kalter Schauer lief Ihr über den Rücken. Entschlossen machte sie sich auf den Weg. Sie würde ihn finden, nie war sie sich einer Sache so sicher!




Er hatte einen harten Tag gehabt. Arbeit, Stress, nervige Leute überall... aber nun war er wieder hier. Er war ganz kribbelig. Nur noch ein paar hundert meter, dann wäre er wieder an dem Ort, an den er den ganzen Tag, immer dann wenn seine Gedanken es zuliessen, denken musste. Er wusste dieser Ort existierte nicht wirklich, war nur ein Traum. Aber eben in diesem Traum war er IHR jeden Abend so nahe. Ihr, die ihn alle Sorgen vergessen liess, indem sie Ihn einfach nur mit ihren zauberhaften Augen anblickte. Wie immer sah er , während er voller Vorfreude durch das hohe Grad stapfte verträumt auf die unzählig scheinenden Berge und Felsen, über denen sich die Sonne gerade verabschiedete. Ein traumhafter Anblick. Er vermisste sie so. Er hatte diese Traumlandschaft erschaffen, um immer bei Ihr zu sein, sie gab Ihm Halt und Kraft, sie war noch viel bezaubernder als dieser Anblick! Er war fast am Ziel, glaubte schon ihren tollen Duft schnuppern zu könnnen. Sie wartete wie immer an dem großen herzförmigen Felsen. Er musste sich beeilen, wie immer, er war nicht derjenige der fünf Minuten zu früh irgendwas beginnen würde. Plötzlich jedoch stutzte er. Der Pfad, an dem er sonst immer abgebogen war, war verschwunden. Er schaute nach links, dann nach rechts, kein Felsen.  Ihm wurde klar: Er hatte sich verlaufen, er hatte bei all dem Träumen vergessen auf seinen Wegweiser zu achten. "Was solls schon? Ist ja schließlich MEIN Traum!" dachte er sich und schritt mutig weiter, bis..... er blieb stehen..... er bewegte sich nicht.... "Jetzt ganz ruhig bleiben, keinen Schritt zuviel" dachte er sich.... Panik überkam ihn. Er warf alle Vorsicht über Bord und lief einfach los. Der Grizzly-Bär, dem er soeben begegnet war, folgte Ihm mit lautem Gebrüll. Er lief so schnell ihn die Füsse tragen konnten, immer einen Blick zurückwerfend. Der Bär war immer noch hinter Ihm, er hätte ihn schon lange eingeholt haben müssen. Vielleicht war er verletzt. Anders konnte er sich nicht erklären warum das Tier plötzlich stoppte. Es blieb einfach stehen.  Verwirrt tat er es ihm gleich und schaute den Bären an. Der drehte sich um und verschwand. Er meinte ein Lächeln auf seinem Gedicht erkannt zu haben. "Völlig irrational."...verwarf er den Gedanken wieder und blickte sich um. Sein Herz blieb beinahe stehen. Er sah den Pfad, der Pfad der ihn jeden Abend zu IHR geführt hatte. Eiligen Schrittes machte er sich auf den Weg. Sie würde sich bestimmt schon Sorgen machen, aber er würde sie in die Arme schließen... gleich... dann sah er den herzförmigen Felsen.... Dann sah er SIE!



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Hörbuch

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elmanu
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elmanu Re: -
Zitat: (Original von AppleBlossom am 10.03.2011 - 15:37 Uhr) Obgleich ich großen Respekt vor deinem romantisch-verträumten Schreibstil habe (wahrscheinlich, weil er mir selbst niemals gelingen möchte!), muss ich dennoch sagen, dass ich einige Dinge bezüglich des Inhaltes nicht verstehe. Es ist ein Traum, den sie nachts träumt, richtig? Wie kann ER dann nach einem langen, anstrengenden Arbeitstag in ihre Träume gelangen? Und träumt sie diesen Traum wirklich jede Nacht?
Ansonsten finde ich, wie schon gesagt, deinen Schreibstil wirklich gut. An manchen Stellen holpert es noch, das heißt, dass die Sätze nicht ganz so flüssig ineinandermüden, aber das kriegst du mit der Zeit bestimmt noch hin!
;-)

Vielen Dank! Ja, die Satzstellung bereitet zum Teil noch Problemchen, aber ich arbeite fieberhaft.
Das mit den Träumen ist in etwa so gemeint, dass beide eben unabhängig voneinander den gleichen Traum träumen und durch die "Konstante", den Bären, quasi jeder für sich zueinander finden, obwohl sie quasi noch nicht weiss, dass ER auch ER ist, also ihr Traumprinz hat noch kein Gesicht, nur unterbewusst. Bei Ihm ists das Gleiche. Also prinzipiell beschreibt dass die Situation, wie sie bei uns beiden am Anfang war, wir kannten uns schon lange, aber es hat gedauert, bis wir wussten, dass wir uns auch wollten! Kapiert? Ich auch nicht! ;-)
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